Security Bulletin

Microsoft Security Bulletin MS12-080 - Kritisch

Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Exchange Server können Remotecodeausführung ermöglichen (2784126)

Veröffentlicht: Dienstag, 11. Dezember 2012

Version: 1.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten und eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Exchange Server. Die schwersten Sicherheitsanfälligkeiten liegen in Microsoft Exchange Server WebReady Document Viewing vor und können Remotecodeausführung im Sicherheitskontext des Transcodierungsdienstes auf dem Exchange Server ermöglichen, wenn ein Benutzer von Outlook Web App (OWA) eine Vorschau einer speziell gestalteten Datei anzeigt. Der Transcodierungsdienst in Exchange, der für WebReady Document Viewing verwendet wird, wird im LocalService-Konto ausgeführt. Das LocalService-Konto verfügt auf dem lokalen Computer über Mindestberechtigungen und zeigt im Netzwerk anonyme Anmeldeinformationen an.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Exchange Server 2007 und Microsoft Exchange Server 2010 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem die betroffenen Oracle Outside In-Bibliotheken auf eine nicht anfällige Version aktualisiert werden. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt „Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten“.

Empfehlung. Benutzer können die automatische Aktualisierung konfigurieren, um mithilfe des Dienstes Microsoft Update online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen. Benutzer, die die automatische Aktualisierung aktiviert und darauf konfiguriert haben, online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen, müssen in der Regel keine Maßnahmen ergreifen, weil dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates von Microsoft Update prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen in der automatischen Aktualisierung in unterstützten Editionen von Windows XP und Windows Server 2003 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871. Weitere Informationen zur automatischen Aktualisierung in unterstützten Editionen von Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 finden Sie unter Automatische Aktualisierung von Windows.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit der Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Software Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Ersetzte Updates
Microsoft Server Software
[Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 3](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=605fc9bc-a05c-4466-ace6-9c2af087d797) (KB2746157) Remotecodeausführung Kritisch KB2756497 in [MS12-058](https://technet.microsoft.com/de-de/security/bulletin/ms12-058) wird durch KB2746157 ersetzt
[Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 1](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=e43b1164-d768-4152-b9a3-d1491e2f3cba) (KB2787763) Remotecodeausführung Kritisch KB2756496 in [MS12-058](https://technet.microsoft.com/de-de/security/bulletin/ms12-058) wird durch KB2787763 ersetzt
[Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 2](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=2a49ed58-9dab-4d48-ae8a-c7139e3b34ba) (KB2785908) Remotecodeausführung Kritisch KB2756485 in [MS12-058](https://technet.microsoft.com/de-de/security/bulletin/ms12-058) wird durch KB2785908 ersetzt
**Nicht betroffene Software**
Microsoft Server Software
Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Es gibt mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, die in der Oracle-Empfehlung für kritische Patchaktualisierung – Oktober 2012 erörtert werden; wie werden die Sicherheitsanfälligkeiten durch dieses Update behoben?
In der Oracle-Empfehlung für kritische Patchaktualisierung – Oktober 2012 werden CVE-2012-3214 und CVE-2012-3217 erörtert, die sich auf Microsoft Exchange Server auswirken und durch dieses Update behoben werden.

Enthält dieses Update weitere nicht sicherheits bezogene Funktionsänderungen?
Ja. Zusätzlich zu den Änderungen, die im Abschnitt „Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten“ in diesem Bulletin aufgeführt sind, umfasst dieses Update weitere Funktionsänderungen, wie sie in den zugeordneten Knowledge Base-Artikeln für jedes Update-Rollup beschrieben sind.

Ich habe vorher den Hotfix Bucket mit größter Versionsnummer auf dem Exchange Server 2010-Postfachservern installiert. Muss ich dieses Update installieren?
Ja. Obwohl Systeme, auf denen der im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2786772 beschriebene Hotfix bereits installiert ist, von der in CVE-2012-4791 beschriebenen Sicherheitsanfälligkeit geschützt sind, sind die Systeme immer noch anfällig für die Oracle Outside In-Sicherheitsanfälligkeiten, die durch dieses Update behoben werden.

Dies sind Sicherheitsanfälligkeiten in Drittanbietercode, Oracle Outside In- Bibliotheken; weshalb veröffentlicht Microsoft ein Sicherheitsupdate?
Microsoft lizenziert eine benutzerdefinierte Implementierung der Oracle Outside In-Bibliotheken, die für das Produkt spezifisch sind, in dem der Drittanbietercode verwendet wird. Microsoft veröffentlicht dieses Sicherheitsupdate, um dazu beizutragen, dass alle Benutzer, die diesen Drittanbietercode in Microsoft Exchange verwenden, vor diesen Sicherheitsanfälligkeiten geschützt sind.

Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.

Wo sind die Hashes der Sicherheitsupdates?
Anhand der Hashes SHA1 und SHA2 der Sicherheitsupdates kann die Echtheit der heruntergeladenen Sicherheitsupdatepakete überprüft werden. Weitere Informationen zu Hashes, die dieses Update betreffen, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2784126.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für Dezember. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene Software Oracle Outside In enthält mehrere ausnutzbare Sicherheitsanfälligkeiten:
CVE-2012-3214
CVE-2012-3217
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Denial-of-Service in Exchange durch RSS-Feed – CVE-2012-4791 Bewertung des Gesamtschweregrads
Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 3 Kritisch
Remotecodeausführung
Hoch
DoS (Denial of Service)
Kritisch
Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 1 Kritisch
Remotecodeausführung
Hoch
DoS (Denial of Service)
Kritisch
Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 2 Kritisch
Remotecodeausführung
Hoch
DoS (Denial of Service)
Kritisch
Oracle Outside In enthält mehrere ausnutzbare Sicherheitsanfälligkeiten ----------------------------------------------------------------------- In Microsoft Exchange Server liegen Sicherheitsanfälligkeiten bezüglich Remotecodeausführung vor, die durch die Funktion WebReady Document Viewing verursacht werden. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung als LocalService-Konto ermöglichen, wenn ein Benutzer mithilfe von Outlook Web Access eine speziell gestaltete Datei in einem Browser anzeigt. Ein Angreifer, der die Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann Code auf dem betroffenen Server ausführen, doch lediglich als LocalService-Konto. Das LocalService-Konto verfügt auf dem lokalen Computer über Mindestberechtigungen und zeigt im Netzwerk anonyme Anmeldeinformationen an. Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeiten als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter [CVE-2012-3214](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2012-3214) und [CVE-2012-3217](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2012-3217). #### Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeiten in Oracle Outside In Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein: - Der Transcodierungsdienst in Exchange, der für WebReady Document Viewing verwendet wird, wird im LocalService-Konto ausgeführt. Das LocalService-Konto verfügt auf dem lokalen Computer über Mindestberechtigungen und zeigt im Netzwerk anonyme Anmeldeinformationen an. #### Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeiten in Oracle Outside In Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt: - **Deaktivieren der** **WebReady** **Dokumentansicht** 1. Melden Sie sich als Administrator der Exchange-Organisation bei der Exchange-Verwaltungsshell an. 2. Geben Sie den folgenden PowerShell-Befehl aus: ```Get-OwaVirtualDirectory | where {$_.OwaVersion -eq 'Exchange2007' -or $_.OwaVersion -eq 'Exchange2010'} | Set-OwaVirtualDirectory -WebReadyDocumentViewingOnPublicComputersEnabled:$False -WebReadyDocumentViewingOnPrivateComputersEnabled:$False``` **Auswirkung der Problemumgehung.** Benutzer von Outlook Web Access können vom Inhalt von E-Mail-Dateianlagen keine Vorschau mehr anzeigen. **Wie mache ich die Problemumgehung rückgängig?** 1. Melden Sie sich als Administrator der Exchange-Organisation bei der Exchange-Verwaltungsshell an. 2. Geben Sie den folgenden PowerShell-Befehl aus: ```Get-OwaVirtualDirectory | where {$_.OwaVersion -eq 'Exchange2007' -or $_.OwaVersion -eq 'Exchange2010'} | Set-OwaVirtualDirectory -WebReadyDocumentViewingOnPublicComputersEnabled:$True -WebReadyDocumentViewingOnPrivateComputersEnabled:$True``` **Hinweis:** Bei den oben stehenden Schritten wird davon ausgegangen, dass der Exchange Administrator zuvor erlaubt hat, dass WebReady-Dokumente sowohl bei öffentlichen als auch bei privaten Anmeldungen bei OWA angezeigt werden. Der entsprechende Wert $True oder $False soll verwendet werden, um basierend auf der Benutzeranmeldung das gewünschte Verhalten festzulegen. #### Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu den Sicherheitsanfälligkeiten in Oracle Outside In **Worin genau bestehen diese Sicherheitsanfälligkeiten?** Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen. **Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeiten?** Der WebReady-Dienst analysiert Dateien mithilfe der Oracle Outside In-Bibliotheken, um im Browser eine Vorschau des Dokuments bereitzustellen. Die Sicherheitsanfälligkeiten werden verursacht, wenn WebReady Dokument Viewer zum Anzeigen einer Vorschau einer speziell gestalteten Datei verwendet wird. **Was** **sind** **die** **Oracle Outside In-** **Bibliotheken?** In Microsoft Exchange Server 2007 und Microsoft Exchange Server 2010 wird Benutzern von Outlook Web App (OWA) eine Funktion namens WebReady Document Viewing bereitgestellt. Damit können Benutzer bestimmte Dateianlagen als Webseite anzeigen, anstatt dafür auf lokale Anwendungen zurückzugreifen. Die Oracle Outside In-Bibliotheken werden von dem Konvertierungsvorgang im Server-Back-End verwendet, um die WebReady-Funktion zu unterstützen. Microsoft lizenziert diese Bibliotheken von Oracle. **Was ist** **WebReady** **Document** **Viewing?** Mit WebReady Document Viewing können Benutzer auch bestimmte Dateianlagen als Webseite anzeigen. Die Konvertierung wird von Microsoft Exchange 2007 und Microsoft Exchange 2010 durchgeführt, sodass der Benutzer lediglich einen Webbrowser benötigt. **Was kann ein Angreifer über diese** **Sicherheitsanfälligkeiten** **erreichen?** Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann als LocalService beliebigen Code auf dem betroffenen Exchange Server ausführen. Das LocalService-Konto verfügt auf dem lokalen Computer über Mindestberechtigungen und zeigt im Netzwerk anonyme Anmeldeinformationen an. **Wie würden Angreifer vorgehen, um diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen?** Ein Angreifer kann eine E-Mail-Nachricht mit einer speziell gestalteten Datei an einen Benutzer mit einer betroffenen Version von Exchange senden. Wenn der Benutzer im Browser eine Vorschau der speziell gestalteten Datei anzeigt, kann auf dem Exchange Server beliebiger Code ausgeführt werden. Ein Angreifer kann dann Programme installieren; Daten anzeigen, ändern oder löschen oder beliebige andere Aktionen durchführen, auf die der Serverprozess Zugriff hat. **Für welche Systeme stellen** **diese Sicherheitsanfälligkeiten hauptsächlich ein Risiko dar?** In erster Linie sind Exchange-Serversysteme von diesen Sicherheitsanfälligkeiten betroffen. **Was bewirkt das Update?** Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem die betroffenen Oracle Outside In-Bibliotheken auf eine nicht anfällige Version aktualisiert werden. **Waren** **diese Sicherheitsanfälligkeiten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins** **bereits öffentlich bekannt?** Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeiten wurden veröffentlicht. Ihnen wurden die folgenden Nummern für allgemeine Sicherheitsanfälligkeiten zugewiesen: - [CVE-2012-3214](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2012-3214) - [CVE-2012-3217](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2012-3217) **Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor,** **dass diese Sicherheitsanfälligkeiten bereits** **ausgenutzt** **wurden?** Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeiten öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurden. Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Denial-of-Service in Exchange durch RSS-Feed – CVE-2012-4791 ---------------------------------------------------------------------------------------------- In Microsoft Exchange Server liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Denial-of-Service vor, die dadurch verursacht wird, dass Exchange RSS-Feeds falsch verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann dazu führen, dass der Informationsspeicherdienst auf dem betroffenen System nicht mehr reagiert, bis das Beenden des Prozesses erzwungen wird. Dieses Nichtreagieren kann dazu führen, dass die Bereitstellung von Exchange-Datenbanken aufgehoben wird, und es kann potenziell zur Beschädigung von Datenbanken führen, was sich auf Benutzerpostfächer auswirkt. Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter [CVE-2012-4791](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2012-4791). #### Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Denial-of-Service in Exchange durch RSS-Feed – CVE-2012-4791 Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein: - Ein Angreifer muss über ein gültiges E-Mail-Konto auf dem betroffenen Exchange Server verfügen und in der Lage sein, RSS-Feeds zu erstellen, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. #### Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Denial-of-Service in Exchange durch RSS-Feed – CVE-2012-4791 Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es bislang keine Problemumgehungen. #### Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Denial-of-Service in Exchange durch RSS-Feed – CVE-2012-4791 **Worin genau besteht diese** **Sicherheitsanfälligkeit?** Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um einen Denial-of-Service-Angriff. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, kann bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert. Beachten Sie, dass diese Sicherheitsanfälligkeit einem Angreifer keine Codeausführung oder Erhöhung von Berechtigungen ermöglicht. **Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?** Die Sicherheitsanfälligkeit wird hervorgerufen, wenn Exchange Server RSS-Feeds falsch verarbeitet, die zu einer Denial-of-Service-Bedingung führen. **Was** **ist** **RSS?** RSS (Really Simple Syndication) ist eine bequeme Möglichkeit für Inhaltsherausgeber, Informationen in einem standardisierten Format zu verteilen. Durch ein standardisiertes XML-Dateiformat können die Informationen einmal veröffentlicht und dann mit vielen verschiedenen Programmen wie etwa Outlook angezeigt werden. Benutzer können RSS-Feeds abonnieren, die die Benutzer über aktualisierte Inhalte benachrichtigen. **Was kann ein Angreifer über diese** **Sicherheitsanfälligkeit** **erreichen?** Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann bewirken, dass der Informationsspeicherdienst auf dem betroffenen System nicht mehr reagiert, bis das Beenden des Prozesses erzwungen wird. Dieses Nichtreagieren kann dazu führen, dass die Bereitstellung von Exchange-Datenbanken aufgehoben wird, und es kann potenziell zur Beschädigung von Datenbanken führen, was sich auf Benutzerpostfächer auswirkt. **Wie gehen Angreifer vor, um diese** **Sicherheitsanfälligkeit** **auszunutzen?** Ein Angreifer mit einem gültigen E-Mail-Konto auf dem Exchange Server kann einen speziell gestalteten RSS-Feed erstellen, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden soll, und dann den RSS-Feed abonnieren. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn der betroffene Exchange Server den RSS-Feed verarbeitet. **Für welche Systeme stellt diese** **Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?** In erster Linie sind Exchange-Serversysteme von diesen Sicherheitsanfälligkeiten betroffen. **Was bewirkt das Update?** Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Exchange Server RSS-Feeds verarbeitet. **War diese Sicherheitsanfälligkeit** **zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits** **öffentlich bekannt?** Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten. **Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass** **diese Sicherheitsanfälligkeitbereits** **ausgenutzt** **wurde?** Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeiten öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurden. ### Informationen zum Update Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung ------------------------------------------------------ **Sicherheitsportal:** Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im [TechNet Update Management Center](https://technet.microsoft.com/de-de/updatemanagement/bb245732). Die Website [Microsoft TechNet Sicherheit](https://technet.microsoft.com/de-de/security/default.aspx) bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten. Sicherheitsupdates sind unter [Microsoft Update](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=40747&displaylang=de) und [Windows Update](https://update.microsoft.com/windowsupdate/) verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im [Microsoft Download Center](https://www.microsoft.com/de-de/download/search.aspx?q=security%20update) verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden. Benutzern von Microsoft Office für Mac kann Microsoft AutoUpdate für Mac helfen, Ihre Microsoft-Software auf dem neuesten Stand zu halten. Weitere Informationen zur Verwendung von Microsoft AutoUpdate für Mac finden Sie unter [Automatisch nach Softwareupdates suchen](https://mac2.microsoft.com/help/office/14/de-de/word/item/ffe35357-8f25-4df8-a0a3-c258526c64ea). Außerdem können Sicherheitsupdates vom [Microsoft Update-Katalog](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=96155) heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS12-001“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter [Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog](https://catalog.update.microsoft.com/v7/site/faq.aspx). **Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung:** Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747](https://support.microsoft.com/kb/961747/de). **Microsoft Baseline Security Analyzer** Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website [Microsoft Baseline Security Analyzer](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc184924.aspx). In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten. | Software | MBSA | |-----------------------------------------------|------| | Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 3 | Ja | | Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 1 | Ja | | Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 2 | Ja | **Hinweis:** Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten [Microsoft Baseline Security Analyzer](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc184924.aspx) besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können. **Windows Server Update Services** Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel [Windows Server Update Services](https://technet.microsoft.com/de-de/windowsserver/bb332157.aspx). **Systems Management Server** Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate. | Software | SMS 2003 mit ITMU | System Center Configuration Manager | |-----------------------------------------------|-------------------|-------------------------------------| | Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 3 | Ja | Ja | | Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 1 | Ja | Ja | | Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 2 | Ja | Ja | **Hinweis:** Microsoft hat die Unterstützung für SMS 2.0 am 12. April 2011 eingestellt. Ebenso hat Microsoft am 12. April 2011 die Unterstützung für das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) für SMS 2003 eingestellt. Benutzer sind angehalten, auf [System Center Configuration Manager](https://technet.microsoft.com/de-de/systemcenter/bb980621) zu aktualisieren. Für Benutzer, die SMS 2003 Service Pack 3 beibehalten, ist das [Inventurprogramm für Microsoft Update](https://technet.microsoft.com/sms/bb676783) (ITMU) auch eine Option. Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter [Microsoft Update](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=40747&displaylang=de) erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von [Windows Server Update Services](https://www.microsoft.com/germany/technet/prodtechnol/windowsserver/wsus/default.mspx) unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website [SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates](https://technet.microsoft.com/sms/bb676783). Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter [SMS 2003 Software Update Scanning Tools](https://technet.microsoft.com/sms/bb676786). Siehe auch [Downloads für Systems Management Server 2003](https://technet.microsoft.com/sms/bb676766). System Center Configuration Manager verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen finden Sie im [System Center](https://technet.microsoft.com/de-de/systemcenter/bb980621). Weitere Informationen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723](https://support.microsoft.com/kb/910723/de): Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung. **Hinweis:** Wenn Sie für die Bereitstellung von Office 2003 einen Administratorinstallationspunkt verwendet haben, können Sie das Update u. U. nicht mithilfe von SMS bereitstellen, wenn Sie den AIP von der ursprünglichen Basislinie aus aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift **Office-Administratorinstallationspunkt** in diesem Abschnitt. **Office-Administratorinstallationspunkt** Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. - Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter [Erstellen eines Administratorinstallationspunkts](https://office.microsoft.com/en-us/ork2003/ha011401931033.aspx). Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office 2003 oder Service Pack 3 (SP3) finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349](https://support.microsoft.com/kb/902349). **Hinweis:** Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel [Verteilen von Office 2003-Produktupdates](https://office.microsoft.com/en-us/ork2003/ha011402381033.aspx?pid=ch011480761033). - Informationen zum Erstellen eines Netzwerksinstallationspunkts für unterstützte Versionen von Microsoft Office finden Sie unter [Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts für Microsoft Office](https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc179063.aspx). **Hinweis:** Wenn Sie vorhaben, Sicherheitsupdates zentral zu verwalten, verwenden Windows Server Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates für Microsoft Office finden Sie auf der [Windows Server Update Services-Website](https://technet.microsoft.com/de-de/windowsserver/bb332157.aspx). **Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit** Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur [Updatekompatibilitätsbewertung](https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc749197), die im [Anwendungskompatibilitäts-Toolkit](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=24da89e9-b581-47b0-b45e-492dd6da2971) enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen. Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird. Bereitstellung von Sicherheitsupdates ------------------------------------- **Betroffene Software** Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link: #### Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 3 **Referenztabelle** Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt **Informationen zur Bereitstellung** in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung
Installieren ohne Benutzereingriff Für unterstützte Editionen von Microsoft Exchange Server 2007:
Exchange2007-KB2746157-x64-en.msp /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für unterstützte Editionen von Microsoft Exchange Server 2007:
Exchange2007-KB2746157-x64-en.msp /norestart
Protokolldatei aktualisieren KB2746157.log
Weitere Informationen Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben.
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Nein, für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel KB2784126.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 2 für x64-basierte Systeme:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Exchange 2007\SP2\KB2746157

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft Exchange-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\] oder /quiet** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest. n – Kein Benutzereingriff b – Einfacher Benutzereingriff r – Reduzierter Benutzereingriff f – Vollständiger Benutzereingriff (Standard)
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x|+|!|\*\] <Protokolldatei>** i – Statusmeldungen w – Nicht schwerwiegende Warnungen e – Alle Fehlermeldungen a – Ausführung von Aktionen r – Aktionsspezifische Einträge u – Benutzeranforderungen c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz p – Terminaleigenschaften v – Ausführliche Ausgabe x – Zusätzliche Debuginformationen + – An vorhandene Protokolldatei anhängen ! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen \* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log<Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Hinweis** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 1

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung
Installieren ohne Benutzereingriff Für Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 1:
Exchange2010-KB2787763-x64-EN.msp /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 1:
Exchange2010-KB2787763-x64-EN.msp /norestart
Protokolldatei aktualisieren KB2787763.log
Weitere Informationen Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben.
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Nein, für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel KB2784126.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für unterstützte Editionen von Microsoft Exchange Server 2010:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Exchange 2010\SP1\KB2787763

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft Exchange-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\] oder /quiet** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest. n – Kein Benutzereingriff b – Einfacher Benutzereingriff r – Reduzierter Benutzereingriff f – Vollständiger Benutzereingriff (Standard)
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x|+|!|\*\] <Protokolldatei>** i – Statusmeldungen w – Nicht schwerwiegende Warnungen e – Alle Fehlermeldungen a – Ausführung von Aktionen r – Aktionsspezifische Einträge u – Benutzeranforderungen c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz p – Terminaleigenschaften v – Ausführliche Ausgabe x – Zusätzliche Debuginformationen + – An vorhandene Protokolldatei anhängen ! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen \* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log<Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Hinweis** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 2

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.

Aufnahme in zukünftige Service Packs Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Bereitstellung
Installieren ohne Benutzereingriff Für Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 2:
Exchange2010-KB2785908-v2-x64-EN.msp /quiet
Installieren ohne neu zu starten Für Microsoft Exchange Server 2010 Service Pack 2:
Exchange2010-KB2785908-v2-x64-EN.msp /norestart
Protokolldatei aktualisieren KB2785908.log
Weitere Informationen Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben.
Neustartanforderung
Neustart erforderlich? Nein, für dieses Update ist kein Neustart des Computers erforderlich. Das Installationsprogramm beendet die erforderlichen Dienste, installiert das Update und startet die Dienste dann neu. Wenn jedoch die erforderlichen Dienste aus irgendwelchen Gründen nicht beendet werden können oder benötigte Dateien aktuell verwendet werden, ist für dieses Update ein Neustart des Computers erforderlich. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
HotPatching Nicht anwendbar
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Dateiinformationen: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel KB2784126.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Für unterstützte Editionen von Microsoft Exchange Server 2010:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Exchange 2010\SP1\KB2785908

Informationen zur Bereitstellung

Installieren des Updates

Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft Exchange-Hotfix aktualisiert wurden.

Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.

Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.

Unterstützte Installationsoptionen für das Sicherheitsupdate
Option Beschreibung
**/help** Zeigt die Befehlszeilenoptionen an.
Installationsmodi
**/q\[n|b|r|f\] oder /quiet** Legt die Ebene des Benutzereingriffs fest. n – Kein Benutzereingriff b – Einfacher Benutzereingriff r – Reduzierter Benutzereingriff f – Vollständiger Benutzereingriff (Standard)
Neustartoptionen
**/norestart** Kein Neustart nach Abschluss der Installation.
**/forcerestart** Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern.
**/promptrestart** Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird.
Protokolloptionen
**/l\[i|w|e|a|r|u|c|m|o|p|v|x|+|!|\*\] <Protokolldatei>** i – Statusmeldungen w – Nicht schwerwiegende Warnungen e – Alle Fehlermeldungen a – Ausführung von Aktionen r – Aktionsspezifische Einträge u – Benutzeranforderungen c – Ursprüngliche Benutzeroberflächenparameter m – Informationen betreffend zu wenig Arbeitsspeicher oder schwerwiegendem Abbruch o – Meldungen zu unzureichendem Speicherplatz p – Terminaleigenschaften v – Ausführliche Ausgabe x – Zusätzliche Debuginformationen + – An vorhandene Protokolldatei anhängen ! – Jede Zeile ins Protokoll aufnehmen \* – Alle Informationen mit Ausnahme der Optionen v und x protokollieren
**/log<Protokolldatei>** Entspricht /l\* <Protokolldatei>
**Hinweis** Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im [Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841](https://support.microsoft.com/kb/262841/de).

Überprüfen der Updateinstallation

  • Microsoft Baseline Security Analyzer

    Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.

  • Überprüfung der Dateiversion

    Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.

    1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.

    2. Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.

    3. Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.

      Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.

    4. Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.

      Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.

    5. Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.

  • Überprüfung des Registrierungsschlüssels

    Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.

    Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.

Weitere Informationen:

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.

Revisionen

  • V1.0 (11. Dezember 2012): Bulletin veröffentlicht.

Built at 2014-04-18T01:50:00Z-07:00