Flexibler Dateitask

Anwendungsbereich: JaSQL Server (alle unterstützten Versionen) ja SSIS-Integrationslaufzeit in Azure Data Factory

Der flexible Dateitask ermöglicht Benutzern das Ausführen von Dateivorgängen für verschiedene unterstützte Speicherdienste. Zurzeit unterstützte Speicherdienste:

Der flexible Dateitask ist eine Komponente des SQL Server Integration Services Feature Pack (SSIS) für Azure.

Ziehen Sie den flexiblen Dateitask aus der SSIS-Toolbox auf die Designercanvas, um diesen einem Paket hinzuzufügen. Doppelklicken Sie anschließend auf den Task, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und klicken Sie auf Bearbeiten, um das Dialogfeld Flexibler Dateitask-Editor zu öffnen.

Mit der Operation-Eigenschaft wird der auszuführende Dateivorgang angegeben. Zurzeit werden folgende Vorgänge unterstützt:

  • Kopiervorgang
  • Löschvorgang

Die folgenden Eigenschaften sind für den Kopiervorgang verfügbar.

  • SourceConnectionType: Gibt den Typ des Quellverbindungs-Managers an.
  • SourceConnection: Gibt den Quellverbindungs-Manager an.
  • SourceFolderPath: Gibt den Pfad des Quellordners an.
  • SourceFileName: Gibt den Namen der Quelldatei an. Wenn diese Angabe leer gelassen wird, wird der Quellordner kopiert. Folgende Platzhalter dürfen im Quelldateinamen verwendet werden: * (entspricht 0 (Null) oder mehr Zeichen), ? (entspricht 0 (Null) oder einem Zeichen) und ^ (Escapezeichen).
  • SearchRecursively: Gibt an, ob Unterordner rekursiv kopiert werden sollen.
  • DestinationConnectionType: Gibt den Typ des Zielverbindungs-Managers an.
  • DestinationConnection: Gibt den Zielverbindungs-Manager an.
  • DestinationFolderPath: Gibt den Pfad des Zielordners an.
  • DestinationFileName: Gibt den Namen der Zieldatei an. Wenn diese Angabe leer gelassen wird, werden die Namen der Quelldatei verwendet.

Die folgenden Eigenschaften sind für den Löschvorgang verfügbar.

  • ConnectionType: Gibt den Typ des Verbindungs-Managers an.
  • Connection: Gibt den Verbindungs-Manager an.
  • FolderPath: Gibt den Ordnerpfad an.
  • FileName: Gibt den Dateinamen an. Wenn diese Angabe leer gelassen wird, wird der Ordner gelöscht. Für Azure Blob Storage wird das Löschen des Ordners nicht unterstützt. Folgende Platzhalter dürfen im Dateinamen verwendet werden: * (entspricht 0 (Null) oder mehr Zeichen), ? (entspricht 0 (Null) oder einem Zeichen) und ^ (Escapezeichen).
  • DeleteRecursively: Gibt an, ob Dateien rekursiv gelöscht werden sollen

Hinweise zur Konfiguration der Dienstprinzipalberechtigung

Damit die Testverbindung funktioniert (Blob Storage oder Data Lake Storage Gen2), müssen Sie dem Dienstprinzipal mindestens die Rolle Storage-Blobdatenleser zuweisen. Dies erfolgt mit der RBAC.

Blob-Speicher-, Lese- und Schreibberechtigungen werden durch das Zuweisen der jeweiligen Storage Blob Data Reader- (Storage-Blobdatenleser) und Storage Blob Data Contributor-Rollen (Mitwirkender an Storage-Blobdaten) gewährt.

Für Data Lake Storage Gen2 wird die Berechtigung durch die RBAC und ACLs bestimmt. Beachten Sie, dass ACLs wie hier beschrieben mithilfe der Objekt-ID (OID) des Dienstprinzipals für die App-Registrierung konfiguriert werden. Dies unterscheidet sich von der Anwendungs-ID (Client-ID), die mit der RBAC-Konfiguration verwendet wird. Wenn ein Sicherheitsprinzipal durch eine integrierte Rolle oder eine benutzerdefinierte Rolle RBAC-Datenberechtigungen erhält, werden diese Berechtigungen vor der Autorisierung einer Anforderung zunächst ausgewertet. Wenn der Anforderungsvorgang von den RBAC-Zuweisungen des Sicherheitsprinzipals autorisiert wurde, wird die Autorisierung sofort aufgelöst, und es werden keine weiteren ACL-Prüfungen durchgeführt. Wenn der Sicherheitsprinzipal über keine RBAC-Zuweisung verfügt oder der Vorgang der Anforderung nicht mit der zugewiesenen Berechtigung übereinstimmt, werden alternativ ACL-Prüfungen durchgeführt, um zu bestimmen, ob der Sicherheitsprinzipal für die Durchführung des angeforderten Vorgangs autorisiert ist.

  • Für die Leseberechtigung müssen Sie mindestens die Berechtigung Execute (Ausführen) ab dem Quelldateisystem sowie die Berechtigung Read (Lesen) für die zu kopierenden Dateien gewähren. Gewähren Sie alternativ mindestens die Rolle Storage-Blobdatenleser mit der RBAC.
  • Für die Schreibberechtigung müssen Sie mindestens die Berechtigung Execute (Ausführen) ab dem Senkedateisystem sowie die Berechtigung Write (Schreiben) für den Senkeordner gewähren. Gewähren Sie alternativ mindestens die Rolle Storage Blob Data Contributor (Mitwirkender an Storage-Blobdaten) mit der RBAC.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel.