Security Bulletin

Microsoft Security Bulletin MS12-070 - Hoch

Sicherheitsanfälligkeit in SQL Server kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2754849)

Veröffentlicht: Dienstag, 9. Oktober 2012

Version: 1.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft SQL Server auf Systemen, auf denen SQL Server Reporting Services (SSRS) ausgeführt werden. Die Sicherheitsanfälligkeit ist eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich siteübergreifender Skripterstellung (XSS), die eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen kann, sodass ein Angreifer im Kontext des Zielbenutzers willkürliche Befehle auf der SSRS-Site ausführen kann. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er einen speziell gestaltete Link an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, auf den Link zu klicken. Ein Angreifer kann auch eine Website mit einer Webseite hosten, mit der die Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden soll. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann.

Dieses Sicherheitsupdate wird für Microsoft SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2 und für Systeme, auf denen SQL Server Reporting Services (SSRS) unter Microsoft SQL Server 2005 Service Pack 4, Microsoft SQL Server 2008 Service Pack 2, Microsoft SQL Server 2008 Service Pack 3, Microsoft SQL Server 2008 R2 Service Pack 1 und Microsoft SQL Server 2012 ausgeführt wird, als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie SQL Server Report Manager Eingabeparameter überprüft. Weitere Informationen zur Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern, dieses Sicherheitsupdate so schnell wie möglich zu installieren.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2754849 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Microsoft SQL Server

Je nach verwendeter Softwareversion oder Edition müssen Sie unter Umständen auswählen, ob Sie den GDR- oder QFE-Softwareupdatelink unten verwenden, um Ihre Update manuell über das Microsoft Download Center zu installieren. Weitere Informationen zum Bestimmen des zutreffenden Updates für Ihr System finden Sie im Unterabschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate in diesem Abschnitt.

GDR-Softwareupdates QFE-Softwareupdates Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Ersetzte Updates
SQL Server 2000
Nicht anwendbar [Microsoft SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=1c70a2cb-e8a9-439f-b34a-7d1641daf325) (KB983814) Erhöhung von Berechtigungen Hoch KB970899 in [MS09-062](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=161342) wird durch KB983814 ersetzt
SQL Server 2005
[Microsoft SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Services Service Pack 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=623841cc-06f7-4475-b2c0-531aed9972a3)[1] (KB2716429) [Microsoft SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Services Service Pack 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=16cc7b80-ea4c-4b17-9ac2-250b771a569a)[1] (KB2716427) Erhöhung von Berechtigungen Hoch KB2494120 und KB2546869 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) werden durch KB2716429 ersetzt KB2494123 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716427 ersetzt
[Microsoft SQL Server 2005 für 32-Bit-Systeme Service Pack 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=623841cc-06f7-4475-b2c0-531aed9972a3)[1] (KB2716429) [Microsoft SQL Server 2005 für 32-Bit-Systeme Service Pack 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=16cc7b80-ea4c-4b17-9ac2-250b771a569a)[1] (KB2716427) Erhöhung von Berechtigungen Hoch KB2494120 und KB2546869 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) werden durch KB2716429 ersetzt KB2494123 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716427 ersetzt
[Microsoft SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=623841cc-06f7-4475-b2c0-531aed9972a3)[1] (KB2716429) [Microsoft SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=16cc7b80-ea4c-4b17-9ac2-250b771a569a)[1] (KB2716427) Erhöhung von Berechtigungen Hoch KB2494120 und KB2546869 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) werden durch KB2716429 ersetzt KB2494123 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716427 ersetzt
[Microsoft SQL Server 2005 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=623841cc-06f7-4475-b2c0-531aed9972a3)[1] (KB2716429) [Microsoft SQL Server 2005 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 4](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=16cc7b80-ea4c-4b17-9ac2-250b771a569a)[1] (KB2716427) Erhöhung von Berechtigungen Hoch KB2494120 und KB2546869 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) werden durch KB2716429 ersetzt KB2494123 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716427 ersetzt
SQL Server 2008
[Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=1bf8dc30-2a90-4196-814c-717ccd74ea13)[1] (KB2716434) [Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=7d8b1b25-45ad-4f19-ba50-e77debf2b463)[1] (KB2716433) Erhöhung von Berechtigungen Hoch KB2494089 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716434 ersetzt KB2494094 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716433 ersetzt
[Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 3](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=04621a83-c2e2-4a60-9198-10104372b120)[1] (KB2716436) [Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 3](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=4c4597d2-dea0-49b9-a5a9-a7771a3d64c0)[1] (KB2716435) Erhöhung von Berechtigungen Hoch Keine
[Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=1bf8dc30-2a90-4196-814c-717ccd74ea13)[1] (KB2716434) [Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=7d8b1b25-45ad-4f19-ba50-e77debf2b463)[1] (KB2716433) Erhöhung von Berechtigungen Hoch KB2494089 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716434 ersetzt KB2494094 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716433 ersetzt
[Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 3](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=04621a83-c2e2-4a60-9198-10104372b120)[1] (KB2716436) [Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 3](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=4c4597d2-dea0-49b9-a5a9-a7771a3d64c0)[1] (KB2716435) Erhöhung von Berechtigungen Hoch Keine
[Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=1bf8dc30-2a90-4196-814c-717ccd74ea13)[1] (KB2716434) [Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=7d8b1b25-45ad-4f19-ba50-e77debf2b463)[1] (KB2716433) Erhöhung von Berechtigungen Hoch KB2494089 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716434 ersetzt KB2494094 in [MS11-049](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217077) wird durch KB2716433 ersetzt
[Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 3](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=04621a83-c2e2-4a60-9198-10104372b120)[1] (KB2716436) [Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 3](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=4c4597d2-dea0-49b9-a5a9-a7771a3d64c0)[1] (KB2716435) Erhöhung von Berechtigungen Hoch Keine
SQL Server 2008 R2
[Microsoft SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=215a9184-71c5-41e6-b4d5-03602182a88f)[1] (KB2716440) [Microsoft SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=cdc4fc03-dfba-41d4-b651-d7967a067eea)[1] (KB2716439) Erhöhung von Berechtigungen Hoch Keine
[Microsoft SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=215a9184-71c5-41e6-b4d5-03602182a88f)[1] (KB2716440) [Microsoft SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=cdc4fc03-dfba-41d4-b651-d7967a067eea)[1] (KB2716439) Erhöhung von Berechtigungen Hoch Keine
[Microsoft SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=215a9184-71c5-41e6-b4d5-03602182a88f)[1] (KB2716440) [Microsoft SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=cdc4fc03-dfba-41d4-b651-d7967a067eea)[1] (KB2716439) Erhöhung von Berechtigungen Hoch Keine
SQL Server 2012
[Microsoft SQL Server 2012 für 32-Bit-Systeme](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=e79b4e5b-1549-4e76-afef-b771b432365b)[1] (KB2716442) [Microsoft SQL Server 2012 für 32-Bit-Systeme](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=ebfcb341-e240-4107-92f1-ab75cc28151a)[1] (KB2716441) Erhöhung von Berechtigungen Hoch Keine
[Microsoft SQL Server 2012 für x64-basierte Systeme](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=e79b4e5b-1549-4e76-afef-b771b432365b)[1] (KB2716442)\* [Microsoft SQL Server 2012 für x64-basierte Systeme](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=ebfcb341-e240-4107-92f1-ab75cc28151a)[1] (KB2716441) Erhöhung von Berechtigungen Hoch Keine
[1]Dieses Update wird nur Benutzern angeboten, die SQL Server Reporting Services (SSRS) ausführen.

Nicht betroffene Software

Microsoft SQL Server-Software
Microsoft SQL Server 2000 Service Pack 4
Microsoft SQL Server 2000 Itanium Edition Service Pack 4
Microsoft SQL Server 2000 Analysis Services Service Pack 4
Microsoft SQL Server 2000 Desktop Engine (MSDE) unter Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 2
Microsoft SQL Server 2000 Desktop Engine (MSDE 2000) Service Pack 4
Microsoft SQL Server 2005 Express Edition Service Pack 4
SQL Server Management Studio Express (SSMSE) 2005
Microsoft SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2
Microsoft SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 2
Microsoft SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
Microsoft Data Engine 1.0 (MSDE)
MSDE (Microsoft Data Engine) 1.0 Service Pack 4
Microsoft Data Engine 1.0

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.

Wo sind die Hashes der Sicherheitsupdates?
Anhand der Hashes SHA1 und SHA2 der Sicherheitsupdates kann die Echtheit der heruntergeladenen Sicherheitsupdatepakete überprüft werden. Weitere Informationen zu Hashes, die dieses Update betreffen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2754849.

Für meine SQL-Version werden GDR- und/oder QFE-Updates angeboten. Woher weiß ich, welches das richtige Update ist?
Bestimmen Sie zuerst Ihre SQL Server-Versionsnummer. Weitere Informationen zum Bestimmen Ihrer SQL Server-Versionsnummer finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 321185.

Überprüfen Sie anschließend in der folgenden Tabelle, zu welchem Versionsbereich Ihre SQL Server-Versionsnummer gehört. Installieren Sie dann das zugehörige Update für diesen Bereich.

Hinweis Wenn Ihre SQL Server-Versionsnummer keinem Tabellenbereich zugeordnet werden kann, wird Ihre Version von SQL Server nicht länger unterstützt. Aktualisieren Sie Ihre Version auf das aktuelle Service Pack oder SQL Server-Produkt, um dieses und zukünftige Sicherheitsupdates installieren zu können.

Für SQL Server 2000:

SQL Server-Versionsbereich
**8.0.1038.0-8.0.1076.0**
SQL Server Update
Nicht anwendbar Microsoft SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2 (KB983814)
Für SQL Server 2005:
SQL Server-Versionsbereich
**9.0.5000-9.0.5068** **9.0.5200-9.0.5323**
SQL Server Update
SQL Server 2005 Service Pack 4 GDR (KB2716429) SQL Server 2005 Service Pack 4 QFE (KB2716427)
Für SQL Server 2008:
SQL Server-Versionsbereich
**10.00.4000-10.00.4066** **10.00.4260-10.00.4370** **10.00.5500-10.00.5511** **10.00.5750-10.00.5825**
SQL Server Update
SQL Server 2008 Service Pack 2 GDR (KB2716434) SQL Server 2005 Service Pack 2 QFE (KB2716433) SQL Server 2008 Service Pack 3 GDR (KB2716436) SQL Server 2005 Service Pack 3 QFE (KB2716435)
Für SQL Server 2008 R2:
SQL Server-Versionsbereich
**10. 50.2500-10.50.2549** **10.50.2750- 10.50.2860**
SQL Server Update
SQL Server 2008 R2 Service Pack 1 GDR (KB2716440) SQL Server 2008 R2 Service Pack 1 QFE (KB2716439)
Für SQL Server 2012:
SQL Server-Versionsbereich
**11.0.2100- 11.0.2217** **11.0.2300-11.0.2375**
SQL Server Update
SQL Server 2012 GDR (KB2716442) SQL Server 2012 QFE (KB2716441)
Weitere Installationshinweise finden Sie im Abschnitt **Informationen zum Update** im Unterabschnitt „Informationen zum Sicherheitsupdate“ für Ihre SQL Server Edition.

Wird das Update SQL Server-Clustern angeboten?
Ja. Das Update wird auch Instanzen von SQL Server 2005-, SQL Server 2008, SQL Server 2008 R2 und SQL Server 2012 angeboten, die gruppiert sind. Bei Updates für SQL Server-Cluster sind Benutzereingriffe erforderlich. SQL Server 2000 Reporting Services unterstützt SQL Server-Cluster nicht.

Wenn der SQL Server 2005-, SQL Server 2008-, SQL Server 2008 R2- oder SQL Server 2012-Cluster einen passiven Knoten hat, empfiehlt Microsoft, zuerst den aktiven Knoten zu scannen und das Update dort zu installieren. Anschließend können Sie den passiven Knoten scannen und das Update dort installieren. Wenn alle Komponenten im passiven Knoten aktualisiert wurden, wird das Update nicht mehr angeboten.

Die Referenztabellen für SQL Server 2000 Reporting Services im Abschnitt „Informationen zum Sicherheitsupdate“ geben an, dass für einige Updates ein Neustart erforderlich ist. Wie kann ich feststellen, ob für mein Update ein Neustart erforderlich ist?
Für SQL Server 2000 Reporting Services können abhängige Dienste vorliegen. Abhängige Dienste werden nicht neu gestartet, nachdem der Dienst, von dem sie abhängig sind, angehalten und neu gestartet wurde. Aus diesem Grund sollte nach einer erfolgreichen Installation ein Neustart durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass abhängige Dienste gestartet wurden. Weitere Informationen zum Bestimmen von abhängigen Diensten finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 953741.

Werden die Updates auf deaktivierte Instanzen vonSQL Server 2005, SQL Server 2008, SQL Server 2008 R2 und SQL Server 2012 angewendet?
Nein. Nur jene Instanzen von SQL Server 2005, SQL Server 2008, SQL Server 2008 R2 und SQL Server 2012, die nicht über einen deaktivierten Starttyp verfügen, werden vom Installationsprogramm aktualisiert. Weitere Informationen zu deaktivierten Diensten finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 953740.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Oktober. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene Software Sicherheitsanfälligkeit aufgrund reflektierter siteübergreifender Skripterstellung – CVE-2012-2552 Bewertung des Gesamtschweregrads
SQL Server 2000
Microsoft SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
SQL Server 2005
Microsoft SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Services Service Pack 4 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2005 für 32-Bit-Systeme Service Pack 4 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2005 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 4 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
SQL Server 2008
Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 3 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 3 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 3 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
SQL Server 2008 R2
Microsoft SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
SQL Server 2012
Microsoft SQL Server 2012 für 32-Bit-Systeme **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**
Microsoft SQL Server 2012 für x64-basierte Systeme **Hoch** Erhöhung von Berechtigungen **Hoch**

Sicherheitsanfälligkeit aufgrund reflektierter siteübergreifender Skripterstellung – CVE-2012-2552

Es besteht eine reflektierte XSS-Sicherheitsanfälligkeit in SQL Server Report Manager, durch die ein Angreifer ein clientseitiges Skript in die Benutzerinstanz von Internet Explorer injizieren kann. Das Skript kann im Namen des Zielbenutzers Inhalte vortäuschen, Informationen offen legen oder Aktionen ausführen, die der Benutzer auf der Website vornehmen kann.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2012-2552.

Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit aufgrund reflektierter siteübergreifender Skripterstellung – CVE-2012-2552

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer muss stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Website verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
  • Der XSS-Filter in Internet Explorer 8, Internet Explorer 9 und Internet Explorer 10 verhindert diesen Angriff für Benutzer von Internet Explorer 8, Internet Explorer 9 und Internet Explorer 10, wenn diese zu Websites in der Internetzone navigieren. In Internet Explorer 8, Internet Explorer 9 und Internet Explorer 10 ist der XSS-Filter standardmäßig in der Internetzone aktiviert, aber nicht in der Intranetzone.

Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit aufgrund reflektierter siteübergreifender Skripterstellung – CVE-2012-2552

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Aktivieren des XSS-Filters in Internet Explorer 8, Internet Explorer 9 und Internet Explorer 10 für die Intranetzone

    Sie können sich gegen diese Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie Ihre Einstellungen ändern, um den XSS-Filters für die lokale Intranetzone zu aktivieren. (XSS-Filter ist standardmäßig in der Internetsicherheitszone aktiviert). Führen Sie dazu die folgenden Schritte durch:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer 8, Internet Explorer 9 oder Internet Explorer 10 im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
    3. Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
    4. Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Skripting unter XSS-Filter aktivieren auf Aktivieren und dann auf OK.
    5. Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

    Auswirkung der Problemumgehung: Interne Sites, die zuvor nicht als XSS-Risiken gekennzeichnet wurden, werden gekennzeichnet.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig:

    Führen Sie folgende Schritte aus, um die Problemumgehung rückgängig zu machen:

    1. Klicken Sie in Internet Explorer 8, Internet Explorer 9 oder Internet Explorer 10 im Menü Extras auf Internetoptionen.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
    3. Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
    4. Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Skripting unter XSS-Filter aktivieren auf Deaktivieren und dann auf OK.
    5. Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit aufgrund reflektierter siteübergreifender Skripterstellung – CVE-2012-2552

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine reflektierte XSS-Sicherheitsanfälligkeit, die eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen kann.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass SQL Server Report Manager einen Anforderungsparameter auf der Report Manager SQL Server-Site nicht richtig überprüft.

Was ist siteübergreifende Skripterstellung (XSS)?
Siteübergreifende Skripterstellung (XSS) ist eine Sicherheitsanfälligkeitsklasse, die einem Angreifer ermöglichen kann, Skript in die Antwort auf eine Webseitenanforderung einzuschleusen. Dieses Skript wird dann durch die anfordernde Anwendung ausgeführt, häufig von einem Webbrowser. Das Skript kann im Namen des Zielbenutzers Inhalte vortäuschen, Informationen offen legen oder Aktionen ausführen, die der Benutzer auf der betroffenen Website vornehmen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann ein clientseitiges Skript in die Benutzerinstanz von Internet Explorer einschleusen. Das Skript kann im Namen des Zielbenutzers Inhalte vortäuschen, Informationen offen legen oder Aktionen ausführen, die der Benutzer auf der Website vornehmen kann.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er einen speziell gestaltete Link an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, auf den Link zu klicken. Ein Angreifer kann auch eine Website mit einer Webseite hosten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden soll. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Server, auf denen betroffene Editionen von Microsoft SQL Server ausgeführt werden, sind hauptsächlich gefährdet. SQL Server-Systeme, auf denen SQL Server Reporting Services nicht installiert sind, sind nicht von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen, und diesen wird das Update nicht angeboten.

Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie SQL Server Report Manager Eingabeparameter codiert.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Sicherheitsportal:

Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website Microsoft TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.

Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.

Außerdem können Sicherheitsupdates vom Microsoft Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS12-001“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.

Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:

Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.

Microsoft Baseline Security Analyzer

Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.

In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.

Software MBSA
Microsoft SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2 Ja
Microsoft SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Services Service Pack 4 Ja
Microsoft SQL Server 2005 für 32-Bit-Systeme Service Pack 4 Ja
Microsoft SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4 Ja
Microsoft SQL Server 2005 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 4 Ja
Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 Ja
Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 3 Ja
Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 Ja
Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 3 Ja
Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 Ja
Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 3 Ja
Microsoft SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 Ja
Microsoft SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja
Microsoft SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 Ja
Microsoft SQL Server 2012 für 32-Bit-Systeme Ja
Microsoft SQL Server 2012 für x64-basierte Systeme Ja

Hinweis: Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten Microsoft Baseline Security Analyzer besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.

Windows Server Update Services

Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel Windows Server Update Services.

Systems Management Server

Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.

Software SMS 2003 mit ITMU System Center Configuration Manager
Microsoft SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Services Service Pack 4 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2005 für 32-Bit-Systeme Service Pack 4 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2005 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 4 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 3 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 3 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 3 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1 Ja Ja
Microsoft SQL Server 2012 für 32-Bit-Systeme Ja Ja
Microsoft SQL Server 2012 für x64-basierte Systeme Ja Ja

Hinweis: Microsoft hat die Unterstützung für SMS 2.0 am 12. April 2011 eingestellt. Ebenso hat Microsoft am 12. April 2011 die Unterstützung für das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) für SMS 2003 eingestellt. Benutzer sind angehalten, auf System Center Configuration Manager zu aktualisieren. Für Benutzer, die SMS 2003 Service Pack 3 beibehalten, ist das Inventurprogramm für Microsoft Update (ITMU) auch eine Option.

Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Update erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.

System Center Configuration Manager verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen finden Sie im System Center.

Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.

Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit

Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.

Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

SQL Server 2000 Reporting Services

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Es sind keine zukünftigen Service Packs geplant.
Bereitstellung
Installieren ohne Benutzereingriff Für SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2:
SQL2000.RS-KB983814-v8.00.1077.00-ENG.exe /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2:
SQL2000.RS-KB983814-v8.00.1077.00-ENG.exe /norestart
Installieren einer einzelnen Instanz Für SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2:
SQL2000.RS-KB983814-v8.00.1077.00-ENG.exe /quiet /InstanceName={instance}
Protokolldatei aktualisieren SQL2000.RS-KB983814-v8.00.1077.00-<language>.log
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich Für SQL Server 2000 Reporting Services Service Pack 2:

Nach der Installation des Updates wird ein Neustart empfohlen, um alle abhängigen Dienste neu zu starten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Wie kann ich feststellen, ob für mein Update ein Neustart erforderlich ist?“ im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen zum Update“ dieses Bulletins. Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine entsprechende Aufforderung bzw. der Exitcode 3010 angezeigt.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 983814.
#### Informationen zur Bereitstellung **Installieren des Updates** Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. *Hotfix*, finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684](https://support.microsoft.com/kb/824684). Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/passive** Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird.
**/quiet** Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt.
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/warnrestart\[:x\]** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen **/quiet** oder **/passive** verwendet werden.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Besondere Optionen
**/overwriteoem** Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung.
**/nobackup** Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation.
**/forceappsclose** Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers.
**/log:path** Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad.
**/integrate:path** Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist.
**Hinweis:**Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841).

Entfernen des Updates

Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

SQL Server 2005 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Es sind keine zukünftigen Service Packs geplant.
Bereitstellung
Installieren ohne Benutzereingriff Für das GDR-Update der SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Services Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716429-x86-ENU.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2005 für 32-Bit-Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716429-x86-ENU.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716429-x64-ENU.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2005 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716429-IA64-ENU.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update der SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Services Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716427-x86-ENU.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2005 für 32-Bit-Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716427-x86-ENU.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716427-x64-ENU.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2005 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716427-IA64-ENU.exe /quiet /allinstances
Installieren einer einzelnen Instanz Für das GDR-Update der SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Services Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716429-x86-ENU.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2005 für 32-Bit-Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716429-x86-ENU.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716429-x64-ENU.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2005 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716429-IA64-ENU.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update der SQL Server 2005 Express Edition mit Advanced Services Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716427-x86-ENU.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2005 für 32-Bit-Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716427-x86-ENU.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716427-x64-ENU.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2005 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 4:
SQLServer2005-KB2716427-IA64-ENU.exe /quiet /quiet /InstanceName={instance}
Protokolldatei aktualisieren %ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\90\Setup Bootstrap\LOG\Hotfix\Summary.log
Besondere Anweisungen Das Update wird auch gruppierten Instanzen von SQL Server 2005 angeboten. Bei Updates für SQL Server 2005-Cluster sind Benutzereingriffe erforderlich.

Wenn Ihr SQL Server 2005-Cluster einen passiven Knoten hat, empfiehlt Microsoft, zuerst den aktiven Knoten zu scannen und das Update dort zu installieren, und anschließend den passiven Knoten zu scannen und das Update dort zu installieren. Wenn alle Komponenten im passiven Knoten aktualisiert wurden, wird das Update nicht mehr angeboten.
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine entsprechende Aufforderung bzw. der Exitcode 3010 angezeigt.
HotPatching Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum Hotpatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.
Informationen zur Deinstallation Für alle unterstützten Editionen von SQL Server 2005 außer SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Hinweis: Bei SQL Server 2005 für x64-basierte Systeme Service Pack 4 gibt es ein Deinstallationsproblem. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2754849.
Dateiinformationen: Für das GDR-Update von SQL Server 2005 Service Pack 4:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2716429.
Für das QFE-Update von SQL Server 2005 Service Pack 4:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2716427.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/? Zeigt das Dialogfeld zur Hilfe an.
/quiet Führt Setup in stillem Modus aus.
/reportonly Zeigt die Funktionen an, die mit dem Paket aktualisiert werden können.
/allinstances Aktualisiert alle SQL Server-Instanzen und alle freigegebenen Komponenten.
/instancename Aktualisiert eine bestimmte SQL Server-Instanz und alle freigegebenen Komponenten.
/sapwd Kennwort für das SQL Server SA-Konto zum Ausführen von Skripts.
/user Benutzerkonto für die Verbindung zu einem Remoteclusterknoten.
/password Kennwort für das Benutzerkonto für die Verbindung zu einem Remoteclusterknoten.
/rsupgradedatabaseaccount Benutzerkonto zum Aktualisieren von Reporting Services.
/rsupgradepassword Kennwort für das Benutzerkonto zum Aktualisieren von Reporting Services.
/rsupgradedatabase Verhindert, dass bei einem Parameter gleich 0 die Datenbank von Reporting Services aktualisiert wird.
/allinstances Installiert das Update für alle Instanzen
/InstanceName={instance} Installiert das Update für die angegebene Instanz

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Beispiel für ein Löschen von QFE aus einer einzelnen Instanz:

%windir%\SQL9_KB960090_ENU\hotfix.exe /quiet /uninstall /instancename=foo

Beispiel für ein Löschen von QFE aus allen Instanzen:

%windir%\SQL9_KB960090_ENU\hotfix.exe /quiet /uninstall /allinstances

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

      Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

SQL Server 2008 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs SQL Server 2008 Service Pack 4
Bereitstellung
Installieren ohne Benutzereingriff Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716434-x86.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716434-x64.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716434-IA64.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716433-x86.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716433-x64.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716433-IA64.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716436-x86.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716436-x64.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716436-IA64.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716435-x86.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716435-x64.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716435-IA64.exe /quiet /allinstances
Installieren einer einzelnen Instanz Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716434-x86.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716434-x64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716434-IA64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716433-x86.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716433-x64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2:
SQLServer2008-KB2716433-IA64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716436-x86.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716436-x64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716436-IA64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716435-x86.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716435-x64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 3:
SQLServer2008-KB2716435-IA64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Protokolldatei aktualisieren %ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\90\Setup Bootstrap\LOG\Hotfix\Summary.log
Besondere Anweisungen Das Update wird auch gruppierten Instanzen von SQL Server 2008 angeboten.

Wenn Ihr SQL Server 2008-Cluster einen passiven Knoten hat, empfiehlt Microsoft, zuerst den aktiven Knoten zu scannen und das Update dort zu installieren, und anschließend den passiven Knoten zu scannen und das Update dort zu installieren. Wenn alle Komponenten im passiven Knoten aktualisiert wurden, wird das Update nicht mehr angeboten.
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine entsprechende Aufforderung bzw. der Exitcode 3010 angezeigt.
HotPatching Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum Hotpatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.
Informationen zur Deinstallation Für alle unterstützten Editionen von SQL Server 2008:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen: Für das GDR-Update von SQL Server 2008 Service Pack 2:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2716434.
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 Service Pack 2:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2716433.
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 Service Pack 3:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2716436.
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 Service Pack 3:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2494094.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/? Zeigt das Dialogfeld zur Hilfe an.
/quiet Führt Setup in stillem Modus aus.
/reportonly Zeigt die Funktionen an, die mit dem Paket aktualisiert werden können.
/allinstances Aktualisiert alle SQL Server-Instanzen und alle freigegebenen Komponenten.
/instancename Aktualisiert eine bestimmte SQL Server-Instanz und alle freigegebenen Komponenten.
/sapwd Kennwort für das SQL Server SA-Konto zum Ausführen von Skripts.
/user Benutzerkonto für die Verbindung zu einem Remoteclusterknoten.
/password Kennwort für das Benutzerkonto für die Verbindung zu einem Remoteclusterknoten.
/rsupgradedatabaseaccount Benutzerkonto zum Aktualisieren von Reporting Services.
/rsupgradepassword Kennwort für das Benutzerkonto zum Aktualisieren von Reporting Services.
/rsupgradedatabase Verhindert, dass bei einem Parameter gleich 0 die Datenbank von Reporting Services aktualisiert wird.
/allinstances Installiert das Update für alle Instanzen
/InstanceName={instance} Installiert das Update für die angegebene Instanz

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Beispiel für ein Löschen von QFE aus einer einzelnen Instanz:

%windir%\SQL9_KB960090_ENU\hotfix.exe /quiet /uninstall /instancename=foo

Beispiel für ein Löschen von QFE aus allen Instanzen:

%windir%\SQL9_KB960090_ENU\hotfix.exe /quiet /uninstall /allinstances

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

      Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

SQL Server 2008 R2

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs SQL Server 2008 R2 Service Pack 2
Bereitstellung
Installieren ohne Benutzereingriff Für das GDR-Update von SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716440-x86.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716440-x64.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716440-IA64.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716439-x86.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716439-x64.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716439-IA64.exe /quiet /allinstances
Installieren einer einzelnen Instanz Für das GDR-Update von SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716440-x86.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716440-x64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716440-IA64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 R2 für 32-Bit-Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716439-x86.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716439-x64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 1:
SQLServer2008R2-KB2716439-IA64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Protokolldatei aktualisieren %ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\90\Setup Bootstrap\LOG\Hotfix\Summary.log
Besondere Anweisungen Das Update wird auch gruppierten Instanzen von SQL Server 2008 R2 angeboten.

Wenn Ihr SQL Server 2008 R2-Cluster einen passiven Knoten hat, empfiehlt Microsoft, zuerst den aktiven Knoten zu scannen und das Update dort zu installieren, und anschließend den passiven Knoten zu scannen und das Update dort zu installieren. Wenn alle Komponenten im passiven Knoten aktualisiert wurden, wird das Update nicht mehr angeboten.
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine entsprechende Aufforderung bzw. der Exitcode 3010 angezeigt.
HotPatching Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum Hotpatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.
Informationen zur Deinstallation Für alle unterstützten Editionen von SQL Server 2008 R2:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen: Für das GDR-Update von SQL Server 2008 R2 Service Pack 1:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2716440.
Für das QFE-Update von SQL Server 2008 R2 Service Pack 1:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2716439.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/? Zeigt das Dialogfeld zur Hilfe an.
/quiet Führt Setup in stillem Modus aus.
/reportonly Zeigt die Funktionen an, die mit dem Paket aktualisiert werden können.
/allinstances Aktualisiert alle SQL Server-Instanzen und alle freigegebenen Komponenten.
/instancename Aktualisiert eine bestimmte SQL Server-Instanz und alle freigegebenen Komponenten.
/sapwd Kennwort für das SQL Server SA-Konto zum Ausführen von Skripts.
/user Benutzerkonto für die Verbindung zu einem Remoteclusterknoten.
/password Kennwort für das Benutzerkonto für die Verbindung zu einem Remoteclusterknoten.
/rsupgradedatabaseaccount Benutzerkonto zum Aktualisieren von Reporting Services.
/rsupgradepassword Kennwort für das Benutzerkonto zum Aktualisieren von Reporting Services.
/rsupgradedatabase Verhindert, dass bei einem Parameter gleich 0 die Datenbank von Reporting Services aktualisiert wird.
/allinstances Installiert das Update für alle Instanzen
/InstanceName={instance} Installiert das Update für die angegebene Instanz

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Beispiel für ein Löschen von QFE aus einer einzelnen Instanz:

%windir%\SQL9_KB960090_ENU\hotfix.exe /quiet /uninstall /instancename=foo

Beispiel für ein Löschen von QFE aus allen Instanzen:

%windir%\SQL9_KB960090_ENU\hotfix.exe /quiet /uninstall /allinstances

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

      Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

SQL Server 2012

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs SQL Server 2012 Service Pack 1
Bereitstellung
Installieren ohne Benutzereingriff Für das GDR-Update von SQL Server 2012 für 32-Bit-Systeme:
SQLServer2012-KB2716442-x86.exe /quiet /allinstances
Für das GDR-Update von SQL Server 2012 für x64-basierte Systeme:
SQLServer2012-KB2716442-x64.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2012 für 32-Bit-Systeme:
SQLServer2012-KB2716441-x86.exe /quiet /allinstances
Für das QFE-Update von SQL Server 2012 für x64-basierte Systeme:
SQLServer2012-KB2716441-x64.exe /quiet /allinstances
Installieren einer einzelnen Instanz Für das GDR-Update von SQL Server 2012 für 32-Bit-Systeme:
SQLServer2012-KB2716442-x86.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das GDR-Update von SQL Server 2012 für x64-basierte Systeme:
SQLServer2012-KB2716442-x64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2012 für 32-Bit-Systeme:
SQLServer2012-KB2716441-x86.exe /quiet /InstanceName={instance}
Für das QFE-Update von SQL Server 2012 für x64-basierte Systeme:
SQLServer2012-KB2716441-x64.exe /quiet /InstanceName={instance}
Protokolldatei aktualisieren %ProgramFiles%\Microsoft SQL Server\90\Setup Bootstrap\LOG\Hotfix\Summary.log
Besondere Anweisungen Das Update wird auch gruppierten Instanzen von SQL Server 2012 angeboten.

Wenn Ihr SQL Server 2012-Cluster einen passiven Knoten hat, empfiehlt Microsoft, zuerst den aktiven Knoten zu scannen und das Update dort zu installieren, und anschließend den passiven Knoten zu scannen und das Update dort zu installieren. Wenn alle Komponenten im passiven Knoten aktualisiert wurden, wird das Update nicht mehr angeboten.
Weitere Informationen Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine entsprechende Aufforderung bzw. der Exitcode 3010 angezeigt.
HotPatching Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum Hotpatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.
Informationen zur Deinstallation Für alle unterstützten Editionen von SQL Server 2008 R2:
Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen: Für das GDR-Update von SQL Server 2012:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2716442.
Für das QFE-Update von SQL Server 2012:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2716441.

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate

Option Beschreibung
/? Zeigt das Dialogfeld zur Hilfe an.
/quiet Führt Setup in stillem Modus aus.
/reportonly Zeigt die Funktionen an, die mit dem Paket aktualisiert werden können.
/allinstances Aktualisiert alle SQL Server-Instanzen und alle freigegebenen Komponenten.
/instancename Aktualisiert eine bestimmte SQL Server-Instanz und alle freigegebenen Komponenten.
/sapwd Kennwort für das SQL Server SA-Konto zum Ausführen von Skripts.
/user Benutzerkonto für die Verbindung zu einem Remoteclusterknoten.
/password Kennwort für das Benutzerkonto für die Verbindung zu einem Remoteclusterknoten.
/rsupgradedatabaseaccount Benutzerkonto zum Aktualisieren von Reporting Services.
/rsupgradepassword Kennwort für das Benutzerkonto zum Aktualisieren von Reporting Services.
/rsupgradedatabase Verhindert, dass bei einem Parameter gleich 0 die Datenbank von Reporting Services aktualisiert wird.
/allinstances Installiert das Update für alle Instanzen
/InstanceName={instance} Installiert das Update für die angegebene Instanz

Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.

Entfernen des Updates

Beispiel für ein Löschen von QFE aus einer einzelnen Instanz:

%``windir``%\SQL9_KB960090_ENU\hotfix.exe /quiet /uninstall /``instancename``=foo

Beispiel für ein Löschen von QFE aus allen Instanzen:

%windir%\SQL9_KB960090_ENU\hotfix.exe /quiet /uninstall /allinstances

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.

    2. Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.

    3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.

    4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

      Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.

    5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.

      Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

Weitere Informationen:

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (9. Oktober 2012): Bulletin veröffentlicht.

Built at 2014-04-18T01:50:00Z-07:00