Visual Studio Code und AL

Hinweis

In diesen Versionshinweisen werden Funktionen beschrieben, die unter Umständen noch nicht veröffentlicht worden sind. Wann die Veröffentlichung dieser Funktionen geplant ist, erfahren Sie unter Neuerungen und geplante Funktionen für Dynamics 365 Business Central. Die Zeitpläne für die Veröffentlichung und die geplanten Funktionen ändern sich möglicherweise oder erfolgen möglicherweise nicht (weitere Informationen finden Sie in der Microsoft-Richtlinie).

Die Version von April 2019 konzentriert sich auf die Vorbereitung der Umstellung der Basisanwendung und der Ländereinstellungen von C/AL auf AL, Optimierungen für die Arbeit mit großen Projekten (z. B. der Basis-App auf AL) sowie zusätzliche Produktivitätsfunktionen, die das Feedback von internen und externen Entwicklern berücksichtigen.

Anwendung als App

Wie wir bei den Directions 2018-Konferenzen in Nordamerika und EMEA gezeigt haben, arbeiten wir daran, die Basisanwendung und Tests von C/AL nach AL zu verschieben. Wir werden diese Umstellungen intern parallel ausführen und planen, sie im Vorschaumodus auf Docker-Images vor oder im Rahmen der Veröffentlichung der Version von April 2019 zu liefern. Die Version von April 2019 basiert auf C/AL und C/SIDE. Es ist geplant, innerhalb von 12-24 Monaten nach der Veröffentlichung unserer Version von Oktober 2018 zu AL und Visual Studio Code als unterstützte Plattform für neue Versionen zu wechseln.

Zu AL konvertierte W1-Anwendung

Unterstützung für größere Projekte

Parallel zur Umstellung der Basisanwendung zu AL konzentrieren wir uns auf die Optimierung der Entwicklererfahrung bei der Arbeit mit großen Projekten wie der Basisanwendung. Die folgenden Bereiche werden verbessert:

  • Leistung im internen Metadaten-Repository, das vom Compiler und IntelliSense verwendet wird.
  • Lade‑, Kompilier‑ und Buildzeiten für große Projekte.
  • Teilweise Kompilierung und Bereitstellung für schnelle Anwendungsentwicklungs-Roundtrips.

Beim Bereitstellen von Anwendungen Synchronisierung erzwingen

Sie können jetzt grundlegende Änderungen während der Entwicklung erstellen und bereitstellen, ohne ein Versionsupdate zu erstellen, oder Sie können Upgrade-Code hinzufügen, indem Sie die neue „erzwungene” Schemasynchronisierung verwenden, ähnlich wie C/SIDE. Dieser Modus lässt alle Änderungen zu, sowohl additive als auch destruktive. Destruktive Änderungen, wie z. B. das Entfernen einer Spalte, werden so angewendet, dass die restlichen Daten nicht zerstört werden.

Gliederungsansicht

Die Standard-Gliederungsansicht in Visual Studio Code wird unterstützt. Auf diese Weise können Entwickler einen Überblick über den Symbolbaum des derzeit aktiven Editors erhalten und zu Positionen im Code-Editor navigieren. Es gibt verschiedene Sortiermodi: Sie können Symbole während der Eingabe suchen oder nach ihnen filtern. Fehler und Warnungen werden ebenfalls in der Gliederungsansicht angezeigt, sodass Sie die Position eines Problems auf einen Blick sehen können. Sie können auch die Breadcrumbs-Ansicht verwenden, um auf einfache Weise durch die Struktur in einer AL-Datei zu navigieren.

Gliederungsansicht

Designer übernimmt keine Abhängigkeiten mehr für alle Erweiterungen

Der In-Client-Designer hat bisher Abhängigkeiten für alle installierten Erweiterungen übernommen. Dies ist nicht mehr der Fall – er übernimmt nun nur noch Abhängigkeiten von den erforderlichen Erweiterungen. Diese müssen somit nicht mehr in Visual Studio Code bearbeitet werden, nachdem Berater oder Kunden den Designer für kleine Änderungen verwendet haben.

Support für Code Actions

Visual Studio Code verfügt über das Framework „Code Actions“ zum schnellen Beheben von Fehlern oder Durchführen von Umgestaltungen. Dieses Framework wird nun in AL-Projekten unterstützt und es werden auch einige schnelle Problembehebungen für häufig auftretende Probleme veröffentlicht.

Code Actions

ID-Bereiche für mehrere Objekte in app.json

Mit dieser Version können Sie jetzt mehrere ID-Bereiche in der Datei app.json hinzufügen, damit der Compiler Warnungen ausgibt, wenn IDs außerhalb dieser Bereiche liegen.