Einführung

Die meisten Organisationen stellen unterschiedliche Anforderungen an ihre in einer Cloud gehosteten Daten. Beispiele hierfür sind das Speichern von Daten in einer bestimmten Region oder separate Abrechnungen für unterschiedliche Datenkategorien. In Azure-Speicherkonten können Sie diese Arten von Richtlinien formalisieren und auf Ihre Azure-Daten anwenden.

Angenommen, Sie arbeiten bei einem Schokoladenhersteller, der Backzutaten wie Kakaopulver und Schokoladensplitter produziert. Sie verkaufen Ihre Produkte an Lebensmittelgeschäfte, die diese wiederum an Kunden verkaufen.

Bei Ihren Rezepturen und Herstellungsprozessen handelt es sich um Betriebsgeheimnisse. Die Tabellen, Dokumente und Lehrvideos, in denen diese Informationen erfasst werden, sind für Ihr Unternehmen wichtig und erfordern einen geografisch redundanten Speicher. Auf diese Daten wird primär von Ihrem Hauptbetrieb aus zugegriffen. Folglich sollten Sie diese in einem Rechenzentrum in der Nähe speichern. Die Kosten für diesen Speicher müssen der Produktionsabteilung in Rechnung gestellt werden.

Sie verfügen zudem über eine Vertriebsgruppe, die Plätzchenrezepte und Videos mit Backanleitungen erstellt, um Ihre Produkte bei Kunden zu promoten. Ihre Priorität bei diesen Daten liegt eher bei niedrigen Kosten als bei der Redundanz oder dem Standort. Dieser Speicher muss dem Vertriebsteam in Rechnung gestellt werden.

Hier sehen Sie, wie Sie diese Arten von Geschäftsanforderungen durch die Erstellung mehrerer Azure-Speicherkonten bewältigen können. Jedes Speicherkonto weist die entsprechenden Einstellungen auf, die für die darin enthaltenen Daten erforderlich sind.

Lernziele

In diesem Modul lernen Sie Folgendes:

  • Bestimmen, wie viele Speicherkonten Sie für Ihr Projekt benötigen
  • Bestimmen der entsprechenden Einstellungen für jedes Speicherkonto
  • Erstellen eines Speicherkontos mit dem Azure-Portal