Security Bulletin

Microsoft Security Bulletin MS11-092 - Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit in Windows Media kann Remotecodeausführung ermöglichen (2648048)

Veröffentlicht: Dienstag, 13. Dezember 2011 | Aktualisiert: Dienstag, 31. Juli 2012

Version: 1.1

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Windows Media Player und Windows Media Center. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete DVR-MS-Datei (Microsoft Digital Video Recording-Datei) öffnet. In allen Fällen kann ein Benutzer nicht gezwungen werden, die Datei zu öffnen. Damit ein Angriff erfolgreich ist, muss ein Benutzer dazu verleitet werden.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle betroffenen Editionen von Windows XP (einschließlich Windows XP Media Center Edition 2005) und alle unterstützten Editionen von Windows Vista und Windows 7 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Windows Media Player und Windows Media Center speziell gestaltete DVR-MS-Dateien öffnen. Weitere Informationen zur Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit der Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Betriebssystem Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
Windows XP Media Center Edition 2005 Service Pack 3
(KB2619340)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
Windows XP Service Pack 3
(KB2619339)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
(KB2619339)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
Windows Vista Service Pack 2
(KB2619339)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
(KB2619339)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1
(KB2619339)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1
(KB2619339)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
**Nicht betroffene Software** | **Betriebssystem** | |----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------| | Windows Server 2003 Service Pack 2 | | Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | | Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | | Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | | Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | | Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | | Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 | | Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 | Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate --------------------------------------------------------------------------- **Wo befinden sich die Dateiinformationen?** Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt **Bereitstellung von Sicherheitsupdates**. **Ist Windows Developer Preview von der in diesem Bulletin behobenen Sicherheitsanfälligkeit betroffen?** Ja. Das Update KB2619339 ist für die Windows Developer Preview-Version verfügbar. Endbenutzer von Windows Developer Preview sind angehalten, das Update auf ihren Systemen zu installieren. Das Update ist nur auf [Windows-Update](https://update.microsoft.com/windowsupdate/) verfügbar. **Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?** Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website [Microsoft Support Lifecycle](https://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;%5Bln%5D;lifecycle&displaylang=de). Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter [Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169555). Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter [Service Pack Lifecycle Support Policy](https://support.microsoft.com/?ln=de-de&scid=gp%3b%5bln%5d%3blifecycle&x=13&y=15). Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website [Microsoft Worldwide](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=33329). Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf **Go**. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite [Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ)](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169557). ### **Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten** Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit ---------------------------------------------------------------------- Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im [Bulletin Summary für Dezember](https://technet.microsoft.com/de-de/security/bulletin/ms11-dec). Weitere Informationen finden Sie in [Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc998259.aspx).

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene Software Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Windows Media Player DVR-MS – CVE-2011-3401 Bewertung des Gesamtschweregrads
Windows XP Media Center Edition 2005 Service Pack 3 Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Windows XP Service Pack 3 Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Windows Vista Service Pack 2 Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Windows Media Player DVR-MS – CVE-2011-3401 ----------------------------------------------------------------------------------------------------- Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Windows Media Player und Windows Media Center DVR-MS-Dateien verarbeiten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann einem Angreifer ermöglichen, beliebigen Code auszuführen, wenn der Angreifer einen Benutzer dazu verleitet, eine speziell gestaltete DVR-MS-Datei zu öffnen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter [CVE-2011-3401](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2011-3401). #### Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Windows Media Player DVR-MS – CVE-2011-3401 Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein: - Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. - Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Damit ein Angriff erfolgreich ist, muss ein Benutzer eine speziell gestaltete DVR-MS-Datei öffnen, die als Dateianlage in einer E-Mail-Nachricht gesendet wurde. - In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. #### Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Windows Media Player DVR-MS – CVE-2011-3401 Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt: - **Einschränken des Zugriffs auf die ENCDEC.DLL, die der Gruppe „Administratoren“ gehört** Führen Sie unter Windows XP (32-Bit-Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: `cacls %WINDIR%\SYSTEM32\ENCDEC.DLL /E /P everyone:N` Führen Sie unter Windows XP (x64-basierte Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: `cacls %WINDIR%\SYSWOW64\ENCDEC.DLL E /P everyone:N` Führen Sie als Administrator unter Windows Vista (32-Bit-Editionen) und Windows 7 (32-Bit-Editionen) die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ``` takeown /f %WINDIR%\SYSTEM32\ENCDEC.DLL icacls %WINDIR%\SYSTEM32\ENCDEC.DLL /save %TEMP%\ENCDECDLL_ACL.TXT icacls %WINDIR%\SYSTEM32\ENCDEC.DLL /deny everyone:(F) ``` Führen Sie als Administrator unter Windows Vista (x64-basierte Editionen) und Windows 7 (x64-basierte Editionen) die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ``` takeown /f %WINDIR%\SYSWOW64\ENCDEC.DLL icacls %WINDIR%\SYSWOW64\ENCDEC.DLL /save %TEMP%\ENCDECDLL_ACL.TXT icacls %WINDIR%\SYSWOW64\ENCDEC.DLL /deny everyone:(F) ``` **Auswirkung der Problemumgehung:** Die Wiedergabe von DVR-MS-Dateien ist deaktiviert. **So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.** Führen Sie unter Windows XP (32-Bit-Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: `cacls %WINDIR%\SYSTEM32\ENCDEC.DLL /E /R everyone` Führen Sie unter Windows XP (x64-basierte Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: `cacls %WINDIR%\SYSWOW64\ENCDEC.DLL /E /R everyone` Führen Sie als Administrator unter Windows Vista (32-Bit-Editionen) und Windows 7 (32-Bit-Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: `icacls %WINDIR%\SYSTEM32 /restore %TEMP%\ENCDECDLL_ACL.TXT` Führen Sie als Administrator unter Windows Vista (x64-basierte Editionen) und Windows 7 (x64-basierte Editionen) folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: `icacls %WINDIR%\SYSWOW64 /restore %TEMP%\ENCDECDLL_ACL.TXT

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für Windows XP Media Center Edition 2005 Service Pack 3:
WindowsXPMediaCenter2005-KB2619340-ENU.exe /quiet
Für Windows XP Service Pack 3:
WindowsXP-KB2619339-x86-enu.exe /quiet
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB2619339-x64-enu.exe /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für Windows XP Media Center Edition 2005 Service Pack 3:
WindowsXPMediaCenter2005-KB2619340-ENU.exe /norestart
Für Windows XP Service Pack 3:
WindowsXP-KB2619339-x86-enu.exe /norestart
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB2619339-x64-enu.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren Für Windows XP Media Center Edition 2005 Service Pack 3:
KB2619340.log
Für Windows XP Service Pack 3:
KB2619339.log
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
KB2619339.log
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Für Windows XP Media Center Edition 2005 Service Pack 3:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\\$NTUninstallKB2619340$\Spuninst.
Für Windows XP Service Pack 3:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\\$NTUninstallKB2619339$\Spuninst.
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\\$NTUninstallKB2619339$\Spuninst.
Dateiinformationen: Für Windows XP Media Center Edition 2005 Service Pack 3:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2619340.
Für Windows XP Service Pack 3:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2619339.
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2619339.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für Windows XP Media Center Edition 2005 Service Pack 3:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB2619340\Filelist
Für Windows XP Service Pack 3:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB2619339\Filelist
Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB2619339\Filelist

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832475.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
**Installationsmodi**
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
**Neustartoptionen**
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
**Besondere Optionen**
**/overwriteoem** Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.
**/nobackup** Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:path** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**/integrate:path** Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.
**/extract\[:Pfad\]** Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.
**/ER** Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.
**/verbose** Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.
**Hinweis** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:path** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
      Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2619339-x86.msu /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2619339-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2619339-x86.msu /quiet /norestart
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2619339-x64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2619339.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows 7 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2619339-x86.msu /quiet
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2619339-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2619339-x86.msu /quiet /norestart
Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2619339-x64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2619339.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.
/warnrestart:<Sekunden> Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet warnt das Installationsprogramm den Benutzer, bevor der Neustart initiiert wird.
/promptrestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet zeigt das Installationsprogramm eine Aufforderung an, bevor der Neustart initiiert wird.
/forcerestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet erzwingt das Installationsprogramm das Schließen von Anwendungen und initiiert den Neustart.
/log:<Dateiname> Aktiviert die Protokollierung in einer angegebenen Datei.
/extract:<Ziel> Extrahiert die Paketinhalte in den Zielordner.
/uninstall /kb:<KB-Nummer> Deinstalliert das Sicherheitsupdate.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie unter „Eigenständiges Windows-Updateinstallationsprogramm“ im TechNet-Artikel Sonstige Änderungen unter Windows 7.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und tragen Sie in das Feld Suche den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

  • Einer Person, die mit VeriSign iDefense Labs zusammenarbeitet, aber anonym bleiben möchte, für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Windows Media Player DVR-MS (CVE-2011-3401).

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

  • Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
  • Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (13. Dezember 2011): Bulletin veröffentlicht.
  • V1.1 (31. Juli 2012): Das Bulletin wurde überarbeitet, um eine Erkennungsänderung in den Windows Vista-Paketen für KB2619339 anzukündigen, die ein Problem dem erneuten Anbieten von Windows Updates behebt. Dies ist lediglich eine Erkennungsänderung. Benutzer, die ihre Systeme bereits erfolgreich aktualisiert haben, müssen keine Maßnahmen ergreifen.

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