Dialogfeld "Einstellungen"

Das Dialogfeld Einstellungen in System Center Updates Publisher enthält die Registerkarten Importliste, Updateserver, Datenquelle, Vertrauenswürdige Herausgeber und Erweitert. Mithilfe dieser Registerkarten können Sie der Importliste Kataloge hinzufügen, festlegen, ob automatisch nach neueren Versionen von in der Updateliste hinzugefügten Katalogen gesucht werden soll, die Veröffentlichung auf einem Updateserver aktivieren und konfigurieren, den Speicherort der Datenbank von Updates Publisher festlegen, Herausgeber entfernen, die als nicht mehr vertrauenswürdig erachtet werden, konfigurieren, ob digital signierte Softwareupdatekataloge auf Zertifikatwiderruf überprüft werden sollen, und das Dialogfeld mit der MSI-Warnung auf Benutzerebene deaktivieren.

Das Dialogfeld enthält die in der folgenden Tabelle beschriebenen Elemente.

  • Importliste
    Ermöglicht das Hinzufügen, Entfernen und Ändern von sowie das Suchen nach Softwareupdatekatalogen. Die folgenden Elemente sind verfügbar:
    • Beim Start automatisch nach Updates für meine Kataloge suchen: Gibt an, dass Updates Publisher beim Start automatisch nach neueren Versionen der Softwareupdatekataloge sucht, die der Importliste hinzugefügt wurden, seit sie zuletzt importiert wurden, und dass die Ergebnisse auf der Updates Publisher-Startseite angezeigt werden. Wenn ein Katalog in einer neueren Version vorliegt, kann dieser über die Startseite oder durch Ausführen des Assistenten zum Importieren von Softwareupdatekatalogen importiert werden.

    • Importliste: Enthält eine Liste der Kataloge, die der Importliste hinzugefügt wurden. Die Kataloge in der Liste können mit dem Assistenten zum Importieren von Softwareupdatekatalogen im Massenimport importiert oder automatisch auf neuere Versionen überprüft werden. Die folgenden Spalten werden für die Kataloge in der Importliste angezeigt:

      • Herausgeber: Gibt den Namen des Herausgebers an.

      • Name: Gibt den Namen des Softwareupdatekatalogs an.

      • Pfad: Gibt den Downloadpfad für den Softwareupdatekatalog an.

      • Quelle: Gibt ab, ob der Katalog von einem Microsoft-Partner stammt oder intern erstellt wurde.

      • Veraltet: Gibt an, ob der Softwareupdatekatalog veraltet ist.

    • Hinzufügen: Öffnet das Dialogfeld Katalog hinzufügen, in dem Sie einen Katalog angeben können, der der Importliste hinzugefügt werden soll. Machen Sie folgende Angaben: Pfad auswählen, Name, Beschreibung, Support, Während des Imports Freigabe unsignierter Kataloge von diesem Speicherort anfordern und Diese Updates immer zum Veröffentlichen kennzeichnen. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Hinzufügen von Katalogen zur Importliste.

    • Suchen: Öffnet das Dialogfeld Herstellerkatalog hinzufügen, das die Ermittlungsliste aller Herstellerkataloge abruft, die bei Microsoft registriert sind, und ermöglicht das Hinzufügen ermittelter Kataloge zur Importliste. Weitere Informationen finden Sie unter Gewusst wie: Suchen nach und Importieren von externen Katalogen.

      Hinweis

      In Updates Publisher 4.5 wird für den Fall, dass für den aktuellen Benutzer keine Verbindung hergestellt werden kann, ein Dialogfeld bereitgestellt, in dem die Anmeldeinformationen für den Proxyserver eingegeben werden können. Falls dieses Dialogfeld angezeigt wird, geben Sie den Namen des Proxyservers, einen Port sowie den Benutzernamen und das Kennwort für ein Konto mit den erforderlichen Proxyserverberechtigungen ein.

    • Bearbeiten: Öffnet das Dialogfeld Katalog ändern, in dem die folgenden Informationen zu dem markierten Katalog geändert werden können: Pfad, Name, Beschreibung, Ansprechpartner für Support, Während des Imports Freigabe unsignierter Kataloge von diesem Speicherort anfordern und Diese Updates immer zum Veröffentlichen kennzeichnen.

    • Entfernen: Entfernt die markierte Softwareupdatekatalogdatei aus der Importliste.

    • Alle entfernen: Löscht alle Softwareupdatekatalogdateien aus der Importliste.

  • Updateserver
    Ermöglicht das Aktivieren und Konfigurieren von Updates Publisher zum Veröffentlichen der entsprechend gekennzeichneten Softwareupdatekataloge auf einem Updateserver. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

    • Veröffentlichung auf einem Updateserver ermöglichen: Gibt an, ob Updates Publisher die zum Veröffentlichen gekennzeichneten Softwareupdates auf einem Updateserver veröffentlicht. Bei Auswahl dieser Einstellung sind alle anderen Steuerelemente auf der Seite deaktiviert.

    • Verbindung zu einem lokalen Updateserver herstellen: Gibt an, dass sich der Updateserver am selben Standort wie der Updates Publisher-Computer befindet. Die Einstellungen für den lokalen Updateserver werden automatisch ermittelt.

    • Verbindung zu einem Remoteupdateserver herstellen: Gibt an, dass sich der Updateserver an einem anderen Standort als der Updates Publisher-Computer befindet. Beim Herstellen der Verbindung zu einem Remoteupdateserver müssen zudem die folgenden Einstellungen angegeben werden:

      • Bei der Kommunikation mit dem Updateserver SSL (Secure Sockets Layer) verwenden: Gibt an, dass SSL verwendet wird, wenn der Updates Publisher-Computer die Verbindung zum Updateserver herstellt.

      • Name: Gibt den NetBIOS-Namen des Updateservers an. Der Name des Updateservers wird durch Klicken auf Verbindung testen, OK oder Übernehmen überprüft. Tritt beim Überprüfen ein Fehler auf, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Das Symbol für ein erforderliches Feld wird erneut angezeigt, und ein neuer Name für den Updateserver muss eingegeben werden.

      • Port: Gibt den Port an, der beim Herstellen der Verbindung zum Updateserver verwendet wird. Verwenden Sie die Nummer des HTTP-Ports für den Updateserver, oder verwenden Sie den HTTPS-Port, wenn die Einstellung Bei der Kommunikation mit dem Updateserver SSL (Secure Sockets Layer) verwenden ausgewählt ist. Die folgenden Standardwerte gelten für die Porteinstellung: 80 für HTTP und 443 für HTTPS.

    • Verbindung testen: Testet die Verbindung zum Updateserver. In einem Dialogfeld wird angezeigt, ob die Verbindung hergestellt werden konnte. Tritt beim Überprüfen ein Fehler auf, wird eine Fehlermeldung angezeigt. Das Symbol für ein erforderliches Feld wird erneut angezeigt, und ein neuer Name für den Updateserver muss eingegeben werden.

    • Datei: Gibt das digitale Zertifikat an, mit dem die auf dem Updateserver veröffentlichten Softwareupdates signiert sind. Die folgenden Steuerelemente sind verfügbar:

      • Durchsuchen: Öffnet ein Dialogfeld zum Durchsuchen, in dem die Zertifikatdatei ausgewählt werden kann. Diese Option ist nur verfügbar, wenn sich der Updates Publisher-Computer und der Updateserver am selben Standort befinden oder zum Herstellen der Verbindung zu einem Remoteupdateserver SSL verwendet wird. Wählen Sie das Zertifikat aus, und klicken Sie dann auf Erstellen, um das Zertifikat dem Zertifikatspeicher WSUS auf dem Updateserver hinzuzufügen.

      • Erstellen: Gibt an, dass der Updateserver ein neues Zertifikat erstellt oder das Zertifikat verwendet wird, das im Dialogfeld Durchsuchen angegeben wurde. Zudem wird mit dieser Option das Zertifikat dem Zertifikatspeicher WSUS auf dem Updateserver hinzugefügt. Geben Sie für Zertifikate, die im Dialogfeld Durchsuchen ausgewählt wurden, das Kennwort für PFX-Dateien ein.

      • Entfernen: Gibt an, dass das Zertifikat aus dem WSUS-Zertifikatspeicher auf dem Updateserver entfernt wird. Diese Option ist nur verfügbar, wenn sich der Updates Publisher-Computer und der Updateserver am selben Standort befinden oder zum Herstellen der Verbindung zu einem Remoteupdateserver SSL verwendet wird.

    Der Herausgeber des Zertifikats und das Ablaufdatum für das zuletzt aufgezeichnete Updateserverzertifikat wird, falls vorhanden, am unteren Rand des Dialogfelds angezeigt.

    Wichtig

    Das Zertifikat muss in den Zertifikatspeicher Vertrauenswürdige Herausgeber kopiert werden, und selbstsignierte Zertifikate müssen in den Zertifikatspeicher Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen auf dem Updateserver kopiert werden, bevor Softwareupdates veröffentlicht werden können. Zudem muss das Zertifikat in dieselben Zertifikatspeicher auf dem Updates Publisher-Computer kopiert werden, wenn dieser sich nicht am selben Standort wie der Updateserver befindet. Es bestehen mehrere Möglichkeiten, um Zertifikate Zertifikatspeichern hinzuzufügen. Weitere Informationen zum Konfigurieren der Updateservereinstellungen und zum Hinzufügen des Zertifikats zum Zertifikatspeicher auf dem Updateserver finden Sie unter Gewusst wie: Konfigurieren des Updateservers.

  • Datenquelle
    Enthält Informationen zur Updates Publisher-Datenbank. Die folgenden Elemente sind verfügbar:
    • Servername: Gibt den Namen des SQL Server-Computers oder den Namen des SQL Server-Computers und der Instanz an. Updates Publisher stellt die Verbindung zu diesem Computer her, um auf die Datenbank zuzugreifen. Beispiel: MeinServerName oder MeinServerName\\InstanzName. Wenn der Name des SQL Server-Computers ohne einen Instanznamen eingegeben wird, wird die Standardinstanz verwendet. Der Updates Publisher-Benutzer muss auf den SQL Server-Computer zugreifen können, und die Datenbank muss auf dem Computer erstellt werden, bevor die Datenquelle konfiguriert wird. Weitere Informationen zum Erstellen der Updates Publisher-Datenbank auf einem neuen Server finden Sie unter Gewusst wie: Erstellen der Updates Publisher-Datenbank. Der Name des SQL Server-Computers wird durch Klicken auf OK oder Übernehmen überprüft. Das Symbol für ein erforderliches Feld wird angezeigt, wenn beim Überprüfen ein Fehler auftritt.

    • Verbindung testen: Testet die Verbindung zu dem im Textfeld Servername angegebenen Server. Eine Meldung wird angezeigt, die besagt, ob der Verbindungstest erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist. Wenn die Verbindung nicht hergestellt werden konnte, überprüfen Sie den Namen des SQL Server-Computers, überprüfen Sie, ob die Datenbank mit den erforderlichen Berechtigungen für den Updates Publisher-Benutzer erstellt wurde, überprüfen Sie, ob der Updates Publisher-Benutzer auf den SQL Server-Computer und die Datenbank zugreifen kann, und testen Sie anschließend die Verbindung erneut.

    • Aktuelle Verbindungsdetails: Zeigt die folgenden schreibgeschützten Informationen zu der Datenbank des Veröffentlichungsprogramms an:

      • Servername: Gibt den Namen des konfigurierten Datenquellenservers an.

      • Datenbank: Gibt den Namen der Datenbank des Veröffentlichungsprogramms an.

      • Integrierte Sicherheit: Gibt an, ob die Datenbank integrierte Sicherheit verwendet.

      • Verbindungstimeout: Gibt an, wann beim Verbinden mit der Datenbank eine Zeitüberschreitung auftritt.

  • Vertrauenswürdige Herausgeber
    Ermöglicht das Entfernen vertrauenswürdiger Herausgeber, die mit dem Assistenten zum Importieren von Softwareupdatekatalogen hinzugefügt wurden. Wenn Sie während des Importvorgangs Kataloge dieses Herausgebers immer akzeptieren<Herausgeber> ausgewählt haben, wird der Herausgeber der Liste vertrauenswürdiger Herausgeber hinzugefügt. Alle neuen Kataloge, die von Herausgebern in der Liste vertrauenswürdiger Herausgeber importiert wurden, werden in Updates Publisher automatisch akzeptiert. Markieren Sie einen Herausgeber, und klicken Sie auf Entfernen, um einen Herausgeber zu entfernen, der als nicht mehr vertrauenswürdig erachtet wird.
  • Erweitert
    Stellt die Option zum Steuern der Überprüfung der Zertifikatwiderrufsliste (CRL, Control Certificate List) und der Warnungen zu Windows Installer-Paketen bereit, die auf Benutzerebene installiert wurden. Die folgenden Elemente sind verfügbar:
    • Prüfung auf Zertifikatwiderruf für digital signierte Katalogdateien aktivieren: Gibt an, ob die Zertifikatwiderrufsliste für die digitalen Zertifikate überprüft wird, mit denen Softwareupdatekataloge signiert werden. Die Zertifikatwiderrufsliste wird überprüft, um sicherzustellen, dass das zum Signieren eines Softwareupdatekatalogs verwendete Zertifikat aus der Akzeptanzliste, die von der Zertifizierungsstelle ausgegeben wurde, nicht widerrufen wurde. Die Option ist in der Standardeinstellung nicht aktiviert. Grund hierfür ist der zusätzlich zum Importvorgang auftretende Overhead, wenn Updates Publisher bestimmt, ob der Katalog auf der Zertifikatwiderrufsliste vorhanden ist. Aktivieren Sie diese Option, um sicherzustellen, dass digital signierte Softwareupdatekataloge auf der Akzeptanzliste der Zertifizierungsstelle aufgeführt sind. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite zum Zertifikatwiderruf und -status (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=65980) (evtl. nur auf Englisch verfügbar).

    • Keine Warnungen zu MSIs für einzelne Benutzer anzeigen: Gibt an, ob ein Dialogfeld mit einer Warnung angezeigt wird, wenn in Updates Publisher MSI-Regeln erstellt werden. Windows Update Agent (WUA) kann Windows Installer-Pakete auf Clientcomputern nur erkennen, wenn sie pro System installiert sind. Wenn für eine Softwareupdatedefinition eine MSI-Regel erstellt und das Windows Installer-Paket auf Benutzerebene installiert wurde, kann WUA nicht auf das Benutzerkonto zugreifen, um das Paket zu erkennen. Wenn in Updates Publisher MSI-Regeln erstellt werden, wird standardmäßig ein Dialogfeld mit einer Warnung zu diesem Problem angezeigt, in dem Benutzer daran erinnert werden, dass das Erstellen einer Updatedefinition mit nur einer MSI-Regel dazu führen kann, dass ein Windows Installer-Paket beim Installieren auf einem Clientcomputer nicht erkannt wird. In der Standardeinstellung ist diese Einstellung nicht aktiviert. Weitere Informationen zum Erstellen der Regeln für die Erkennung von Windows Installer-Paketen finden Sie unter Probleme bei Installation von MSI pro Benutzer in Empfohlene Vorgehensweisen für Updates Publisher.

    • Zum erneuten Signieren von Updates während des Veröffentlichens auffordern: Gibt an, ob beim Veröffentlichen eine Aufforderung angezeigt wird, über die Softwareupdates mit der auf der Registerkarte Updateserver konfigurierten digitalen Signatur erneut signiert werden können. In der Standardeinstellung ist diese Einstellung nicht aktiviert.

    • Kompatibilitätsmodus mit vorherigem Updateformat aktivieren: Gibt an, ob Updates Publisher 3.0 für den Kompatibilitätsmodus konfiguriert werden soll, sodass Softwareupdates in einen Katalog exportiert werden können, der sowohl die Updates Publisher-Schemas als auch die Schemas des Veröffentlichungsprogramms für benutzerdefinierte Updates unterstützt. Da einige Attribute nicht im vorherigen Schema vorhanden sind, werden die Attribute beim Exportieren von Softwareupdates entfernt. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zum Kompatibilitätsmodus von Updates Publisher. In der Standardeinstellung ist diese Einstellung nicht aktiviert.

      Wichtig

      Diese Einstellung gilt nur für System Center Updates Publisher 3.0.

  • OK
    Speichert die Änderungen und schließt das Dialogfeld.
  • Abbrechen
    Schließt das Dialogfeld ohne Speichern der Änderungen.
  • Übernehmen
    Speichert die Änderungen, und das Dialogfeld bleibt geöffnet.

Siehe auch

Aufgaben

Gewusst wie: Erstellen der Updates Publisher-Datenbank
Gewusst wie: Verwalten der Kataloge in der Importliste
Gewusst wie: Konfigurieren des Updateservers
Gewusst wie: Konfigurieren der Datenquelle für Updates Publisher
Gewusst wie: Deaktivieren der MSI-Warnung auf Benutzerebene
Gewusst wie: Suchen nach und Importieren von externen Katalogen
Gewusst wie: Importieren von Softwareupdatekatalogen

Referenz

Dialogfeld "Katalog hinzufügen/bearbeiten"
Dialogfeld "Externe Kataloge suchen und hinzufügen"
Dialogfeld "Katalog ändern"
Updates Publisher-Startseite

Konzepte

Informationen zum Kompatibilitätsmodus von Updates Publisher

Weitere Ressourcen

Verwalten von Updates Publisher-Einstellungen