Security Bulletin

Microsoft Security Bulletin MS12-016 - Kritisch

Sicherheitsanfälligkeiten in .NET Framework und Microsoft Silverlight können Remotecodeausführung ermöglichen (2651026)

Veröffentlicht: Dienstag, 14. Februar 2012 | Aktualisiert: Dienstag, 10. Juli 2012

Version: 1.3

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft .NET Framework und Microsoft Silverlight. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung auf einem Clientsystem ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite in einem Webbrowser anzeigt, der XAML-Browseranwendungen (XBAPs) oder Silverlight-Anwendungen ausführen kann. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2, Microsoft .NET Framework 3.5.1 und Microsoft .NET Framework 4 unter allen unterstützten Editionen von Microsoft Windows und für Microsoft Silverlight 4 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem korrigiert wird, wie Microsoft .NET Framework und Microsoft Silverlight nicht verwaltete Objekte verwenden. Weitere Informationen zur Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit der Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Betriebssystem Komponente Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
Windows XP
Windows XP Service Pack 3 [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5269e18b-d4f0-4c64-8df8-283a2ca66c59) (KB2633880) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539631 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633880 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5269e18b-d4f0-4c64-8df8-283a2ca66c59) (KB2633880) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539631 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633880 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2003
Windows Server 2003 Service Pack 2 [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5269e18b-d4f0-4c64-8df8-283a2ca66c59) (KB2633880) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539631 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633880 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5269e18b-d4f0-4c64-8df8-283a2ca66c59) (KB2633880) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539631 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633880 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5269e18b-d4f0-4c64-8df8-283a2ca66c59) (KB2633880) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539631 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633880 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Vista
Windows Vista Service Pack 2 [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=aab7826d-539b-4e36-b3a1-afa94b37dbe7) (KB2633874) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539633 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633874 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=aab7826d-539b-4e36-b3a1-afa94b37dbe7) (KB2633874) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539633 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633874 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2008
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=aab7826d-539b-4e36-b3a1-afa94b37dbe7) (KB2633874) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539633 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633874 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=aab7826d-539b-4e36-b3a1-afa94b37dbe7) (KB2633874) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539633 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633874 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 [Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=aab7826d-539b-4e36-b3a1-afa94b37dbe7) (KB2633874) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539633 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633874 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows 7
Windows 7 für 32-Bit-Systeme [Microsoft .NET Framework 3.5.1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5a5f3ee7-ca49-41c8-aeec-7c76b66712fc) (KB2633879) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539634 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633879 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 [Microsoft .NET Framework 3.5.1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=243e8c64-8b6e-4cea-9e99-58d4b1ad35b5) (KB2633873) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539635 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633873 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows 7 für x64-basierte Systeme [Microsoft .NET Framework 3.5.1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5a5f3ee7-ca49-41c8-aeec-7c76b66712fc) (KB2633879) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539634 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633879 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 [Microsoft .NET Framework 3.5.1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=243e8c64-8b6e-4cea-9e99-58d4b1ad35b5) (KB2633873) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539635 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633873 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2008 R2
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme [Microsoft .NET Framework 3.5.1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5a5f3ee7-ca49-41c8-aeec-7c76b66712fc)\* (KB2633879) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539634 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633879 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 [Microsoft .NET Framework 3.5.1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=243e8c64-8b6e-4cea-9e99-58d4b1ad35b5)\* (KB2633873) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)\*[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539635 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633873 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme [Microsoft .NET Framework 3.5.1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=5a5f3ee7-ca49-41c8-aeec-7c76b66712fc) (KB2633879) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539634 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633879 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 [Microsoft .NET Framework 3.5.1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=243e8c64-8b6e-4cea-9e99-58d4b1ad35b5) (KB2633873) [Microsoft .NET Framework 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=70aadf34-abdc-4577-8da9-a0669dccc119)[1] (KB2633870) Remotecodeausführung Kritisch KB2539635 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633873 ersetzt KB2539636 in [MS11-069](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=221537) wird durch KB2633870 ersetzt
**\*Die Server Core-Installation ist betroffen.** Dieses Update gilt, mit der gleichen Bewertung des Schweregrads, wie angezeigt auch für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2, unabhängig davon, ob bei der Installation die Server Core-Installationsoption verwendet wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln [Verwalten einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ee441255(ws.10).aspx) und [Wartung einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ff698994(ws.10).aspx). Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu [Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen](https://www.microsoft.com/de-de/server/windows-server/2008/editionen.aspx).

[1].NET Framework 4 und .NET Framework 4 Client Profile sind betroffen. Die .NET Framework Version 4 Redistributable Packages sind in zwei Profilen verfügbar: .NET Framework 4 und .NET Framework 4 Client Profile. .NET Framework 4 Client Profile ist Teil von .NET Framework 4. Die in diesem Update behobene Sicherheitsanfälligkeit betrifft sowohl .NET Framework 4 als auch .NET Framework 4 Client Profile. Weitere Informationen finden Sie im MSDN-Artikel Installieren von .NET Framework.

Microsoft Entwicklertools und Software

Betriebssystem Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
Microsoft Silverlight 4
[Microsoft Silverlight 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=4c3602f0-9781-4374-8fef-669ddd2c0d40) bei Installation unter Mac (KB2668562) Remotecodeausführung Kritisch Keine
[Microsoft Silverlight 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=4c3602f0-9781-4374-8fef-669ddd2c0d40) bei Installation unter allen unterstützten Versionen von Microsoft Windows-Clients (KB2668562) Remotecodeausführung Kritisch Keine
[Microsoft Silverlight 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=4c3602f0-9781-4374-8fef-669ddd2c0d40) bei Installation unter allen unterstützten Versionen von Microsoft Windows-Servern (KB2668562) Remotecodeausführung Kritisch Keine
**Nicht betroffene Software**
Software
Microsoft .NET Framework 1.1 Service Pack 1
Microsoft .NET Framework 3.5 Service Pack 1
Microsoft Silverlight 5 bei Installation auf dem Mac
Microsoft Silverlight 5 bei Installation unter allen Versionen von Microsoft Windows-Clients
Microsoft Silverlight 5 bei Installation unter allen Versionen von Microsoft Windows-Servern

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Weshalb wurde dieses Bulletin am 14. Februar 2012 überarbeitet?
Microsoft hat dieses Bulletin überarbeitet, um eine Erkennungsänderung für KB2668562 für Microsoft Silverlight 4 bei Installation auf Windows-Clients und -Servern anzukündigen, um ein Installationsproblem zu korrigieren. Dies ist lediglich eine Erkennungsänderung. Die Dateien des Sicherheitsupdates wurden nicht verändert. Benutzer, die ihre Systeme bereits erfolgreich aktualisiert haben, müssen keine Maßnahmen ergreifen.

Sind Microsoft .NET Framework 3.5 und Microsoft .NET Framework 4.5 unter Windows Developer Preview und Microsoft .NET Framework 4.5 Developer Preview von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde nach der Veröffentlichung von Windows Developer Preview und Microsoft .NET Framework 4.5 Developer Preview gemeldet. Benutzer, die Developer Preview-Software ausführen, sind angehalten, das Update auf ihre Systeme herunterzuladen und zu installieren. Weitere Informationen, einschließlich Links zum Microsoft Download Center, finden Sie in den folgenden Microsoft Knowledge Base-Artikeln:

Betroffene Software Microsoft Knowledge Base-Artikel
Microsoft .NET Framework 3.5 unter Windows Developer Preview Microsoft Knowledge Base-Artikel 2633877
Microsoft .NET Framework 4.5 unter Windows Developer Preview Microsoft Knowledge Base-Artikel 2633869
Microsoft .NET Framework 4.5 Developer Preview unter Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Microsoft Knowledge Base-Artikel 2638804

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar.

Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.

Wie kann ich feststellen, welche Version von Microsoft .NET Framework installiert ist?
Sie können auf einem System mehrere Versionen von .NET Framework installieren und ausführen, und Sie können die Versionen in beliebiger Reihenfolge installieren. Es gibt mehrere Möglichkeiten festzustellen, welche Versionen von .NET Framework derzeit installiert sind. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 318785.

Was ist der Unterschied zwischen .NET Framework 4 und .NET Framework 4 Client Profile?
Die .NET Framework Version 4 Redistributable Packages sind in zwei Profilen verfügbar: .NET Framework 4 und .NET Framework 4 Client Profile. .NET Framework 4 Client Profile ist Teil des .NET Framework 4-Profils, das für Clientanwendungen optimiert ist. Es stellt Funktionen für die meisten Clientanwendungen bereit, einschließlich Windows Presentation Foundation (WPF), Windows Forms, Windows Communication Foundation (WCF) und ClickOnce. Dies ermöglicht eine schnellere Bereitstellung und ein kleineres Installationspaket für Anwendungen, die auf .NET Framework 4 Client Profile abzielen. Weitere Informationen finden Sie im MSDN-Artikel .NET Framework Client Profile.

Welche Webbrowser unterstützen Microsoft Silverlight-Anwendungen?
Um Microsoft Silverlight-Anwendungen ausführen zu können, erfordern die meisten Webbrowser, einschließlich Microsoft Internet Explorer, dass Microsoft Silverlight installiert und das entsprechende Plug-In aktiviert wird. Weitere Informationen zu Microsoft Silverlight finden Sie auf der offiziellen Website von Microsoft Silverlight. In der Dokumentation Ihres Browsers erfahren Sie mehr zum Deaktivieren oder Entfernen von Plug-Ins.

Welche Versionen von Microsoft Silverlight 4 sind von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Microsoft Silverlight Build 4.1.10111, der aktuelle Build von Microsoft Silverlight bei der ersten Veröffentlichung dieses Bulletins, behebt die Sicherheitsanfälligkeit und ist nicht betroffen. Builds von Microsoft Silverlight vor 4.1.10111 sind betroffen.

Woran erkenne ich, welche Version und welcher Build von Microsoft Silverlight derzeit installiert sind?
Wenn Microsoft Silverlight bereits auf Ihrem Computer installiert ist, können Sie die Seite zur Installation von Microsoft Silverlight besuchen, auf der Sie erfahren, welche Version und welcher Build von Microsoft Silverlight derzeit auf Ihrem System installiert sind. Alternativ können Sie die Funktion „Add-Ons verwalten“ in aktuellen Versionen von Microsoft Internet Explorer verwenden, um die Version und den Build zu bestimmen, die derzeit installiert sind.

Sie können auch manuell die Versionsnummer der Datei sllauncher.exe prüfen, die sich im Verzeichnis „%ProgramFiles%\Microsoft Silverlight“ (auf x86-Microsoft Windows-Systemen) oder im Verzeichnis „%ProgramFiles(x86)%\Microsoft Silverlight“ (auf x64-Microsoft Windows-Systemen) befindet.

Außerdem finden Sie unter Microsoft Windows die Versions- und Buildinformationen der derzeit installierten Version von Microsoft Silverlight in der Registrierung unter [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Silverlight]:Version auf x86-Microsoft Windows-Systemen oder [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Silverlight]:Version auf x64-Microsoft Windows-Systemen.

Unter Apple Mac OS finden Sie die Versions- und Buildinformationen der derzeit installierten Version von Microsoft Silverlight folgendermaßen:

  1. Öffnen Sie den Finder.

  2. Wählen Sie das Systemlaufwerk aus, und gehen Sie zum Ordner Internet-Plug-Ins – Bibliothek.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei Silverlight.Plugin (wenn Ihre Maus nur eine Taste hat, halten Sie die Strg-Taste gedrückt, wenn Sie auf die Datei klicken), um das Kontextmenü aufzurufen, und klicken Sie dann auf Paketinhalte anzeigen.

  4. Suchen Sie in dem Inhaltsordner nach der Datei Info.plist, und öffnen Sie sie mit einem Editor. Sie enthält einen Eintrag ähnlich diesem, in dem Ihnen die Versionsnummer angezeigt wird:

    SilverlightVersion 4.1.10111

Mit diesem Sicherheitsupdate wird Version 4.1.10111 installiert. Wenn Ihre Versionsnummer dieser Versionsnummer entspricht oder höher ist, ist Ihr System nicht betroffen.

Wie aktualisiere ich meine Version von Microsoft Silverlight?
Mit Hilfe der Microsoft Silverlight-Funktion für automatische Updates wird sichergestellt, dass Ihre Microsoft Silverlight-Installation mit der aktuellen Version von Microsoft Silverlight, Microsoft Silverlight-Funktionen und Sicherheitsfunktionen auf dem neuesten Stand gehalten wird. Weitere Informationen zur Microsoft Silverlight-Funktion für automatische Updates finden Sie unter Microsoft Silverlight Updater. Benutzer, die die Microsoft Silverlight-Funktion für automatische Updates deaktiviert haben, können sich bei Microsoft Update anmelden, um die aktuelle Version von Microsoft Silverlight zu erhalten. Sie können die aktuelle Version von Microsoft Silverlight aber auch mit dem Downloadlink in der Tabelle „Betroffene Software“ im Abschnitt Betroffene und nicht betroffene Software weiter oben manuell herunterladen. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Microsoft Silverlight in einer Unternehmensumgebung finden Sie im Silverlight Enterprise-Bereitstellungshandbuch.

Ich habe .NET Framework 3.0 Service Pack 2 installiert; diese Version ist jedoch nicht unter der betroffenen Software in diesem Bulletin aufgeführt. Muss ich dieses Update installieren?
In diesem Bulletin wird eine Sicherheitsanfälligkeit in der Funktionsschicht von .NET Framework 2.0 beschrieben. Das Installationsprogramm für .NET Framework 3.0 Service Pack 2 beinhaltet das Setup für .NET Framework 2.0 Service Pack 2, sodass bei der Installation der Version 3.0 auch die vorherige Version installiert wird. Deshalb müssen Benutzer, die .NET Framework 3.0 Service Pack 2 installiert haben, die Sicherheitsupdates für .NET Framework 2.0 Service Pack 2 installieren.

Ich habe .NET Framework 3.5 Service Pack 1 installiert. Muss ich Updates installieren?
In diesem Bulletin wird eine Sicherheitsanfälligkeit in der Funktionsschicht von .NET Framework 2.0 beschrieben. Das Installationsprogramm für .NET Framework 3.5 Service Pack 1 beinhaltet sowohl das Setup für .NET Framework 2.0 Service Pack 2 als auch das Setup für .NET Framework 3.0 Service Pack 2. Deshalb müssen Benutzer, die .NET Framework 3.5 Service Pack 1 installiert haben, die Sicherheitsupdates für .NET Framework 2.0 Service Pack 2 installieren.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Februar. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene Software Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich nicht verwalteter Objekte – CVE-2012-0014 Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich Heap-Beschädigung – CVE-2012-0015 Bewertung des Gesamtschweregrads
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 bei Installation unter Windows XP Service Pack 3 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 bei Installation unter Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 bei Installation unter Windows Server 2003 Service Pack 2 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 bei Installation unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 bei Installation unter Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Vista Service Pack 2 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2008 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 3.5.1
Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1\* **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch** Remotecodeausführung **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows XP Service Pack 3[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4. unter Windows Server 2003 Service Pack 2[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Vista Service Pack 2[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 2[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2\*\*[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 bei Installation unter Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1\*[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1[1] **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft Silverlight 4
Microsoft Silverlight 4 bei Installation unter Mac **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft Silverlight 4 bei Installation unter allen Versionen von Microsoft Windows-Clients **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
Microsoft Silverlight 4 bei Installation unter allen Versionen von Microsoft Windows-Servern\*\* **Kritisch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Kritisch**
**\*Die Server Core-Installation ist betroffen.** Dieses Update gilt, mit der gleichen Bewertung des Schweregrads, wie angezeigt auch für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2, unabhängig davon, ob bei der Installation die Server Core-Installationsoption verwendet wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln [Verwalten einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ee441255(ws.10).aspx) und [Wartung einer Server Core-Installation](https://technet.microsoft.com/de-de/library/ff698994(ws.10).aspx). Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu [Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen](https://www.microsoft.com/de-de/server/windows-server/2008/editionen.aspx).

**Die Server Core-Installation ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den TechNet-Artikeln Verwalten einer Server Core-Installation und Wartung einer Server Core-Installation. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

[1].NET Framework 4 und .NET Framework 4 Client Profile sind betroffen. Die .NET Framework Version 4 Redistributable Packages sind in zwei Profilen verfügbar: .NET Framework 4 und .NET Framework 4 Client Profile. .NET Framework 4 Client Profile ist Teil von .NET Framework 4. Die in diesem Update behobene Sicherheitsanfälligkeit betrifft sowohl .NET Framework 4 als auch .NET Framework 4 Client Profile. Weitere Informationen finden Sie im MSDN-Artikel Installieren von .NET Framework.

Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich nicht verwalteter Objekte – CVE-2012-0014

In Microsoft .NET Framework und Silverlight liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die einer speziell gestalteten Microsoft .NET Framework-Anwendung ermöglichen kann, auf unsichere Weise auf Speicher zuzugreifen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code im Sicherheitskontext des angemeldeten Benutzers ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-0014.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich nicht verwalteter Objekte – CVE-2012-0014

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
  • Internet Explorer unter Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert diese Sicherheitsanfälligkeit nur unter Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 und nur in einem webbasierten Angriffsszenario. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“.
  • Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer oder das Benutzerkonto von ASP.NET erlangen. Für Endbenutzer oder Konten, die mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
  • In einem Webhostingszenario muss ein Angreifer über die Berechtigung verfügen, willkürliche ASP.NET-Seiten auf eine Website hochzuladen, und ASP.NET muss auf diesem Webserver installiert sein. In der Standardkonfiguration kann ein anonymer Benutzer keinen Microsoft .NET-Code auf einen Internet Information Server (IIS) hochladen und ausführen.
  • Standardmäßig wird ASP.NET-Anwendungen mit teilweiser Vertrauenswürdigkeit keine SocketPermission gewährt. Infolgedessen kann diese Sicherheitsanfälligkeit in einem serverseitigen Szenario nicht in ASP.NET-Anwendungen mit einer mittleren oder niedrigeren Vertrauensebene ausgenutzt werden, es sei denn, den Anwendungen wurde durch den Administrator explizit SocketPermission gewährt. Weitere Informationen zu ASP.NET-Vertrauensebenen finden Sie in dem MSDN-Artikel ASP.NET Vertrauensebenen und Richtliniendateien.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich nicht verwalteter Objekte – CVE-2012-0014

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Deaktivieren von XAML-Browseranwendungen in Internet Explorer

    Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von XAML-Browseranwendungen (XBAPs) eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch XAML-Browseranwendungen (XBAPs) in der Internetzone und lokalen Intranetzone folgendermaßen deaktivieren:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, dann auf Internet und auf Stufe anpassen. Klicken Sie unter Einstellungen für Loose XAML auf Bestätigen oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    3. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, dann auf Internet und auf Stufe anpassen. Klicken Sie unter Einstellungen für XAML-Browseranwendungen auf Bestätigen oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    4. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, dann auf Internet und auf Stufe anpassen. Klicken Sie unter Einstellungen für XPS-Dokumente auf Bestätigen oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    5. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Stufe anpassen. Setzen Sie unter .NET Framework-basierende Komponenten die Option Ausführen von Komponenten, die nicht mit Authenticode signiert sind entweder auf Bestätigen oder auf Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK. Wiederholen Sie diese Schritte für Ausführen von Komponenten, die nicht mit Authenticode signiert sind, und klicken Sie dann auf OK.
    6. Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen. Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, die Änderung dieser Einstellungen zu bestätigen, klicken Sie auf Ja. Klicken Sie auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Auswirkung der Problemumgehung: Microsoft .NET-Code wird in Internet Explorer nicht oder nur mit Eingabeaufforderung ausgeführt. Durch das Deaktivieren von Microsoft .NET-Anwendungen und -Komponenten in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht ordnungsgemäß. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.

    Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.

    Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

    Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
    2. Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
    3. Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
    4. Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    5. Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
    6. Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Führen Sie die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Alle Zonen auf Standardstufe zurücksetzen und dann auf OK.
  • Deaktivieren Sie vorübergehend das Microsoft Silverlight-ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer (Methode 1)

    Sie können sich gegen diese Sicherheitsanfälligkeiten schützen, indem Sie vorübergehend Versuche verhindern, das Silverlight-ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer zu instanziieren. Dazu wird das Kill Bit für das Steuerelement gesetzt.

    Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.

    Es wird empfohlen, eine Sicherungskopie der Registrierung zu erstellen, bevor Sie sie bearbeiten.

    Verwenden Sie den folgenden Text, um eine REG-Datei zu erstellen, die vorübergehend alle Versuche verhindert, eine Instanz des Silverlight-ActiveX-Steuerelements für Flash Player in Internet Explorer zu erstellen. Sie können den folgenden Text kopieren, diesen in einen Texteditor wie Editor einfügen, und die Datei dann mit der Dateinamenerweiterung „.reg“ speichern. Führen Sie die REG-Datei auf dem anfälligen Client aus.

    Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{DFEAF541-F3E1-4C24-ACAC-99C30715084A}]
    "Compatibility Flags"=dword:00000400
    

    Schließen Sie Internet Explorer und öffnen Sie ihn erneut, damit die Änderungen wirksam werden.

    Weitere Informationen dazu, wie Sie verhindern, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Führen Sie die folgenden Schritte aus und erstellen Sie einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung, um zu verhindern, dass das Silverlight-ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird.

    Auswirkung der Problemumgehung: Anwendungen und Websites, die das Microsoft Silverlight-ActiveX-Steuerelement erfordern, funktionieren u. U. nicht mehr richtig. Wenn Sie diese Problemumgehung implementieren, wirkt sie sich auf alle Silverlight-ActiveX-Steuerelement aus, die Sie auf Ihrem System installiert haben.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Entfernen Sie die Registrierungsschlüssel, die hinzugefügt wurden, um vorübergehend Versuche zu verhindern, das Silverlight-ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer zu instanziieren.

  • Deaktivieren Sie vorübergehend das Microsoft Silverlight-ActiveX-Steuerelement in Firefox oder Chrome

    Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Registrierungsschlüssel zu ändern und Microsoft Silverlight zu deaktivieren:

    Hinweis: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.

    • Verwenden der interaktiven Methode

      1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.

      2. Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:

        HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\MozillaPlugins\@Microsoft.com/NpCtrl,version=1.0

      3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf @Microsoft.com/NpCtrl,version=1.0, und wählen Sie Exportieren aus. Speichern Sie die Datei auf der Festplatte.

      4. Löschen Sie den gesamten Schlüssel @Microsoft.com/NpCtrl,version=1.0.

      5. Beenden Sie den Registrierungs-Editor.

    • Verwenden einer Registrierungsdatei

      1. Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Registrierungsschlüssel. Eine Sicherungskopie kann durch ein verwaltetes Bereitstellungsskript mit dem folgenden Befehl erstellt werden:

        Regedit.exe /e SL_backup.reg HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\MozillaPlugins\@Microsoft.com/NpCtrl,version=1.0
        
      2. Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_Silverlight.reg):

        Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
        [-HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\MozillaPlugins\@Microsoft.com/NpCtrl,version=1.0]
        
      3. Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 2 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript aus:

        Regedit /s Disable_Silverlight.reg

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.

    • Verwenden der interaktiven Methode

      1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl Regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
      2. Klicken Sie im Menü Datei auf Importieren.
      3. Wählen Sie in Suchen in das Laufwerk, den Ordner oder den Netzwerkcomputer aus, auf dem sich die zuvor exportierte Datei befindet.
      4. Wählen Sie den richtigen Dateinamen aus, und klicken Sie anschließend auf Öffnen.
    • Verwenden eines verwalteten Bereitstellungsskripts

      Stellen Sie mit dem folgenden Befehl die Datei wieder her, von der in Schritt 1 „Verwenden einer Registrierungsdatei“ oben eine Sicherungskopie erstellt wurde:

      Regedit /s SL_backup.reg

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich nicht verwalteter Objekte – CVE-2012-0014

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit tritt in Erscheinung, wenn Microsoft .NET Framework und Microsoft Silverlight nicht verwaltete Objekte falsch verwenden.

Was ist Microsoft Silverlight?
Microsoft Silverlight ist eine browserübergreifende, plattformübergreifende Implementierung von Microsoft .NET Framework zum Erstellen von Mediendarstellungen und reichhaltigen interaktiven Anwendungen für das Internet. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von Microsoft Silverlight.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
In einem webbasierten Szenario kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, die gleichen Berechtigungen erlangen wie der angemeldete Benutzer. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Im Webhostingszenario kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, die gleichen Berechtigungen erlangen wie das Dienstkonto, das der Anwendungspoolidentität des Anwendungspools zugeordnet ist, in dem eine Microsoft .NET-Anwendung ausgeführt wird. In Abhängigkeit von der Isolationskonfiguration des Anwendungspools und den Berechtigungen, die dem Dienstkonto gewährt wurden, kann ein Angreifer die Kontrolle über andere Anwendungspools auf dem Webserver oder die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Weitere Informationen zu Anwendungspoolidentitäten und zur Konfiguration finden Sie im TechNet-Artikel Konfigurieren der Anwendungspoolidentität.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Es gibt drei mögliche Angriffsszenarien für die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit: ein webbasiertes Szenario, ein Webhostingszenario und ein Windows .NET-Anwendungsszenario, bei dem die Einschränkungen der Codezugriffssicherheit (CAS) umgangen werden. Diese Szenarien werden folgendermaßen beschrieben:

  • Webbasiertes Angriffsszenario
    Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website hosten, die eine speziell gestaltete XBAP (XAML-Browseranwendung) enthält, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann, und dann einen Benutzer dazu verleiten, die Website anzuzeigen. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestaltete Inhalte enthalten, mit denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
  • Webhosting-Angriffsszenario
    Wenn eine Webhostingumgebung Benutzern ermöglicht, benutzerdefinierte ASP.NET-Anwendungen hochzuladen, kann ein Angreifer eine schädliche ASP.NET-Anwendung hochladen, die diese Sicherheitsanfälligkeit verwendet, um aus der Sandbox auszubrechen, mit der ASP.NET-Code am Durchführen schädlicher Aktionen auf dem Serversystem gehindert wird.
  • Windows .NET-Anwendungsszenario
    Diese Sicherheitsanfälligkeit kann auch von Windows .NET-Anwendungen verwendet werden, um Einschränkungen durch die Codezugriffssicherheit (CAS) zu umgehen.

Was ist eine XAML-Browseranwendung (XBAP)?
Eine XAML-Browseranwendung (XBAP) kombiniert Funktionen sowohl einer Webanwendung als auch einer Rich Client-Anwendung. Ebenso wie Webanwendungen können XBAPs auf einem Webserver veröffentlicht und in Internet Explorer gestartet werden. Ebenso wie Rich Client-Anwendungen können XBAPs die Möglichkeiten von Windows Presentation Foundation (WPF) nutzen. Weitere Informationen zu XBAPs finden Sie in dem MSDN-Artikel XAML-Browseranwendungen von Windows Presentation Foundation im Überblick.

Was sind Einschränkungen der Codezugriffssicherheit (CAS) für .NET Framework?
.NET Framework stellt einen Sicherheitsmechanismus namens Codezugriffssicherheit bereit, der Computersysteme vor schädlichem mobilem Code schützt, die Ausführung von Code aus unbekannten Quellen mit Schutz ermöglicht und verhindert, dass vertrauenswürdiger Code absichtlich oder zufällig die Sicherheit beeinträchtigt. Dank der Codezugriffssicherheit (CAS) kann die Vertrauenswürdigkeit von Code je nach Quelle und anderen Aspekten der Codeeigenschaften eingestuft werden. Die Codezugriffssicherheit setzt auch die unterschiedlichen Stufen der Vertrauenswürdigkeit von Code um, um die Menge an Code zu minimieren, der vollkommen vertrauenswürdig sein muss, um ausgeführt zu werden. Die Verwendung der Codezugriffssicherheit kann die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Ihr Code von schädlichem oder fehlerhaftem Code missbraucht wird. Weitere Informationen zu CAS finden Sie im MSDN-Artikel Codezugriffssicherheit.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Die drei Systemarten, die durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet sind, werden folgendermaßen beschrieben: Systeme, die das webbasierte Szenario verwenden, Systeme, die das Webhostingszenario verwenden, und Systeme, die das Windows .NET-Anwendungsszenario verwenden.

  • Webbasiertes Szenario
    Um diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzen zu können, muss ein Benutzer angemeldet sein und mit einem Webbrowser Websites besuchen, der XBAPs instanziieren kann. Für Systeme, auf denen häufig ein Webbrowser genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, E-Mails auf Servern zu lesen und zu durchsuchen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
  • Webhostingszenario
    Webhostingsites, die Benutzern ermöglichen, benutzerdefinierte ASP.NET-Anwendungen hochzuladen, sind besonders gefährdet.
  • Windows .NET-Anwendungen
    Arbeitsstationen und Server, die nicht vertrauenswürdige Windows .NET-Anwendungen ausführen, sind ebenfalls von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen.

Ich führe Internet Explorer für Windows Server 2003, Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 aus. Wird dadurch diese Sicherheitsanfälligkeit verringert?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Endbenutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft .NET Framework und Microsoft Silverlight nicht verwaltete Objekte verwenden.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich Heap-Beschädigung – CVE-2012-0015

In Microsoft .NET Framework liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, dass beim Bearbeiten speziell gestalteter Eingaben eine Pufferlänge falsch berechnet wird. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-0015.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich Heap-Beschädigung – CVE-2012-0015

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
  • Internet Explorer unter Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert diese Sicherheitsanfälligkeit nur unter Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 und nur in einem webbasierten Angriffsszenario. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“.
  • In einem Webhostingszenario muss ein Angreifer über die Berechtigung verfügen, willkürliche ASP.NET-Seiten auf eine Website hochzuladen, und ASP.NET muss auf diesem Webserver installiert sein. In der Standardkonfiguration kann ein anonymer Benutzer keinen Microsoft .NET-Code auf einen Internet Information Server (IIS) hochladen und ausführen.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich Heap-Beschädigung – CVE-2012-0015

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Deaktivieren von XAML-Browseranwendungen in Internet Explorer

    Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von XAML-Browseranwendungen (XBAPs) eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch XAML-Browseranwendungen (XBAPs) in der Internetzone und lokalen Intranetzone folgendermaßen deaktivieren:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, dann auf Internet und auf Stufe anpassen. Klicken Sie unter Einstellungen für Loose XAML auf Bestätigen oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    3. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, dann auf Internet und auf Stufe anpassen. Klicken Sie unter Einstellungen für XAML-Browseranwendungen auf Bestätigen oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    4. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit, dann auf Internet und auf Stufe anpassen. Klicken Sie unter Einstellungen für XPS-Dokumente auf Bestätigen oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
    5. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Stufe anpassen. Setzen Sie unter .NET Framework-basierende Komponenten die Option Ausführen von Komponenten, die nicht mit Authenticode signiert sind entweder auf Bestätigen oder auf Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK. Wiederholen Sie diese Schritte für Ausführen von Komponenten, die nicht mit Authenticode signiert sind, und klicken Sie dann auf OK.
    6. Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen. Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, die Änderung dieser Einstellungen zu bestätigen, klicken Sie auf Ja. Klicken Sie auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Auswirkung der Problemumgehung: Microsoft .NET-Code wird in Internet Explorer nicht oder nur mit Eingabeaufforderung ausgeführt. Durch das Deaktivieren von Microsoft .NET-Anwendungen und -Komponenten in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht ordnungsgemäß. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.

    Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.

    Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.

    Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
    2. Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
    3. Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
    4. Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    5. Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
    6. Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Führen Sie die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie auf der Registerkarte Sicherheit auf Alle Zonen auf Standardstufe zurücksetzen und dann auf OK.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich Heap-Beschädigung – CVE-2012-0015

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird verursacht, wenn .NET Framework beim Bearbeiten speziell gestalteter Eingaben eine Pufferlänge falsch berechnet.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
In einem webbasierten Szenario kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, die gleichen Berechtigungen erlangen wie der angemeldete Benutzer. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Im Webhostingszenario kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, die gleichen Berechtigungen erlangen wie das Dienstkonto, das der Anwendungspoolidentität des Anwendungspools zugeordnet ist, in dem eine Microsoft .NET-Anwendung ausgeführt wird. In Abhängigkeit von der Isolationskonfiguration des Anwendungspools und den Berechtigungen, die dem Dienstkonto gewährt wurden, kann ein Angreifer die Kontrolle über andere Anwendungspools auf dem Webserver oder die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Weitere Informationen zu Anwendungspoolidentitäten und zur Konfiguration finden Sie im TechNet-Artikel Konfigurieren der Anwendungspoolidentität.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Es gibt drei mögliche Angriffsszenarien für die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit: ein webbasiertes Szenario, ein Webhostingszenario und ein Windows .NET-Anwendungsszenario, bei dem die Einschränkungen der Codezugriffssicherheit (CAS) umgangen werden. Diese Szenarien werden folgendermaßen beschrieben:

  • Webbasiertes Angriffsszenario
    Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website hosten, die eine speziell gestaltete XBAP (XAML-Browseranwendung) enthält, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann, und dann einen Benutzer dazu verleiten, die Website anzuzeigen. Der Angreifer kann auch beeinträchtigte Websites und Websites nutzen, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestaltete Inhalte enthalten, mit denen diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
  • Webhosting-Angriffsszenario
    Wenn eine Webhostingumgebung Benutzern ermöglicht, benutzerdefinierte ASP.NET-Anwendungen hochzuladen, kann ein Angreifer eine schädliche ASP.NET-Anwendung hochladen, die diese Sicherheitsanfälligkeit verwendet, um aus der Sandbox auszubrechen, mit der ASP.NET-Code am Durchführen schädlicher Aktionen auf dem Serversystem gehindert wird.
  • Windows .NET-Anwendungsszenario
    Diese Sicherheitsanfälligkeit kann auch von Windows .NET-Anwendungen verwendet werden, um Einschränkungen durch die Codezugriffssicherheit (CAS) zu umgehen.

Was ist eine XAML-Browseranwendung (XBAP)?
Eine XAML-Browseranwendung (XBAP) kombiniert Funktionen sowohl einer Webanwendung als auch einer Rich Client-Anwendung. Ebenso wie Webanwendungen können XBAPs auf einem Webserver veröffentlicht und in Internet Explorer gestartet werden. Ebenso wie Rich Client-Anwendungen können XBAPs die Möglichkeiten von Windows Presentation Foundation (WPF) nutzen. Weitere Informationen zu XBAPs finden Sie in dem MSDN-Artikel XAML-Browseranwendungen von Windows Presentation Foundation im Überblick.

Was sind Einschränkungen der Codezugriffssicherheit (CAS) für .NET Framework?
.NET Framework stellt einen Sicherheitsmechanismus namens Codezugriffssicherheit bereit, der Computersysteme vor schädlichem mobilem Code schützt, die Ausführung von Code aus unbekannten Quellen mit Schutz ermöglicht und verhindert, dass vertrauenswürdiger Code absichtlich oder zufällig die Sicherheit beeinträchtigt. Dank der Codezugriffssicherheit (CAS) kann die Vertrauenswürdigkeit von Code je nach Quelle und anderen Aspekten der Codeeigenschaften eingestuft werden. Die Codezugriffssicherheit setzt auch die unterschiedlichen Stufen der Vertrauenswürdigkeit von Code um, um die Menge an Code zu minimieren, der vollkommen vertrauenswürdig sein muss, um ausgeführt zu werden. Die Verwendung der Codezugriffssicherheit kann die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Ihr Code von schädlichem oder fehlerhaftem Code missbraucht wird. Weitere Informationen zu CAS finden Sie im MSDN-Artikel Codezugriffssicherheit.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Die drei Systemarten, die durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet sind, werden folgendermaßen beschrieben: Systeme, die das webbasierte Szenario verwenden, Systeme, die das Webhostingszenario verwenden, und Systeme, die das Windows .NET-Anwendungsszenario verwenden.

  • Webbasiertes Szenario
    Um diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzen zu können, muss ein Benutzer angemeldet sein und mit einem Webbrowser Websites besuchen, der XBAPs instanziieren kann. Für Systeme, auf denen häufig ein Webbrowser genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, E-Mails auf Servern zu lesen und zu durchsuchen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
  • Webhostingszenario
    Webhostingsites, die Benutzern ermöglichen, benutzerdefinierte ASP.NET-Anwendungen hochzuladen, sind besonders gefährdet.
  • Windows .NET-Anwendungen
    Arbeitsstationen und Server, die nicht vertrauenswürdige Windows .NET-Anwendungen ausführen, sind ebenfalls von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen.

Ich führe Internet Explorer für Windows Server 2003, Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 aus. Wird dadurch diese Sicherheitsanfälligkeit verringert?
Ja. Internet Explorer unter Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Endbenutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Dies ist ein schadensbegrenzender Faktor für Websites, die nicht zu den vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer hinzugefügt wurden.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft .NET Framework Pufferlängen berechnet.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2012-0015 zugewiesen.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Trägt die Installation dieses Sicherheitsupdates zum Schutz der Benutzer vor dem veröffentlichten Code bei, mit dem versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die mithilfe der veröffentlichten Codebeispiele für ein Angriffskonzept ausgenutzt werden kann. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2012-0015 zugewiesen.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Sicherheitsportal:

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website Microsoft TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Microsoft Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:

Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA
Windows XP Service Pack 3 Ja
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Ja
Windows Server 2003 Service Pack 2 Ja
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 Ja
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme Ja
Windows Vista Service Pack 2 Ja
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Ja
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 Ja
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 Ja
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 Ja
Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 Ja
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 Ja
Microsoft Silverlight 4 bei Installation unter Mac Nein
Microsoft Silverlight 4 bei Installation unter allen Versionen von Microsoft Windows-Clients Ja
Microsoft Silverlight 4 bei Installation unter allen Versionen von Microsoft Windows-Servern Ja

Hinweis: Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten Microsoft Baseline Security Analyzer besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.

Windows Server Update Services

Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel Windows Server Update Services.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

Software SMS 2003 mit ITMU Configuration Manager 2007
Windows XP Service Pack 3 Ja Ja
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2003 Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme Ja Ja
Windows Vista Service Pack 2 Ja Ja
Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 Ja Ja
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 Ja Ja
Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Microsoft Silverlight 4 bei Installation unter Mac Nein Nein
Microsoft Silverlight 4 bei Installation unter allen Versionen von Microsoft Windows-Clients Ja Ja
Microsoft Silverlight 4 bei Installation unter allen Versionen von Microsoft Windows-Servern Ja Ja

Hinweis: Microsoft hat die Unterstützung für SMS 2.0 am 12. April 2011 eingestellt. Ebenso hat Microsoft am 12. April 2011 die Unterstützung für das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) für SMS 2003 eingestellt. Benutzer sind angehalten, auf System Center Configuration Manager 2007 zu aktualisieren. Für Benutzer, die SMS 2003 Service Pack 3 beibehalten, ist das Inventurprogramm für Microsoft Update (ITMU) auch eine Option.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Update erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.

Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Windows XP (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows XP Service Pack 3:
NDP20SP2-KB2633880-x86.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows XP Service Pack 3:
NDP40-KB2633870-x86.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows XP Professional Edition x64 Edition Service Pack 2:
NDP20SP2-KB2633880-x64.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x64.exe /q
Installieren ohne neu zu starten Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows XP Service Pack 3:
NDP20SP2-KB2633880-x86.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows XP Service Pack 3:
NDP40-KB2633870-x86.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows XP Professional Edition x64 Edition Service Pack 2:
NDP20SP2-KB2633880-x64.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x64.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2
Microsoft .NET Framework 2.0-KB2633880_*-msi0.txt
Microsoft .NET Framework 2.0-KB2633880_*.html
Für Microsoft .NET Framework 4:
KB2633870_*_*-Microsoft .NET Framework 4 Client Profile-MSP0.txt
KB2633870_*_*.html
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie für alle unterstützten Versionen von Microsoft .NET Framework die Option Software in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2651026.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2\SP2\KB2633880
"ThisVersionInstalled" = "Y"
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows XP Service Pack 3:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"

Hinweis: Das Update für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition gilt auch für unterstützte Versionen von Windows Server 2003 x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832475.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 und Microsoft .NET Framework 4.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/? /h /help** Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\]** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest.
n – Keine UI
b - Grundlegende UI
r - Verringerte UI
f - Vollständige UI (Standard)
Installationsoptionen
**/extract \[Verzeichnis\]** Extrahiert das Paket in das angegebene Verzeichnis.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation immer neu.
**/promptrestart** Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x| + |!|\*\] <Protokolldatei>** Legt Protokolloptionen fest
i – Statusmeldungen
w – Keine schwerwiegenden Warnungen
e – Alle Fehlermeldungen
a – Ausführung von Aktionen
r – Aktionsspezifische Einträge
u – Benutzeranforderung
c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter
m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch
o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz
p – Terminaleigenschaften
v – Ausführliche Ausgabe
x – Zusätzliche Debuginformationen
+ – An vorhandene Protokolldatei anhängen
! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen
\* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log <Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Entfernen des Updates**

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 und Microsoft .NET Framework 4.

Unterstützte Optionen
Option Beschreibung
**/? /h /help** Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\]** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest.
n – Keine UI
b - Grundlegende UI
r - Verringerte UI
f - Vollständige UI (Standard)
Installationsoptionen
**/extract \[Verzeichnis\]** Extrahiert das Paket in das angegebene Verzeichnis.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation immer neu.
**/promptrestart** Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x| + |!|\*\] <Protokolldatei>** Legt Protokolloptionen fest
i – Statusmeldungen
w – Keine schwerwiegenden Warnungen
e – Alle Fehlermeldungen
a – Ausführung von Aktionen
r – Aktionsspezifische Einträge
u – Benutzeranforderung
c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter
m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch
o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz
p – Terminaleigenschaften
v – Ausführliche Ausgabe
x – Zusätzliche Debuginformationen
+ – An vorhandene Protokolldatei anhängen
! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen
\* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log <Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Server 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2003 Service Pack 2:
NDP20SP2-KB2633880-x86.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x86.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2:
NDP20SP2-KB2633880-x64.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x64.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme:
NDP20SP2-KB2633880-ia64.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme:
NDP40-KB2633870-ia64.exe /q
Installieren ohne neu zu starten Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2003 Service Pack 2:
NDP20SP2-KB2633880-x86.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x86.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2:
NDP20SP2-KB2633880-x64.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x64.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme:
NDP20SP2-KB2633880-ia64.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme:
NDP40-KB2633870-ia64.exe /norestart
Protokolldatei aktualisieren Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2
Microsoft .NET Framework 2.0-KB2633880_*-msi0.txt
Microsoft .NET Framework 2.0-KB2633880_*.html
Für Microsoft .NET Framework 4:
KB2633870_*_*-Microsoft .NET Framework 4 Client Profile-MSP0.txt
KB2633870_*_*.html
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
HotPatching Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum Hotpatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie für alle unterstützten Versionen von Microsoft .NET Framework die Option Software in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2651026.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2\SP2\KB2633880
"ThisVersionInstalled" = "Y"
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 und Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"

Hinweis: Das Update für unterstützte Versionen von Windows Server 2003 x64 Edition gilt auch für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.

Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 832475.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 und Microsoft .NET Framework 4.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/? /h /help** Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\]** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest.
n – Keine UI
b - Grundlegende UI
r - Verringerte UI
f - Vollständige UI (Standard)
Installationsoptionen
**/extract \[Verzeichnis\]** Extrahiert das Paket in das angegebene Verzeichnis.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation immer neu.
**/promptrestart** Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x| + |!|\*\] <Protokolldatei>** Legt Protokolloptionen fest
i – Statusmeldungen
w – Keine schwerwiegenden Warnungen
e – Alle Fehlermeldungen
a – Ausführung von Aktionen
r – Aktionsspezifische Einträge
u – Benutzeranforderung
c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter
m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch
o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz
p – Terminaleigenschaften
v – Ausführliche Ausgabe
x – Zusätzliche Debuginformationen
+ – An vorhandene Protokolldatei anhängen
! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen
\* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log <Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Entfernen des Updates**

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 und Microsoft .NET Framework 4.

Unterstützte Optionen
Option Beschreibung
**/? /h /help** Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\]** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest.
n – Keine UI
b - Grundlegende UI
r - Verringerte UI
f - Vollständige UI (Standard)
Installationsoptionen
**/extract \[Verzeichnis\]** Extrahiert das Paket in das angegebene Verzeichnis.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation immer neu.
**/promptrestart** Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x| + |!|\*\] <Protokolldatei>** Legt Protokolloptionen fest
i – Statusmeldungen
w – Keine schwerwiegenden Warnungen
e – Alle Fehlermeldungen
a – Ausführung von Aktionen
r – Aktionsspezifische Einträge
u – Benutzeranforderung
c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter
m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch
o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz
p – Terminaleigenschaften
v – Ausführliche Ausgabe
x – Zusätzliche Debuginformationen
+ – An vorhandene Protokolldatei anhängen
! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen
\* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log <Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Windows Vista (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Vista Service Pack 2:
Windows6.0-KB2633874-x86.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Vista Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x86.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 2:
Windows6.0-KB2633874-x64.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x64.exe /q
Installieren ohne neu zu starten Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Vista Service Pack 2:
Windows6.0-KB2633874-x86.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Vista Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x86.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 2:
Windows6.0-KB2633874-x64.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x64.exe /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2651026.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2
Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Vista Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Vista x64 Edition Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Installieren des Updates für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Installieren des Updates für Microsoft .NET Framework 4

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 4.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/? /h /help** Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\]** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest.
n – Keine UI
b - Grundlegende UI
r - Verringerte UI
f - Vollständige UI (Standard)
Installationsoptionen
**/extract \[Verzeichnis\]** Extrahiert das Paket in das angegebene Verzeichnis.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation immer neu.
**/promptrestart** Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x| + |!|\*\] <Protokolldatei>** Legt Protokolloptionen fest
i – Statusmeldungen
w – Keine schwerwiegenden Warnungen
e – Alle Fehlermeldungen
a – Ausführung von Aktionen
r – Aktionsspezifische Einträge
u – Benutzeranforderung
c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter
m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch
o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz
p – Terminaleigenschaften
v – Ausführliche Ausgabe
x – Zusätzliche Debuginformationen
+ – An vorhandene Protokolldatei anhängen
! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen
\* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log <Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2:
Windows6.0-KB2633874-x86.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für 32-Bit Systeme Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x86.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2:
Windows6.0-KB2633874-x64.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x64.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2008 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme:
Windows6.0-KB2633874-ia64.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-ia64.exe /q
Installieren ohne neu zu starten Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2:
Windows6.0-KB2633874-x86.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für 32-Bit Systeme Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x86.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2:
Windows6.0-KB2633874-x64.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-x64.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 unter Windows Server 2008 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme:
Windows6.0-KB2633874-ia64.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2:
NDP40-KB2633870-ia64.exe /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2651026.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2
Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für 32-Bit Systeme Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Installieren des Updates für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.

Installieren des Updates für Microsoft .NET Framework 4

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 4.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/? /h /help** Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\]** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest.
n – Keine UI
b - Grundlegende UI
r - Verringerte UI
f - Vollständige UI (Standard)
Installationsoptionen
**/extract \[Verzeichnis\]** Extrahiert das Paket in das angegebene Verzeichnis.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation immer neu.
**/promptrestart** Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x| + |!|\*\] <Protokolldatei>** Legt Protokolloptionen fest
i – Statusmeldungen
w – Keine schwerwiegenden Warnungen
e – Alle Fehlermeldungen
a – Ausführung von Aktionen
r – Aktionsspezifische Einträge
u – Benutzeranforderung
c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter
m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch
o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz
p – Terminaleigenschaften
v – Ausführliche Ausgabe
x – Zusätzliche Debuginformationen
+ – An vorhandene Protokolldatei anhängen
! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen
\* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log <Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows 7 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme:
Windows6.1-KB2633879-x86.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1:
Windows6.1-KB2633873-x86.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1:
NDP40-KB2633870-x86.exe /q
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für x64-basierte Systeme:
Windows6.1-KB2633879-x64.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
Windows6.1-KB2633873-x64.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
NDP40-KB2633870-x64.exe /q
Installieren ohne neu zu starten Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme:
Windows6.1-KB2633879-x86.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1:
Windows6.1-KB2633873-x86.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1:
NDP40-KB2633870-x86.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für x64-basierte Systeme:
Windows6.1-KB2633879-x64.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
Windows6.1-KB2633873-x64.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
NDP40-KB2633870-x64.exe /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustart anforderung
Neustart erforderlich? Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2651026.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows 7:
Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows 7 für 32-Bit-Systeme und Windows 7 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows 7 für x64-basierte Systeme und Windows 7 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Installieren des Updates für Microsoft .NET Framework 3.5.1

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 3.5.1.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.
/warnrestart:<Sekunden> Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet warnt das Installationsprogramm den Benutzer, bevor der Neustart initiiert wird.
/promptrestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet zeigt das Installationsprogramm eine Aufforderung an, bevor der Neustart initiiert wird.
/forcerestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet erzwingt das Installationsprogramm das Schließen von Anwendungen und initiiert den Neustart.
/log:<Dateiname> Aktiviert die Protokollierung in einer angegebenen Datei.
/extract:<Ziel> Extrahiert die Paketinhalte in den Zielordner.
/uninstall /kb:<KB-Nummer> Deinstalliert das Sicherheitsupdate.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie unter „Eigenständiges Windows-Updateinstallationsprogramm“ im TechNet-Artikel Sonstige Änderungen unter Windows 7.

Installieren des Updates für Microsoft .NET Framework 4

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 4.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/? /h /help** Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\]** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest.
n – Keine UI
b - Grundlegende UI
r - Verringerte UI
f - Vollständige UI (Standard)
Installationsoptionen
**/extract \[Verzeichnis\]** Extrahiert das Paket in das angegebene Verzeichnis.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation immer neu.
**/promptrestart** Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x| + |!|\*\] <Protokolldatei>** Legt Protokolloptionen fest
i – Statusmeldungen
w – Keine schwerwiegenden Warnungen
e – Alle Fehlermeldungen
a – Ausführung von Aktionen
r – Aktionsspezifische Einträge
u – Benutzeranforderung
c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter
m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch
o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz
p – Terminaleigenschaften
v – Ausführliche Ausgabe
x – Zusätzliche Debuginformationen
+ – An vorhandene Protokolldatei anhängen
! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen
\* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log <Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Überprüfen** **der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und tragen Sie in das Feld Suche den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung:
Installieren ohne Benutzereingriff Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme:
Windows6.1-KB2633879-x64.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
Windows6.1-KB2633873-x64.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
NDP40-KB2633870-x64.exe /quiet
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme:
Windows6.1-KB2633879-ia64.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1:
Windows6.1-KB2633873-ia64.msu /quiet
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1:
NDP40-KB2633870-ia64.exe /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme:
Windows6.1-KB2633879-x64.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
Windows6.1-KB2633873-x64.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
NDP40-KB2633870-x64.exe /norestart
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme:
Windows6.1-KB2633879-ia64.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 3.5.1 unter Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1:
Windows6.1-KB2633873-ia64.msu /quiet /norestart
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1:
NDP40-KB2633870-ia64.exe /norestart
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.
HotPatching Nicht anwendbar.
Informationen zur Deinstallation Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2651026.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für Microsoft .NET Framework 3.5.1:
Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen.
Für Microsoft .NET Framework 4 unter Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Updates\Microsoft .NET Framework 4 Client Profile\KB2633870
"ThisVersionInstalled" = "Y"

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Installieren des Updates für Microsoft .NET Framework 3.5.1

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 3.5.1.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/?, /h, /help Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt.
/quiet Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt.
/norestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen.
/warnrestart:<Sekunden> Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet warnt das Installationsprogramm den Benutzer, bevor der Neustart initiiert wird.
/promptrestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet zeigt das Installationsprogramm eine Aufforderung an, bevor der Neustart initiiert wird.
/forcerestart Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet erzwingt das Installationsprogramm das Schließen von Anwendungen und initiiert den Neustart.
/log:<Dateiname> Aktiviert die Protokollierung in einer angegebenen Datei.
/extract:<Ziel> Extrahiert die Paketinhalte in den Zielordner.
/uninstall /kb:<KB-Nummer> Deinstalliert das Sicherheitsupdate.

Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie unter „Eigenständiges Windows-Updateinstallationsprogramm“ im TechNet-Artikel Sonstige Änderungen unter Windows 7.

Installieren des Updates für Microsoft .NET Framework 4

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt die folgenden Installationsoptionen für Microsoft .NET Framework 4.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/? /h /help** Zeigt das Verwendungsdialogfeld an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\]** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest.
n – Keine UI
b - Grundlegende UI
r - Verringerte UI
f - Vollständige UI (Standard)
Installationsoptionen
**/extract \[Verzeichnis\]** Extrahiert das Paket in das angegebene Verzeichnis.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation immer neu.
**/promptrestart** Fordert den Benutzer ggf. zum Neustart auf.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x| + |!|\*\] <Protokolldatei>** Legt Protokolloptionen fest
i – Statusmeldungen
w – Keine schwerwiegenden Warnungen
e – Alle Fehlermeldungen
a – Ausführung von Aktionen
r – Aktionsspezifische Einträge
u – Benutzeranforderung
c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter
m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch
o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz
p – Terminaleigenschaften
v – Ausführliche Ausgabe
x – Zusätzliche Debuginformationen
+ – An vorhandene Protokolldatei anhängen
! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen
\* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log <Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Überprüfen der Updateinstallation**
  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

  • Jeroen Frijters von Sumatra für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework bezüglich nicht verwalteter Objekte (CVE-2012-0014)

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

  • Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
  • Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (14. Februar 2012): Bulletin veröffentlicht.
  • V1.1 (14. Februar 2012): Den häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update wurde ein Eintrag hinzugefügt, um eine Erkennungsänderung für KB2668562 für Microsoft Silverlight 4 bei Installation auf Windows-Clients und -Servern anzukündigen, um ein Installationsproblem zu korrigieren. Dies ist lediglich eine Erkennungsänderung. Die Dateien des Sicherheitsupdates wurden nicht verändert. Benutzer, die ihre Systeme bereits erfolgreich aktualisiert haben, müssen keine Maßnahmen ergreifen.
  • V1.2 (15. Februar 2012): Eine fehlerhafte Referenz zu bekannten Problemen wurde aus der Kurzzusammenfassung entfernt.
  • V1.3 (10. Juli 2012): Microsoft hat dieses Bulletin überarbeitet, um auf eine Erkennungsänderung in KB2633880 für Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2 hinzuweisen und ein Installationsproblem zu korrigieren. Die Dateien des Sicherheitsupdates wurden nicht verändert. Benutzer, die ihre Systeme bereits erfolgreich aktualisiert haben, müssen keine Maßnahmen ergreifen.

Built at 2014-04-18T01:50:00Z-07:00