Security Bulletin

Microsoft Security Bulletin MS13-068 - Kritisch

Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook kann Remotecodeausführung ermöglichen (2756473)

Veröffentlicht: Dienstag, 10. September 2013 | Aktualisiert: Dienstag, 10. September 2013

Version: 1.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Outlook. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer mit einer betroffenen Edition von Microsoft Outlook eine Vorschau einer speziell gestalteten E-Mail-Nachricht anzeigt oder öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Outlook 2007 und Microsoft Outlook 2010 als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft Outlook speziell gestaltete S/MIME E-Mail Nachrichten analysiert. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Benutzer können die automatische Aktualisierung konfigurieren, um mithilfe des Dienstes Microsoft Update online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen. Benutzer, die die automatische Aktualisierung aktiviert und darauf konfiguriert haben, online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen, müssen in der Regel keine Maßnahmen ergreifen, weil dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates von Microsoft Update prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit der Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Knowledge Base-Artikel

Knowledge Base-Artikel 2756473
Dateiinformationen Ja
SHA1/SHA2-Hashes Ja
Bekannte Probleme Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Microsoft Office

Microsoft Office Suite und andere Software Komponente Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Ersetzte Updates
Microsoft Office 2007 Service Pack 3 Microsoft Outlook 2007 Service Pack 3
(2825999)
Remotecodeausführung Kritisch 2288953 in MS10-064
Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) Microsoft Outlook 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen)
(2794707)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen) Microsoft Outlook 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen)
(2794707)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) Microsoft Outlook 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen)
(2794707)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (64-Bit-Editionen) Microsoft Outlook 2010 Service Pack 2 (64-Bit-Editionen)
(2794707)
Remotecodeausführung Kritisch Keine
**Nicht betroffene Software** | Office und andere Software | |-------------------------------------------| | Microsoft Outlook 2003 Service Pack 3 | | Microsoft Outlook 2013 (32-Bit-Editionen) | | Microsoft Outlook 2013 (64-Bit-Editionen) | | Microsoft Outlook 2013 RT | Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu diesem Update ----------------------------------------------- **Die** **in diesem Artikel erörterte Microsoft Office-Komponente ist Bestandteil der Microsoft Office Suite, die ich auf meinem System installiert habe. Diese bestimmte Komponente habe ich jedoch nicht installiert. Wird mir dieses Update angeboten?** Ja, wenn die in diesem Bulletin erörterte Komponente mit der Version der Microsoft Office Suite bereitgestellt wurde, die auf Ihrem System installiert ist, werden dem System entsprechende Updates angeboten, unabhängig davon, ob die Komponente installiert wurde oder nicht. Die Erkennungslogik zum Prüfen auf betroffene Systeme wurde entwickelt, um auf Updates für alle Komponenten zu prüfen, die mit der bestimmten Microsoft Office Suite geliefert wurden, und sie einem System anzubieten. Benutzer, die kein Update für eine Komponente installieren, die nicht installiert ist, aber mit ihrer Version der Microsoft Office Suite geliefert wurde, erhöhen dadurch nicht das Sicherheitsrisiko jenes Systems. Andererseits erfahren Benutzer, die das Update installieren, keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit oder die Leistung eines Systems. **Stellt das Angebot für die Aktualisierung von Microsoft Office auf eine nicht anfällige Version ein Problem im Microsoft Updatemechanismus dar?** Nein. Der Updatemechanismus funktioniert korrekt, indem er eine Produktversion für die entsprechende Software auf dem System feststellt, die sich innerhalb des Bereichs der Produktversionen befindet, auf die das Update zutrifft, und folglich das Update anbietet. **Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?** Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website [Microsoft Support Lifecycle](https://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;%5Bln%5D;lifecycle&displaylang=de). Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter [Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169555). Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter [Service Pack Lifecycle Support Policy](https://support.microsoft.com/?ln=de-de&scid=gp%3b%5bln%5d%3blifecycle&x=13&y=15). Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website [Microsoft Worldwide](https://support.microsoft.com/?ln=de-de&scid=gp%3b%5bln%5d%3blifecycle&x=13&y=15). Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf **Go**. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite [Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ)](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169557). ### Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit ---------------------------------------------------------------------- Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im [Bulletin Summary für September](https://technet.microsoft.com/security/bulletin/ms13-sep). Weitere Informationen finden Sie in [Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc998259).

Bewertung des Schweregrads und maximale Sicherheitsauswirkung nach betroffener Software
Betroffene Software Sicherheitsanfälligkeit im Nachrichtenzertifikat – CVE-2013-3870 Bewertung des Gesamtschweregrads
Microsoft Outlook 2007 Service Pack 3 Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Microsoft Outlook 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Microsoft Outlook 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen) Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Microsoft Outlook 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Microsoft Outlook 2010 Service Pack 2 (64-Bit-Editionen) Kritisch
Remotecodeausführung
Kritisch
Sicherheitsanfälligkeit im Nachrichtenzertifikat – CVE-2013-3870 ---------------------------------------------------------------- Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Microsoft Outlook speziell gestaltete S/MIME E-Mail-Nachrichten analysiert. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter [CVE-2013-3870](https://www.cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2013-3870). #### Schadensbegrenzende Faktoren Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein: - Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. #### Problemumgehungen Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt: - **Deaktivieren des** **Lesebereichs in Outlook 2007** Das Deaktivieren des Lesebereichs verhindert, dass schädliche S/MIME-Zertifikate in Outlook 2007 verarbeitet werden, ein lokaler authentifizierter Benutzer kann jedoch weiterhin speziell darauf ausgerichtete Programme verwenden, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Durch Öffnen einer betroffenen E-Mail-Nachricht kann nach wie vor ein schädliches Zertifikat geladen und verarbeitet werden. Informationen zum Deaktivieren des Lesebereichs in Outlook 2007 finden Sie unter [Aktivieren oder Deaktivieren des Lesebereichs](https://office.microsoft.com/de-de/outlook-help/turn-the-reading-pane-on-or-off-ha010118524.aspx). - **Deaktivieren des** **Lesebereichs in Outlook 2010** Das Deaktivieren des Lesebereichs verhindert, dass schädliche S/MIME-Zertifikate in Outlook 2010 verarbeitet werden, ein lokaler authentifizierter Benutzer kann jedoch weiterhin speziell darauf ausgerichtete Programme verwenden, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Durch Öffnen einer betroffenen E-Mail-Nachricht kann nach wie vor ein schädliches Zertifikat geladen und verarbeitet werden. Informationen zum Deaktivieren des Lesebereichs in Outlook 2010 finden Sie unter [Aktivieren oder Deaktivieren des Lesebereichs](https://office.microsoft.com/de-de/outlook-help/turn-on-or-off-the-reading-pane-ha010354987.aspx). #### Häufig gestellte Fragen (FAQs) **Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?** Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. **Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?** Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass Microsoft Outlook die Inhalte einer S/MIME-Nachricht nicht richtig analysiert. **Was ist S/MIME?** S/MIME steht für Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions. S/MIME bietet eine konsistente Möglichkeit zum sicheren Senden und Empfangen von MIME-codierten Daten. Auf der Basis des bekannten Internetstandard MIME bietet S/MIME die folgenden kryptografischen Sicherheitsdienste für elektronische Messaging-Anwendungen: Authentifizierung, Nachrichtintegrität und Nachweisbarkeit des Ursprungs (mithilfe digitaler Signaturen) sowie Datenschutz und Datensicherheit (durch Verschlüsselung). Weitere Informationen finden Sie in [Informationen zu S/MIME](https://technet.microsoft.com/library/aa995740). **Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?** Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. **Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?** In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete E-Mail-Nachricht an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die E-Mail zu öffnen oder eine Vorschau anzuzeigen. Die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer mit einer betroffenen Version von Microsoft Outlook eine speziell gestaltete E-Mail-Nachricht öffnet bzw. eine Vorschau anzeigt. **Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?** Systeme wie Arbeitsstationen und Terminalserver, auf denen Microsoft Outlook verwendet wird, sind gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen. **Was bewirkt das Update?** Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft Outlook speziell gestaltete S/MIME E-Mail Nachrichten analysiert. **War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?** Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten. **Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit** **bereits ausgenutzt wurde?** Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. ### Informationen zum Update Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung ------------------------------------------------------ Es stehen mehrere Ressourcen zur Verfügung, um Administratoren bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu helfen. - Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. - Windows-Server Update Services (WSUS), Systems Management Server (SMS) und System Center Configuration Manager helfen Administratoren beim Verteilen von Sicherheitsupdates. - Die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthaltenen Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung helfen dabei, die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen zu testen und zu überprüfen. Weitere Informationen zu diesen Tools und Anleitungen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates über Netzwerke finden Sie unter [Sicherheitstools](https://technet.microsoft.com/de-de/security/cc297183). Bereitstellung von Sicherheitsupdates ------------------------------------- **Betroffene Software** Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link: #### Microsoft Outlook 2007 (alle Editionen) **Referenztabelle** Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates Für Microsoft Outlook 2007:
outlook2007-kb2825999-fullfile-x86-glb.exe
Installationsoptionen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.
Neustart anforderung In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Datei informationen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2825999.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Nicht anwendbar
#### Microsoft Outlook 2010 (alle Editionen) **Referenztabelle** Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates Für Microsoft Outlook 2010 (32-Bit-Editionen):
outlook2010-kb2794707-fullfile-x86-glb.exe
Für Microsoft Outlook 2010 (64-Bit-Editionen):
outlook2010-kb2794707-fullfile-x64-glb.exe
Installationsoptionen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.
Neustart anforderung In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Datei informationen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2794707.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Nicht anwendbar
### Weitere Informationen: #### Danksagungen Microsoft [dankt](https://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/bulletins/policy.mspx) den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben: - Alexander Klink von [n.runs AG](https://www.nruns.com/) für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im Nachrichtenzertifikat (CVE-2013-3870). #### Microsoft Active Protections Program (MAPP) Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter [MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program)](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=215201) aufgeführt sind. #### Support **So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate** - Hilfe beim Installieren von Updates: [Support für Microsoft Update](https://support.microsoft.com/gp/windows-update-issues/de-de) - Sicherheitslösungen für IT-Experten: [TechNet Sicherheit – Problembehandlung und Support](https://technet.microsoft.com/de-de/security/bb980617) - So schützen Sie Ihren Computer, auf dem Windows ausgeführt wird, vor Viren und schädlicher Software: [Viruslösung und Security Center](https://support.microsoft.com/contactus/cu_sc_virsec_master) - Lokaler Support entsprechend Ihrem Land: [Internationaler Support](https://support.microsoft.com/common/international.aspx) #### Haftungsausschluss Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie. #### Revisionen - V1.0 (10. September 2013): Bulletin veröffentlicht. - V1.1 (10. September 2013): Dem Abschnitt **Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten** wurden zusätzliche Problemumgehungen hinzugefügt, in der erklärt wird, wie der Lesebereich in Outlook 2007 und Outlook 2010 deaktiviert werden kann. *Built at 2014-04-18T01:50:00Z-07:00*