Azure Information Protection-Client: Installation und Konfiguration für Clients

Gilt für: Azure Information Protection, Office 365

Relevant für: AIP-Client für einheitliche Bezeichnungen und den klassischen Client

Hinweis

Der klassische Azure Information Protection-Client und die Bezeichnungsverwaltung im Azure-Portal werden am 31. März 2021 als veraltet markiert, um eine einheitliche und optimierte Kundenumgebung zu gewährleisten. Der klassische Client funktioniert zwar weiterhin wie konfiguriert, es wird aber kein weiterer Support bereitgestellt, und es werden keine Wartungsversionen für den klassischen Client mehr veröffentlicht.

Wir empfehlen, zu einheitlichen Bezeichnungen zu migrieren und ein Upgrade auf den Client für einheitliche Bezeichnungen durchzuführen. Weitere Informationen finden Sie in unserem jüngsten Blog zu veralteten Versionen.

Der AIP-Client für einheitliche Bezeichnungen wird für alle Windows-Computer empfohlen, da er ein Office-Add-In installiert, mit dem Benutzer Dokumente direkt über das menüband Office leicht bezeichnen und schützen können.

Der Client bietet außerdem Folgendes:

  • Bezeichnung und Schutz für Dateitypen, die vom integrierten Schutzdienst (Azure Rights Management) nicht unterstützt werden.
  • Ein Viewer für geschützte Dateien, die nicht von Office-Apps geöffnet werden können. Es gibt einen ähnlichen Viewer für iOS und Android.
  • Features zum Nachverfolgen und Widerrufen des Zugriffs auf geschützte Dateien.

Für Computer, auf denen Office 2010 ausgeführt wird, muss sich der Azure Information Protection-Client beim Azure Information Protection-Dienst authentifizieren. Beachten Sie, dass Office 2010 erweiterter Support am 13. Oktober 2020 beendet wurde. Weitere Informationen finden Sie unter AIP und ältere Windows- und Office-Versionen.

Azure Information Protection-Client für Windows: Installation und Konfiguration

Eine Unternehmensinstallation und -konfiguration des Clients für Windows finden Sie im Administratorhandbuch für Azure Information Protection Clientadministrator für einheitliche Bezeichnungen.

Wenn Sie diese Clients schnell für einen einzelnen Computer installieren und testen möchten, finden Sie weitere Informationen unter Herunterladen und Installieren des clients für einheitliche Bezeichnungen Azure Information Protection.

Nur klassischer Client: Wenn Sie den klassischen Client installiert haben, verwenden Sie stattdessen diese Links:

Die Azure Information Protection-App für iOS und Android: Installation und Verwaltung

Um den Azure Information Protection App Viewer für iOS und Android zu installieren, verwenden Sie die Links auf der Microsoft Azure Information Protection Seite. Es ist keine Konfiguration erforderlich.

Hinweis

Für Mac-Computer können die RMS-Freigabe-Apps über Links auf dieser Seite heruntergeladen werden. Diese Computer unterstützen den Azure Information Protection-Client nicht.

Integration in Intune

Da die Azure Information Protection Viewer-App das Microsoft Intune App Software Development Kit verwendet, können Sie bei der Registrierung von iOS- und Android-Geräten durch Intune die Azure Information Protection Viewer-App für diese Geräte bereitstellen und verwalten:

  1. Hinzufügen der Azure Information Protection-App zu Intune

  2. Führen Sie dazu eine der beiden folgenden Aktionen aus:

Zusätzliche Informationen zum Hinzufügen der Azure Information Protection-App zu Intune:

  • Für iOS: Suchen Sie nach der App in Intune, und fügen Sie sie hinzu.

  • Für Android: Verwenden Sie beim Hinzufügen der App die folgende Google Play URL:

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.microsoft.ipviewer
    

Nächste Schritte

Nachdem Sie Azure Information Protection Clients installiert und konfiguriert haben, müssen Sie möglicherweise mehr darüber erfahren, wie der Client die verschiedenen Nutzungsrechte interpretiert, die zum Schützen von Dokumenten und E-Mails verwendet werden können. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Nutzungsrechten für Azure Information Management.