Sicherheitsanfälligkeiten in Kerberos können Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2496930)
Veröffentlicht: Dienstag, 8. Februar 2011 | Aktualisiert: Mittwoch, 16. März 2011
Version: 2.0
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die schwerwiegendere dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein lokaler, authentifizierter Angreifer einen schädlichen Dienst auf einem Computer installiert, der einer Domäne angehört.
Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Windows XP, Windows Server 2003, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Dieses Update behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem verhindert wird, dass weder in Windows Kerberos noch in Windows KDC schwache Hashingalgorithmen verwendet werden, und indem verhindert wird, dass Clients den Verschlüsselungsstandard für die Kerberos-Kommunikation zwischen Client und Server auf DES herunterstufen. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.
Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.
Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.
Bekannte Probleme. Keine
Betroffene und nicht betroffene Software
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
**\*Die Server Core-Installation ist betroffen.** Dieses Update gilt wie angezeigt mit der gleichen Bewertung des Schweregrads für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 R2. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln [Verwalten einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ee441255) und [Wartung einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ff698994). Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu [Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen](https://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/editionen/r2-vergleich-server-core.mspx).
**Nicht betroffene Software**
| Betriebssystem |
|----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|
| Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 |
| Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
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**Weshalb wurde dieses Bulletin am 16. März 2011 überarbeitet?**
Microsoft hat die Tabelle „Betroffene Software“ erweitert, um Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1, Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1, Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 zu umfassen.
Benutzer der ursprünglich veröffentlichten Version von Windows 7 für 32-Bit-Systeme, Windows 7 für x64-basierte Systeme, Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme, die dieses Sicherheitsupdate bereits übernommen haben, müssen keine Maßnahmen ergreifen. Benutzer, die diese Betriebssysteme mit dem entsprechenden Service Pack 1 aktualisiert haben, müssen dieses Sicherheitsupdate installieren.
**Wo befinden sich die Dateiinformationen?**
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt **Bereitstellung von Sicherheitsupdates**.
**Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?**
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
**Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?**
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website [Microsoft Support Lifecycle](https://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;%5Bln%5D;lifecycle&displaylang=de).
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter [Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169555). Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter [Lifecycle Supported Service Packs](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=89213).
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website [Microsoft Worldwide](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=33329). Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf **Go**. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite [Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie - Häufig gestellte Fragen (FAQ)](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169557).
### Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
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Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im [Bulletin Summary für Februar](https://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/bulletins/ms11-feb.mspx). Weitere Informationen finden Sie in [Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc998259).
Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene Software
Sicherheitsanfälligkeit in nicht verschlüsselten Kerberos-Prüfsummen - CVE-2011-0043
Sicherheitsanfälligkeit in Kerberos bzgl. Spoofing - CVE-2011-0091
Bewertung des Gesamtschweregrads
Windows XP Service Pack 3
Hoch
Erhöhung von Berechtigungen
Nicht anwendbar
Hoch
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
Hoch
Erhöhung von Berechtigungen
Nicht anwendbar
Hoch
Windows Server 2003 Service Pack 2
Hoch
Erhöhung von Berechtigungen
Nicht anwendbar
Hoch
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
Hoch
Erhöhung von Berechtigungen
Nicht anwendbar
Hoch
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
Hoch
Erhöhung von Berechtigungen
Nicht anwendbar
Hoch
Windows 7 für 32-Bit Systeme und Windows 7 für 32-Bit Systeme Service Pack 1
Nicht anwendbar
Hoch
Spoofing
Hoch
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
Nicht anwendbar
Hoch
Spoofing
Hoch
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1*
Nicht anwendbar
Hoch
Spoofing
Hoch
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1
Nicht anwendbar
Hoch
Spoofing
Hoch
**\*Die Server Core-Installation ist betroffen.** Dieses Update gilt wie angezeigt mit der gleichen Bewertung des Schweregrads für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 R2. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln [Verwalten einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ee441255) und [Wartung einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ff698994). Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu [Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen](https://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/editionen/r2-vergleich-server-core.mspx).
Sicherheitsanfälligkeit in nicht verschlüsselten Kerberos-Prüfsummen - CVE-2011-0043
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In Implementierungen von Kerberos liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Erhöhung von Berechtigungen vor. Die Sicherheitsanfälligkeit besteht darin, dass die Microsoft Kerberos-Implementierung einen schwachen Hashingmechanismus unterstützt, der es ermöglicht, bestimmte Aspekte eines Kerberos-Diensttickets zu fälschen. Ein böswilliger Benutzer oder Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann auf dem betroffenen System ein Token mit erhöhten Berechtigungen erhalten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter [CVE-2011-0043](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2011-0043).
#### Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in nicht verschlüsselten Kerberos-Prüfsummen - CVE-2011-0043
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Diese Sicherheitsanfälligkeit kann nicht in Domänen ausgenutzt werden, in denen auf den Domänencontrollern Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 ausgeführt wird.
- Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht per Remotezugriff oder von anonymen Benutzern ausgenutzt werden.
#### Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in nicht verschlüsselten Kerberos-Prüfsummen - CVE-2011-0043
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.
#### Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in nicht verschlüsselten Kerberos-Prüfsummen - CVE-2011-0043
**Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?**
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann für eine lokale Erhöhung von Berechtigungen ausgenutzt werden. Ein lokaler, authentifizierter Angreifer kann auf einem System einen schädlichen Dienst ausführen, der dann ein speziell gestaltetes Dienstticket sendet, um ein Token zu erhalten, das dem Angreifer auf jenem System höhere Berechtigungen gewährt.
**Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?**
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass die Microsoft Kerberos-Implementierung in Microsoft Windows schwache Hashingmechanismen wie z. B. CRC32 unterstützt.
**Was ist Kerberos?**
Kerberos ist ein Protokoll, mit dem Benutzer und Dienste sich in einem offenen und ungesicherten Netzwerk gegenseitig authentifizieren. Es ermöglicht Diensten, den Benutzer eines Kerberos-Tickets ordnungsgemäß zu identifizieren, ohne den Benutzer beim Dienst authentifizieren zu müssen. Dies geschieht mithilfe des gemeinsamen geheimen Schlüssels.
Das Kerberos-Protokoll verwendet gemeinsam genutzte geheime Schlüssel zum Verschlüsseln und Signieren der Anmeldeinformationen von Benutzern. Ein Client wird von einem Kerberos-Schlüsselverteilungscenter (Key Distribution Center, KDC) authentifiziert. Nach dieser Authentifizierung kann der Benutzer ein Dienstticket anfordern, um auf einen bestimmten Dienst im Netzwerk zuzugreifen. Dieses Ticket enthält die verschlüsselte authentifizierte Identität des Benutzers.
**Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?**
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code im Sicherheitskontext des lokalen Systems ausführen. Ein Angreifer kann dann mit diesen erhöhten Berechtigungen Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten erstellen.
**Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?**
Ein lokaler, authentifizierter Angreifer mit Berechtigungen, eine schädliche Kerberos-Anwendung mit eingeschränkten Berechtigungen zu installieren, kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er einen solchen schädlichen Dienst auf einem Computer installiert, der einer Domäne angehört. Dieser Dienst kann dann ein speziell gestaltetes Kerberos-Dienstticket generieren, mit dem der Angreifer auf dem lokalen Computer Berechtigungen auf Systemebene erhalten kann.
**Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?**
Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Benutzern ohne ausreichende Verwaltungsberechtigungen erlaubt wird, sich an Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
**Was bewirkt das Update?**
Dieses Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem verhindert wird, dass weder in Windows Kerberos noch in Windows KDC schwache Hashingalgorithmen verwendet werden.
**War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?**
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit [CVE-2011-0043](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2011-0043) zugewiesen.
**Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?**
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit in Kerberos bzgl. Spoofing - CVE-2011-0091
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In Implementierungen von Kerberos unter Windows 7 und Windows Server 2008 R2 liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bzgl. Spoofing vor. Die Sicherheitsanfälligkeit wird durch die Möglichkeit verursacht, die Kerberos-Authentifizierung auf die Verwendung von DES herunterzustufen anstatt die stärkeren Verschlüsselungsstandards zu verwenden, die in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 enthalten sind.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter [CVE-2011-0091](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2011-0091).
#### Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Kerberos bzgl. Spoofing - CVE-2011-0091
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Die Sicherheitsanfälligkeit betrifft nur Kerberos-Authentifizierung.
#### Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Kerberos bzgl. Spoofing - CVE-2011-0091
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen.
#### Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in Kerberos bzgl. Spoofing - CVE-2011-0091
**Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?**
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit durch Spoofing. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann einem Angreifer ermöglichen, die Anmeldeinformationen eines legitimen Benutzers nachzuahmen oder jeglichen Kerberos-Datenverkehr in einer gefährdeten Sitzung zu fälschen.
**Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?**
Die Sicherheitsanfälligkeit dadurch verursacht, dass Windows die stärkeren Verschlüsselungsstandards, die in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 enthalten sind, nicht richtig durchsetzt. Dadurch kann ein Man-in-the-Middle-Angreifer eine Herunterstufung der Kerberos-Kommunikation zwischen einem Client und Server auf einen schwächeren Verschlüsselungsstandard herunterstufen als ursprünglich verhandelt wurde.
**Was ist Kerberos?**
Kerberos ist ein Protokoll, mit dem Benutzer und Dienste sich in einem offenen und ungesicherten Netzwerk gegenseitig authentifizieren. Es ermöglicht Diensten, den Benutzer eines Kerberos-Tickets ordnungsgemäß zu identifizieren, ohne den Benutzer beim Dienst authentifizieren zu müssen. Dies geschieht mithilfe des gemeinsamen geheimen Schlüssels.
Das Kerberos-Protokoll verwendet gemeinsam genutzte geheime Schlüssel zum Verschlüsseln und Signieren der Anmeldeinformationen von Benutzern. Ein Client wird von einem Kerberos-Schlüsselverteilungscenter (Key Distribution Center, KDC) authentifiziert. Nach dieser Authentifizierung kann der Benutzer ein Dienstticket anfordern, um auf einen bestimmten Dienst im Netzwerk zuzugreifen. Dieses Ticket enthält die verschlüsselte authentifizierte Identität des Benutzers.
**Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?**
Ein Angreifer kann den Verschlüsselungsstandard auf DES herunterstufen. Er kann dann jeglichen Kerberos-Datenverkehr in jener Sitzung lesen und fälschen. Ein Angreifer kann diese Fähigkeit verwenden, um den Benutzer nachzuahmen, der sich während jener Kerberos-Sitzung authentifiziert hat.
**Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?**
Bei einem Man-in-the-Middle-Angriffsszenario muss ein Angreifer sich zwischen dem Zielclient und dem Server befinden, um die Kommunikation abzufangen und den Verschlüsselungsstandard auf DES herunterzustufen.
**Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?**
Systeme mit Windows 7 und Windows Server 2008 R2, die Kerberos-Authentifizierung verwenden, sind für diesen Herunterstufungsangriff anfällig.
**Was bewirkt das Update?**
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem verhindert wird, dass ein Man-in-the-Middle-Angreifer den Verschlüsselungsstandard für die Kerberos-Kommunikation zwischen dem Client und dem Server auf DES herunterstuft.
**War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?**
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
**Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?**
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
### Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
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**Sicherheitsportal:**
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im [TechNet Update Management Center](https://technet.microsoft.com/de-de/updatemanagement/default.aspx). Die Website [TechNet Sicherheit](https://technet.microsoft.com/de-de/security/default.aspx) bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter [Microsoft Update](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=40747) und [Windows Update](https://update.microsoft.com) verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im [Microsoft Download Center](https://www.microsoft.com/downloads/results.aspx?displaylang=de&freetext=sicherheitsupdate) verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom [Windows Update-Katalog](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=96155) heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter [Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog](https://catalog.update.microsoft.com/v7/site/faq.aspx).
**Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung**
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747](https://support.microsoft.com/kb/961747/de).
**Microsoft Baseline Security Analyzer**
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website [Microsoft Baseline Security Analyzer](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc184924).
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA |
|----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|------|
| Windows XP Service Pack 3 | Ja |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
| Windows 7 für 32-Bit Systeme und Windows 7 für 32-Bit Systeme Service Pack 1 | Ja |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 | Ja |
**Hinweis:** Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten [Microsoft Baseline Security Analyzer](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc184924) besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.
**Windows Server Update Services**
Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel [Windows Server Update Services](https://technet.microsoft.com/de-de/windowsserver/bb332157).
**Systems Management Server**
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUIT | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
|----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|---------|-------------------|-------------------|----------------------------|
| Windows XP Service Pack 3 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows 7 für 32-Bit Systeme und Windows 7 für 32-Bit Systeme Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch [Downloads für Systems Management Server 2.0.](https://technet.microsoft.com/en-us/sms/bb676799.aspx)
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter [Microsoft Updates](https://update.microsoft.com/microsoftupdate) erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von [Windows Server Update Services](https://www.microsoft.com/germany/technet/prodtechnol/windowsserver/wsus/default.mspx) unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website [SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates](https://technet.microsoft.com/en-us/sms/bb676783.aspx). Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter [SMS 2003 Software Update Scanning Tools](https://technet.microsoft.com/en-us/sms/bb676786.aspx). Siehe auch [Downloads für Systems Management Server 2003](https://technet.microsoft.com/en-us/sms/bb676766.aspx).
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu [System Center Configuration Manager 2007](https://technet.microsoft.com/de-de/library/bb735860).
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der [SMS-Website](https://www.microsoft.com/germany/systemcenter/sccm/default.mspx).
Weitere Informationen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723](https://support.microsoft.com/kb/910723/de): Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
**Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit**
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur [Updatekompatibilitätsbewertung](https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc766043), die im [Anwendungskompatibilitäts-Toolkit](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=24da89e9-b581-47b0-b45e-492dd6da2971&displaylang=en) enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
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**Betroffene Software**
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
#### Windows XP (alle Editionen)
**Referenztabelle**
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt **Informationen zur Bereitstellung** in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff
Für Windows XP Service Pack 3:
windowsxp-kb2478971-x86-enu.exe /quiet
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
windowsserver2003.windowsxp-kb2478971-x64-enu.exe /quiet
Installieren ohne neu zu starten
Für Windows XP Service Pack 3:
windowsxp-kb2478971-x86-enu.exe /norestart
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
windowsserver2003.windowsxp-kb2478971-x64-enu.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren
KB2478971.log
Weitere Informationen
Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich?
Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching
Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\\$NTUninstallKB2478971$\Spuninst.
Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB2478971\Filelist
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB2478971\Filelist
Hinweis: Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option
Beschreibung
**/help**
Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive**
Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet**
Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart**
Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart**
Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]**
Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart**
Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/overwriteoem**
Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.
**/nobackup**
Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.
**/forceappsclose**
Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad**
Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**/integrate:Pfad**
Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.
**/extract\[:Pfad\]**
Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.
**/ER**
Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.
**/verbose**
Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.
**Hinweis:** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
Option
Beschreibung
**/help**
Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive**
Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet**
Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart**
Kein Neustart nach Abschluss der Installation
**/forcerestart**
Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]**
Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart**
Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/forceappsclose**
Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad**
Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**Überprüfen der Updateinstallation**
Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.
Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows Server 2003 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff
Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003-kb2478971-x86-enu.exe /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003.windowsxp-kb2478971-x64-enu.exe /quiet
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003-kb2478971-ia64-enu.exe /quiet
Installieren ohne neu zu starten
Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003-kb2478971-x86-enu.exe /norestart
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003.windowsxp-kb2478971-x64-enu.exe /norestart
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003-kb2478971-ia64-enu.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren
KB2478971.log
Weitere Informationen
Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich?
Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB2478971\Filelist
#### Informationen zur Bereitstellung
**Installieren des Updates**
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994](https://support.microsoft.com/kb/824994/de).
Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 832475](https://support.microsoft.com/kb/832475).
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de).
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option
Beschreibung
**/help**
Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive**
Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet**
Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart**
Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart**
Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]**
Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart**
Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/overwriteoem**
Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.
**/nobackup**
Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.
**/forceappsclose**
Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad**
Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**/integrate:Pfad**
Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.
**/extract\[:Pfad\]**
Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.
**/ER**
Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.
**/verbose**
Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.
**Hinweis:** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
Option
Beschreibung
**/help**
Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive**
Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet**
Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart**
Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart**
Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]**
Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart**
Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/forceappsclose**
Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad**
Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**Überprüfen der Updateinstallation**
Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.
Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows 7 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff
Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
windows6.1-kb2425227-x86.msu /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
windows6.1-kb2425227-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten
Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
windows6.1-kb2425227-x86.msu /quiet /norestart
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
windows6.1-kb2425227-x64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen
Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich?
Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching
Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation
Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.
Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung
**Installieren des Updates**
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de).
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
| Option | Beschreibung |
|--------------------------------------|---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|
| **/?, /h, /help** | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| **/quiet** | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| **/norestart** | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit **/quiet** wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
| **/warnrestart:<Sekunden>** | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit **/quiet** warnt das Installationsprogramm den Benutzer, bevor der Neustart initiiert wird. |
| **/promptrestart** | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit **/quiet** zeigt das Installationsprogramm eine Aufforderung an, bevor der Neustart initiiert wird. |
| **/forcerestart** | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit **/quiet** erzwingt das Installationsprogramm das Schließen von Anwendungen und initiiert den Neustart. |
| **/log:<Dateiname>** | Aktiviert die Protokollierung in einer angegebenen Datei. |
| **/extract:<Ziel>** | Extrahiert die Paketinhalte in den Zielordner. |
| **/uninstall /kb:<KB-Nummer>** | Deinstalliert das Sicherheitsupdate. |
**Hinweis:** Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie unter „Eigenständiges Windows-Updateinstallationsprogramm“ im TechNet-Artikel [Sonstige Änderungen unter Windows 7](https://technet.microsoft.com/de-de/library/dd871148).
**Überprüfen der Updateinstallation**
- **Microsoft Baseline Security Analyzer**
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt **Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung** in diesem Bulletin.
- **Überprüfung der Dateiversion**
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
1. Klicken Sie auf **Start**, und tragen Sie in das Feld **Suche** den Namen einer Updatedatei ein.
2. Wenn die Datei unter **Programme** angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf **Eigenschaften**.
3. Vergleichen Sie in der Registerkarte **Allgemein** die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
**Hinweis:** Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.
4. Sie können auch auf die Registerkarte **Detail** klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
**Hinweis:** Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte **Vorherige Versionen** klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
windows6.1-kb2425227-x64.msu /quiet
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
windows6.1-kb2425227-ia64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
windows6.1-kb2425227-x64.msu /quiet /norestart
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
windows6.1-kb2425227-ia64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen
Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich?
Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching
Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation
Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.
Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung
**Installieren des Updates**
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de).
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
| Option | Beschreibung |
|--------------------------------------|---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|
| **/?, /h, /help** | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| **/quiet** | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| **/norestart** | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit **/quiet** wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
| **/warnrestart:<Sekunden>** | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit **/quiet** warnt das Installationsprogramm den Benutzer, bevor der Neustart initiiert wird. |
| **/promptrestart** | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit **/quiet** zeigt das Installationsprogramm eine Aufforderung an, bevor der Neustart initiiert wird. |
| **/forcerestart** | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit **/quiet** erzwingt das Installationsprogramm das Schließen von Anwendungen und initiiert den Neustart. |
| **/log:<Dateiname>** | Aktiviert die Protokollierung in einer angegebenen Datei. |
| **/extract:<Ziel>** | Extrahiert die Paketinhalte in den Zielordner. |
| **/uninstall /kb:<KB-Nummer>** | Deinstalliert das Sicherheitsupdate. |
**Hinweis:** Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie unter „Eigenständiges Windows-Updateinstallationsprogramm“ im TechNet-Artikel [Sonstige Änderungen unter Windows 7](https://technet.microsoft.com/de-de/library/dd871148).
**Überprüfen der Updateinstallation**
- **Microsoft Baseline Security Analyzer**
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt **Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung** in diesem Bulletin.
- **Überprüfung der Dateiversion**
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
1. Klicken Sie auf **Start**, und geben Sie im Feld **Suche starten** den Namen einer Updatedatei ein.
2. Wenn die Datei unter **Programme** angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf **Eigenschaften**.
3. Vergleichen Sie in der Registerkarte **Allgemein** die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
**Hinweis:** Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.
4. Sie können auch auf die Registerkarte **Detail** klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
**Hinweis:** Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte **Vorherige Versionen** klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
Das MIT Kerberos Team für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in nicht verschlüsselten Kerberos-Prüfsummen (CVE-2011-0043)
Scott Stender von iSEC Partners für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Kerberos bzgl. Spoofing (CVE-2011-0091)
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.
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Revisionen
V1.0 (8. Februar 2011): Bulletin veröffentlicht.
V2.0 (16. März 2011): Die Tabelle „Betroffene Software“ wurde erweitert, um Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1, Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1, Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 zu umfassen. In dem Eintrag im Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate wird diese Revision erklärt.