Security Bulletin

Microsoft Security Bulletin MS11-024 - Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit im Windows Faxdeckblatt-Editor kann Remotecodeausführung ermöglichen (2527308)

Veröffentlicht: Dienstag, 12. April 2011 | Aktualisiert: Mittwoch, 27. April 2011

Version: 1.2

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Faxdeckblattdatei (.cov) mit dem Windows Faxdeckblatt-Editor öffnet. Ein Angreifer, der eine dieser Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale angemeldete erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem korrigiert wird, wie der Windows Faxdeckblatt-Editor Faxdeckblattdateien analysiert und Objekte in Faxdeckblattdateien verwaltet. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2527308 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Wenn die derzeit bekannten Probleme und empfohlenen Lösungen nur auf bestimmte Veröffentlichungen dieser Software zutreffen, werden in diesem Artikel Verknüpfungen zu weiteren Artikeln bereitgestellt.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Betriebssystem Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
Windows XP Service Pack 3
(KB2491683)

Windows XP Service Pack 3
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
(KB2491683)

Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Server 2003 Service Pack 2
(KB2491683)

Windows Server 2003 Service Pack 2
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
(KB2491683)

Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
(KB2491683)

Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2
(KB2491683)

Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
(KB2491683)

Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2\*\*
(KB2491683)

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2\*
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2\*\*
(KB2491683)

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2\*
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1
(KB2491683)

Windows 7 für 32-Bit Systeme und Windows 7 für 32-Bit Systeme Service Pack 1
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(KB2491683)

Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1\*\*
(KB2491683)

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1\*
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1
(KB2506212)
Remotecodeausführung Hoch Keine
**\*Die Server Core-Installation ist betroffen.** Dieses Update gilt, mit der gleichen Bewertung des Schweregrads, wie angezeigt auch für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2, unabhängig davon, ob bei der Installation die Server Core-Installationsoption verwendet wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln [Verwalten einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ee441255(ws.10).aspx) und [Wartung einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ff698994(ws.10).aspx). Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu [Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen](https://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/editionen/r2-vergleich-server-core.mspx). **\*\*Die Server Core-Installation ist nicht betroffen.** Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln [Verwalten einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ee441255(ws.10).aspx) und [Wartung einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ff698994(ws.10).aspx). Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu [Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen](https://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/editionen/r2-vergleich-server-core.mspx). Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate --------------------------------------------------------------------------- **Weshalb wurde dieses Bulletin am 27. April 2011 überarbeitet?** Microsoft hat dieses Bulletin überarbeitet, um [CVE-2010-4701](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-4701) zu den durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten hinzuzufügen. Dies ist lediglich eine Informationsänderung. An den Dateien des Sicherheitsupdates oder der Erkennungslogik wurden keine Änderungen vorgenommen. Benutzer, die dieses Update bereits erfolgreich installiert haben, müssen keine weiteren Maßnahmen ergreifen. **Wo befinden sich die Dateiinformationen?** Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt **Bereitstellung von Sicherheitsupdates**. **Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?** Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update. **Weshalb enthält dieses Bulletin zwei Updates für die meisten betroffenen Betriebssysteme?** Dieses Bulletin enthält zwei durch die KB-Nummer des Pakets identifizierte Updates für die meisten unterstützten Versionen von Microsoft Windows, wie in der Tabelle **Betroffene Software** angegeben. Die zwei Updates sind für die meisten betroffenen Betriebssysteme erforderlich, da sich die Änderungen zur Behebung der Sicherheitsanfälligkeiten in separaten Komponenten befinden. **Für die Version von Microsoft Windows, die auf meinem System installiert ist, sind zwei Updates aufgeführt. Muss ich beide Updates installieren?** Ja. Benutzer sollten alle Updates installieren, die für das Betriebssystem angeboten werden, das auf ihren Systemen installiert ist. **Muss ich diese Sicherheitsupdates in einer bestimmten Reihenfolge installieren?** Nein. Mehrere Updates für eine Version von Microsoft Windows können in beliebiger Reihenfolge installiert werden. **Ich führe eine betroffene Version von Microsoft Windows aus. Weshalb wird mir das Update KB2491683 nicht angeboten?** Das Update KB2491683 gilt nur, wenn die anfällige Anwendung Faxdeckblatt-Editor (fxscover.exe) installiert ist. Bei Systemen, auf denen die anfällige Anwendung Faxdeckblatt-Editor nicht installiert ist, wird das Update KB2491683 nicht angeboten. In allen unterstützten Versionen von Windows XP und Windows Server 2003 ist der Faxdeckblatt-Editor nur verfügbar, wenn die optionale Faxdienstkomponente aktiviert wurde. Die Faxdienstkomponente ist bei diesen Betriebssystemen nicht standardmäßig installiert. Der Faxdeckblatt-Editor ist nicht in unterstützten Versionen von Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium verfügbar. In unterstützten Versionen von Windows Vista Enterprise Edition ist der Windows Faxdeckblatt-Editor als optionale Komponente verfügbar. In unterstützten Versionen von Windows Vista Business Edition und Windows Vista Ultimate Edition sowie in allen unterstützten Versionen von Windows 7 ist der Windows Faxdeckblatt-Editor standardmäßig verfügbar. In unterstützten Versionen von Windows Server 2008 (nur 32-Bit und x64-basiert) und Windows Server 2008 R2 (nur x64-basiert) ist der Faxdeckblatt-Editor nur verfügbar, wenn die Faxserverrolle aktiviert ist. **Hinweis:** Das Update KB2506212 gilt für alle betroffenen Betriebssysteme, unabhängig davon, ob der Faxdeckblatt-Editor installiert ist. **Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?** Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website [Microsoft Support Lifecycle](https://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;%5Bln%5D;lifecycle&displaylang=de). Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter [Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169555). Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter [Lifecycle Supported Service Packs](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=89213). Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website [Microsoft Worldwide](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=33329). Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf **Go**. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite [Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie - Häufig gestellte Fragen (FAQ)](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169557). ### Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit ---------------------------------------------------------------------- Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im [Bulletin Summary für April](https://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/bulletins/ms11-apr.mspx). Weitere Informationen finden Sie in [Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc998259).

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene Software Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung im Faxdeckblatt-Editor - CVE-2010-3974 Use-after-free-Sicherheitsanfälligkeit durch Faxdeckblatt - CVE-2010-4701 Bewertung des Gesamtschweregrads
Windows XP Service Pack 3
(KB2491683 und KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
(KB2491683 und KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Server 2003 Service Pack 2
(KB2491683 und KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
(KB2491683 und KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
(KB2491683 und KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2
(KB2491683 und KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
(KB2491683 und KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2\*\*
(KB2491683)

Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2\*
(KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2\*\*
(KB2491683)

Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2\*
(KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
(KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows 7 für 32-Bit Systeme und Windows 7 für 32-Bit Systeme Service Pack 1
(KB2491683 und KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(KB2491683 und KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1\*\*
(KB2491683)

Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1\*
(KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1
(KB2506212)
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
Remotecodeausführung
Hoch
**\*Die Server Core-Installation ist betroffen.** Dieses Update gilt, mit der gleichen Bewertung des Schweregrads, wie angezeigt auch für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2, unabhängig davon, ob bei der Installation die Server Core-Installationsoption verwendet wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln [Verwalten einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ee441255(ws.10).aspx) und [Wartung einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ff698994(ws.10).aspx). Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu [Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen](https://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/editionen/r2-vergleich-server-core.mspx). **\*\*Die Server Core-Installation ist nicht betroffen.** Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln [Verwalten einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ee441255(ws.10).aspx) und [Wartung einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ff698994(ws.10).aspx). Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu [Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen](https://www.microsoft.com/germany/windowsserver2008/editionen/r2-vergleich-server-core.mspx). Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung im Faxdeckblatt-Editor - CVE-2010-3974 --------------------------------------------------------------------------------------------- Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, dass der Windows Faxdeckblatt-Editor speziell gestaltete Faxdeckblätter falsch analysiert. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter [CVE-2010-3974](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-3974). #### Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung im Faxdeckblatt-Editor - CVE-2010-3974 Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein: - In allen unterstützten Versionen von Windows XP und Windows Server 2003 ist der Windows Faxdeckblatt-Editor nicht standardmäßig installiert. Damit der Windows Faxdeckblatt-Editor verfügbar ist, muss die Faxdienstkomponente dieser Betriebssysteme aktiviert werden. - Standardmäßig ist in keiner der unterstützten Versionen von Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 der betroffene Dateityp (COV) mit einem Programm verknüpft. Für einen erfolgreichen Angriff muss ein Benutzer zuerst den Windows Faxdeckblatt-Editor und dann eine speziell gestaltete COV-Datei öffnen. - Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist. - Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. - In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. #### Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung im Faxdeckblatt-Editor - CVE-2010-3974 Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt: - **Entfernen Sie die Dateiverknüpfung des COV-Faxdeckblatts unter Windows XP und Windows Server 2003** Wenn der COV-Dateityp mit dem Windows Faxdeckblatt-Editor verknüpft ist, verhindert die Entfernung der Dateizuordnung, dass die Datei automatisch geöffnet wird. **Hinweis:** Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) im Hilfethema zum Ändern von Schlüsseln und Werten sowie in Regedt32.exe in den Hilfethemen zum Hinzufügen und Löschen von Informationen in der Registrierung und zum Bearbeiten der Registrierungsdaten. Gehen Sie wie folgt vor, um die Dateizuordnung des Faxdeckblatts (COV) zu entfernen: **Verwenden der interaktiven Methode** 1. Klicken Sie auf **Start** und dann auf **Ausführen**, geben Sie **regedit** ein, und klicken Sie dann auf **OK**. 2. Erweitern Sie **HKEY\_CLASSES\_ROOT**, klicken Sie auf **.COV**, und klicken Sie dann auf das Menü **Datei**, und wählen Sie **Exportieren** aus. 3. Geben Sie in das Dialogfeld **Registrierungsdatei exportieren** den Namen **Cover\_Page\_Backup.reg** ein, und klicken Sie auf **Speichern**. **Hinweis**: Dadurch wird im Ordner **Eigene Dateien** standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt. 4. Drücken Sie die Taste **Entf** auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie aufgefordert werden, den Registrierungswert zu löschen, klicken Sie auf **Ja**. **Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts** 1. Erstellen Sie mithilfe des folgenden Befehls eine Sicherheitskopie des Registrierungsschlüssels: `Regedit.exe /e cover_page_backup.reg HKEY_CLASSES_ROOT\.COV` 2. Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Delete\_Cover\_Page\_Assoc.reg): `Windows Registrierungs-Editor Version 5.00` `[-HKEY_CLASSES_ROOT\.COV]` 3. Führen Sie mit folgendem Befehl das im vorherigen Schritt erstellte Registrierungsskript aus: `Regedit.exe /s delete_cover_page.reg` **Auswirkung der Problemumgehung:** Durch diese Problemumgehung wird die .COV-Dateizuordnung entfernt. Der Windows Faxdeckblatt-Editor kann nicht mehr durch Doppelklicken auf eine COV-Datei gestartet werden. **So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.** Verwenden der interaktiven Methode 1. Klicken Sie auf **Start** und dann auf **Ausführen**, geben Sie im Feld **Öffnen** den Befehl **Regedit** ein, und klicken Sie anschließend auf **OK**. 2. Klicken Sie auf das Menü **Datei** und dann auf **Importieren**. 3. Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf **Cover\_Page\_Backup.reg** und dann auf **Öffnen**. Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her: `Regedit.exe /s cover_page_backup.reg` #### Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Faxdeckblatt-Editor - CVE-2010-3974 **Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?** Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. **Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?** Die Sicherheitsanfälligkeit wird verursacht, wenn der Windows Faxdeckblatt-Editor ein speziell gestaltetes Faxdeckblatt nicht richtig analysiert. **Was ist der Windows Faxdeckblatt-Editor?** Die Anwendung Faxdeckblatt-Editor (fxscover.exe) kann zur Erstellung und Bearbeitung von Faxdeckblättern verwendet werden. In allen unterstützten Versionen von Windows XP und Windows Server 2003 ist der Faxdeckblatt-Editor nur verfügbar, wenn die optionale Faxdienstkomponente aktiviert wurde. Die Faxdienstkomponente ist bei diesen Betriebssystemen nicht standardmäßig installiert. Informationen zum Aktivieren der Faxdienstkomponente unter Microsoft Windows XP finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 306550](https://support.microsoft.com/kb/306550). In unterstützten Versionen von Windows Vista Enterprise Edition ist der Windows Faxdeckblatt-Editor als optionale Komponente verfügbar. In unterstützten Versionen von Windows Vista Business Edition und Windows Vista Ultimate Edition sowie in allen unterstützten Versionen von Windows 7 ist der Windows Faxdeckblatt-Editor standardmäßig verfügbar. In unterstützten Versionen von Windows Server 2008 (nur 32-Bit und x64-basiert) und Windows Server 2008 R2 (nur x64-basiert) ist der Faxdeckblatt-Editor nur verfügbar, wenn die Faxserverrolle aktiviert ist. In der Regel wird der Windows Faxdeckblatt-Editor auf diesen Betriebssystemen über die Windows-Anwendung „Faxen und Scannen“ oder über den Faxdienst-Manager geöffnet, wenn der Benutzer ein Faxdeckblatt erstellt oder bearbeitet. Weitere Informationen zum Erstellen und Bearbeiten von Faxdeckblättern finden Sie unter [Erstellen oder Bearbeiten eines Faxdeckblatts](https://windows.microsoft.com/de-de/windows-vista/create-or-edit-a-fax-cover-page) und im TechNet-Artikel [Verwalten von Deckblättern](https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc772493.aspx). **Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?** Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. **Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?** Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss ein Benutzer eine speziell gestaltete Faxdeckblattdatei (COV) mit dem Windows Faxdeckblatt-Editor öffnen. Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er ein speziell gestaltetes Faxdeckblatt (COV) an den Benutzer sendet und ihn zum Öffnen der Datei innerhalb des Windows Faxdeckblatt-Editors verleitet. In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten Faxdeckblattdatei (COV) einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Faxdeckblattdatei zu öffnen. **Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?** Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen. **Was bewirkt das Update?** Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie der Windows Faxdeckblatt-Editor Faxdeckblattdateien analysiert. **War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?** Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit [CVE-2010-3974](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-3974) zugewiesen. **Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?** Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. **Trägt die Installation dieses Sicherheitsupdates zum Schutz der Benutzer vor dem veröffentlichten Code bei, mit dem versucht werden kann, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?** Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die mithilfe der veröffentlichten Codebeispiele für ein Angriffskonzept ausgenutzt werden kann. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit [CVE-2010-3974](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-3974) zugewiesen. Use-after-free-Sicherheitsanfälligkeit durch Faxdeckblatt - CVE-2010-4701 ------------------------------------------------------------------------- Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Windows Faxdeckblatt-Editor beim Analysieren eines speziell gestalteten Faxdeckblatts bestimmte Objekte verwaltet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter [CVE-2010-4701](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-4701). #### Schadensbegrenzende Faktoren für die Use-after-free-Sicherheitsanfälligkeit durch Faxdeckblatt - CVE-2010-4701 Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein: - In allen unterstützten Versionen von Windows XP und Windows Server 2003 ist der Windows Faxdeckblatt-Editor nicht standardmäßig installiert. Damit der Windows Faxdeckblatt-Editor verfügbar ist, muss die Faxdienstkomponente dieser Betriebssysteme aktiviert werden. - Standardmäßig ist in keiner der unterstützten Versionen von Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 der betroffene Dateityp (COV) mit einem Programm verknüpft. Für einen erfolgreichen Angriff muss ein Benutzer zuerst den Windows Faxdeckblatt-Editor und dann eine speziell gestaltete COV-Datei öffnen. - Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist. - Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. - In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. #### Problemumgehungen für die Use-after-free-Sicherheitsanfälligkeit durch Faxdeckblatt - CVE-2010-4701 Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt: - **Entfernen Sie die Dateiverknüpfung des COV-Faxdeckblatts unter Windows XP und Windows Server 2003** Wenn der COV-Dateityp mit dem Windows Faxdeckblatt-Editor verknüpft ist, verhindert die Entfernung der Dateizuordnung, dass die Datei automatisch geöffnet wird. **Hinweis:** Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Gefahr. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) im Hilfethema zum Ändern von Schlüsseln und Werten sowie in Regedt32.exe in den Hilfethemen zum Hinzufügen und Löschen von Informationen in der Registrierung und zum Bearbeiten der Registrierungsdaten. Gehen Sie wie folgt vor, um die Dateizuordnung des Faxdeckblatts (COV) zu entfernen: **Verwenden der interaktiven Methode** 1. Klicken Sie auf **Start** und dann auf **Ausführen**, geben Sie **regedit** ein, und klicken Sie dann auf **OK**. 2. Erweitern Sie **HKEY\_CLASSES\_ROOT**, klicken Sie auf **.COV**, und klicken Sie dann auf das Menü **Datei**, und wählen Sie **Exportieren** aus. 3. Geben Sie in das Dialogfeld **Registrierungsdatei exportieren** den Namen **Cover\_Page\_Backup.reg** ein, und klicken Sie auf **Speichern**. **Hinweis**: Dadurch wird im Ordner **Eigene Dateien** standardmäßig eine Sicherheitskopie dieses Registrierungsschlüssels erstellt. 4. Drücken Sie die Taste **Entf** auf der Tastatur, um den Registrierungsschlüssel zu löschen. Wenn Sie aufgefordert werden, den Registrierungswert zu löschen, klicken Sie auf **Ja**. **Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts** 1. Erstellen Sie mithilfe des folgenden Befehls eine Sicherheitskopie des Registrierungsschlüssels: `Regedit.exe /e cover_page_backup.reg HKEY_CLASSES_ROOT\.COV` 2. Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Delete\_Cover\_Page\_Assoc.reg): `Windows Registrierungs-Editor Version 5.00` `[-HKEY_CLASSES_ROOT\.COV]` 3. Führen Sie mit folgendem Befehl das im vorherigen Schritt erstellte Registrierungsskript aus: `Regedit.exe /s delete_cover_page.reg` **Auswirkung der Problemumgehung:** Durch diese Problemumgehung wird die .COV-Dateizuordnung entfernt. Der Windows Faxdeckblatt-Editor kann nicht mehr durch Doppelklicken auf eine COV-Datei gestartet werden. **So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.** Verwenden der interaktiven Methode 1. Klicken Sie auf **Start** und dann auf **Ausführen**, geben Sie im Feld **Öffnen** den Befehl **Regedit** ein, und klicken Sie anschließend auf **OK**. 2. Klicken Sie auf das Menü **Datei** und dann auf **Importieren**. 3. Klicken Sie im Dialogfeld „Registrierungsdatei importieren“ auf **Cover\_Page\_Backup.reg** und dann auf **Öffnen**. Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts Stellen Sie mit dem folgenden Befehl den ursprünglichen Zustand wieder her: `Regedit.exe /s cover_page_backup.reg` #### Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Use-after-free-Sicherheitsanfälligkeit durch Faxdeckblatt - CVE-2010-4701 **Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?** Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. **Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?** Die Sicherheitsanfälligkeit wird verursacht, wenn der Windows Faxdeckblatt-Editor beim Analysieren eines speziell gestalteten Faxdeckblatts bestimmte Objekte nicht richtig verwaltet. **Was ist der Windows Faxdeckblatt-Editor?** Die Anwendung Faxdeckblatt-Editor (fxscover.exe) kann zur Erstellung und Bearbeitung von Faxdeckblättern verwendet werden. In allen unterstützten Versionen von Windows XP und Windows Server 2003 ist der Faxdeckblatt-Editor nur verfügbar, wenn die optionale Faxdienstkomponente aktiviert wurde. Die Faxdienstkomponente ist bei diesen Betriebssystemen nicht standardmäßig installiert. Informationen zum Aktivieren der Faxdienstkomponente unter Microsoft Windows XP finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 306550](https://support.microsoft.com/kb/306550). In unterstützten Versionen von Windows Vista Enterprise Edition ist der Windows Faxdeckblatt-Editor als optionale Komponente verfügbar. In unterstützten Versionen von Windows Vista Business Edition und Windows Vista Ultimate Edition sowie in allen unterstützten Versionen von Windows 7 ist der Windows Faxdeckblatt-Editor standardmäßig verfügbar. In unterstützten Versionen von Windows Server 2008 (nur 32-Bit und x64-basiert) und Windows Server 2008 R2 (nur x64-basiert) ist der Faxdeckblatt-Editor nur verfügbar, wenn die Faxserverrolle aktiviert ist. In der Regel wird der Windows Faxdeckblatt-Editor auf diesen Betriebssystemen über die Windows-Anwendung „Faxen und Scannen“ oder über den Faxdienst-Manager geöffnet, wenn der Benutzer ein Faxdeckblatt erstellt oder bearbeitet. Weitere Informationen zum Erstellen und Bearbeiten von Faxdeckblättern finden Sie unter [Erstellen oder Bearbeiten eines Faxdeckblatts](https://windows.microsoft.com/de-de/windows-vista/create-or-edit-a-fax-cover-page) und im TechNet-Artikel [Verwalten von Deckblättern](https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc772493.aspx). **Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?** Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. **Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?** Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss ein Benutzer eine speziell gestaltete Faxdeckblattdatei (COV) mit dem Windows Faxdeckblatt-Editor öffnen. Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er ein speziell gestaltetes Faxdeckblatt (COV) an den Benutzer sendet und ihn zum Öffnen der Datei innerhalb des Windows Faxdeckblatt-Editors verleitet. In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten Faxdeckblattdatei (COV) einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Faxdeckblattdatei zu öffnen. **Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?** Arbeitsstationen und Terminalserver sind am meisten gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen. **Was bewirkt das Update?** Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie der Windows Faxdeckblatt-Editor Objekte in Faxdeckblattdateien verwaltet. **War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?** Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit [CVE-2010-4701](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-4701) zugewiesen. **Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?** Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. **Trägt die Installation dieses Sicherheitsupdates zum Schutz der Benutzer vor dem veröffentlichten Code bei, mit dem versucht werden kann, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?** Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die mithilfe der veröffentlichten Codebeispiele für ein Angriffskonzept ausgenutzt werden kann. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsfälligkeit [CVE-2010-4701](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-4701) zugewiesen. ### Informationen zum Update Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung ------------------------------------------------------ **Sicherheitsportal:** Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im [TechNet Update Management Center](https://technet.microsoft.com/de-de/updatemanagement/default.aspx). Die Website [TechNet Sicherheit](https://technet.microsoft.com/de-de/security/default.aspx) bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. Sicherheitsupdates sind unter [Microsoft Update](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=40747) und [Windows Update](https://update.microsoft.com/windowsupdate/) verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im [Microsoft Download Center](https://www.microsoft.com/downloads/results.aspx?displaylang=de&freetext=sicherheitsupdate) verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden. Außerdem können Sicherheitsupdates vom [Windows Update-Katalog](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=96155) heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter [Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog](https://catalog.update.microsoft.com/v7/site/faq.aspx). **Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung** Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747](https://support.microsoft.com/kb/961747/de). **Microsoft Baseline Security Analyzer** Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website [Microsoft Baseline Security Analyzer](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc184924). In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten. | Software | MBSA | |----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|------| | Windows XP Service Pack 3 | Ja | | Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Ja | | Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja | | Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Ja | | Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Ja | | Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Ja | | Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Ja | | Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Ja | | Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja | | Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja | | Windows 7 für 32-Bit Systeme und Windows 7 für 32-Bit Systeme Service Pack 1 | Ja | | Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | Ja | | Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | Ja | | Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 | Ja | **Hinweis:** Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten [Microsoft Baseline Security Analyzer](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc184924) besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können. **Windows Server Update Services** Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel [Windows Server Update Services](https://technet.microsoft.com/de-de/windowsserver/bb332157). **Systems Management Server** Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate. | Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUIT | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 | |----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|---------|-------------------|-------------------|----------------------------| | Windows XP Service Pack 3 | Ja | Ja | Ja | Ja | | Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja | Ja | Ja | Ja | | Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows 7 für 32-Bit Systeme und Windows 7 für 32-Bit Systeme Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja | | Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja | Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch [Downloads für Systems Management Server 2.0.](https://technet.microsoft.com/en-us/sms/bb676799.aspx) Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter [Microsoft Updates](https://update.microsoft.com/microsoftupdate) erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von [Windows Server Update Services](https://www.microsoft.com/germany/technet/prodtechnol/windowsserver/wsus/default.mspx) unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website [SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates](https://technet.microsoft.com/en-us/sms/bb676783.aspx). Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter [SMS 2003 Software Update Scanning Tools](https://technet.microsoft.com/en-us/sms/bb676786.aspx). Siehe auch [Downloads für Systems Management Server 2003](https://technet.microsoft.com/en-us/sms/bb676766.aspx). System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu [System Center Configuration Manager 2007](https://technet.microsoft.com/de-de/library/bb735860.aspx). Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der [SMS-Website](https://www.microsoft.com/germany/systemcenter/sccm/default.mspx). Weitere Informationen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723](https://support.microsoft.com/kb/910723/de): Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung. **Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit** Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur [Updatekompatibilitätsbewertung](https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc766043(ws.10).aspx), die im [Anwendungskompatibilitäts-Toolkit](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=24da89e9-b581-47b0-b45e-492dd6da2971&displaylang=en) enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen. Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird. Bereitstellung von Sicherheitsupdates ------------------------------------- **Betroffene Software** Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link: #### Windows XP (alle Editionen) **Referenztabelle** Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt **Informationen zur Bereitstellung** in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs: Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für Windows XP Service Pack 3:
windowsxp-kb2491683-x86-enu.exe /quiet
windowsxp-kb2506212-x86-enu.exe /quiet
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
windowsserver2003.windowsxp-kb2491683-x64-enu.exe /quiet
windowsserver2003.windowsxp-kb2506212-x64-enu.exe /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für Windows XP Service Pack 3:
windowsxp-kb2491683-x86-enu.exe /norestart
windowsxp-kb2506212-x86-enu.exe /norestart
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
windowsserver2003.windowsxp-kb2491683-x64-enu.exe /norestart
windowsserver2003.windowsxp-kb2506212-x64-enu.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren KB2491683.log
KB2506212.log
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich? In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\\$NTUninstallKB2491683$\Spuninst.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2491683 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2506212.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB2491683\Filelist

Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB2506212\Filelist
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB2491683\Filelist

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB2506212\Filelist

Hinweis: Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832475.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/overwriteoem** Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.
**/nobackup** Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**/integrate:Pfad** Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.
**/extract\[:Pfad\]** Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.
**/ER** Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.
**/verbose** Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.
**Hinweis:** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
      Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs: Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003-kb2491683-x86-enu.exe /quiet
windowsserver2003-kb2506212-x86-enu.exe /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003.windowsxp-kb2491683-x64-enu.exe /quiet
windowsserver2003.windowsxp-kb2506212-x64-enu.exe /quiet
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003-kb2491683-ia64-enu.exe /quiet
windowsserver2003-kb2506212-ia64-enu.exe
Installieren ohne neu zu starten Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003-kb2491683-x86-enu.exe /norestart
windowsserver2003-kb2506212-x86-enu.exe /norestart
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003.windowsxp-kb2491683-x64-enu.exe /norestart
windowsserver2003.windowsxp-kb2506212-x64-enu.exe /norestart
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
windowsserver2003-kb2491683-ia64-enu.exe /norestart
windowsserver2003-kb2506212-ia64-enu.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren KB2491683.log
KB2506212.log
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich? In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\\$NTUninstallKB2491683$\Spuninst.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2491683 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2506212.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB2491683\Filelist

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB2506212\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832475.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/overwriteoem** Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.
**/nobackup** Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**/integrate:Pfad** Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.
**/extract\[:Pfad\]** Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.
**/ER** Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.
**/verbose** Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.
**Hinweis:** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:Pfad** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
      Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs: Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
windows6.0-kb2491683-x86.msu /quiet
windows6.0-kb2506212-x86.msu /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
windows6.0-kb2491683-x64.msu /quiet
windows6.0-kb2506212-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
windows6.0-kb2491683-x86.msu /quiet
windows6.0-kb2506212-x86.msu /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
windows6.0-kb2491683-x64.msu /quiet /norestart
windows6.0-kb2506212-x64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich? Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2491683 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2506212.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs: Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
windows6.0-kb2491683-x86.msu /quiet
windows6.0-kb2506212-x86.msu /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
windows6.0-kb2491683-x64.msu /quiet
windows6.0-kb2506212-x64.msu /quiet
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
windows6.0-kb2506212-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
windows6.0-kb2491683-x86.msu /quiet
windows6.0-kb2506212-x86.msu /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
windows6.0-kb2491683-x64.msu /quiet /norestart
windows6.0-kb2506212-x64.msu /quiet /norestart
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
windows6.0-kb2506212-x64.msu /quiet
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich? Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.
Dateiinformationen: Für alle unterstützten 32-Bit-Versionen von Windows Server 2008 und alle unterstützten x64-basierten Versionen von Windows Server 2008 siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2491683 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2506212.

Für alle unterstützten Itanium-basierten Versionen von Windows Server 2008 siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2506212.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows 7 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs: Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
windows6.1-kb2491683-x86.msu /quiet
windows6.1-kb2506212-x86.msu /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
windows6.1-kb2491683-x64.msu /quiet
windows6.1-kb2506212-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
windows6.1-kb2491683-x86.msu /quiet /norestart
windows6.1-kb2506212-x86.msu /quiet /norestart
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
windows6.1-kb2491683-x64.msu /quiet /norestart
windows6.1-kb2506212-x64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich? Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2491683 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2506212.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.
/warnrestart:<Sekunden> Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet warnt das Installationsprogramm den Benutzer, bevor der Neustart initiiert wird.
/promptrestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet zeigt das Installationsprogramm eine Aufforderung an, bevor der Neustart initiiert wird.
/forcerestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet erzwingt das Installationsprogramm das Schließen von Anwendungen und initiiert den Neustart.
/log:<Dateiname> Aktiviert die Protokollierung in einer angegebenen Datei.
/extract:<Ziel> Extrahiert die Paketinhalte in den Zielordner.
/uninstall /kb:<KB-Nummer> Deinstalliert das Sicherheitsupdate.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie unter „Eigenständiges Windows-Updateinstallationsprogramm“ im TechNet-Artikel Sonstige Änderungen unter Windows 7.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und tragen Sie in das Feld Suche den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs: Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
windows6.1-kb2491683-x64.msu /quiet
windows6.1-kb2506212-x64.msu /quiet
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
windows6.1-kb2506212-ia64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
windows6.1-kb2491683-x64.msu /quiet /norestart
windows6.1-kb2506212-x64.msu /quiet /norestart
Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
windows6.1-kb2506212-ia64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung:
Neustart erforderlich? Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.
Dateiinformationen: Für alle unterstützten x64-basierten Versionen von Windows Server 2008 R2 siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2491683 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2506212.

Für alle unterstützten Itanium-basierten Versionen von Windows Server 2008 R2 siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2506212.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis: Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.
/warnrestart:<Sekunden> Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet warnt das Installationsprogramm den Benutzer, bevor der Neustart initiiert wird.
/promptrestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet zeigt das Installationsprogramm eine Aufforderung an, bevor der Neustart initiiert wird.
/forcerestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet erzwingt das Installationsprogramm das Schließen von Anwendungen und initiiert den Neustart.
/log:<Dateiname> Aktiviert die Protokollierung in einer angegebenen Datei.
/extract:<Ziel> Extrahiert die Paketinhalte in den Zielordner.
/uninstall /kb:<KB-Nummer> Deinstalliert das Sicherheitsupdate.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie unter „Eigenständiges Windows-Updateinstallationsprogramm“ im TechNet-Artikel Sonstige Änderungen unter Windows 7.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

  • Carsten Eiram von Secunia für die Zusammenarbeit mit uns an der Use-after-free-Sicherheitsanfälligkeit durch Faxdeckblatt (CVE-2010-4701)

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

  • Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
  • Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (12. April 2011): Bulletin veröffentlicht.
  • V1.1 (20. April 2011): Dem Abschnitt „Bekannte Probleme“ in der Kurzzusammenfassung wurde eine Verknüpfung zum Microsoft Knowledge Base-Artikel 2527308 hinzugefügt.
  • V1.2 (27. April 2011): Die Tabelle zur Bewertung des Schweregrads und der Abschnitt zur Sicherheitsanfälligkeit wurden korrigiert, um CVE-2010-4701 als eine durch dieses Update behobene Sicherheitsanfälligkeit hinzuzufügen. Dies ist lediglich eine Informationsänderung.

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