Grundlegendes zum Azure Linux-Agent und seiner VerwendungUnderstanding and using the Azure Linux Agent

Der Microsoft Azure Linux-Agent (waagent) verwaltet die Bereitstellung von Linux und FreeBSD sowie die Interaktion virtueller Computer mit dem Azure Fabric Controller.The Microsoft Azure Linux Agent (waagent) manages Linux & FreeBSD provisioning, and VM interaction with the Azure Fabric Controller. Der Linux-Agent bietet nicht nur Bereitstellungsfunktionen, sondern auch die Möglichkeit zur Verwendung von cloud-init für einige Linux-Betriebssysteme.In addition to the Linux Agent providing provisioning functionality, Azure also provides the option of using cloud-init for some Linux OSes. Der Linux-Agent stellt die folgenden Funktionen für Linux- und FreeBSD-basierte IaaS-Bereitstellungen zur Verfügung:The Linux Agent provides the following functionality for Linux and FreeBSD IaaS deployments:

Hinweis

Weitere Informationen finden Sie in der Infodatei.For more information, see the README.

  • Image-BereitstellungImage Provisioning

    • Erstellen eines BenutzerkontosCreation of a user account
    • Konfigurieren von SSH-AuthentifizierungstypenConfiguring SSH authentication types
    • Bereitstellen von öffentlichen SSH-Schlüsseln und -SchlüsselpaarenDeployment of SSH public keys and key pairs
    • Festlegen des HostnamensSetting the host name
    • Veröffentlichen des Hostnamens beim Plattform-DNSPublishing the host name to the platform DNS
    • Mitteilen des SSH-Hostschlüssel-Fingerabdrucks an die PlattformReporting SSH host key fingerprint to the platform
    • Verwalten von RessourcendatenträgernResource Disk Management
    • Formatieren und Bereitstellen des RessourcendatenträgersFormatting and mounting the resource disk
    • Konfigurieren von AuslagerungsbereichConfiguring swap space
  • NetzwerkNetworking

    • Verwaltet von Routen zur Verbesserung der Kompatibilität mit Plattform-DHCP-ServernManages routes to improve compatibility with platform DHCP servers
    • Stellt die Stabilität des Netzwerkschnittstellennamens sicherEnsures the stability of the network interface name
  • KernelKernel

    • Konfiguriert einen virtuellen NUMA (muss für Kernel vor Version 2.6.37 deaktiviert werden)Configures virtual NUMA (disable for kernel <2.6.37)
    • Verbraucht Hyper-V-Entropie für /dev/randomConsumes Hyper-V entropy for /dev/random
    • Konfiguriert SCSI-Zeitüberschreitungen für das Stammgerät (das auch remote sein kann)Configures SCSI timeouts for the root device (which could be remote)
  • DiagnoseDiagnostics

    • Konsolenumleitung an den seriellen PortConsole redirection to the serial port
  • SCVMM-BereitstellungenSCVMM Deployments

    • Erkennt und startet den VMM-Agenten für Linux bei Ausführung in einer Umgebung mit System Center Virtual Machine Manager 2012 R2Detects and bootstraps the VMM agent for Linux when running in a System Center Virtual Machine Manager 2012 R2 environment
  • VM-ErweiterungVM Extension

    • Fügt von Microsoft und Partnern erstellte Komponenten in einen virtuellen Linux-Computer ein, um die Automatisierung der Software und der Konfiguration zu ermöglichenInject component authored by Microsoft and Partners into Linux VM (IaaS) to enable software and configuration automation
    • Referenzimplementierung der VM-Erweiterung unter https://github.com/Azure/azure-linux-extensionsVM Extension reference implementation on https://github.com/Azure/azure-linux-extensions

KommunikationCommunication

Der Informationsfluss von der Plattform zum Agenten erfolgt über zwei Kanäle:The information flow from the platform to the agent occurs via two channels:

  • Über eine beim Start angeschlossene DVD für IaaS-Bereitstellungen.A boot-time attached DVD for IaaS deployments. Diese DVD enthält eine OVF-kompatible Konfigurationsdatei mit allen Bereitstellungsinformationen außer den tatsächlichen SSH-Schlüsselpaaren.This DVD includes an OVF-compliant configuration file that includes all provisioning information other than the actual SSH keypairs.
  • Über einen TCP-Endpunkt, der eine REST-API verfügbar macht, um die Bereitstellungs- und Topologiekonfiguration abzurufen.A TCP endpoint exposing a REST API used to obtain deployment and topology configuration.

Requirements (Anforderungen)Requirements

Folgende Systeme können nachweislich mit dem Azure Linux-Agent verwendet werden:The following systems have been tested and are known to work with the Azure Linux Agent:

Hinweis

Diese Liste kann von der offiziellen Liste der unterstützten Distributionen abweichen.This list may differ from the official list of supported distros.

  • CoreOSCoreOS
  • CentOS 6.3+CentOS 6.3+
  • Red Hat Enterprise Linux 6.7+Red Hat Enterprise Linux 6.7+
  • Debian 7.0+Debian 7.0+
  • Ubuntu 12.04+Ubuntu 12.04+
  • openSUSE 12.3+openSUSE 12.3+
  • SLES 11 SP3+SLES 11 SP3+
  • Oracle Linux 6.4+Oracle Linux 6.4+

Andere unterstützte Systeme:Other Supported Systems:

  • FreeBSD 10+ (Azure Linux-Agent v2.0.10+)FreeBSD 10+ (Azure Linux Agent v2.0.10+)

Der Linux-Agent erfordert zur ordnungsgemäßen Funktion bestimmte Systempakete:The Linux agent depends on some system packages in order to function properly:

  • Python 2.6+Python 2.6+
  • OpenSSL 1.0+OpenSSL 1.0+
  • OpenSSH 5.3+OpenSSH 5.3+
  • Dienstprogramme für das Dateisystem: sfdisk, fdisk, mkfs, partedFilesystem utilities: sfdisk, fdisk, mkfs, parted
  • Kennworttools: chpasswd, sudoPassword tools: chpasswd, sudo
  • Textverarbeitungstools: sed, grepText processing tools: sed, grep
  • Netzwerktools: ip-routeNetwork tools: ip-route
  • Kernel-Unterstützung für die Einbindung von UDF-Dateisystemen.Kernel support for mounting UDF filesystems.

Stellen Sie sicher, dass Ihr virtueller Computer Zugriff auf die IP-Adresse 168.63.129.16 hat.Ensure your VM has access to IP address 168.63.129.16. Unter Was ist die IP-Adresse 168.63.129.16? finden Sie weitere Informationen dazu.For more information, see What is IP address 168.63.129.16.

InstallationInstallation

Für die Installation und Upgrades des Azure Linux-Agents sollte nach Möglichkeit ein RPM- oder DEB-Paket aus dem Paketrepository Ihrer Verteilung installiert werden.Installation using an RPM or a DEB package from your distribution's package repository is the preferred method of installing and upgrading the Azure Linux Agent. Das Azure Linux-Agent-Paket wird von allen unterstützten Distributionsanbietern in ihre jeweiligen Images und Repositorys integriert.All the endorsed distribution providers integrate the Azure Linux agent package into their images and repositories.

Informationen zu erweiterten Installationsoptionen (beispielsweise zu einer quellbasierten Installation, zum Installieren an benutzerdefinierten Orten oder zur Verwendung von Präfixen) finden Sie in der Dokumentation im Azure Linux-Agent-Repository auf GitHub.Refer to the documentation in the Azure Linux Agent repo on GitHub for advanced installation options, such as installing from source or to custom locations or prefixes.

BefehlszeilenoptionenCommand-Line Options

FlagsFlags

  • verbose: Erhöht die Ausführlichkeit des angegebenen Befehls.verbose: Increase verbosity of specified command
  • force: Überspringt die interaktive Bestätigung für einige Befehle.force: Skip interactive confirmation for some commands

BefehleCommands

  • help: Listet die unterstützten Befehle und Flags auf.help: Lists the supported commands and flags.

  • deprovision: Versucht, das System zu bereinigen und für eine erneute Bereitstellung vorzubereiten.deprovision: Attempt to clean the system and make it suitable for reprovisioning. Bei diesem Vorgang wird Folgendes gelöscht:The following operation deletes:

    • Alle SSH-Hostschlüssel (sofern Provisioning.RegenerateSshHostKeyPair in der Konfigurationsdatei auf "y" festgelegt ist)All SSH host keys (if Provisioning.RegenerateSshHostKeyPair is 'y' in the configuration file)
    • Namenserverkonfiguration in "/etc/resolv.conf"Nameserver configuration in /etc/resolv.conf
    • Stammkennwort aus "/etc/shadow" (sofern Provisioning.DeleteRootPassword in der Konfigurationsdatei auf "y" festgelegt ist)Root password from /etc/shadow (if Provisioning.DeleteRootPassword is 'y' in the configuration file)
    • Zwischengespeicherte DHCP-ClientleasesCached DHCP client leases
    • Setzt den Hostnamen auf "localhost.localdomain" zurückResets host name to localhost.localdomain

Warnung

Die Aufhebung der Bereitstellung garantiert nicht, dass alle vertraulichen Informationen aus dem Image gelöscht werden und das Image für eine weitere Verteilung geeignet ist.Deprovisioning does not guarantee that the image is cleared of all sensitive information and suitable for redistribution.

  • deprovision+user: Führt alle oben für „-deprovision“ aufgeführten Aktionen aus und löscht darüber hinaus das zuletzt bereitgestellte Benutzerkonto (aus „/var/lib/waagent“ abgerufen) sowie die zugehörigen Daten.deprovision+user: Performs everything in -deprovision (above) and also deletes the last provisioned user account (obtained from /var/lib/waagent) and associated data. Dieser Parameter sollte verwendet werden, um die Bereitstellung eines Image aufzuheben, das zuvor für Bereitstellungen auf Azure verwendet wurde, sodass es erfasst und erneut verwendet werden kann.This parameter is when de-provisioning an image that was previously provisioning on Azure so it may be captured and reused.
  • version: Zeigt die Version von waagent an.version: Displays the version of waagent
  • serialconsole: Konfiguriert GRUB so, dass ttyS0 (der erste serielle Port) als Startkonsole markiert wird.serialconsole: Configures GRUB to mark ttyS0 (the first serial port) as the boot console. Hierdurch wird sichergestellt, dass Kernelstartprotokolle an den seriellen Port gesendet und für das Debuggen verfügbar gemacht werden.This ensures that kernel bootup logs are sent to the serial port and made available for debugging.
  • daemon: Führt waagent als Daemon aus, um die Interaktion mit der Plattform zu verwalten.daemon: Run waagent as a daemon to manage interaction with the platform. Dieses Argument wird waagent im waagent-Initialisierungsskript mitgeteilt.This argument is specified to waagent in the waagent init script.
  • start: Führt waagent als Hintergrundprozess aus.start: Run waagent as a background process

KonfigurationConfiguration

Eine Konfigurationsdatei (/etc/waagent.conf) steuert die Aktionen von waagent.A configuration file (/etc/waagent.conf) controls the actions of waagent. Das folgende Beispiel zeigt eine Beispielkonfigurationsdatei:The following shows a sample configuration file:

Provisioning.Enabled=y
Provisioning.DeleteRootPassword=n
Provisioning.RegenerateSshHostKeyPair=y
Provisioning.SshHostKeyPairType=rsa
Provisioning.MonitorHostName=y
Provisioning.DecodeCustomData=n
Provisioning.ExecuteCustomData=n
Provisioning.AllowResetSysUser=n
Provisioning.PasswordCryptId=6
Provisioning.PasswordCryptSaltLength=10
ResourceDisk.Format=y
ResourceDisk.Filesystem=ext4
ResourceDisk.MountPoint=/mnt/resource
ResourceDisk.MountOptions=None
ResourceDisk.EnableSwap=n
ResourceDisk.SwapSizeMB=0
LBProbeResponder=y
Logs.Verbose=n
OS.RootDeviceScsiTimeout=300
OS.OpensslPath=None
HttpProxy.Host=None
HttpProxy.Port=None
AutoUpdate.Enabled=y

Die verschiedenen Konfigurationsoptionen werden nachfolgend erläutert.The following various configuration options are described. Konfigurationsoptionen weisen einen von drei Datentypen auf: Boolean, String oder Integer.Configuration options are of three types; Boolean, String, or Integer. Die Konfigurationsoptionen vom Typ "Boolesch" können als "j" oder "n" angegeben werden.The Boolean configuration options can be specified as "y" or "n". Für einige Konfigurationseinträge des Typs „String“ kann das spezielle Schlüsselwort „None“ verwendet werden, wie nachfolgend beschrieben:The special keyword "None" may be used for some string type configuration entries as the following details:

Provisioning.Enabled:Provisioning.Enabled:

Type: Boolean  
Default: y

Hiermit kann der Benutzer die Bereitstellungsfunktion im Agenten aktivieren oder deaktivieren.This allows the user to enable or disable the provisioning functionality in the agent. Gültige Werte sind "y" und "n".Valid values are "y" or "n". Bei deaktivierter Bereitstellung werden die SSH-Host- und -Benutzerschlüssel im Image beibehalten, und alle in der Azure-Bereitstellungs-API angegebenen Konfigurationen werden ignoriert.If provisioning is disabled, SSH host and user keys in the image are preserved and any configuration specified in the Azure provisioning API is ignored.

Hinweis

Der Parameter Provisioning.Enabled ist für Ubuntu-Cloud-Images, die „cloud-init“ für die Bereitstellung verwenden, standardmäßig auf „n“ festgelegt.The Provisioning.Enabled parameter defaults to "n" on Ubuntu Cloud Images that use cloud-init for provisioning.

Provisioning.DeleteRootPassword:Provisioning.DeleteRootPassword:

Type: Boolean  
Default: n

Bei aktivierter Option wird das Stammkennwort in der Datei "/etc/shadow" bei der Bereitstellung gelöscht.If set, the root password in the /etc/shadow file is erased during the provisioning process.

Provisioning.RegenerateSshHostKeyPair:Provisioning.RegenerateSshHostKeyPair:

Type: Boolean  
Default: y

Bei aktivierter Option werden alle SSH-Hostschlüsselpaare (ecdsa, dsa und rsa) bei der Bereitstellung aus „/etc/ssh/“ gelöscht.If set, all SSH host key pairs (ecdsa, dsa, and rsa) are deleted during the provisioning process from /etc/ssh/. Außerdem wird ein einzelnes neues Schlüsselpaar generiert.And a single fresh key pair is generated.

Der Verschlüsselungstyp für das neue Schlüsselpaar kann mit dem Provisioning.SshHostKeyPairType-Eintrag konfiguriert werden.The encryption type for the fresh key pair is configurable by the Provisioning.SshHostKeyPairType entry. Einige Distributionen erstellen SSH-Schlüsselpaare für alle fehlenden Verschlüsselungstypen neu, wenn der SSH-Daemon neu gestartet wird (z.B. bei einem Systemneustart).Some distributions re-create SSH key pairs for any missing encryption types when the SSH daemon is restarted (for example, upon a reboot).

Provisioning.SshHostKeyPairType:Provisioning.SshHostKeyPairType:

Type: String  
Default: rsa

Diese Option kann auf einen Verschlüsselungsalgorithmustyp festgelegt werden, der vom SSH-Daemon auf dem virtuellen Computer unterstützt wird.This can be set to an encryption algorithm type that is supported by the SSH daemon on the virtual machine. Typischerweise werden die Werte "rsa", "dsa" und "ecdsa" unterstützt.The typically supported values are "rsa", "dsa" and "ecdsa". „putty.exe“ unter Windows bietet keine Unterstützung für „ecdsa“."putty.exe" on Windows does not support "ecdsa". Wenn Sie also beabsichtigen, mithilfe von „putty.exe“ unter Windows eine Verbindung mit einer Linux-Bereitstellung herzustellen, verwenden Sie „rsa“ oder „dsa“.So, if you intend to use putty.exe on Windows to connect to a Linux deployment, use "rsa" or "dsa".

Provisioning.MonitorHostName:Provisioning.MonitorHostName:

Type: Boolean  
Default: y

Bei aktivierter Option überwacht waagent den virtuellen Linux-Computer auf Änderungen des Hostnamens (wie vom Befehl „hostname“ zurückgegeben) und aktualisiert die Netzwerkkonfiguration im Image automatisch entsprechend der Änderung.If set, waagent monitors the Linux virtual machine for hostname changes (as returned by the "hostname" command) and automatically update the networking configuration in the image to reflect the change. Um die Namensänderung mithilfe von Push an die DNS-Server zu übertragen, wird die Netzwerkfunktion auf dem virtuellen Computer neu gestartet.In order to push the name change to the DNS servers, networking is restarted in the virtual machine. Dadurch geht die Internetkonnektivität für einen kurzen Augenblick verloren.This results in brief loss of Internet connectivity.

Provisioning.DecodeCustomDataProvisioning.DecodeCustomData

Type: Boolean  
Default: n

Ist diese Option festgelegt, decodiert waagent CustomData aus Base64.If set, waagent decodes CustomData from Base64.

Provisioning.ExecuteCustomDataProvisioning.ExecuteCustomData

Type: Boolean  
Default: n

Ist diese Option festgelegt, führt waagent CustomData nach der Bereitstellung aus.If set, waagent executes CustomData after provisioning.

Provisioning.AllowResetSysUserProvisioning.AllowResetSysUser

Type: Boolean
Default: n

Mit dieser Option kann das Kennwort für den Benutzer SYS zurückgesetzt werden. Die Option ist standardmäßig deaktiviert.This option allows the password for the sys user to be reset; default is disabled.

Provisioning.PasswordCryptIdProvisioning.PasswordCryptId

Type: String  
Default: 6

Algorithmus, der von Crypt zum Generieren des Kennworthashs verwendet wird.Algorithm used by crypt when generating password hash.
1: MD51 - MD5
2: Blowfish2a - Blowfish
5: SHA-2565 - SHA-256
6: SHA-5126 - SHA-512

Provisioning.PasswordCryptSaltLengthProvisioning.PasswordCryptSaltLength

Type: String  
Default: 10

Länge des Zufallssalts, das beim Generieren des Kennworthashs verwendet wird.Length of random salt used when generating password hash.

ResourceDisk.Format:ResourceDisk.Format:

Type: Boolean  
Default: y

Bei aktivierter Option wird der von der Plattform bereitgestellte Ressourcendatenträger von waagent formatiert und bereitgestellt, falls der Benutzer in „ResourceDisk.Filesystem“ einen anderen Dateisystemtyp als „ntfs“ anfordert.If set, the resource disk provided by the platform is formatted and mounted by waagent if the filesystem type requested by the user in "ResourceDisk.Filesystem" is anything other than "ntfs". Auf dem Datenträger wird eine einzelne Linux-Partition (83) verfügbar gemacht.A single partition of type Linux (83) is made available on the disk. Diese Partition wird nicht formatiert, falls sie erfolgreich bereitgestellt werden kann.This partition is not formatted if it can be successfully mounted.

ResourceDisk.Filesystem:ResourceDisk.Filesystem:

Type: String  
Default: ext4

Diese Option gibt den Dateisystemtyp für den Ressourcendatenträger an.This specifies the filesystem type for the resource disk. Die unterstützten Werte sind je nach Linux-Distribution verschieden.Supported values vary by Linux distribution. Bei der Zeichenfolge X sollte mkfs.X im Linux-Image vorhanden sein.If the string is X, then mkfs.X should be present on the Linux image. Für SLES 11-Images sollte normalerweise "ext3" verwendet werden.SLES 11 images should typically use 'ext3'. Für FreeBSD-Images sollte hier "ufs2" verwendet werden.FreeBSD images should use 'ufs2' here.

ResourceDisk.MountPoint:ResourceDisk.MountPoint:

Type: String  
Default: /mnt/resource 

Diese Option gibt den Pfad an, in dem der Ressourcendatenträger bereitgestellt wird.This specifies the path at which the resource disk is mounted. Der Ressourcendatenträger ist ein temporärer Datenträger und kann geleert werden, wenn die Bereitstellung der VM aufgehoben wird.The resource disk is a temporary disk, and might be emptied when the VM is deprovisioned.

ResourceDisk.MountOptionsResourceDisk.MountOptions

Type: String  
Default: None

Gibt Optionen für die Datenträgereinbindung an, die an den Befehl „mount -o“ übergeben werden.Specifies disk mount options to be passed to the mount -o command. Hierbei handelt es sich um eine durch Trennzeichen getrennte Liste. Beispiel:This is a comma-separated list of values, ex. 'nodev,nosuid'.'nodev,nosuid'. Weitere Informationen finden Sie unter „mount(8)“.See mount(8) for details.

ResourceDisk.EnableSwap:ResourceDisk.EnableSwap:

Type: Boolean  
Default: n

Bei aktivierter Option wird eine Auslagerungsdatei (/swapfile) auf dem Ressourcendatenträger erstellt und dem Systemauslagerungsbereich hinzugefügt.If set, a swap file (/swapfile) is created on the resource disk and added to the system swap space.

ResourceDisk.SwapSizeMB:ResourceDisk.SwapSizeMB:

Type: Integer  
Default: 0

Die Größe der Auslagerungsdatei in Megabyte.The size of the swap file in megabytes.

Logs.Verbose:Logs.Verbose:

Type: Boolean  
Default: n

Bei aktivierter Option wird ein ausführlicheres Protokoll erstellt.If set, log verbosity is boosted. Waagent schreibt das Protokoll in „/var/log/waagent.log“ und nutzt die logrotate-Funktion des Systems zum Rotieren von Protokollen.Waagent logs to /var/log/waagent.log and utilizes the system logrotate functionality to rotate logs.

OS.EnableRDMAOS.EnableRDMA

Type: Boolean  
Default: n

Ist diese Option festgelegt, versucht der Agent, einen passenden RDMA-Kerneltreiber für die Firmwareversion der zugrunde liegenden Hardware zu installieren und anschließend zu laden.If set, the agent attempts to install and then load an RDMA kernel driver that matches the version of the firmware on the underlying hardware.

OS.RootDeviceScsiTimeout:OS.RootDeviceScsiTimeout:

Type: Integer  
Default: 300

Mit dieser Einstellung wird die SCSI-Zeitüberschreitung auf dem Betriebssystemdatenträger und Datenlaufwerken in Sekunden konfiguriert.This setting configures the SCSI timeout in seconds on the OS disk and data drives. Wird kein Wert festgelegt, gelten die Systemstandardwerte.If not set, the system defaults are used.

OS.OpensslPath:OS.OpensslPath:

Type: String  
Default: None

Mit dieser Einstellung kann ein alternativer Pfad für die openssl-Binärdatei zur Verwendung für kryptografische Vorgänge angegeben werden.This setting can be used to specify an alternate path for the openssl binary to use for cryptographic operations.

HttpProxy.Host, HttpProxy.PortHttpProxy.Host, HttpProxy.Port

Type: String  
Default: None

Ist diese Option festgelegt, greift der Agent über den angegebenen Proxyserver auf das Internet zu.If set, the agent uses this proxy server to access the internet.

AutoUpdate.EnabledAutoUpdate.Enabled

Type: Boolean
Default: y

Aktivieren oder deaktivieren Sie die automatische Aktualisierung für die Verarbeitung des Zielzustands. Sie ist standardmäßig aktiviert.Enable or disable auto-update for goal state processing; default is enabled.

Ubuntu-Cloud-ImagesUbuntu Cloud Images

Ubuntu Cloud Images verwenden cloud-init für zahlreiche Konfigurationsaufgaben, die andernfalls vom Azure Linux-Agent verwaltet würden.Ubuntu Cloud Images utilize cloud-init to perform many configuration tasks that would otherwise be managed by the Azure Linux Agent. Es liegen folgende Unterschiede vor:The following differences apply:

  • Provisioning.Enabled ist für Ubuntu-Cloud-Images, die für Bereitstellungsaufgaben Cloud-Init verwenden, standardmäßig auf "n" gesetzt.Provisioning.Enabled defaults to "n" on Ubuntu Cloud Images that use cloud-init to perform provisioning tasks.

  • Die folgenden Konfigurationsparameter wirken sich nicht auf Ubuntu-Cloud-Images aus, die Ressourcendatenträger und Auslagerungsbereiche mit Cloud-Init verwalten:The following configuration parameters have no effect on Ubuntu Cloud Images that use cloud-init to manage the resource disk and swap space:

    • ResourceDisk.FormatResourceDisk.Format
    • ResourceDisk.FilesystemResourceDisk.Filesystem
    • ResourceDisk.MountPointResourceDisk.MountPoint
    • ResourceDisk.EnableSwapResourceDisk.EnableSwap
    • ResourceDisk.SwapSizeMBResourceDisk.SwapSizeMB
  • Berücksichtigen Sie zum Konfigurieren des Bereitstellungspunkts und des Auslagerungsbereichs für den Ressourcendatenträger von Ubuntu Cloud Images die folgenden Ressourcen:For more information, see the following resources to configure the resource disk mount point and swap space on Ubuntu Cloud Images during provisioning: