Voraussetzungen für die Verwendung von Outlook-Add-Ins

Damit Outlook-Add-Ins ordnungsgemäß laden und funktionieren, müssen auf Server- und Clientseite verschiedene Anforderungen erfüllt sein.

Clientanforderungen

  1. Der Client muss einer der unterstützten Hosts für Outlook-Add-Ins sein. Die folgenden Clients unterstützen Add-Ins:

    • Outlook 2013 und 2016 für Windows
    • Outlook 2016 für Mac
    • Outlook für iOS
    • Outlook im Web für Exchange 2016 und Office 365
    • Outlook Web Access für Exchange 2013
    • Outlook.com
  2. Der Client muss über eine direkte Verbindung mit einem Exchange-Server oder mit Office 365 verbunden sein. Bei der Konfiguration des Clients muss der Benutzer als Kontotyp Exchange, Office 365 oder Outlook.com auswählen. Wenn für den Client eine POP3- oder IMAP-Verbindung konfiguriert ist, werden Add-Ins nicht geladen.

Anforderungen an den E-Mail-Server

Wenn der Benutzer mit Office 365 oder Outlook.com verbunden ist, sind damit bereits sämtliche Anforderungen an den E-Mail-Server erfüllt. Für Benutzer, die mit einer lokalen Exchange Server-Installation verbunden sind, gelten jedoch die folgenden Anforderungen:

  1. Bei dem Server muss es sich um Exchange 2013 oder höher handeln.
  2. Die Exchange-Webdienste (EWS) müssen aktiviert und über das Internet erreichbar sein. Viele Add-Ins erfordern EWS, damit sie ordnungsgemäß funktionieren.
  3. Der Server muss ein gültiges Authentifizierungszertifikat besitzen, damit er gültige Identitätstoken ausstellen kann. In neuen Exchange Server-Installationen ist ein Standardauthentifizierungszertifikat enthalten. Weitere Informationen finden Sie unter Digitale Zertifikate und Verschlüsselung in Exchange 2016 sowie unter Set-AuthConfig.
  4. Die Clientzugriffsserver müssen mit „https://store.office.com“ kommunizieren können, um auf Add-Ins im Office Store zugreifen zu können.

Anforderungen an den Add-In-Server

Add-In-Dateien (HTML, JavaScript usw.) können auf jeder beliebigen Webserverplattform gehostet werden. Die einzigen Voraussetzungen sind, dass der Server für HTTPS konfiguriert sein muss und dass der Client dem SSL-Zertifikat vertrauen muss.