Erstellen eines Einheitenmonitors mit Protokolldatei für die Erkennung einfacher Ereignisse in Operations Manager 2007
Letzte Aktualisierung: Mai 2009
Betrifft: Operations Manager 2007 R2, Operations Manager 2007 SP1
Mit einem Einheitenmonitor mit Protokolldatei für einfache Ereignisse wird eine Protokolldatei nach einem bestimmten Textmuster abgefragt (bei Verwendung des Sternchens "*.log" werden mehrere Protokolldateien abgefragt) und der Integritätsstatus gemäß dem Ergebnis festgelegt. Sie können zwei Musterübereinstimmungen in der Protokolldatei festlegen: Mit dem einen legen Sie den Integritätsstatus "Kritisch" oder "Warnung" fest, und mit dem anderen setzen Sie den Integritätsstatus auf "Erfolg". Mit dem nachfolgend beschriebenen Arbeitsgang wird ein Einheitenmonitor zur Überwachung der Datei application.log im Ordner C:\logfiles auf Zeilen, die die Einträge error oder success enthalten, erstellt.
So erstellen Sie einen Einheitenmonitor mit Protokolldatei für die Erkennung einfacher Ereignisse
Melden Sie sich mit einem Konto bei dem Computer an, das Mitglied der Benutzerrolle Operations Manager-Administratoren bzw. Operations Manager-Autoren für die Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppe ist.
Klicken Sie in der Betriebskonsole auf die Schaltfläche Konfiguration.
Erweitern Sie im Dokumenterstellungsbereich die Einträge Dokumenterstellung und Management Pack-Objekte, und klicken Sie danach auf Monitore.
Klicken Sie auf der Symbolleiste auf Bereich.
Geben Sie im Dialogfeld Management Pack-Objekte in Bereiche einteilen in das Textfeld SuchenWindows-Computer ein, aktivieren Sie das Zielkontrollkästchen Windows-Computer, und klicken Sie dann auf OK.
Erweitern Sie im Überwachungsbereich die Option Windows-Computer, erweitern Sie Entitätszustand, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Verfügbarkeit, zeigen Sie auf Überwachung erstellen, und klicken Sie dann auf Einheitenüberwachung.
Erweitern Sie im Assistenten zum Erstellen von Monitoren auf der Seite Monitortyp auswählen den Knoten Protokolldateien, erweitern Sie Textprotokoll, dann Erkennung einfacher Ereignisse. Klicken Sie auf Ereigniszurücksetzung und dann auf Weiter.
Hinweis
Sie können ein Management Pack aus der Liste Ziel-Management Pack auswählen wählen oder ein neues, nicht versiegeltes Management Pack erstellen, indem Sie auf Neu klicken. Wenn Sie ein Management Pack-Objekt erstellen, eine Regel oder einen Monitor deaktivieren oder eine Außerkraftsetzung erstellen, wird die entsprechende Einstellung standardmäßig im Standard-Management Pack gespeichert. Es wird empfohlen, für jedes versiegelte Management Pack, das angepasst werden soll, ein separates Management Pack zu erstellen, anstatt modifizierte Einstellungen im Standard-Management Pack speichern zu lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Standard-Management Pack.
Geben Sie auf der Seite Allgemeine Eigenschaften in das Feld Name einen Namen für den Einheitenmonitor ein; optional können Sie dann auch eine Beschreibung eingeben.
Klicken Sie auf den Pfeil im Feld Übergeordneter Monitor, wählen Sie den entsprechenden übergeordneten Monitor aus, und klicken Sie danach auf Weiter.
Geben Sie auf der Seite Datenquelle des Anwendungsprotokolls (für das erste generische Protokoll) unter Datenquelle des Anwendungsprotokolls definieren in das Textfeld Verzeichnis den Pfad der Protokolldateien ein (z. B. C:\Protokolle).
Geben Sie im Textfeld Pattern die Zeichenfolge zur Auswahl von Protokolldateien ein (z. B. Anwendung.log). Wählen Sie ggf. UTF8 aus, und klicken Sie dann auf Weiter.
Klicken Sie auf der Seite Ereignisausdruck erstellen (zumErstellen des ersten Ausdrucks) auf Einfügen, und gehen Sie dann wie folgt vor:
Geben Sie unter Parametername (auf der linken Seite) Params/Param[1] ein.
Hinweis
Der Eintrag Params/Param[1] ist bei diesem Monitor die einzige für dieses Feld verfügbare Option.
Klicken Sie auf die Dropdownliste Operator, und wählen Sie den gewünschten Operator (z. B. Enthält) aus.
Geben Sie unter Wert den Text ein, bei dessen Auftreten in der Protokolldatei der Monitor ausgelöst werden soll (z. B. Fehler).
Klicken Sie dann auf Weiter.
Geben Sie auf der Seite Datenquelle des Anwendungsprotokolls (für das zweite generische Protokoll) unter Datenquelle des Anwendungsprotokolls definieren in das Textfeld Verzeichnis den Pfad der Protokolldateien ein. Normalerweise entspricht dieser Pfad dem in Schritt 10 angegebenen (z. B. C:\Protokolle).
Geben Sie im Textfeld Pattern die Zeichenfolge zur Auswahl von Protokolldateien ein. Normalerweise ist diese mit der in Schritt 11 eingegebenen identisch (z. B. Anwendung.log). Wählen Sie ggf. UTF8 aus, und klicken Sie dann auf Weiter.
Klicken Sie auf der Seite Ereignisausdruck erstellen (zum Erstellendes zweiten generischen Protokolls) auf Einfügen, und gehen Sie dann wie folgt vor:
Geben Sie im Textfeld ParameternameParams/Param[1] ein.
Hinweis
Der Eintrag Params/Param[1] ist bei diesem Monitor die einzige für dieses Feld verfügbare Option.
Klicken Sie auf die Dropdownliste Operator, und wählen Sie den gewünschten Operator (z. B. Enthält) aus.
Geben Sie unter Wert den Text ein, bei dessen Auftreten in der Protokolldatei der Monitor ausgelöst werden soll (z. B. Erfolg).
Klicken Sie dann auf Weiter.
Auf der Seite Integrität konfigurieren:
Wählen Sie in der Zeile SecondEventRaised der Spalte Betriebsstatus den Namen aus, und geben Sie einen Anzeigenamen für diese Bedingung ein. Klicken Sie auf die Spalte Integritätsstatus, und wählen Sie dann im Dropdownfeld entweder Kritisch, Warnung oder Fehlerfrei aus.
Klicken Sie in der Zeile FirstEventRaised auf den Namen in der Spalte Betriebsstatus, und geben Sie einen Anzeigenamen für diese Bedingung ein. Klicken Sie auf die Spalte Integritätsstatus, und wählen Sie dann im Dropdownfeld entweder Kritisch, Warnung oder Fehlerfrei aus.
Hinweis
Eines der beiden Ereignisse muss so konfiguriert werden, dass der Integritätsstatus Fehlerfrei festgelegt wird.
Klicken Sie dann auf Weiter.
Übernehmen Sie auf der Seite Warnungen konfigurieren die Standardeinstellungen, oder aktivieren Sie die Option Warnungen für diesen Monitor generieren, um benutzerdefinierte Warnungseigenschaften festzulegen. Klicken Sie dann auf Erstellen.