OData v4 Datenanbieterkonfiguration, Anforderungen und bewährten Methoden

Gilt für Dynamics 365 for Customer Engagement (on-premises)-Apps, Version 9.x.

In diesem Thema wird beschrieben, wie Sie den OData v4-Datenanbieter konfigurieren sowie Anforderungen und empfohlenen bewährte Methoden für die Verwendung des Datenanbieters ODatas v4 verwenden, um eine Verbindung mit einem OData v4-Webdienst herzustellen.

OData v4-Datenanbieter - bewährte Methoden

  • Ihre Instanz verlangt, dass alle Entitäten ein ID-Attribut haben. Diese ID wird als unique identifier bezeichnet und der Wert muss ein guid sein. Sie können nur ID-Felder zu externen Feldern mit dem EDM.Guid-Datentyp zuordnen. Sie können einen EDM.Int32-Datentyp nicht einem Uniqueidentifer-Datentypfeld zuordnen.

  • OData-Entitäten mit auf NULL festlegbaren Eigenschaften müssen so festgelegt werden, dass sie dem zugeordneten Feld in der virtuellen Entität entsprechen. Beispielsweise muss bei einer OData-Entitätseigenschaft mit Nullable=False das zugeordnete Feld mit dem Attribut Field Requirement auf Business Requirement gesetzt sein.

  • Für mehrere Abfragen, erhalten Sie, wenn Sie z.B. Daten in einem Raster laden, die Größe des von der externen Datenquelle zurückgegeben Datensets steuern, mithilfe der ausgewählten Filterabfrageparameter.

  • Wenn noch nicht aktiviert, sollten Systemadministratoren Plug-in-Ablaufverfolgung aktivierten. Sobald aktiviert, werden alle Fehler im OData-Endpunkt im Plug-in Ablaufverfolgungsprotokoll aufgezeichnet. Weitere Informationen: Systemeinstellungen (Dialogfeld) - Anpassung (Registerkarte)

Datentypzuordnungen

Die folgende Tabelle listet die OData Entity Data Model (EDM) Datentyp-Mappings mit dem entsprechenden Datentyp auf.

OData-Datentyp Datentyp
Boolesch Zwei Optionen
Edm.DateTime Datum und Uhrzeit
Edm.DateTimeOffset Datum und Uhrzeit
Edm.Decimal Dezimalzahl oder Währung
Edm.Double Gleitkommazahl
Edm.Guid Eindeutiger Bezeichner
Edm.Int32 Ganze Zahl
Edm.Int64 Ganze Zahl
Edm.String Einzelnen Textzeile oder mehrere Textzeilen

ODate EDM-Datentypen, die nicht zum Zuordnen mit virtuellen Entitäten unterstützt werden

  • Edm.Binary

  • Edm.Time

  • Edm.Float

  • Edm.Single

  • Edm.Int16

  • Edm.Byte

  • Edm.SByte

Hinzufügen einer Datenquelle mithilfe des Datenanbieters OData v4

Dieses Verfahren zeigt, wie Sie den OData-Standarddatenanbieter als virtuelle Datenquelle verwenden.

  1. Wählen Sie Einstellungen > Verwaltung > Datenquellen für virtuelle Entitäten.

  2. Wählen Sie auf der Aktionssymbolleiste Neu aus.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld „Datenanbieter auswählen” aus den folgenden Datenquellen aus, und wählen Sie dann OK aus.

    • OData v4-Datenanbieter. Ihre Umgebung beinhaltet einen OData v4-Datenanbieter, der verwendet werden kann, um eine Verbindung mit Datenquellen einzurichten, die den offenen Standard OData v4 unterstützen.

    • Benutzerdefinierter Datenanbieter. Wenn Sie ein Datenanbieter-Plug-In importiert haben, wird der Datenanbieter hier angezeigt. Weitere Informationen: Erste Schritte mit virtuellen Entitäten

  4. Füllen Sie auf der Seite Neue Datenquelle die folgenden Felder aus und speichern Sie dann den Datensatz.

    • Name Geben Sie einen beschreibenden Namen für die Datenquelle ein.

    • URI. Wenn Sie den OData-Datenanbieter verwenden, geben Sie die URI für den OData-Webservice ein. Wenn Sie beispielsweise den OData-Anbieter verwenden, um eine Verbindung zu einem Webservice einzurichten, der in Azure gehostet wird, kann die URI etwa wie folgt aussehen: http://contosodataservice.azurewebsites.net/odata/

    • Timeout in Sekunden. Geben Sie die Anzahl der Sekunden ein, um auf eine Antwort des Webdiensts zu warten, bevor Timeout Daten erfordern. Geben Sie z.B. 30 ein, um maximal dreißig Sekunden zu warten, bevor ein Timeout auftritt.

    • Auslagerungsmodus. Wählen Sie aus, ob die clientseitige oder serverseitige Auslagerung verwendet wird, um zu steuern, wie Abfrageergebnisse ausgelagert werden. Der Standardwert ist clientseitige Auslagerung. Mit serverseitiger Auslagerung steuert der Server Server, wie Ergebnisse ausgelagert werden, indem der $skiptoken-Parameter verwendet wird, der zur Abfragezeichenfolge hinzugefügt wird. Weitere Informationen: Überspringen der Tokensystem-Abfrageoption ($skiptoken)

      • Inline-Anzahl zurückgeben. Gibt die Gesamtanzahl Datensätze im Ergebnissatz wieder. Diese Einstellung wird verwendet, um die Funktionalität der nächsten Seite zu aktivieren, wenn Sie Daten zu einem Raster zurückgeben. Verwenden Sie den Wert false, wenn Ihr OData-Endpunkt den Parameter $inclinecount nicht unterstützt. Der Standardwert ist false.
    • Anforderungsparameter. Optional können Sie benutzerdefinierte Kopfzeilen- oder Abfragezeichenfolgenparameter hinzufügen, die für die Verbindung mit dem OData-Webservice verwendet werden, wie beispielsweise Authentifizierungsparameter für den externen Service. Wählen Sie Abfragezeichenfolge aus, um zwischen dem Kopfzeilen- und Abfragezeichenfolgeparameter und dem Wert umzuschalten. Es können bis zu 10 Kopfzeilen- oder Abfragezeichenfolgen hinzugefügt werden.

    Datenquellendatensatz einer virtuellen Entität

Siehe auch

Erstellen und Bearbeiten von virtuellen Entitäten, die Daten aus einer externen Datenquelle enthalten
TechNet Blog: Interaktion mit Daten aus externen Systemen dank neuer „virtueller“ Entitäten