Handhabung von Fehlern in der Clientzugriffslizenz-Datensammlung

Letzte Aktualisierung: Mai 2010

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Beim Sammeln von Clientzugriffslizenz-Daten können Fehler auftreten. Einige dieser Fehlerbedingungen sind feststellbar und haben zugewiesene Fehlermeldung. Es gibt jedoch Gründe, warum von einigen Servern keine Clientzugriffslizenz-Daten gesammelt werden können. Ferner können unter bestimmten Bedingungen vorhersagbare Fehler bei der Berechnung der Anzahl der Clientzugriffslizenzen auftreten.

Fehlermeldungen

In der folgenden Liste sind die bekannten Probleme aufgeführt, aufgrund derer das Sammeln von Clientzugriffslizenz-Daten auf einzelnen Server u. U. nicht möglich ist. Diese Meldungen sind in den Anwendungsprotokollen der betreffenden Server enthalten, auf denen der Configuration Manager-Client ausgeführt wird. Es wird empfohlen, diese Protokolle mit einem Aggregationstool wie Microsoft System Center Operations Manager zu sammeln, um das Anzeigen zu erleichtern.

Fehlermeldung Ursache

Auf das Sicherheitsprotokoll kann nicht zugegriffen werden. Es werden keine Informationen über Benutzer oder Geräteverbindungen bereitgestellt.

Der Zugriff auf das Windows-Sicherheitsereignisprotokoll wurde verweigert.

Das Sicherheitsprotokoll hat sich selbst überschrieben. Einige eindeutige Benutzer oder Geräteverbindungen sind möglicherweise nicht im Protokoll verzeichnet.

Im Windows-Sicherheitsereignisprotokoll wurde zyklisch angefangen, alte Einträge zu überschreiben.

Der Wert der Konfigurationsvariable XXX ist ungültig. Weitere Informationen finden Sie in der SCCM-Dokumentation.

Das MOF ist falsch konfiguriert.

Die lokale Sicherheitsrichtlinie AUDIT_SUCCESS ist nicht aktiviert. Die Clientzugriffslizenz-Informationen werden nicht gesammelt.

Die Überwachungsrichtlinie „AUDIT_SUCCESS“ ist nicht festgelegt. Weitere Informationen finden Sie im Sicherheits-TechCenter (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=74458). Suchen Sie nach „audit success“.

Auf Windows 2000-Servern werden keine Clientzugriffslizenz-Informationen gesammelt. Es sind keine Aktionen erforderlich.

Das Sammeln von Informationen zu Geräte-Clientzugriffslizenzen wird unter Windows 2000 Server nicht unterstützt.

Clientzugriffslizenz-Informationen werden nur auf Computern gesammelt, auf denen Windows Server-Betriebssysteme ausgeführt werden. Auf diesem Computer werden keine Clientzugriffslizenz-Informationen gesammelt.

Auf Computern, auf denen das Betriebssystem als Client eingerichtet ist, werden keine Clientzugriffslizenz-Informationen gesammelt.

Interner Fehler. Die Clientzugriffslizenz-Sammlung gibt Folgendes zurück: HRESULT=xxx. Wenden Sie sich an den Microsoft Support.

Diese allgemeine Meldung wird protokolliert, wenn der Sammlungscode einen Fehler zurückgibt, der nicht in dieser Liste aufgeführt ist.

Ursachen, warum Clientzugriffslizenz-Daten nicht gesammelt werden können

Neben Fällen, in denen Fehlermeldungen angezeigt werden, kann es auch vorkommen, dass auf bestimmten Servern keine Clientzugriffslizenz-Daten gesammelt und keine Fehlermeldung in die Anwendungsprotokolle der betreffenden Server geschrieben werden. Einige bekannte Ursachen dafür sind Folgende:

  • Der Standortcode des Servers weicht vom aktuellen Standortcode ab.

  • Auf dem Server ist kein Configuration Manager-Client installiert.

  • Der Server wurde vom Asset Intelligence-Datensammlungszyklus noch nicht inventarisiert.

Fehlberechnungen bei der Inventur von Geräte-Clientzugriffslizenzen

Da beim Sammeln von Daten zu Geräte-Clientzugriffslizenzen die einzelnen Geräte anhand der jeweiligen IP-Adresse identifiziert werden, ergeben sich in den folgenden Fällen Fehler bei der Ermittlung der Anzahl der Geräte-Clientzugriffslizenzen.

  • Computer mit mehreren Netzwerkkarten werden so gezählt, als würde von jeder IP-Adresse eine eigene Geräte-Clientzugriffslizenz verwendet. Daraus kann sich möglicherweise eine erhöhte Clientzugriffslizenz-Anzahl ergeben.

  • Bei einem Computer, dessen IP-Adressen geändert wurden, wird möglicherweise für jede IP-Adresse eine eigene Geräte-Clientzugriffslizenz ermittelt. Daraus kann sich möglicherweise eine erhöhte Clientzugriffslizenz-Anzahl ergeben.

  • Bei einem Computer mit einer IP-Adresse, die vorher einem anderen Computer zugewiesen war, wird möglicherweise die Geräte-Clientzugriffslizenz für beide Computer nur einmal in der Zählung berücksichtigt. Daraus kann sich eine geringere Clientzugriffslizenz-Anzahl ergeben.

  • Wenn mehrere Computer aufgrund von Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation, NAT) mit derselben IP-Adresse auf einen Server zugreifen, wird nur eine einzige Geräte-Clientzugriffslizenz für diese Computer in der Zählung berücksichtigt. Daraus kann sich eine geringere Clientzugriffslizenz-Anzahl ergeben.

  • Grundsätzlich wird die in den Berichten zur Clientzugriffslizenz-Verwendung angegebene Anzahl der Clientzugriffslizenzen durch jede Erhöhung oder Verringerung der Anzahl der IP-Adressen, die einem oder mehreren Computern zugewiesen sind, beeinflusst.

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com