Bereitstellen des Szenarios mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe

Letzte Aktualisierung: Mai 2009

Betrifft: Operations Manager 2007 R2, Operations Manager 2007 SP1

Übersicht

Um hohe Verfügbarkeit für die OperationsManager-, Data Warehouse- und Überwachungssammeldienste-Datenbanken (ACS) sowie den Stammverwaltungsserver (RMS) bereitzustellen, erfordert diese Installation zwei Clusterdienstcluster (früher MSCS-Cluster) (Windows Server 2003) bzw. zwei Failovercluster (Windows Server 2008). Jeder Cluster besteht aus zwei Knoten: Einer ist mit der aktiven Abwicklung der Arbeitslast beschäftigt, während der andere passiv auf ein mögliches Failover wartet. Die Arbeitslast der SQL Server-Datenbank liegt auf einem Cluster, der Stammverwaltungsserver befindet sich auf dem anderen. Weitere Informationen zur Installation und Konfiguration eines Windows Server 2003-Clusters finden Sie in der Windows Server 2003-Onlinehilfe oder der Kurzanleitung für Servercluster http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86488). Weitere Informationen zur Installation und Konfiguration eines Windows Server 2008-Clusters finden Sie in der Windows Server 2008-Onlinehilfe unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=147285

Hinweis

Bei dieser Konfiguration werden zwar Cluster mit zwei Knoten verwendet, alle Operations Manager 2007-Datenbanken können sich aber in einem Cluster mit n+1-Knoten befinden. Durch Operations Manager wird keine Beschränkung der Kontenanzahl in einem Cluster für die Datenbanken vorgegeben, sie ist lediglich durch die Clusterfunktionalität von SQL Server beschränkt. Die einzige unterstützte Konfiguration für den Stammverwaltungsserver besteht in einem Cluster mit zwei Knoten, der in einer Aktiv/Passiv-Konfiguration ausgeführt wird. Im Cluster des Stammverwaltungsservers können keine anderen Operations Manager-Rollen platziert werden.

Dieses Szenario enthält Verfahren zur Bereitstellung von Operations Manager 2007 in verschiedenen Umgebungen:

  • Windows Server 2003, SQL Server 2005 MSCS für OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken

  • Windows Server 2003 MSCS für die RMS-Rolle

  • Windows Server 2008, SQL Server 2008-Failovercluster für OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken

  • Windows Server 2008-Failovercluster für die RMS-Rolle

Die Verfahren sind nach Betriebssystem gruppiert.

In diesem Bereitstellungsszenario wird Folgendes verwendet:

  • Einen MSCS-Cluster für SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 als Host der Komponenten der OperationsManager-, Data Warehouse- und ACS-Datenbanken.

  • Einen MSCS-Cluster für die Operations Manager-RMS-Komponente.

  • Einen oder mehrere eigenständige Server für die sekundären Verwaltungsserverkomponenten.

  • Einen eigenständigen Server mit SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 Database und Reporting Services für die Operations Manager-Berichterstattungskomponente.

  • Einen oder mehrere eigenständige Server für die Operations Manager-ACS-Komponente.

    Hinweis

    Jede ACS-Installation erfordert eine dedizierte Instanz von SQL Server.

  • Einen oder mehrere eigenständige Server für die Operations Manager-Gatewayserverkomponente.

  • Von einer Microsoft Zertifikatsdienste-Zertifizierungsstelle oder einem anderen Zertifikataussteller herausgegebene Zertifikate.

Weitere Informationen zur kompletten Planungsunterstützung finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=104550