Security Bulletin

Microsoft Security Bulletin MS13-091 - Hoch

Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office können Remotecodeausführung ermöglichen (2885093)

Veröffentlicht: Dienstag, 12. November 2013

Version: 1.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt drei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeitenin Microsoft Office. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein speziell gestaltetes WordPerfect-Dokument in einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software geöffnet wird. Ein Angreifer, der die schwerwiegendsten Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte erlangen wie der aktuelle Benutzer. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Dieses Sicherheitsupdate wird für unterstützte Editionen von Microsoft Office 2003, Microsoft Office 2007, Microsoft Office 2010, Microsoft Office 2013 und Microsoft Office 2013 RT Software als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem geändert wird, wie Microsoft Office-Software speziell gestaltete Dateien analysiert. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Benutzer können die automatische Aktualisierung konfigurieren, um mithilfe des Dienstes Microsoft Update online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen. Benutzer, die die automatische Aktualisierung aktiviert und darauf konfiguriert haben, online auf Updates von Microsoft Update zu prüfen, müssen in der Regel keine Maßnahmen ergreifen, weil dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates von Microsoft Update prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Knowledge Base-Artikel

Knowledge Base-Artikel 2885093
Dateiinformationen Ja
SHA1/SHA2-Hashes Ja
Bekannte Probleme Keine

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

Microsoft Office Suite und andere Software Maximale Sicherheitsauswirkung Bewertung des Gesamtschweregrads Ersetzte Updates
Microsoft Office 2003
[Microsoft Office 2003 Service Pack 3](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=6ed9095a-de88-4354-9bf4-4432fd9594fa) (Dateiformatkonverter) (2760494) Remotecodeausführung Hoch 975051 in [MS09-073](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=163833)
Microsoft Office 2007
[Microsoft Office 2007 Service Pack 3](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=ee32a48f-2eb0-4267-a52a-a27138a801b8) (Dateiformatkonverter) (2760415) Remotecodeausführung Hoch Keine
Microsoft Office 2010
[Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=af058c6d-5655-44da-97b0-a3c9441332b4) (Dateiformatkonverter) (2553284) Remotecodeausführung Hoch Keine
[Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=a74aebe9-1b09-48ae-b5f5-da078d0b0cb7) (Korrekturhilfen) (2760781) Remotecodeausführung Hoch Keine
[Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=af058c6d-5655-44da-97b0-a3c9441332b4) (Dateiformatkonverter) (2553284) Nicht zutreffend[1] Keine Bewertung des Schweregrads Keine
[Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=a74aebe9-1b09-48ae-b5f5-da078d0b0cb7) (Korrekturhilfen) (2760781) Nicht zutreffend[1] Keine Bewertung des Schweregrads Keine
[Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=84f1fae7-3208-4d91-9f62-30a55f99da43) (Dateiformatkonverter) (2553284) Remotecodeausführung Hoch Keine
[Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=65432bd6-68c3-4f2a-a305-4c1c9fe17c81) (Korrekturhilfen) (2760781) Remotecodeausführung Hoch Keine
[Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (64-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=84f1fae7-3208-4d91-9f62-30a55f99da43) (Dateiformatkonverter) (2553284) Nicht zutreffend[1] Keine Bewertung des Schweregrads Keine
[Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (64-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=65432bd6-68c3-4f2a-a305-4c1c9fe17c81) (Korrekturhilfen) (2760781) Nicht zutreffend[1] Keine Bewertung des Schweregrads Keine
Microsoft Office 2013
[Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=d26026a8-ddb4-41ff-bad2-6df8e3e7d6de) (Dateiformatkonverter) (2768005) Remotecodeausführung Hoch Keine
[Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen)](https://www.microsoft.com/download/details.aspx?familyid=24ed8a9f-d651-4e0d-a5d9-172310fea378) (Dateiformatkonverter) (2768005) Remotecodeausführung Hoch Keine
Microsoft Office 2013 RT[2] (Dateiformatkonverter) (2768005) Remotecodeausführung Hoch Keine
[1]Obwohl für Microsoft Office 2010 Service Pack 2 Updates verfügbar sind, ist die Software nicht von den Sicherheitsanfälligkeiten betroffen, die in diesem Bulletin beschrieben sind. Benutzer, die die Updates für Microsoft Office 2010 Service Pack 2 nicht installieren, erhöhen das Sicherheitsrisiko für ihr System nicht. Microsoft empfiehlt Benutzern jedoch, alle Updates zu installieren, die für ihre Systeme angeboten werden. Dies trägt dazu bei, die Konsistenz für freigegebene Dateien Office-Produkte übergreifend beizubehalten. Weitere Informationen finden Sie in den **Häufig gestellten Fragen (FAQs) zu diesem Update**.

[2]Dieses Update ist über Windows Update verfügbar.

Nicht betroffene Software

Office und andere Software
Microsoft Office Compatibility Pack Service Pack 3
Microsoft Office für Mac 2011

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu diesem Update

Für einige betroffene Software sind mehrere Updatepakete verfügbar. Muss ich alle Updates installieren, die in der Tabelle „Betroffene Software“ für die Software aufgeführt sind?
Ja. Benutzer sollten alle Updates installieren, die für die Software angeboten werden, die auf ihren Systemen installiert ist.

Muss ich diese Sicherheitsupdates in einer bestimmten Reihenfolge installieren?
Nein. Mehrere Updates für eine Version von Microsoft Office-Software können in beliebiger Reihenfolge installiert werden.

Mir wird dieses Update für Software angeboten, die ich nicht auf meinem System installiert habe. Warum wird mir dieses Update angeboten?
Aufgrund des Wartungsmodells für Microsoft Office-Updates werden Ihnen möglicherweise Updates für Software angeboten, die Sie nicht auf Ihrem System installiert haben. Zum Beispiel wird Ihnen möglicherweise ein Update für ein Microsoft Office-Produkt angeboten, obwohl Sie dieses bestimmte Office-Produkt nicht installiert haben. Weitere Informationen zu diesem Verhalten und empfohlene Aktionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 830335.

Mir wird dieses Update für Software angeboten, die nicht ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt ist. Warum wird mir dieses Update angeboten?
Wenn Sicherheitsupdates anfälligen Code beheben, der in einer Komponente vorhanden ist, die von mehreren Microsoft Office-Produkten oder mehreren Versionen des gleichen Microsoft Office Produkts gemeinsam verwendet wird, wird davon ausgegangen, dass das Update für alle unterstützten Produkten und Versionen gilt, die die gefährdete Komponente enthalten.

Wenn z. B. ein Update auf Microsoft Office 2007-Produkte zutrifft, wird nur Microsoft Office 2007 ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt. Das Update kann aber auch auf Microsoft Word 2007, Microsoft Excel 2007, Microsoft Visio 2007, Microsoft Compatibility Pack, Microsoft Excel Viewer oder andere Microsoft Office 2007-Produkte zutreffen, die nicht ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt sind.

Wenn z. B. ein Update auf Microsoft Office 2010-Produkte zutrifft, wird nur Microsoft Office 2010 ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt. Das Update kann aber auch auf Microsoft Word 2010, Microsoft Excel 2010, Microsoft Visio 2010, Microsoft Visio Viewer oder andere Microsoft Office 2010-Produkte zutreffen, die nicht ausdrücklich in der Tabelle „Betroffene Software“ aufgeführt sind.

Weitere Informationen zu diesem Verhalten und empfohlene Aktionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 830335. Eine Liste der Microsoft Office-Produkte, auf die ein Update zutreffen kann, finden Sie in dem Microsoft Knowledge Base-Artikel, der dem jeweiligen Update zugeordnet ist.

Dieses Update wird mir für Software angeboten, die nicht anfällig ist. Warum wird mir dieses Update angeboten?
In einigen Fällen kann ein Update auf Office-Produkte zutreffen, die ausdrücklich in der Tabelle „Nicht betroffene Software“ aufgeführt sind, oder die in der Tabelle „Betroffene Software“ mit der Sicherheitsauswirkung „nicht zutreffend“ aufgeführt sind. Ihnen kann z. B. ein Sicherheitsupdate für Microsoft Office angeboten werden, obwohl in diesem Security Bulletin angegeben ist, dass die Office-Produkte oder die Version der Office-Produkte, die Sie installiert haben, nicht betroffen sind. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 830335.

Obwohl Updates für die nicht anfällige Software verfügbar sein können, erhöhen Benutzer, die diese Updates nicht installieren, nicht das Sicherheitsrisiko für ihr System. Microsoft empfiehlt Benutzern jedoch, alle Updates zu installieren, die für ihre Systeme angeboten werden. Dies trägt dazu bei, die Konsistenz für freigegebene Dateien Office-Produkte übergreifend beizubehalten. In einigen Fällen erkennt ein Update für nicht anfällige Software, dass die Dateien auf Ihrem System bereits aktuell sind, und deshalb müssen keine Dateien installiert werden.

Stellt das Angebot für die Aktualisierung von Microsoft Office-Software auf eine nicht anfällige Version ein Problem im Wartungsmodell für Microsoft Office Updates dar?
Nein. Das Wartungsmodell basiert auf der Art und Weise, in der das Update auf freigegebene Komponenten der Microsoft Office-Software zutrifft. Einige der Produkte, für die ein Update angeboten wird, greifen möglicherweise nicht auf den anfälligen Code zu, und folglich ist die Software nicht von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Der Updatemechanismus funktioniert jedoch korrekt, indem er eine Produktversion für die entsprechende Software auf dem System feststellt, die sich innerhalb des Bereichs der Produktversionen befindet, auf die das Update zutrifft, und folglich das Update anbietet. Dies trägt dazu bei, die Konsistenz für freigegebene Dateien Office-Produkte übergreifend beizubehalten.

Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind.

Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.

Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Service Pack Lifecycle Support Policy.

Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für November. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.

Betroffene Software Sicherheitsanfälligkeit im WPD-Dateiformat bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2013-0082 Sicherheitsanfälligkeit in Word bezüglich stapelbasierter Pufferüberschreibung – CVE-2013-1324 Sicherheitsanfälligkeit in Word bezüglich Heapüberschreibung – CVE-2013-1325 Bewertung des Gesamtschweregrads
Microsoft Office 2003
Microsoft Office 2003 Service Pack 3 **Hoch** Remotecodeausführung **Hoch** Remotecodeausführung **Hoch** Remotecodeausführung **Hoch**
Microsoft Office 2007
Microsoft Office 2007 Service Pack 3 **Hoch** Remotecodeausführung **Hoch** Remotecodeausführung **Hoch** Remotecodeausführung **Hoch**
Microsoft Office 2010
Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (32-Bit-Editionen) Nicht anwendbar **Hoch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Hoch**
Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (32-Bit-Editionen) Nicht anwendbar Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads
Microsoft Office 2010 Service Pack 1 (64-Bit-Editionen) Nicht anwendbar **Hoch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Hoch**
Microsoft Office 2010 Service Pack 2 (64-Bit-Editionen) Nicht anwendbar Nicht anwendbar Nicht anwendbar Keine Bewertung des Schweregrads
Microsoft Office 2013
Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen) Nicht anwendbar **Hoch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Hoch**
Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen) Nicht anwendbar **Hoch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Hoch**
Microsoft Office 2013 RT Nicht anwendbar **Hoch** Remotecodeausführung Nicht anwendbar **Hoch**

Sicherheitsanfälligkeit im WPD-Dateiformat bezüglich Speicherbeschädigung – CVE-2013-0082

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Microsoft Office-Software speziell gestaltete WordPerfect-Dokumentdateien (.wpd) analysiert. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2013-0082.

Schadensbegrenzende Faktoren

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten WordPerfect-Dokumentdatei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, vom Angreifer kontrollierte Inhalte anzuzeigen und eine speziell gestaltete Datei zu öffnen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Datei zu öffnen.
  • Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Einschränken des Zugriffs auf den betroffenen WordPerfect-Dateikonverter (wpft632.cnv)
    Warnung: Sie müssen diese Problemumgehung rückgängig machen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren.

    Hinweis: Sie müssen Administrator sein, um diese Befehle verwenden zu können.

    Windows XP und Windows Server 2003:

    Führen Sie bei 32- und 64-Bit-Betriebssystemen folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    echo y| cacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft632.cnv" /E /P everyone:N

    Führen Sie bei 64-Bit-Betriebssystemen außerdem folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    echo y| cacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft632.cnv" /E /P everyone:N

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software auf 64-Bit-Betriebssystemen einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

    Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2

    Führen Sie bei 32- und 64-Bit-Betriebssystemen folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    takeown /f "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft632.cnv" 
    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft632.cnv" /save %TEMP%\wpft632_ACL.TXT 
    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft632.cnv" /deny everyone:(F)
    

    Führen Sie bei 64-Bit-Betriebssystemen außerdem folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    takeown /f "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft632.cnv" 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft632.cnv" /save %TEMP%\wpft632_ACL32.TXT 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft632.cnv" /deny everyone:(F)
    

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software auf 64-Bit-Betriebssystemen einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

    Auswirkung der Problemumgehung. Nachdem diese Schritte durchgeführt wurden, können Benutzer den WordPerfect6-Konverter nicht mehr verwenden.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig

    Führen Sie für Windows XP und Windows Server 2003 folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    cacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\works632.cnv" /E /R everyone 
    cacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\works632.cnv" /E /R everyone
    

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software und -Version auf dem Betriebssystem einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

    Führen Sie für Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\works632.cnv" /grant everyone:(F) 
    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\" /restore %TEMP%\works632_ACL.TXT 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\works632.cnv" /grant everyone:(F) 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\" /restore %TEMP%\works632_ACL32.TXT
    

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software und -Version auf dem Betriebssystem einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

  • Öffnen und speichern Sie keine WordPerfect-Dokumentdateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten.
    Öffnen und speichern Sie keine WordPerfect-Dokumentdateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass Microsoft Office-Komponenten zum Bearbeiten von WordPerfect-Dokumentdateien (.wpd) Objekte im Speicher nicht richtig verarbeiten. Der Systemspeicher kann in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office-Software öffnet.

Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei in einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software zu öffnen.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten WordPerfect-Dokumentdatei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer hat keine Möglichkeit, Benutzer zum Besuch einer speziell gestalteten Website zu zwingen und eine speziell gestaltete Datei zu öffnen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zum Beispiel kann ein Angreifer Benutzer dazu überlisten, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Datei in einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen betroffene Microsoft Office-Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?
Dieses Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft Office speziell gestaltete WordPerfect-Dokumentdateien analysiert.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Sicherheitsanfälligkeit in Word bezüglich stapelbasierter Pufferüberschreibung – CVE-2013-1324

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Microsoft Office-Software speziell gestaltete WordPerfect-Dokumentdateien analysiert. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2013-1324.

Schadensbegrenzende Faktoren

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten WordPerfect-Dokumentdatei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, vom Angreifer kontrollierte Inhalte anzuzeigen und eine speziell gestaltete Datei zu öffnen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Datei zu öffnen.
  • Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Einschränken des Zugriffs auf den betroffenen WordPerfect-Dateikonverter (wpft532.cnv)
    Warnung: Sie müssen diese Problemumgehung rückgängig machen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren.

    Hinweis: Sie müssen Administrator sein, um diese Befehle verwenden zu können.

    Windows XP und Windows Server 2003:

    Führen Sie bei 32- und 64-Bit-Betriebssystemen folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    echo y| cacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /E /P everyone:N

    Führen Sie bei 64-Bit-Betriebssystemen außerdem folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    echo y| cacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /E /P everyone:N

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software auf 64-Bit-Betriebssystemen einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

    Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2

    Führen Sie bei 32- und 64-Bit-Betriebssystemen folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    takeown /f "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" 
    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /save %TEMP%\wpft532_ACL.TXT 
    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /deny everyone:(F)
    

    Führen Sie bei 64-Bit-Betriebssystemen außerdem folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    takeown /f "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /save %TEMP%\wpft532_ACL32.TXT 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /deny everyone:(F)
    

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software auf 64-Bit-Betriebssystemen einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

    Auswirkung der Problemumgehung. Nachdem diese Schritte durchgeführt wurden, können Benutzer den WordPerfect5-Konverter nicht mehr verwenden.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig

    Führen Sie für Windows XP und Windows Server 2003 folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    cacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /E /R everyone 
    cacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /E /R everyone
    

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software und -Version auf dem Betriebssystem einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

    Führen Sie für Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /grant everyone:(F) 
    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\" /restore %TEMP%\wpft532_ACL.TXT 
    icacls "%ProgramFiles(x86%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /grant everyone:(F) 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\" /restore %TEMP%\wpft532_ACL32.TXT
    

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software und -Version auf dem Betriebssystem einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

  • Öffnen und speichern Sie keine WordPerfect-Dokumentdateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten.
    Öffnen und speichern Sie keine WordPerfect-Dokumentdateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass Microsoft Office-Komponenten zum Bearbeiten von WordPerfect-Dokumentdateien Objekte im Speicher nicht richtig verarbeiten. Der Systemspeicher kann in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office-Software öffnet.

Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei in einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software zu öffnen.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten WordPerfect-Dokumentdatei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer hat keine Möglichkeit, Benutzer zum Besuch einer speziell gestalteten Website zu zwingen und eine speziell gestaltete Datei zu öffnen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zum Beispiel kann ein Angreifer Benutzer dazu überlisten, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Datei in einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen betroffene Microsoft Office-Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?
Dieses Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft Office speziell gestaltete WordPerfect-Dokumentdateien analysiert.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Sicherheitsanfälligkeit in Word bezüglich Heapüberschreibung – CVE-2013-1325

Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Microsoft Office-Software speziell gestaltete WordPerfect-Dokumentdateien analysiert. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2013-1325.

Schadensbegrenzende Faktoren

Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:

  • Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
  • In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten WordPerfect-Dokumentdatei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zwingen, vom Angreifer kontrollierte Inhalte anzuzeigen und eine speziell gestaltete Datei zu öffnen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, zu Handlungen verleiten. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Datei zu öffnen.
  • Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Problemumgehungen

Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:

  • Einschränken des Zugriffs auf den betroffenen WordPerfect-Dateikonverter (wpft532.cnv)
    Warnung: Sie müssen diese Problemumgehung rückgängig machen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren.

    Hinweis: Sie müssen Administrator sein, um diese Befehle verwenden zu können.

    Windows XP und Windows Server 2003:

    Führen Sie bei 32- und 64-Bit-Betriebssystemen folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    echo y| cacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /E /P everyone:N

    Führen Sie bei 64-Bit-Betriebssystemen außerdem folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    echo y| cacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /E /P everyone:N

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software auf 64-Bit-Betriebssystemen einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

    Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2

    Führen Sie bei 32- und 64-Bit-Betriebssystemen folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    takeown /f "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" 
    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /save %TEMP%\wpft532_ACL.TXT 
    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /deny everyone:(F)
    

    Führen Sie bei 64-Bit-Betriebssystemen außerdem folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    takeown /f "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /save %TEMP%\wpft532_ACL32.TXT 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /deny everyone:(F)
    

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software auf 64-Bit-Betriebssystemen einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

    Auswirkung der Problemumgehung. Nachdem diese Schritte durchgeführt wurden, können Benutzer den WordPerfect5-Konverter nicht mehr verwenden.

    So machen Sie die Problemumgehung rückgängig

    Führen Sie für Windows XP und Windows Server 2003 folgenden Befehl an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    cacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /E /R everyone 
    cacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /E /R everyone
    

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software und -Version auf dem Betriebssystem einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

    Führen Sie für Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7, Windows Server 2008 R2, Windows 8, Windows Server 2012, Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 folgende Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus:

    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /grant everyone:(F) 
    icacls "%ProgramFiles%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\" /restore %TEMP%\wpft532_ACL.TXT 
    icacls "%ProgramFiles(x86%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\wpft532.cnv" /grant everyone:(F) 
    icacls "%ProgramFiles(x86)%\Common Files\Microsoft Shared\TextConv\" /restore %TEMP%\wpft532_ACL32.TXT
    

    Beachten Sie, dass in Abhängigkeit von der Konfiguration der Office-Software und -Version auf dem Betriebssystem einige der Dateien, auf die oben verwiesen wird, u. U. nicht existieren.

  • Öffnen und speichern Sie keine WordPerfect-Dokumentdateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten.
    Öffnen und speichern Sie keine WordPerfect-Dokumentdateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen.

Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass Microsoft Office-Komponenten zum Bearbeiten von WordPerfect-Dokumentdateien Objekte im Speicher nicht richtig verarbeiten. Der Systemspeicher kann in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.

Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen. Wenn der aktuelle Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office-Software öffnet.

Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei in einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software zu öffnen.

In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer speziell gestalteten WordPerfect-Dokumentdatei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer hat keine Möglichkeit, Benutzer zum Besuch einer speziell gestalteten Website zu zwingen und eine speziell gestaltete Datei zu öffnen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer zu Handlungen verleiten. Zum Beispiel kann ein Angreifer Benutzer dazu überlisten, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Datei in einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software zu öffnen.

Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen betroffene Microsoft Office-Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.

Was bewirkt das Update?
Dieses Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Microsoft Office speziell gestaltete WordPerfect-Dokumentdateien analysiert.

War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.

Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Es stehen mehrere Ressourcen zur Verfügung, um Administratoren bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu helfen.

  • Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter.
  • Windows-Server Update Services (WSUS), Systems Management Server (SMS) und System Center Configuration Manager helfen Administratoren beim Verteilen von Sicherheitsupdates.
  • Die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthaltenen Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung helfen dabei, die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen zu testen und zu überprüfen.

Weitere Informationen zu diesen Tools und Anleitungen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates über Netzwerke finden Sie unter Sicherheitstools.

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Betroffene Software

Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:

Office 2003 (alle Editionen)

Referenztabelle

Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates Für Microsoft Office 2003 Service Pack 3:
office2003-kb2760494-fullfile-enu.exe
Installationsoptionen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 197147.
Neustartanforderung In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.

Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Dateiinformationen Für Microsoft Office 2003 Service Pack 3:
Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2760494.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Nicht anwendbar
#### Microsoft Office 2007 (alle Editionen) **Referenztabelle** Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates Für Microsoft Office 2007:
convloc2007-kb2760415-fullfile-x86-glb.exe
Installationsoptionen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.
Neustart anforderung In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Datei informationen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2760415.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Nicht anwendbar
#### Microsoft Office 2010 (alle Editionen) **Referenztabelle** Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates Für Microsoft Office 2010 (32-Bit-Editionen):
convloc2010-kb2553284-fullfile-x86-glb.exe
proofloc2010-kb2760781-fullfile-x86-glb.exe
Für Microsoft Office 2010 (64-Bit-Editionen):
convloc2010-kb2553284-fullfile-x64-glb.exe
proofloc2010-kb2760781-fullfile-x64-glb.exe
Installationsoptionen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.
Neustart anforderung In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Datei informationen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2553284 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 2760781.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Nicht anwendbar
#### Microsoft Office 2013 (alle Editionen) **Referenztabelle** Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Dateiname des Sicherheitsupdates Für Microsoft Office 2013 (32-Bit-Editionen):
convloc2013-kb2768005-fullfile-x86-glb.exe
Für Microsoft Office 2013 (64-Bit-Editionen):
convloc2013-kb2768005-fullfile-x64-glb.exe
Installationsoptionen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 912203.
Neustart anforderung In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
Informationen zur Deinstallation Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung.
Datei informationen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2768005.
Überprüfung des Registrierungsschlüssels Nicht anwendbar
#### Microsoft Office 2013 RT (alle Editionen) **Referenztabelle** Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software.

Bereitstellung Das Update ist über Windows Update verfügbar.
Neustartanforderung In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert.

Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012.
Informationen zur Deinstallation Um dieses Update zu entfernen, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf System und Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates, und wählen Sie das Update aus der angezeigten Liste aus.
Dateiinformationen Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2768005.
### Weitere Informationen: #### Danksagungen Microsoft [dankt](https://www.microsoft.com/germany/technet/sicherheit/bulletins/policy.mspx) den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben: - Merliton für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im WPD-Dateiformat bezüglich Speicherbeschädigung (CVE-2013-0082). - Will Dormann vom [CERT/CC](https://www.cert.org/) für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Word bezüglich stapelbasierter Pufferüberschreibung (CVE-2013-1324). - Will Dormann vom [CERT/CC](https://www.cert.org/) für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Word bezüglich Heapüberschreibung (CVE-2013-1325). #### Microsoft Active Protections Program (MAPP) Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter [MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program)](https://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=215201) aufgeführt sind. #### Support **So erhalten Sie Hilfe und Support zu diesem Sicherheitsupdate** - Hilfe beim Installieren von Updates: [Support für Microsoft Update](https://support.microsoft.com/gp/windows-update-issues/de-de) - Sicherheitslösungen für IT-Experten: [TechNet Sicherheit – Problembehandlung und Support](https://technet.microsoft.com/de-de/security/bb980617) - So schützen Sie Ihren Computer, auf dem Windows ausgeführt wird, vor Viren und schädlicher Software: [Viruslösung und Security Center](https://support.microsoft.com/contactus/cu_sc_virsec_master) - Lokaler Support entsprechend Ihrem Land: [Internationaler Support](https://support.microsoft.com/common/international.aspx) #### Haftungsausschluss Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie. #### Revisionen - V1.0 (12. November 2013): Bulletin veröffentlicht. *Built at 2014-04-18T01:50:00Z-07:00*