Security Bulletin

Microsoft Security Bulletin MS11-099 - Hoch

Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (2618444)

Veröffentlicht: Dienstag, 13. Dezember 2011 | Aktualisiert: Dienstag, 10. Januar 2012

Version: 1.2

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt drei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Internet Explorer. Die schwerwiegendste Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine gültige HTML-Datei (Hypertext Markup Language) öffnet, die sich im gleichen Verzeichnis befindet wie eine speziell gestaltete DLL-Datei (Dynamic Link Library).

Dieses Sicherheitsupdate wird für Internet Explorer 7, Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 auf Windows-Clients und für Internet Explorer 9 für Windows Server 2008 R2 als Hoch eingestuft. Dieses Sicherheitsupdate wird für Internet Explorer 6 unter allen unterstützten Editionen von Windows XP als Mittel eingestuft. Dieses Sicherheitsupdate wird außerdem für Internet Explorer auf Windows-Servern (außer Windows Server 2008 R2) als Niedrig eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem das Verhalten des Filters für siteübergreifende Skripterstellung in Internet Explorer geändert wird. Dabei wird korrigiert, wie Internet Explorer externe Bibliotheken lädt, und des Weiteren, wie Internet Explorer die Inhaltseinstellungen durchsetzt, die vom Webserver bereitgestellt werden. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2618444 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Betriebssystem Komponente Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
Internet Explorer 6
Windows XP Service Pack 3 [Internet Explorer 6](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=caa9360b-2fd8-4f46-99e6-2decf1b60ca7) Offenlegung von Informationen Mittel [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 [Internet Explorer 6](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=2fa77733-70f5-46ff-9cfe-2262d292b870) Offenlegung von Informationen Mittel [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2003 Service Pack 2 [Internet Explorer 6](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=759041cf-fd8b-4e04-b289-d74112bf978b) Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 [Internet Explorer 6](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5587eca8-86e9-4a63-81cb-81f68178a6c0) Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme [Internet Explorer 6](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=02d5c057-d551-411b-917b-43d7795111bc) Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Internet Explorer 7
Windows XP Service Pack 3 [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=dc6dcd8c-c39f-4c4b-b5b2-b4c18c36973b) Offenlegung von Informationen Mittel [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=a0c55d9b-8529-4d3d-910d-1a822a825be2) Offenlegung von Informationen Mittel [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2003 Service Pack 2 [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=b1b4af92-3ff1-4727-9ba3-52764a7b81bb) Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=7a87f890-f106-41ab-bc53-4ca44dc99cb1) Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=2fccb214-6c79-4ef6-9d6e-df4f16ef792e) Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Vista Service Pack 2 [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=0adc422f-73f2-46ee-973f-9b7603a76d1e) Offenlegung von Informationen Mittel [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=8a3f2351-380b-4566-b186-906dca426d39) Offenlegung von Informationen Mittel [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=eaf587f0-9951-4480-a08b-377e61aaf72b)\*\* Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=2f18fc98-984a-4c02-951f-b8438a9e4f6b)\*\* Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 [Internet Explorer 7](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=fc62df39-7185-448b-b356-25a5a07886ec) Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Internet Explorer 8
Windows XP Service Pack 3 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=f3906245-b6f6-464a-84b6-e1b6b195df95) Offenlegung von Informationen Hoch [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=3e60e996-8850-4d25-b994-39646e2cc25e) Offenlegung von Informationen Hoch [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2003 Service Pack 2 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=1cbe9469-05f4-4305-bbfd-76b4a04cd598) Offenlegung von Informationen Niedrig [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=a42fa727-482c-4578-9a30-61fdf14ed4da) Offenlegung von Informationen Niedrig [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Vista Service Pack 2 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=4327147b-0481-4172-a835-8786abc50596) Offenlegung von Informationen Hoch [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=987f0966-01de-4edf-a0d6-4032d1d72966) Offenlegung von Informationen Hoch [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=8f5af52f-dece-4f0c-9fc0-d4973e4f7b1a)\*\* Offenlegung von Informationen Niedrig [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=808d26f7-c8fa-446d-9d2f-e8c0babb0c4a)\*\* Offenlegung von Informationen Niedrig [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=018610bb-e80a-432a-8f32-f50451f71ad9) Offenlegung von Informationen Hoch [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=dbe85b05-e252-4029-8e25-f2452db1c017) Offenlegung von Informationen Hoch [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=2108b4ef-942f-4727-a1fc-ee7d0abb427c)\*\* Offenlegung von Informationen Niedrig [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 [Internet Explorer 8](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=74614510-e13c-43e8-90e7-d81e63895cf2) Offenlegung von Informationen Niedrig [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Internet Explorer 9
Windows Vista Service Pack 2 [Internet Explorer 9](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=a0b19b35-1d48-4419-ba3d-66063cc472a7) Offenlegung von Informationen Mittel [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 [Internet Explorer 9](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=c951044b-4596-462f-bc8f-bdd9d6734297) Offenlegung von Informationen Mittel [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 [Internet Explorer 9](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=c03e65d6-4f92-4bc1-94b5-2f0183d0133e)\*\* Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 [Internet Explorer 9](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=b7a582f3-0a18-4fbf-9b99-21c664bfd979)\*\* Offenlegung von Informationen Keine Bewertung des Schweregrads[1] [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 [Internet Explorer 9](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=ec2046a6-f069-4f02-9600-7640e57be0a3) Remotecodeausführung Hoch [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 [Internet Explorer 9](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=4c773b3d-0ca3-4b9b-af9a-9d6edcd261f7) Remotecodeausführung Hoch [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 [Internet Explorer 9](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=72c1654e-526f-4ece-b7ad-767a0710e076)\*\* Remotecodeausführung Hoch [MS11-081](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=226382)
[1]Bewertungen des Schweregrads treffen für dieses Update für die angegebene Software nicht zu, da die in diesem Bulletin erörterten bekannten Angriffsmethoden in einer Standardkonfiguration blockiert werden. Microsoft empfiehlt jedoch den Benutzern dieser Software, dieses Sicherheitsupdate als tiefgreifende Verteidigungsmaßnahme zu installieren.

**Die Server Core-Installation ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln Verwalten einer Server Core-Installation und Wartung einer Server Core-Installation. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Weshalb wurde dieses Security Bulletin am 10. Januar 2012 überarbeitet?
Microsoft hat dieses Bulletin überarbeitet, um anzukündigen, dass das Update MS11-099 den Schutz für Internet Explorer aktiviert, der in dem Update MS12-006, Sicherheitsanfälligkeit in SSL/TLS kann Offenlegung von Information ermöglichen, bereitgestellt wird. Weitere Informationen finden Sie in MS12-006.

In welcher Beziehung steht dieses Sicherheitsupdate zu MS12-006 und CVE-2011-3389?
Das Update MS12-006, Sicherheitsanfälligkeit in SSL/TLS kann Offenlegung von Information ermöglichen, behebt die Sicherheitsanfälligkeit in den Protokollen SSL und TLS (CVE-2011-3389), die sich auf WinHTTP auswirken. Außerdem wird die Möglichkeit bereitgestellt, den Schutz systemweit zu aktivieren. Mit diesem Update, MS11-099, werden diese Schutzmaßnahmen für Internet Explorer aktiviert. Weitere Informationen finden Sie in MS12-006.

Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen?
Ja. Zusätzlich zu den Änderungen, die im Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten in diesem Bulletin aufgeführt werden, umfasst dieses Update Tiefenverteidigungsänderungen, um sicherheitsbezogene Funktionen in Internet Explorer zu verbessern.

Was ist Tiefenverteidigung?
Im Bereich der Informationssicherheit bezeichnet Tiefenverteidigung einen Ansatz, bei dem mehrere Verteidigungsschichten implementiert werden, um zu verhindern, dass Angreifer die Sicherheit eines Netzwerks oder eines Systems beeinträchtigen können.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Dezember. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene Software Sicherheitsanfälligkeit im Filter für siteübergreifende Skripterstellung durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-1992 Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer durch das nicht sichere Laden von Bibliotheken – CVE-2011-2019 Sicherheitsanfälligkeit in Content-Disposition durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-3404 Bewertung des Gesamtschweregrads
Internet Explorer 6
Internet Explorer 6 für Windows XP Service Pack 3 Nicht anwendbar Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Mittel**
Internet Explorer 6 für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Mittel**
Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 7
Internet Explorer 7 für Windows XP Service Pack 3 Nicht anwendbar Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Mittel**
Internet Explorer 7 für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Mittel**
Internet Explorer 7 für Windows Server 2003 Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 7 für Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 7 für Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 7 für Windows Vista Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Mittel**
Internet Explorer 7 für Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Mittel**
Internet Explorer 7 für Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2\*\* Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 7 für Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2\*\* Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 7 unter Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 8
Internet Explorer 8 für Windows XP Service Pack 3 **Hoch** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Hoch**
Internet Explorer 8 für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 **Hoch** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Hoch**
Internet Explorer 8 für Windows Server 2003 Service Pack 2 **Niedrig** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Niedrig**
Internet Explorer 8 für Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 **Niedrig** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Niedrig**
Internet Explorer 8 für Windows Vista Service Pack 2 **Hoch** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Hoch**
Internet Explorer 8 für Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 **Hoch** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Hoch**
Internet Explorer 8 für Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2\*\* **Niedrig** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Niedrig**
Internet Explorer 8 für Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2\*\* **Niedrig** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Niedrig**
Internet Explorer 8 in Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 **Hoch** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Hoch**
Internet Explorer 8 in Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 **Hoch** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Hoch**
Internet Explorer 8 in Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1\*\* **Niedrig** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Niedrig**
Internet Explorer 8 in Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 **Niedrig** Offenlegung von Informationen Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Niedrig**
Internet Explorer 9
Internet Explorer 9 für Windows Vista Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Mittel**
Internet Explorer 9 für Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Nicht anwendbar Nicht anwendbar **Mittel** Offenlegung von Informationen **Mittel**
Internet Explorer 9 für Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2\*\* Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 9 für Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2\*\* Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Keine**
Internet Explorer 9 für Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 Nicht anwendbar **Hoch** Remotecodeausführung **Mittel** Offenlegung von Informationen **Hoch**
Internet Explorer 9 für Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Nicht anwendbar **Hoch** Remotecodeausführung **Mittel** Offenlegung von Informationen **Hoch**
Internet Explorer 9 für Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1\*\* Nicht anwendbar **Hoch** Remotecodeausführung Keine Bewertung des Schweregrads[1] **Hoch**
[1]Bewertungen des Schweregrads treffen für dieses Update für die angegebene Software nicht zu, da die in diesem Bulletin erörterten bekannten Angriffsmethoden in einer Standardkonfiguration blockiert werden. Microsoft empfiehlt jedoch den Benutzern dieser Software, dieses Sicherheitsupdate als tiefgreifende Verteidigungsmaßnahme zu installieren.

**Die Server Core-Installation ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln Verwalten einer Server Core-Installation und Wartung einer Server Core-Installation. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

Sicherheitsanfälligkeit im Filter für siteübergreifende Skripterstellung durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-1992

In Internet Explorer liegt eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen vor. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die schädlichen JavaScript-Code enthält. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Inhalte aus einer anderen Domäne oder Internet Explorer-Zone anzeigen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2011-1992.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im Filter für siteübergreifende Skripterstellung durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-1992

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
  • Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites. Mit der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert sind, wird das Risiko verringert, dass ein Angreifer mithilfe dieser Sicherheitsanfälligkeit schädlichen Code ausführt. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
  • Internet Explorer unter Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“.
  • Internet Explorer 6, Internet Explorer 7 und Internet Explorer 9 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im Filter für siteübergreifende Skripterstellung durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-1992

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren

    Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.

    Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Stufe der Browser-Sicherheit in Internet Explorer zu erhöhen:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
    3. Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.

    Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.

    Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.

    Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.

    Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.

    Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

    Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
    2. Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
    3. Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
    4. Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    5. Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
    6. Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.

  • Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone

    Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
    3. Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
    4. Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    5. Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
    6. Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    7. Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.

    Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.

    Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.

    Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

    Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
    2. Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
    3. Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
    4. Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    5. Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
    6. Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.

  • Deaktivieren des XSS- Filters

    Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.

    1. Speichern Sie anschließend Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG, z. B. Disable_XSS_Filter.reg:

      Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
      [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Internet Explorer\MAIN\FeatureControl\FEATURE_XSSFILTER]
      "iexplorer.exe"=dword:00000000
      
      [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\MAIN\FeatureControl\FEATURE_XSSFILTER]
      "iexplorer.exe"=dword:00000000
      
    2. Führen Sie Disable_XSS_Filter.reg mit folgendem Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

      Regedit.exe /s Disable_XSS_Filter.reg

    Auswirkung der Problemumgehung: Schutzmaßnahmen, die vom Filter für siteübergreifende Skripterstellung (XSS-Filter) in Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 bereitgestellt werden, sind deaktiviert.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.

    Stellen Sie den ursprünglichen Zustand wieder her, indem Sie an einer erhöhten Eingabeaufforderung folgende Befehle ausführen:

    1. Speichern Sie anschließend Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG, z. B. Enable_XSS_Filter.reg:

      Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
      [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Internet Explorer\MAIN\FeatureControl\FEATURE_XSSFILTER]
      "iexplorer.exe"=dword:00000001
      
      [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\MAIN\FeatureControl\FEATURE_XSSFILTER]
      "iexplorer.exe"=dword:00000001
      
    2. Führen Sie Enable_XSS_Filter.reg mit folgendem Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

      Regedit.exe /s Enable_XSS_Filter.reg

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in XSS-Filter durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-1992

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, wenn ein Benutzer eine Webseite anzeigt, kann Inhalt von einem lokalen Computer oder einem Browserfenster in einer Domäne oder Internet Explorer-Zone anzeigen, die sich von der Domäne oder Zone der Webseite des Angreifers unterscheidet.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Der XSS-Filter in Internet Explorer ermöglicht Angreifern fälschlicherweise, Inhalte von verschiedenen Domänen zu lesen, auf die er durch Herumprobieren Zugriff erlangt.

Was ist der Filter für die siteübergreifende Skripterstellung (XSS) in Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9?
Bei Angriffen bezüglich siteübergreifender Skripterstellung wird versucht, Sicherheitsanfälligkeiten auf den von Ihnen verwendeten Websites auszunutzen. Angriffe bezüglich siteübergreifender Skripterstellung haben sich zu einer der größten Onlinebedrohungen entwickelt. Deshalb enthalten Internet Explorer 8 und Internet Explorer 9 einen Filter für die siteübergreifende Skripterstellung, der diese Art von Angriffen erkennen und die schädlichen Skripts deaktivieren kann. Standardmäßig ist in Internet Explorer 8 und höher der Filter für siteübergreifende Skripterstellung für die Internetzone aktiviert.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Inhalte aus einer anderen Domäne oder Internet Explorer-Zone anzeigen.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestaltete Webinhalte, mit denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden soll, mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalte auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer eine Website besucht, damit eine sicherheitsgefährdende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.

Ich führe Internet Explorer für Windows Server 2003, Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 aus. Wird dadurch diese Sicherheitsanfälligkeit verringert?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem das Verhalten des Filters für siteübergreifende Skripterstellung in Internet Explorer geändert wird.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer durch das nicht sichere Laden von Bibliotheken – CVE-2011-2019

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Internet Explorer das Laden von DLL-Dateien verarbeitet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2011-2019.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer durch das nicht sichere Laden von Bibliotheken – CVE-2011-2019

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • Oft ist das Dateifreigabeprotokoll SMB (Server Message Block) in der Umkreisfirewall deaktiviert. Dadurch werden potenzielle Angriffsmethoden für diese Sicherheitsanfälligkeit eingeschränkt.
  • Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer durch das nicht sichere Laden von Bibliotheken – CVE-2011-2019

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Deaktivieren des Ladens von Bibliotheken von WebDAV und Remotenetzwerkfreigaben

    Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 zur Bereitstellung eines Problemumgehungstools, das Benutzern ermöglicht, das Laden von Bibliotheken von Remotenetzwerk- oder WebDAV-Freigaben zu deaktivieren. Dieses Tool kann so konfiguriert werden, dass das nicht sichere Laden pro Anwendung oder für das gesamte System nicht zulässig ist.

    Benutzer, die von ihrem Lieferanten über eine anfällige Anwendung informiert werden, können sich mit diesem Tool gegen Versuche schützen, dieses Problem auszunutzen.

    Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 zur Verwendung der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung, um den Registrierungsschlüssel bereitzustellen, der das Laden von Bibliotheken für SMB- und WebDAV-Freigaben blockiert. Beachten Sie, dass Sie für diese Fix it-Lösung zuerst das Problemumgehungstool installieren müssen, das auch im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 beschrieben wurde. Diese Fix it-Lösung stellt nur den Registrierungsschlüssel bereit und erfordert das Problemumgehungstool, um wirksam zu werden. Wir empfehlen Administratoren, den KB-Artikel sorgfältig zu lesen, bevor sie diese Fix it-Lösung bereitstellen.

  • Deaktivieren des WebClient-Dienstes

    Durch das Deaktivieren des WebClient-Dienstes werden betroffene Systeme vor Versuchen geschützt, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem die wahrscheinlichste Remoteangriffsmethode durch den Client-Dienst Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) blockiert wird. Nachdem diese Problemumgehung angewendet wurde, können Remoteangreifer diese Sicherheitsanfälligkeit immer noch erfolgreich ausnutzen und bewirken, dass das System Programme ausführt, die sich auf dem Computer des Benutzers oder dem lokalen Netzwerk (LAN) befinden. Benutzer werden aber dazu aufgefordert, das willkürliche Öffnen von Programmen im Internet zu bestätigen.

    Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst zu deaktivieren:

    1. Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
    3. Ändern Sie den Starttyp in Deaktiviert. Wenn der Dienst ausgeführt wird, klicken Sie auf Beenden.
    4. Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.

    Auswirkung der Problemumgehung: Wenn der WebClient-Dienst deaktiviert ist, werden Web Distributed Authoring and Versioning-Anforderungen (WebDAV) nicht übertragen. Außerdem werden keine Dienste gestartet, die explizit vom WebClient-Dienst abhängen, und im Systemprotokoll wird eine Fehlermeldung verzeichnet. Zum Beispiel kann vom Clientcomputer nicht auf WebDAV-Freigaben zugegriffen werden.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.

    Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst wieder zu deaktivieren:

    1. Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
    3. Ändern Sie den Starttyp in Automatisch. Wenn der Dienst nicht ausgeführt wird, klicken Sie auf Start.
    4. Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.
  • Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:

    Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.

    Auswirkung der Problemumgehung: Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.

    • Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
    • Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
    • Server (Datei- und Druckerfreigabe)
    • Gruppenrichtlinie
    • Anmeldedienst
    • Distributed File System (DFS)
    • Terminal Server-Lizenzierung
    • Druckwarteschlange
    • Computerbrowser
    • Remote Procedure Call Locator
    • Faxdienst
    • Indexdienst
    • Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
    • Systems Management Server
    • Lizenzprotokollierdienst

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer durch das nicht sichere Laden von Bibliotheken – CVE-2011-2019

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Internet Explorer schränkt den Pfad zum Laden externer Bibliotheken nicht richtig ein.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann einen Benutzer dazu verleiten, eine gültige HTML-Datei (HyperText Markup Language) zu öffnen, die sich in demselben Verzeichnis befindet wie eine speziell gestaltete DLL-Datei (Dynamic Link Library). Wenn dann die gültige HTML-Datei geöffnet wird, kann Internet Explorer versuchen, die DLL-Datei zu laden und den darin enthaltenen Code auszuführen. Standardmäßig berücksichtigt Internet Explorer nur den Desktop als aktuelles Verzeichnis. Damit dieser Angriff erfolgreich ist, muss der Benutzer sowohl die HTML-Datei als auch die speziell gestaltete DLL auf seinem Desktop ablegen. Ein Angreifer müsste einen Benutzer dazu verleiten, die Umgebungsvariable PATH zu ändern, damit diese Sicherheitsanfälligkeit durch einen UNC- oder WebDAV-Speicherort ausgenutzt werden kann.

In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine gültige HTML-Datei und speziell gestaltete DLL-Dateianlagen an einen Benutzer sendet und diesen anschließend dazu verleitet, die Dateien auf dem Desktop abzulegen und die HTML-Datei zu öffnen. Wenn dann die gültige HTML-Datei geöffnet wird, kann Internet Explorer versuchen, die DLL-Datei zu laden und den darin enthaltenen Code auszuführen.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer einen Benutzer dazu verleiten, eine gültige HTML-Datei sowie eine speziell gestaltete DLL auf den Desktop herunterzuladen und zu speichern und anschließend die gültige HTML-Datei zu öffnen. Wenn dann die gültige HTML-Datei geöffnet wird, kann Internet Explorer versuchen, die DLL-Datei zu laden und den darin enthaltenen Code auszuführen. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann nicht durch einfaches Durchsuchen einer Webseite ausgenutzt werden, es sind Benutzereingriffe erforderlich.

In einem Netzwerkangriffsszenario kann ein Angreifer eine gültige HTML-Datei und eine speziell gestaltete DLL auf einer Netzwerkfreigabe wie etwa einem UNC- oder WebDAV-Speicherort platzieren. Der Angreifer muss den Benutzer dann dazu verleiten, die Umgebungsvariable PATH dahingehend zu ändern, dass jene Netzwerkfreigabe bzw. jener UNC- oder WebDAV-Speicherort darin enthalten ist. Anschließend muss der Angreifer den Benutzer dazu verleiten, die HTML-Datei zu öffnen. Wenn dann die gültige HTML-Datei geöffnet wird, kann Internet Explorer versuchen, die im Suchpfad gefundene DLL-Datei zu laden und den darin enthaltenen Code auszuführen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft hauptsächlich Arbeitsstationen, bei denen erwartet werden kann, dass Benutzer Dateianlagen von nicht vertrauenswürdigen Netzwerkspeicherorten öffnen. Server sind ebenfalls gefährdet, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Internet Explorer externe Bibliotheken lädt.

Steht diese Sicherheitsanfälligkeit in Zusammenhang mit der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637?
Ja, diese Sicherheitsanfälligkeit steht in Zusammenhang mit der in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637 beschriebenen Klasse von Sicherheitsanfälligkeiten, die sich darauf auswirken, wie Anwendungen externe Bibliotheken laden. Mit diesem Sicherheitsupdate wird eine besondere Instanz dieser Art von Sicherheitsanfälligkeit behoben.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Sicherheitsanfälligkeit in Content-Disposition durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-3404

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen in Internet Explorer vor, durch deren Ausnutzung ein Angreifer den Browser zu unerwarteten Aktionen zwingen kann, wenn ein Benutzer Webinhalte herunterlädt, sodass ein Angreifer Inhalte aus einer anderen Domäne oder Internet Explorer-Zone als die Domäne oder die Zone der Webseite des Angreifers anzeigen kann.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2011-3404.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Content-Disposition durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-3404

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste statt dessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
  • Standardmäßig öffnen alle unterstützten Versionen von Microsoft Outlook, Microsoft Outlook Express und Windows Mail HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites. Mit der Zone für eingeschränkte Sites, in der Skript und ActiveX-Steuerelemente deaktiviert sind, wird das Risiko verringert, dass ein Angreifer mithilfe dieser Sicherheitsanfälligkeit schädlichen Code ausführt. Klickt ein Benutzer auf einen Link in einer E-Mail, besteht weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit wie im oben beschriebenen webbasierten Angriffsszenario.
  • Internet Explorer unter Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Content-Disposition durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-3404

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Lesen von E-Mail im Nur-Text-Format

    Um sich selbst vor der E-Mail-Angriffsmethode zu schützen, lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format.

    Microsoft Outlook 2003, Microsoft Outlook 2007 und Microsoft Outlook 2010 stellen eine Option zum Lesen von E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format bereit. Weitere Informationen zur Option Standardnachrichten im Nur-Text-Format lesen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 831607.

    Benutzer von Microsoft Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Office Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen.

    Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.

    Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.

    Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:

    • Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
    • Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
    • Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
  • Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren

    Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.

    Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Stufe der Browser-Sicherheit in Internet Explorer zu erhöhen:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
    3. Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.

    Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.

    Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.

    Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.

    Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.

    Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

    Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
    2. Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
    3. Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
    4. Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    5. Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
    6. Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.

  • Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone

    Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
    3. Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
    4. Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    5. Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
    6. Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    7. Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.

    Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.

    Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.

    Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

    Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
    2. Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
    3. Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
    4. Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    5. Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
    6. Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in Content-Disposition durch Offenlegung von Informationen – CVE-2011-3404

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, wenn ein Benutzer eine Website besucht, kann den Browser zu unerwarteten Aktionen zwingen, sodass ein Angreifer Inhalte aus einer anderen Domäne oder Internet Explorer-Zone anzeigen kann als aus der Domäne oder Zone der Webseite des Angreifers.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird verursacht, wenn Internet Explorer während bestimmter Prozesse Webseiten falsch darstellt.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann den Browser zu unerwarteten Aktionen zwingen kann, sodass ein Angreifer Inhalte aus einer anderen Domäne oder Internet Explorer-Zone anzeigen kann als aus der Domäne oder Zone der Webseite des Angreifers.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann speziell gestaltete Webinhalte in jene Domäne hochladen, aus der er Informationen stehlen will. Dabei sind die Inhalte dafür ausgelegt, diese Sicherheitsanfälligkeit durch Internet Explorer auszunutzen. Ein Benutzer soll dazu verleitet werden, eine Website zu besuchen. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites und Herunterladen ihrer Inhalte zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website und Download ihrer Inhalte verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass der Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine Schaden verursachende Aktion erfolgen kann. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.

Ich führe Internet Explorer für Windows Server 2003, Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 aus. Wird dadurch diese Sicherheitsanfälligkeit verringert?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Internet Explorer die vom Webserver bereitgestellten Inhaltseinstellungen durchsetzt.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Sicherheitsportal:

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website Microsoft TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Microsoft Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:

Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA
Windows XP Service Pack 3 Ja
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Ja
Windows Server 2003 Service Pack 2 Ja
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 Ja
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme Ja
Windows Vista Service Pack 2 Ja
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Ja
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 Ja
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 Ja
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 Ja
Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 Ja
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 Ja

Hinweis: Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten Microsoft Baseline Security Analyzer besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.

Windows Server Update Services

Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel Windows Server Update Services.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

Software SMS 2003 mit ITMU Configuration Manager 2007
Windows XP Service Pack 3 Ja Ja
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2003 Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme Ja Ja
Windows Vista Service Pack 2 Ja Ja
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 Ja Ja
Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 Ja Ja

Hinweis: Microsoft hat die Unterstützung für SMS 2.0 am 12. April 2011 eingestellt. Ebenso hat Microsoft am 12. April 2011 die Unterstützung für das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) für SMS 2003 eingestellt. Benutzer sind angehalten, auf System Center Configuration Manager 2007 zu aktualisieren. Für Benutzer, die SMS 2003 Service Pack 3 beibehalten, ist das Inventurprogramm für Microsoft Update (ITMU) auch eine Option.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Update erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
WindowsXP-KB2618444-x86-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
IE7-WindowsXP-KB2618444-x86-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
IE7-WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
IE8-WindowsXP-KB2618444-x86-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
IE8-WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /quiet
Installieren ohne neu zu starten Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
WindowsXP-KB2618444-x86-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
IE7-WindowsXP-KB2618444-x86-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
IE7-WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
IE8-WindowsXP-KB2618444-x86-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
IE8-WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren Internet Explorer 6 für alle unterstützten Editionen von Windows XP:
KB2618444.log
Internet Explorer 7 für alle unterstützten Editionen von Windows XP:
KB2618444-IE7.log
Internet Explorer 8 für alle unterstützten Editionen von Windows XP:
KB2618444-IE8.log
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Internet Explorer 6 für alle unterstützten Editionen von Windows XP: Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\\$NTUninstallKB2618444$\Spuninst.
Internet Explorer 7 für alle unterstützten Editionen von Windows XP:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\ie7updates\KB2618444-IE7\spuninst.
Internet Explorer 8 für alle unterstützten Editionen von Windows XP:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\ie8updates\KB2618444-IE8\spuninst.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2618444.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB2618444\Filelist
Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB2618444\Filelist
Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP0\KB2618444-IE7\Filelist
Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP0\KB2618444-IE7\Filelist
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP0\KB2618444-IE8\Filelist
Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP0\KB2618444-IE8\Filelist

Hinweis: Das Update für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition gilt auch für unterstützte Versionen von Windows Server 2003 x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832475.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/overwriteoem** Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.
**/nobackup** Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:path** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**/integrate:path** Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.
**/extract\[:Pfad\]** Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.
**/ER** Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.
**/verbose** Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.
**Hinweis** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:path** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
      Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2618444-x86-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 6 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2618444-ia64-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
IE7-WindowsServer2003-KB2618444-x86-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
IE7-WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 7 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
IE7-WindowsServer2003-KB2618444-ia64-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
IE8-WindowsServer2003-KB2618444-x86-ENU.exe /quiet
Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
IE8-WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /quiet
Installieren ohne neu zu starten Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2618444-x86-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 6 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 6 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
WindowsServer2003-KB2618444-ia64-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
IE7-WindowsServer2003-KB2618444-x86-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
IE7-WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 7 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
IE7-WindowsServer2003-KB2618444-ia64-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003:
IE8-WindowsServer2003-KB2618444-x86-ENU.exe /norestart
Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
IE8-WindowsServer2003.WindowsXP-KB2618444-x64-ENU.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
KB2618444.log
Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
KB2618444-IE7.log
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen und x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
KB2618444-IE8.log
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum Hotpatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.
Informationen zur Deinstallation Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\\$NTUninstallKB2618444$\Spuninst.
Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\ie7updates\KB2618444-IE7\spuninst.
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen und x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\ie8updates\KB2618444-IE8\spuninst.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2618444.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Internet Explorer 6 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB2618444\Filelist
Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen, x64-basierten Editionen und Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP0\KB2618444-IE7\Filelist
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen und x64-basierten Editionen von Windows Server 2003:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP0\KB2618444-IE8\Filelist

Hinweis: Das Update für unterstützte Versionen von Windows Server 2003 x64 Edition gilt auch für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832475.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/overwriteoem** Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.
**/nobackup** Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:path** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**/integrate:path** Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.
**/extract\[:Pfad\]** Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten.
**/ER** Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung.
**/verbose** Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen.
**Hinweis** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).

Entfernen des Updates

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für Spuninst.exe
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:path** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
      Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Internet Explorer 7 in allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet
Internet Explorer 7 in allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet
Internet Explorer 8 in allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
IE8-Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet
Internet Explorer 8 in allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
IE8-Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet
Internet Explorer 9 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
IE9-Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet
Internet Explorer 9 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
IE9-Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Internet Explorer 7 in allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 7 in allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 8 in allen unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
IE8-Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 8 in allen unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
IE8-Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 9 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista:
IE9-Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 9 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista:
IE9-Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2618444.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet
Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet
Internet Explorer 7 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2618444-ia64.msu /quiet
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
IE8-Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet
Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
IE8-Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet
Internet Explorer 9 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
IE9-Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet
Internet Explorer 9 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
IE9-Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Internet Explorer 7 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 7 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 7 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008:
Windows6.0-KB2618444-ia64.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
IE8-Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
IE8-Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 9 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008:
IE9-Windows6.0-KB2618444-x86.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 9 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008:
IE9-Windows6.0-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2618444.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows 7 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2618444-x86.msu /quiet
Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2618444-x64.msu /quiet
Internet Explorer 9 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
IE9-Windows6.1-KB2618444-x86.msu /quiet
Internet Explorer 9 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
IE9-Windows6.1-KB2618444-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Internet Explorer 8 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2618444-x86.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
Windows6.1-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 9 für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7:
IE9-Windows6.1-KB2618444-x86.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 9 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7:
IE9-Windows6.1-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2618444.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.
/warnrestart:<Sekunden> Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet warnt das Installationsprogramm den Benutzer, bevor der Neustart initiiert wird.
/promptrestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet zeigt das Installationsprogramm eine Aufforderung an, bevor der Neustart initiiert wird.
/forcerestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet erzwingt das Installationsprogramm das Schließen von Anwendungen und initiiert den Neustart.
/log:<Dateiname> Aktiviert die Protokollierung in einer angegebenen Datei.
/extract:<Ziel> Extrahiert die Paketinhalte in den Zielordner.
/uninstall /kb:<KB-Nummer> Deinstalliert das Sicherheitsupdate.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie unter „Eigenständiges Windows-Updateinstallationsprogramm“ im TechNet-Artikel Sonstige Änderungen unter Windows 7.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und tragen Sie in das Feld Suche den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2618444-x64.msu /quiet
Internet Explorer 8 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2618444-ia64.msu /quiet
Internet Explorer 9 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
IE9-Windows6.1-KB2618444-x64.msu /quiet
Installieren ohne neu zu starten Internet Explorer 8 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 8 für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
Windows6.1-KB2618444-ia64.msu /quiet /norestart
Internet Explorer 9 für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2:
IE9-Windows6.1-KB2618444-x64.msu /quiet /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, verwenden Sie die Installationsoption /Uninstall oder klicken Sie auf Systemsteuerung und System und Sicherheit. Klicken Sie dann unter Windows-Update auf Installierte Updates anzeigen und wählen Sie aus der Liste von Updates das entsprechende aus.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2618444.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684/de). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.
/warnrestart:<Sekunden> Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet warnt das Installationsprogramm den Benutzer, bevor der Neustart initiiert wird.
/promptrestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet zeigt das Installationsprogramm eine Aufforderung an, bevor der Neustart initiiert wird.
/forcerestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet erzwingt das Installationsprogramm das Schließen von Anwendungen und initiiert den Neustart.
/log:<Dateiname> Aktiviert die Protokollierung in einer angegebenen Datei.
/extract:<Ziel> Extrahiert die Paketinhalte in den Zielordner.
/uninstall /kb:<KB-Nummer> Deinstalliert das Sicherheitsupdate.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie unter „Eigenständiges Windows-Updateinstallationsprogramm“ im TechNet-Artikel Sonstige Änderungen unter Windows 7.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

  • Thomas Stehle für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im Filter für siteübergreifende Skripterstellung durch Offenlegung von Informationen (CVE-2011-1992).
  • Andy Böttcher vom Citrix Security Team für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer durch das nicht sichere Laden von Bibliotheken (CVE-2011-2019).
  • Robert Swiecki von Google Inc. für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Content-Disposition durch Offenlegung von Informationen (CVE-2011-3404).
  • Yosuke Hasegawa für die Zusammenarbeit mit uns an der Sicherheitsanfälligkeit in Content-Disposition durch Offenlegung von Informationen (CVE-2011-3404).
  • Jan Schejbal für die Zusammenarbeit mit uns an in diesem Bulletin enthaltenen Tiefenverteidigungsänderungen.

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

  • Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
  • Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (13. Dezember 2011): Bulletin veröffentlicht.
  • V1.1 (13. Dezember 2011): Korrigierte schadensbegrenzende Faktoren für CVE-2011-1992. Korrigierte Bewertungen des Schweregrads für CVE-2011-3404. Dies sind lediglich Informationsänderungen. An den Dateien des Sicherheitsupdates oder der Erkennungslogik wurden keine Änderungen vorgenommen.
  • V1.2 (10. Januar 2012): Es wird angekündigt, dass dieses Update, MS11-099, den Schutz für Internet Explorer aktiviert, der in dem Update MS12-006, Sicherheitsanfälligkeit in SSL/TLS kann Offenlegung von Information ermöglichen, bereitgestellt wird. Weitere Informationen finden Sie in den häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update.

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