Dateiverknüpfungen mit Visual Basic 6.0 erstellen und auslesen

Veröffentlicht: 12. Jun 2003 | Aktualisiert: 24. Jun 2004

Von Mathias Schiffer

Die Microsoft Newsgroups sind eine Quelle schier unerschöpflichen Wissens, das nahezu auf Knopfdruck abrufbar ist: Hunderte deutschsprachige Entwickler vom Einsteiger bis zum Profi treffen sich hier täglich virtuell, um Fragen zu stellen oder zu beantworten. Auch themennahe Probleme, Ansichten und Konzepte werden miteinander diskutiert. Sie kennen die Microsoft Newsgroups noch nicht? Detaillierte Information für Ihre Teilnahme finden Sie auf der Homepage der Microsoft Support Newsgroups.

Diese Kolumne greift regelmäßig ein besonders interessantes oder häufig nachgefragtes Thema aus einer der Entwickler-Newsgroups auf und arbeitet es aus.

Auf dieser Seite

 Aus der Visual Basic Newsgroup microsoft.public.de.vb:

Aus der Visual Basic Newsgroup microsoft.public.de.vb:

Ich versuche, mit Visual Basic 6 eine Verknüpfung auf eine Datei zu erstellen. Das alles sollte ohne zusätzliche Dateien wie DLL's etc. funktionieren. Welche Möglichkeiten gibt es da?
Die Dateiverknüpfungen (im Englischen: "Shell Links") kennen Sie aus Ihrem Windows-Startmenü: Die meisten Anwendungen hinterlassen dort bei ihrer Installation eine Programmgruppe mit Verknüpfungen auf die Anwendungsdatei, mitunter auch auf Hilfematerialien und weitere Dateien, die andernorts auf der Festplatte abgelegt sind. Die Verknüpfungen im Startmenü selber sind Dateien, die in entsprechenden Unterverzeichnissen des Startmenüordners des Benutzers abgelegt wurden. In diesen Dateien werden die Eigenschaften der Verknüpfung - vom Anwendungspfad über das Icon der Verknüpfung bis hin zu einem Kommentar - abgespeichert.

Wie geht das Installationsprogramm SETUP1.VBP vor?
Da das mit Visual Basic selber mitgelieferte Installationsprogramm für Ihre Anwendungen erfreulicherweise im Sourcecode vorliegt (SETUP1.VBP) und dieses bei der Installation Ihrer Anwendungen Verknüpfungen im Startmenü erzeugen kann, lohnt sich offenbar ein Blick in den Sourcecode dieses Installationsprogramms.

Hier finden Sie im Modul basCommon die folgende Funktion deklariert:

Public Declare Function OSfCreateShellLink Lib "vb6stkit.dll"  
Alias "fCreateShellLink" (ByVal lpstrFolderName As String, ByVal  
lpstrLinkName As String, ByVal lpstrLinkPath As String, ByVal  
lpstrLinkArguments As String, ByVal fPrivate As Long, ByVal  
sParent As String) As Long

Im Modul basSetup1 finden Sie diese Funktion aufgerufen:

Public Sub CreateShellLink(ByVal strLinkPath As String, _ 
   ByVal strGroupName As String, _ 
   ByVal strLinkArguments As String, _ 
   ByVal strLinkName As String, _ 
   ByVal fPrivate As Boolean, _ 
   sParent As String, _ 
   Optional ByVal fLog As Boolean = True) 
 Dim fSuccess As Boolean 
 ' [...] 
 fSuccess = OSfCreateShellLink(strGroupName, _ 
 strLinkName, _ 
 strLinkPath, _ 
 strLinkArguments, _ 
 fPrivate, _ 
 sParent) 
 ' [...] 
End Sub

Das Installationsprogramm SETUP1.VBP erlaubt also über die Nutzung einer Funktion aus der beim Setup verwendeten DLL-Datei vb6stkit.dll, eine Verknüpfung anzulegen. Dabei wird an Informationen für die Verknüpfungen verwendet:

  • lpstrFolderName: Der Name des Verzeichnisses, in dem die Verknüpfung angelegt werden soll, relativ zum Startmenü-Ordner (i.A. die Programmgruppe im Startmenü)

  • lpstrLinkName: Der Anzeigename für die Verknüpfung

  • lpstrLinkPath: Der Zielpfad zur verknüpften Datei

  • lpstrLinkArguments: Die Kommandozeilenargumente für den Aufruf der verknüpften Datei

  • fPrivate: Die Angabe, ob das benutzerspefizische Startmenü oder das Startmenü für alle Anwender verwendet werden soll

  • sParent: Der Name des der Programmgruppe übergeordneten Verzeichnisses (i.A. der Platzhalter "$(Programs)" für den Bereich "Programme" des Startmenüs.

Selbstverständlich können Sie sich dieser Funktion auch in Ihren eigenen Anwendungen bedienen: Die Datei vb6stkit.dll dürfen Sie mit Ihren Anwendungen weitergeben (bei Verwendung des "Verpackungs- und Weitergabeassistenten" ist sie sogar zur Ausführung des Setup-Programms zwingend erforderlich).

Tipp für Vorgängerversionen: Das analoge Vorgehen der Installationsanwendungen von Visual Basic 4.0-32 und Visual Basic 5.0 finden Sie, inklusive zugehöriger Deklarationen, im Microsoft Knowledge Base Artikel Nr. 155303 beschrieben: "HOWTO: Create Shortcuts (Shell Links) within Windows".

Jedoch hat dieser Ansatz durchaus mehrere Nachteile: Zum einen war in der Fragestellung verlangt worden, möglichst keine zusätzliche Datei für diesen Zweck mit ausliefern zu müssen. Zum anderen werden Sie spätestens nach Auswahl des Menüpunkts "Eigenschaften" aus dem Windows Explorer-Kontextmenü einer Verknüpfungsdatei feststellen, dass eine Verknüpfung weit mehr Konfigurationsmöglichkeiten anbietet als die, die durch die Funktion fCreateShellLink zur Verfügung gestellt werden. Auch die sehr enge Bindung an das Startmenü ist für allgemeinere Fälle als den eines Setup-Programms eher hinderlich als hilfreich.

Wie die Typbibliothek SHELLLNK.TLB hilft
"Irgendwie", werden Sie vielleicht sagen, "macht das die vb6stkit.dll doch auch - aber wie?". Natürlich ist das Anlegen einer Verknüpfung keine exklusive Spezialität dieser DLL - auch der Windows Explorer selber bietet Ihnen ja die Möglichkeit an, Verknüpfungen anzulegen und sie mit vielfältigen Eigenschaften auszustatten. Und glücklicherweise ist es auch nicht notwendig, das interne Dateiformat einer LNK-Datei zu erforschen, um diese selbst komponieren zu können.

Die Bibliothek StdOle2, fester Bestandteil jedweden frischeren COM-Daseins, stellt diese Möglichkeit über Schnittstellen zur Verfügung. Alles, das zu ihrer Verwendung noch fehlt ist eine Möglichkeit, auf diese Schnittstellen zugreifen zu können - also dem Visual Basic Compiler die Information zu geben, wo und wie diese Schnittstellen anzusprechen sind.

Eine solche Schnittstellenbeschreibung finden Sie in einer Typbibliothek auf Ihrer Visual Basic-CD: Im Verzeichnis \TOOLS\UNSUPPRT\SHELLLNK\ finden Sie die Datei SHELLLNK.TLB sowie ein Demonstrationsprojekt, das eine mögliche Verwendung der darin deklarierten Schnittstellen aufzeigt. Sollten Sie Visual Basic aus Visual Studio verwenden, finden Sie das gleiche Verzeichnis auf der dritten CD im Pfad \common\Tools\vb\Unsupprt\ShellLnk.

Durch einen Verweis auf die Typbibliothek machen Sie dem Compiler die darin definierten Schnittstellen bekannt und können sie ab sofort nutzen. Dabei ist die TLB-Datei für diesen Verweis ausschließlich für den Compiler notwendig, Sie müssen die SHELLLNK.TLB also nicht mit Ihrer compilierten Anwendung ausliefern!

Mithilfe der Schnittstelle ShellLinkA können Sie nun ein Objekt erzeugen, dem Sie die verschiedenen Eigenschaften einer Verknüpfung über dessen mit Set... beginnenden Methoden zuweisen können. Um eine Verknüpfung auf die Festplatte zu speichern, nutzen Sie die polymorphe Zuweisung dieses Objekts an eine Variable vom Typ IPersistFile, über die Sie dann unter Übergabe des Dateipfades für Ihre Verknüpfung als Unicode-String die Methode Save aufrufen.

Ebenso können Sie auch den Rückwärtsgang einschalten, auch wenn der ein wenig beschwerlicher ist: Um die Daten einer Verknüpfungsdatei auszulesen, erzeugen Sie ein Objekt vom Typ ShellLinkA und weisen es wiederum polymorph einer Variablen vom Typ IPersistFile zu. Den Pfad zur Verküpfungsdatei geben Sie in der Load-Methode wiederum als Unicode-String an. Für den weiteren Ablauf sprechen Sie das Objekt wieder über die ShellLinkA-Schnittstelle an: Ihre mit Get... beginnenden Methoden müssen Sie mit ausreichend großen reservierten Speicherbereichen (bei Strings im einfachsten Fall mit vorbelegten Strings) versorgen. Nach dem Aufruf ist dann der erhaltene String vor dem ersten Nullzeichen (vbNullChar) abzuschneiden. Beim Abholen numerischer Werte ist dieser Aufwand natürlich nicht erforderlich.

Eine kleine Besonderheit betrifft den Wert der Tastenkombination für die Verknüpfung: Die Bedeutung seines Werts teilt sich in zwei Bereiche auf. Im ersten Byte finden Sie den Tastencodewert für die Buchstabentaste der Tastenkombination. Die Werte für die gleichzeitige Betätigung der Alt-, Steuerungs- und Umschalttasten finden sie im darüber liegenden Byte vor. In den Funktionen LoadLink und SaveLink des nachfolgenden Beispielcodes finden Sie diese kleine Besonderheit behandelt und auf zwei Eigenschaften der Beispielklasse verteilt.

Finale: Eine komfortable Klassenlösung zum Loslegen
Die zur Typbibliothek gehörende Beispielanwendung auf der Visual Basic-CD ist ein netter Anfang, um die SHELLLNK.TLB zu nutzen. Dennoch ist sie eher unpraktisch in der Handhabung (wenn auch nicht so deutlich wie die direkte Nutzung der Typbibliothek) und nutzt die Möglichkeiten, die die Typbibliothek anbietet, auch nicht voll aus.

Hier soll Ihnen daher zum Abschluss eine Klassenlösung an die Hand gegeben werden, deren einfachere Handhabung und umfangreichere Nutzungsmöglichkeit die Aufgabe des Auslesens und Anlegens von Verknüpfungen deutlich erleichtert. Auch wenn der Code auf den ersten Blick umfassend erscheint (der größte Teil davon betrifft, wie so oft, lediglich stupide Eigenschaftenprozeduren) - schauen Sie ruhig einmal in die Funktionen LoadLink und SaveLink herein: Dort finden Sie die eigentliche Arbeit mit der Typbibliothek.

Tipp: Kopieren Sie den gesamten Quelltext zunächst in WRITE.EXE und erst von dort aus in Ihre Entwicklungsumgebung, um den Verlust von Zeilenumbrüchen zu vermeiden.

Option Explicit 
' ----------------------------------------------------------- 
' Klassenmodul cShellLink 
' 
' Dient dem Erzeugen und dem Auslesen von Windows- 
' Verknüpfungsdateien (*.lnk) 
' 
' Voraussetzung: Verweis auf die Typbibliothek SHELLLNK.TLB! 
' Sie finden diese Datei auf Ihrer Visual Basic- oder 
' Visual Studio-CD: 
' Visual Basic-CD: \Tools\Unsupprt\ShellLnk 
' Visual Studio-CD 3: \common\Tools\vb\Unsupprt\ShellLnk 
' Die Typbibliothek wird nur für das Compilieren benötigt: 
' Eine Auslieferung mit Ihrer Anwendung ist unnötig! 
' ----------------------------------------------------------- 
' Um Informationen einer bestehenden Verknüpfungsdatei zu 
' ermitteln, belegen Sie die FileName-Eigenschaft dieser 
' Klasse entsprechend und führen Sie dann die Funktion 
' LoadLink aus. Um eine Verknüpfungsdatei zu erstellen, 
' belegen Sie die gewünschten Eigenschaften mit Werten, 
' vergeben Sie an die FileName-Eigenschaft einen Pfad für 
' die neue Verknüpfung und führen Sie die Funktion SaveLink 
' aus. 
' ----------------------------------------------------------- 
' Einen einfacheren Weg, Verküpfungen weniger flexibel zu 
' erstellen, finden Sie in der Microsoft Knowledge Base: 
' HOWTO: Create Shortcuts (Shell Links) within Windows 
' <A href="http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;155303">http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;DE;155303</A> 
' ----------------------------------------------------------- 
' Copyright (c) 2003 by Mathias Schiffer, AixSoft Software. 
' Downloadmöglichkeit: <A href="http://www.aixsoft.de/msdn/quickie">http://www.aixsoft.de/msdn/quickie</A> 
' ----------------------------------------------------------- 
' ---- BENÖTIGTE DEKLARATIONEN ---- 
' Werte für die Eigenschaft StartupWindowState 
Public Enum StartupWindowStates 
  swsNormal = 1 
  swsMaximized = 7 
  swsMinimized = 3 
End Enum 
' Eigenschaftenvariable 
Private mDescription  As String 
Private mPath   As String 
Private mRelativePath As String 
Private mWorkingDirectory   As String 
Private mArguments As String 
Private mStartupWindowState As StartupWindowStates 
Private mHotkey As VBRUN.KeyCodeConstants 
Private mHotkeyModifiers As VBRUN.ShiftConstants 
Private mIconPath  As String 
Private mIconNumber   As Long 
Private mFileName  As String 
' API-Deklarationen zur Ermittlung spezieller Pfade 
Public Enum ShellFolders 
  CSIDL_DESKTOP = &H0& 
  CSIDL_PROGRAMS = &H2& 
  CSIDL_CONTROLS = &H3& 
  CSIDL_PRINTERS = &H4& 
  CSIDL_PERSONAL = &H5& 
  CSIDL_FAVORITES = &H6& 
  CSIDL_STARTUP = &H7& 
  CSIDL_RECENT = &H8& 
  CSIDL_SENDTO = &H9& 
  CSIDL_BITBUCKET = &HA& 
  CSIDL_STARTMENU = &HB& 
  CSIDL_DESKTOPDIRECTORY = &H10& 
  CSIDL_DRIVES = &H11& 
  CSIDL_NETWORK = &H12& 
  CSIDL_NETHOOD = &H13& 
  CSIDL_FONTS = &H14& 
  CSIDL_TEMPLATES = &H15& 
  CSIDL_COMMON_STARTMENU = &H16& 
  CSIDL_COMMON_PROGRAMS = &H17& 
  CSIDL_COMMON_STARTUP = &H18& 
  CSIDL_COMMON_DESKTOPDIRECTORY = &H19& 
  CSIDL_APPDATA = &H1A& 
  CSIDL_PRINTHOOD = &H1B& 
End Enum 
Private Type SHITEMID 
  cb As Long 
  abID As Byte 
End Type 
Private Type ITEMIDLIST 
  mkid As SHITEMID 
End Type 
Private Declare Function SHGetSpecialFolderLocation _ 
  Lib "shell32.dll" ( _ 
  ByVal hwndOwner As Long, _ 
  ByVal nFolder As Long, _ 
  ByRef pidl As ITEMIDLIST _ 
  ) As Long 
Private Declare Function SHGetPathFromIDList _ 
  Lib "shell32.dll" Alias "SHGetPathFromIDListA" ( _ 
  ByVal pidl As Long, _ 
  ByVal pszPath As String _ 
  ) As Long 
' ---- EIGENSCHAFTENPROZEDUREN ---- 
Public Property Let FileName(ByVal NewData As String) 
' Dateiname für die Verknüpfungsdatei (*.lnk). 
  mFileName = NewData 
End Property 
Public Property Get FileName() As String 
  FileName = mFileName 
End Property 
Public Property Let IconNumber(ByVal NewData As Long) 
' Ressourcenposition des Icons in der durch IconPath 
' repräsentierten Datei. 
  mIconNumber = NewData 
End Property 
Public Property Get IconNumber() As Long 
  IconNumber = mIconNumber 
End Property 
Public Property Let IconPath(ByVal NewData As String) 
' Pfad zu einer Icondatei (*.ico) oder zu einer Datei, 
' die Icons als Ressourcen enthält. 
  mIconPath = NewData 
End Property 
Public Property Get IconPath() As String 
  IconPath = mIconPath 
End Property 
Public Property Let Hotkey( _ 
  ByVal NewData As VBRUN.KeyCodeConstants) 
' KeyCode der Taste, die im Zusammenhang mit den durch 
' HotkeyModifiers beschriebenen Sondertasten als 
' Tastenkombination verwendet werden soll. 
  mHotkey = NewData 
End Property 
Public Property Get Hotkey() As VBRUN.KeyCodeConstants 
  Hotkey = mHotkey 
End Property 
Public Property Let HotkeyModifiers( _ 
  ByVal NewData As VBRUN.ShiftConstants) 
' Sondertasten (Strg, Shift und Alt), die zusammen mit der 
' durch HotKey repräsentierten Taste als Tastenkombination 
' verwendet werden. 
  mHotkeyModifiers = NewData 
End Property 
Public Property Get HotkeyModifiers() As VBRUN.ShiftConstants 
  HotkeyModifiers = mHotkeyModifiers 
End Property 
Public Property Let StartupWindowState( _ 
  ByVal NewData As StartupWindowStates) 
' Festgelegter Öffnungszustand des Startfensters der Anwendung. 
' Die Anwendung muss diese Möglichkeit der Einstellung 
' unterstützen. 
  mStartupWindowState = NewData 
End Property 
Public Property Get StartupWindowState() As StartupWindowStates 
  StartupWindowState = mStartupWindowState 
End Property 
Public Property Let Arguments(ByVal NewData As String) 
' Befehlszeilenargumente für den Aufruf der Anwendung. 
  mArguments = NewData 
End Property 
Public Property Get Arguments() As String 
  Arguments = mArguments 
End Property 
Public Property Let RelativePath(ByVal NewData As String) 
' Relativer Pfad zur Anwendung. 
  mRelativePath = NewData 
End Property 
Public Property Get RelativePath() As String 
  RelativePath = mRelativePath 
End Property 
Public Property Let WorkingDirectory(ByVal NewData As String) 
' Verzeichnis, das als Arbeitsverzeichnis verwendet werden soll. 
  mWorkingDirectory = NewData 
End Property 
Public Property Get WorkingDirectory() As String 
  WorkingDirectory = mWorkingDirectory 
End Property 
Public Property Let Path(ByVal NewData As String) 
' Pfad zur verknüpften Anwendungsdatei. 
  mPath = NewData 
End Property 
Public Property Get Path() As String 
  Path = mPath 
End Property 
Public Property Let Description(ByVal NewData As String) 
' Beschreibung der Verknüpfung 
  mDescription = NewData 
End Property 
Public Property Get Description() As String 
  Description = mDescription 
End Property 
' ---- CLASS INITIALIZE / TERMINATE ---- 
Private Sub Class_Initialize() 
  mStartupWindowState = swsNormal ' Standardwert 
End Sub 
Private Sub Class_Terminate() 
  ' Keine Aufräumarbeiten erforderlich. 
End Sub 
' ---- ÖFFENTLICHE FUNKTIONEN ---- 
Public Function LoadLink() As Boolean 
' Lädt Informationen aus einer Verknüpfungsdatei und 
' legt sie im cShellLink-Objekt ab. 
' Rückgabewert: True bei Erfolg. 
' Hinweis: Funktion löst im Bedarfsfall Fehler aus! 
Const INFOTIPSIZE As Long = 1024 
Const MAX_PATH As Long = 260 
Dim PersistFile   As IShellLinkA.IPersistFile 
Dim ShellLink  As IShellLinkA.ShellLinkA 
Dim FD   As IShellLinkA.WIN32_FIND_DATA 
Dim strBuffer  As String 
Dim lFlags  As Long 
  ' Existiert die angegebene Datei? 
  If LenB(Dir$(mFileName)) = 0 Then 
 Err.Raise 53, "cShellLink.LoadLink" ' File not found 
  End If 
  ' Mithilfe von IPersistFile Informationen laden 
  Set ShellLink = New IShellLinkA.ShellLinkA 
  Set PersistFile = ShellLink 
  PersistFile.Load StrConv(mFileName, vbUnicode), 0 
  Set PersistFile = Nothing 
  strBuffer = Space$(INFOTIPSIZE) ' Speicherreservierung 
  With ShellLink 
 ' Die Verknüpfungsbeschreibung ermitteln 
 .GetDescription strBuffer, INFOTIPSIZE 
 mDescription = NullTrim(strBuffer) 
 ' Den Pfad zum Verknüpfungsziel ermitteln 
 .GetPath strBuffer, MAX_PATH, FD, lFlags 
 mPath = NullTrim(strBuffer) 
 ' Das Arbeitsverzeichnis ermitteln 
 .GetWorkingDirectory strBuffer, INFOTIPSIZE 
 mWorkingDirectory = NullTrim(strBuffer) 
 ' Die Aufrufargumente ermitteln 
 .GetArguments strBuffer, INFOTIPSIZE 
 mArguments = NullTrim(strBuffer) 
 ' Dateinamen und Icon-Nummer für das 
 ' Verknüpfungsicon ermitteln 
 .GetIconLocation strBuffer, INFOTIPSIZE, mIconNumber 
 mIconPath = NullTrim(strBuffer) 
 ' Tastenkombination ermitteln 
 .GetHotkey mHotkey 
 mHotkeyModifiers = mHotkey \ &H100& ' HiByte = Modifiers 
 mHotkey = mHotkey And &HFF&   ' LoByte = Taste 
 ' Initialen Fensterstil beim Ausführen ermitteln 
 .GetShowCmd mStartupWindowState 
  End With 
  LoadLink = True 
End Function 
Public Function SaveLink( _ 
  Optional ByVal Overwrite As Boolean = True) As Boolean 
' Speichert die Informationen des cShellLink-Objekts 
' als Verknüpfung unter dem in FileName angegebenen Pfad ab. 
' Setzen Sie Overwrite auf False, wenn Sie eine bereits 
' bestehende Datei nicht überschreiben wollen. 
' Rückgabewert: True bei Erfolg. 
' Hinweis: Funktion löst im Bedarfsfall Fehler aus! 
Dim PersistFile As IShellLinkA.IPersistFile 
Dim ShellLink   As IShellLinkA.ShellLinkA 
  ' Prüfen, ob die FileName-Eigenschaft belegt wurde 
  If LenB(mFileName) = 0 Then 
 Err.Raise 52, "cShellLink.SaveLink" ' Bad file name or number 
  End If 
  ' Prüfen, ob die in FileName angegebene Datei existiert 
  If LenB(Dir$(mFileName, vbHidden)) > 0 Then 
 If Overwrite = False Then 
   Err.Raise 58, "cShellLink.SaveLink" ' File already exists 
 End If 
  End If 
  Set ShellLink = New IShellLinkA.ShellLinkA 
  ' IShellLink-Objekt mit Informationen versorgen 
  With ShellLink 
 .SetDescription mDescription 
 .SetPath mPath 
 .SetRelativePath mRelativePath, 0 
 .SetWorkingDirectory mWorkingDirectory 
 .SetArguments mArguments 
 .SetHotkey CInt(mHotkey + &H100 * mHotkeyModifiers) 
 .SetIconLocation mIconPath, mIconNumber 
 .SetShowCmd mStartupWindowState 
  End With 
  ' Informationen mithilfe von IPersistFile abspeichern 
  Set PersistFile = ShellLink 
  lPersistFile.Save StrConv(mFileName, vbUnicode), 0 
  SaveLink = True 
End Function 
Public Function ModifiersDescription( _ 
  ByVal Modifiers As VBRUN.ShiftConstants) As String 
' Gibt eine deutschsprachige Klartextbeschreibung für 
' einen HotkeyModifiers-Wert zurück (z.B. "Strg + Alt") 
  ' Ist eine Steuerungs-Taste mit im Spiel? 
  If CBool(Modifiers And vbCtrlMask) Then 
 ' "Strg" anfügen 
 ModifiersDescription = "Strg" 
  End If 
  ' Ist eine Shift-Taste mit im Spiel? 
  If CBool(Modifiers And vbShiftMask) Then 
 ' Bei Bedarf " + " hinzufügen 
 If LenB(ModifiersDescription) Then 
   ModifiersDescription = ModifiersDescription & " + " 
 End If 
 ' "Umschalt" anfügen 
 ModifiersDescription = ModifiersDescription & "Umschalt" 
  End If 
  ' Ist eine Alt-Taste mit im Spiel? 
  If CBool(Modifiers And vbAltMask) Then 
 ' Bei Bedarf " + " hinzufügen 
 If LenB(ModifiersDescription) Then 
   ModifiersDescription = ModifiersDescription & " + " 
 End If 
 ' "Alt" anfügen 
 ModifiersDescription = ModifiersDescription & "Alt" 
  End If 
End Function 
Public Function GetSystemFolderPath( _ 
 ByVal FolderID As ShellFolders) As String 
' Ermittelt den Pfad zu bestimmten Systemordnern. 
Dim ItemList As ITEMIDLIST 
Dim sPath As String 
  If SHGetSpecialFolderLocation(0, FolderID, ItemList) = 0 Then 
 sPath = Space$(260) 
 If SHGetPathFromIDList(ItemList.mkid.cb, sPath) <> 0 Then 
   GetSystemFolderPath = Left$(sPath, _ 
 InStr(sPath, vbNullChar) - 1) 
 End If 
  End If 
End Function 
' ---- PRIVATE HILFSFUNKTIONEN ---- 
Private Function NullTrim( _ 
  ByRef StringToBeTrimmed As String) As String 
' Gibt den Teil des übergebenen Strings zurück, der links vom 
' ersten im String vorkommenden Nullzeichen (vbNullChar) steht. 
' Kommt kein Nullzeichen vor, wird der übergebene String als 
' Rückgabewert verwendet. 
Dim lPos As Long  ' Verwendung als Position eines Zeichens 
  ' Erstes vorkommendes Nullzeichen suchen: 
  lPos = InStr(StringToBeTrimmed, vbNullChar) 
  If lPos > 0 Then 
 ' Teilstring vor dem Nullzeichen zurückgeben: 
 NullTrim = Left$(StringToBeTrimmed, lPos - 1) 
  Else 
 ' Mangels Nullzeichen den kompletten String zurückgeben: 
 NullTrim = StringToBeTrimmed 
  End If 
End Function 
' ---------------------------------