Administratorcheckliste: Migrieren eines Standorts zum einheitlichen Modus

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Letzte Aktualisierung des Themas: August 2008

Die folgende Checkliste enthält die Schritte für die Migration eines Configuration Manager 2007-Standorts im gemischten Modus zum einheitlichen Modus.

Schritt Referenz

Bestätigen Sie die Entscheidung zur Konfiguration des Standorts für den einheitlichen Modus.

Auswahl zwischen einheitlichem und gemischtem Modus

Bestätigen Sie, dass der Standort alle Voraussetzungen für den einheitlichen Modus erfüllt.

Voraussetzungen für den einheitlichen Modus

Bestätigen Sie, dass alle Public Key-Infrastruktur-Zertifikate (PKI) vorhanden sind.

Administratorcheckliste: Bereitstellen der PKI-Anforderungen für den einheitlichen Modus

Bestimmen, ob Clientcomputer für den einheitlichen Modus bereit sind

Wenn das Richtlinienabrufintervall in den Eigenschaften des Computerclient-Agents für einen Wert über dem Standardwert von 60 Minuten konfiguriert ist, sollten Sie diesen Wert evtl. reduzieren.

Obgleich dadurch der Netzwerkverkehr gesteigert wird, können Clientcomputer schneller über die neue Standortmoduskommunikation informiert werden.

Hinweis

Wenn Sie das Abrufintervall reduzieren, geben Sie keinen Wert unter 60 Minuten ein. Wird der Wert unter 60 Minuten eingestellt, hat dies hinsichtlich des automatischen Wechsels der Clients in den einheitlichen Modus keinen Nutzen.

Konfigurieren von Client-Agents

Optional, jedoch empfohlen: Erstellen Sie eine benutzerdefinierte Website.

Bestimmen, ob eine benutzerdefinierte Website verwendet werden soll

Konfigurieren von benutzerdefinierten Websites für Configuration Manager-Standorte

Konfigurieren eines Configuration Manager-Standorts für die Verwendung einer benutzerdefinierten Website

Stellen Sie sicher, dass Sie sowohl HTTP- als auch HTTPS-Ports für Clientanfragen konfiguriert haben.

Konfigurieren von Anforderungsports für den Configuration Manager-Client

Optional, jedoch empfohlen: Stellen Sie sicher, dass Sie einen Fallbackstatuspunkt für den Standort haben, und weisen Sie diesem Clients zu.

Bestimmen, ob ein Fallbackstatuspunkt für Configuration Manager-Clients installiert werden sollte

Erstellen eines Fallbackstatuspunkts in Configuration Manager

Zuweisen des Fallbackstatuspunkts zu Configuration Manager-Clientcomputern

Wenn Sie einen Verwaltungspunkt für den Netzwerklastenausgleich verwenden, benötigen Sie möglicherweise einen Serverlocatorpunkt für die Hierarchie, da Clients nicht länger mithilfe von WINS nach ihrem Verwaltungspunkt suchen können.

Bestimmen, ob ein Serverlocatorpunkt für Configuration Manager-Clients erforderlich ist

Erstellen eines Serverlocatorpunkts in Configuration Manager

Wenn Active Directory-Domänendienste nicht mit Configuration Manager 2007-Schemaerweiterungen erweitert werden oder der Standort Clients aus Arbeitsgruppen oder einer anderen Active Directory-Gesamtstruktur enthält, installieren Sie diese Clients erneut mit einer Befehlszeilenoption für den Betrieb im einheitlichen Modus.

Sie benötigen möglicherweise zusätzliche Optionen für Folgendes:

  • CRL-Prüfung

  • HTTP-Kommunikation für Roaming und Standortzuweisung zulassen

  • Nicht standardmäßigen Zertifikatspeicher

  • Zertifikatauswahlkriterien

  • Verhalten, wenn mehr als ein Zertifikat gefunden wird

  • Fallbackstatuspunkt

  • Standortserver-Signaturzertifikat

Erweitern des Active Directory-Schemas für Configuration Manager

Informationen zu Clientinstallationseigenschaften von Configuration Manager

Wenn dem Standort mobile Clientgeräte zugewiesen sind, müssen diese Clients erneut mit Einstellungen für den einheitlichen Modus installiert werden.

Konfigurieren der Verwaltung mobiler Geräte

Öffnen Sie die Configuration Manager-Konsole am primären Standort, den Sie zum einheitlichen Modus migrieren möchten, wählen Sie den einheitlichen Modus als Standorteigenschaft aus, und wählen Sie anschließend das Standortserver-Signaturzertifikat aus, oder geben Sie den Fingerabdruck ein.

Konfigurieren des Standortservers mit seinem Standortserver-Signaturzertifikat

Wenn Sie das Betriebssystembereitstellungsfeature verwenden, importieren Sie Stammzertifizierungsstellen-Zertifikate für Clients.

Angeben der Stammzertifizierungsstellen-Zertifikate für Betriebssystem-Bereitstellungsclients

Wenn Sie den Standort in Active Directory-Domänendiensten veröffentlichen oder Clientpush als Clientinstallationsmethode verwenden, konfigurieren Sie bei Bedarf die folgenden Optionen:

  • CRL-Prüfung

  • HTTP-Kommunikation für Roaming und Standortzuweisung zulassen

  • Nicht standardmäßigen Zertifikatspeicher

  • Zertifikatauswahlkriterien

  • Verhalten, wenn mehr als ein Zertifikat gefunden wird

Aktivieren oder Deaktivieren der CRL-Prüfung (Certificate Revocation List) auf Clients

Konfigurieren der HTTP-Kommunikation für Roaming und Standortzuweisung

Angeben des Clientzertifikatspeichers

Angeben der Auswahlkriterien für Clientzertifikate

Überprüfen Sie, ob die Migration zum einheitlichen Modus für den Standort abgeschlossen ist.

Überprüfen, ob die Migration zum einheitlichen Modus abgeschlossen ist

Überprüfen Sie, ob die Clients zum einheitlichen Modus migriert wurden.

Überwachen von Änderungen an Configuration Manager-Clientstandortmodi

Bestimmen des Standortmodus für einen Configuration Manager-Client

Identifizieren und beheben Sie Zertifikatprobleme in Verbindung mit nicht verwalteten Clients.

Identifizieren von Clientzertifikatproblemen im einheitlichen Modus

Siehe auch

Tasks

Migrieren des Standortmodus vom gemischten zum einheitlichen Modus

Konzepte

Administratorworkflow: Migrieren eines Standorts zum einheitlichen Modus

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com