Warnung „Anwendung versucht, Nachrichten in Ihrem Auftrag zusenden“ in Outlook

Ursprüngliche KB-Nummer:   3189806

Problembeschreibung

In Microsoft Outlook LTSC 2021 und Outlook 2019, Outlook für Office 365, Outlook 2016 und Outlook 2013 wird die folgende Warnmeldung angezeigt, wenn Sie eine E-Mail-Nachricht aus einem anderen Programm wie beispielsweise Microsoft Excel senden:

Anwendung versucht, Nachrichten in Ihrem Auftrag zu senden. Geschieht dies unerwartet, klicken Sie auf „Verweigern“. Überprüfen Sie, ob Sie die aktuellste Version des Antivirusprogramms haben.

Ursache

Diese Warnmeldung wird in der folgenden Situation angezeigt: Ein Programm versucht, auf den Outlook-Client zuzugreifen, um in Ihrem Auftrag eine E-Mail-Nachricht zu senden. Dabei wird erkannt, dass die Antivirensoftware inaktiv oder veraltet ist.

Lösungsmethode 1 – Aktivieren oder Aktualisieren der Antivirenanwendung

Informieren Sie sich wie folgt, wie Outlook den Status der Antivirensoftware erkennt:

  1. Klicken Sie in Outlook auf Datei, und anschließend auf Optionen.

  2. Klicken Sie auf Trust Center und dann auf Einstellungen für das Trust Center.

  3. Wählen Sie Programmgesteuerter Zugriff aus.

  4. Sehen Sie sich den in diesem Fenster angezeigten Antivirusstatus an. Wenn der Status nicht Gültig lautet, führen Sie nach Bedarf die entsprechenden Schritte zum Aktivieren oder Aktualisieren des Antivirenprogramms aus.

    Screenshot des Dialogfelds „Trust Center“, in dem der Status „Antivirus gültig“ im Eintrag „Programmgesteuerter Zugriff“ hervorgehoben ist.

Lösungsmethode 2 – Ändern der Sicherheitseinstellung für den programmgesteuerten Zugriff in der Registrierung

  1. Wählen Sie Start aus, und geben Sie anschließend regedit ein. Klicken Sie in den Suchergebnissen mit der rechten Maustaste auf Registrierungs-Editor, und wählen Sie anschließend Als Administrator ausführen aus.

  2. Navigieren Sie im Registrierungs-Editor wie folgt zum entsprechenden Registrierungsunterschlüssel:

    • Unterschiedliche Bitanzahl (32-Bit-Office auf 64-Bit-Windows): HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Office<x.0>\Outlook\Security
    • Gleiche Bitanzahl (32-Bit-Version von Office unter einer 32-Bit-Version von Windows oder 64-Bit-Version von Office unter einer 64-Bit-Version von Windows): HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Office<x.0>\Outlook\Security

    Hinweise:

    • Der Platzhalter <x.0> steht hier für Ihre Office-Version (16.0 = Office 2016, Office 2019, Office LTSC 2021 oder Outlook für Office 365, und 15.0 = Office 2013).
    • Wenn der angegebene Registrierungsunterschlüssel nicht vorhanden ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den letzten Unterschlüssel im Pfad, wählen Sie Neuer > Schlüssel aus, und erstellen Sie dann den erforderlichen Unterschlüssel.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Registrierungs-Unterschlüssel und wählen Sie anschließend Neues > DWORD aus.

  4. Benennen Sie das DWORD als ObjectModelGuard.

  5. Legen Sie den Wert des DWORD auf das gewünschte Verhalten fest:

    • DWORD: ObjectModelGuard

    • Werte:

      0 = Bei verdächtigen Aktivitäten Warnhinweis anzeigen, wenn mein Antivirusprogramm inaktiv oder veraltet ist (empfohlen)

      1 = Bei verdächtigen Aktivitäten immer Warnhinweis anzeigen

      2 = Bei verdächtigen Aktivitäten nie Warnhinweis anzeigen (nicht empfohlen)

  6. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.

Nachdem Sie die Registrierung aktualisiert haben, überprüfen Sie Outlook, um sicherzustellen, dass die Änderung in den Einstellungen für den Programmgesteuerten Zugriff ordnungsgemäß angezeigt wird:

  1. Klicken Sie in Outlook auf Datei, und anschließend auf Optionen.

  2. Klicken Sie auf Trust Center und dann auf Einstellungen für das Trust Center.

  3. Wählen Sie Programmgesteuerter Zugriff aus.

    Screenshot, der zeigt, dass die Option „Nie vor verdächtigen Aktivitäten warnen“ (nicht empfohlen) im Bereich „Sicherheit des programmgesteuerten Zugriffs“ ausgewählt ist.