time (Transact-SQL)

Gilt für:yesSQL Server (alle unterstützen Versionen) YesAzure SQL-Datenbank YesAzure SQL Managed Instance yesAzure Synapse Analytics yesAnalytics Platform System (PDW)

Definiert eine Uhrzeit. Die Uhrzeit basiert auf einem 24-Stunden-Format ohne Angabe der Zeitzone.

Hinweis

PDW-Benutzer, die den Informatica Connector verwenden, erhalten Informationen zu Informatica.

Beschreibung des time-Datentyps

Eigenschaft Wert
Syntax time [ (Sekundenbruchteil-Genauigkeit) ]
Verwendung DECLARE @MyTime time(7)

CREATE TABLE Table1 ( Column1 time(7) )
fractional seconds scale Definiert die Anzahl der Stellen für den Bruchteil der Sekunden.

Dies kann eine ganze Zahl zwischen 0 und 7 sein. Im Zusammenhang mit Informatica kann dies eine ganze Zahl zwischen 0 und 3 sein.

Der Standardwert für den Bruchteil beträgt 7 (100 ns).
Standardmäßiges Format der Zeichenfolgenliterale

(wird zum Zweck der Clientkompatibilität verwendet)
hh:mm:ss[.nnnnnnn] für Informatica)

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Abwärtskompatibilität für Downlevelclient.
Bereich 00:00:00.0000000 bis 23:59:59.9999999 (00:00:00.000 bis 23:59:59.999 für Informatica)
Elementbereiche Bei hh handelt es sich um zwei Ziffern im Bereich von 0 bis 23, die die Stunde darstellen.

Bei mm handelt es sich um zwei Ziffern im Bereich von 0 bis 59, die die Minute darstellen.

Bei ss handelt es sich um zwei Ziffern im Bereich von 0 bis 59, die die Sekunde darstellen.

Bei n* handelt es sich um bis zu sieben Ziffern im Bereich von 0 bis 9999999, die die Sekundenbruchteile darstellen. Für Informatica entspricht „n*“ null bis drei Ziffern im Bereich von 0 bis 999.
Zeichenlänge Mindestens 8 Positionen (hh:mm:ss) bis maximal 16 Positionen (hh:mm:ss.nnnnnnn). Für Informatica sind es höchstens 12 Positionen (hh:mm:ss.nnn).
Genauigkeit, Dezimalstellen

(Benutzer gibt nur Dezimalstellen an)
Siehe Tabelle unten.
Speichergröße Standardmäßig 5 Bytes fest bei der Standardgenauigkeit von 100 ns für die Sekundenbruchteile. In Informatica sind es standardmäßig 4 Byte (fest), wobei die Standardgenauigkeit in Sekundenbruchteilen 1 ms beträgt.
Genauigkeit 100 ns (1 ms in Informatica)
Standardwert 00:00:00

Dieser Wert wird für den angefügten Datumsteil für eine implizite Konvertierung von date in datetime2 oder datetimeoffset verwendet.
Benutzerdefinierte Genauigkeit in Sekundenbruchteilen Ja
Beachtung und Beibehaltung des Zeitzonenoffsets Nein
Beachtung der Sommerzeit Nein
Angegebene Dezimalstelle Ergebnis (Genauigkeit, Dezimalstellen) Spaltenlänge (in Bytes) Bruchteil

Sekunden

precision (Genauigkeit)
time (16,7) [(12,3) in Informatica] 5 (4 in Informatica) 7 (3 in Informatica)
time(0) (8,0) 3 0–2
time(1) (10,1) 3 0–2
time(2) (11,2) 3 0–2
time(3) (12,3) 4 3–4
time(4)

Wird in Informatica nicht unterstützt.
(13,4) 4 3–4
time(5)

Wird in Informatica nicht unterstützt.
(14,5) 5 5–7
time(6)

Wird in Informatica nicht unterstützt.
(15,6) 5 5–7
time(7)

Wird in Informatica nicht unterstützt.
(16,7) 5 5–7

Unterstützte Formate der Zeichenfolgenliterale für time

In der folgenden Tabelle werden die gültigen Formate der Zeichenfolgenliterale für den time-Datentyp aufgeführt.

SQL Server BESCHREIBUNG
hh:mm[:ss][:Sekundenbruchteile][AM][PM]

hh:mm[:ss][.Sekundenbruchteile][AM][PM]

hhAM[PM]

hh AM[PM]
Der Stundenwert von 0 stellt die Stunde nach Mitternacht (AM) dar, unabhängig davon, ob AM angegeben ist. Wenn für die Stunde der Wert 0 festgelegt ist, kann PM nicht angegeben werden.

Stundenwerte von 01 bis 11 stellen die Stunden vor 12 Uhr mittags dar, wenn weder AM noch PM angegeben wurde. Die Werte stellen die Stunden vor 12 Uhr mittags dar, wenn AM angegeben wurde. Sie stellen die Stunden nach 12 Uhr mittags dar, wenn PM angegeben wurde.

Der Stundenwert 12 stellt die Stunde, beginnend mit 12 Uhr mittags, dar, wenn weder AM noch PM angegeben wurde. Wurde AM angegeben, stellt der Wert die Stunde dar, die um Mitternacht beginnt. Wurde PM angegeben, stellt der Wert die Stunde dar, die um 12 Uhr mittags beginnt. Beispiel: 12:01 ist eine Minute nach 12 Uhr mittags, genauso wie 12:01 PM, während 12:01 AM eine Minute nach Mitternacht ist. Die Angabe 12:01 AM ist identisch mit der Angabe 00:01 oder 00:01 AM.

Stundenwerte von 13 bis 23 stellen die Stunden nach 12 Uhr mittags dar, wenn weder AM noch PM angegeben wurde. Die Werte stellen darüber hinaus die Stunden nach 12 Uhr mittags dar, wenn PM angegeben wurde. AM kann nicht angegeben werden, wenn der Stundenwert zwischen 13 und 23 liegt.

Ein Stundenwert von 24 ist ungültig. Um Mitternacht darzustellen, verwenden Sie 12:00 AM oder 00:00.

Vor Millisekundenangaben kann entweder ein Doppelpunkt (:) oder ein Punkt (.) stehen. Wenn ein Doppelpunkt verwendet wird, bedeutet das, dass die folgende Zahl Tausendstelsekunden darstellt. Wenn ein Punkt verwendet wird, bedeutet das, dass eine einzelne folgende Ziffer Zehntelsekunden, zwei Folgeziffern Hundertstelsekunden und drei Folgeziffern Tausendstelsekunden darstellen. Beispielsweise zeigt 12:30:20:1 zwanzig Sekunden und eine Tausendstelsekunde nach 12:30 an, während 12:30:20.1 zwanzig Sekunden und eine Zehntelsekunde nach 12:30 anzeigt.
ISO 8601 Notizen
hh:mm:ss

hh:mm[:ss][.Sekundenbruchteile]
Bei hh handelt es sich um zwei Ziffern im Bereich von 0 bis 23, die die Anzahl der Stunden im Zeitzonenoffset darstellen.

Bei mm handelt es sich um zwei Ziffern im Bereich von 0 bis 59, die die Anzahl der zusätzlichen Minuten im Zeitzonenoffset darstellen.
ODBC Notizen
{t 'hh:mm:ss[.Millisekunden]'} ODBC-API-spezifisch

Kompatibilität mit ANSI- und ISO 8601-Standards

Die Verwendung des Stundenwerts 24 zur Darstellung von Mitternacht sowie von Schaltsekunden größer als 59 gemäß Definition in ISO 8601 (5.3.2 und 5.3) wird nicht unterstützt, um die Abwärtskompatibilität und die Konsistenzt mit bestehenden Datums- und Uhrzeittypen zu gewährleisten.

Das standardmäßige Format der Zeichenfolgenliterale (wird für Downlevelclients verwendet) entspricht dem SQL-Standard, der als hh:mm:ss[.nnnnnnn] definiert ist. Dieses Format ähnelt der ISO 8601-Definition für TIME unter Ausschluss der Sekundenbruchteile.

Abwärtskompatibilität für Downlevelclients

Einige Downlevelclients unterstützen nicht die Datentypen time, date, datetime2 und datetimeoffset. In der folgenden Tabelle wird die Typzuordnung zwischen einer Instanz höherer Ebene in SQL Server und Downlevelclients gezeigt.

SQL Server-Datentyp Standardmäßiges Format des an Downlevelclients übergebenen Zeichenfolgenliterals ODBC früherer Versionen OLEDB früherer Versionen JDBC früherer Versionen SQLCLIENT früherer Versionen
time hh:mm:ss[.nnnnnnn] SQL_WVARCHAR oder SQL_VARCHAR DBTYPE_WSTR oder DBTYPE_STR Java.sql.String Zeichenfolge oder SqString
date JJJJ-MM-TT SQL_WVARCHAR oder SQL_VARCHAR DBTYPE_WSTR oder DBTYPE_STR Java.sql.String Zeichenfolge oder SqString
datetime2 YYYY-MM-DD hh:mm:ss[.nnnnnnn] SQL_WVARCHAR oder SQL_VARCHAR DBTYPE_WSTR oder DBTYPE_STR Java.sql.String Zeichenfolge oder SqString
datetimeoffset YYYY-MM-DD hh:mm:ss[.nnnnnnn] [+|-]hh:mm SQL_WVARCHAR oder SQL_VARCHAR DBTYPE_WSTR oder DBTYPE_STR Java.sql.String Zeichenfolge oder SqString

Konvertieren von Datums- und Zeitdaten

Beim Konvertieren in date- und time-Datentypen lehnt SQL Server alle Werte ab, die nicht als Datum oder Uhrzeit erkannt werden. Informationen zur Verwendung der Funktionen CAST und CONVERT mit Datums- und Uhrzeitdaten finden Sie unter CAST und CONVERT (Transact-SQL).

Konvertieren des time(n)-Datentyps in andere Datums- und Uhrzeittypen

Der folgende Abschnitt veranschaulicht die Abläufe bei der Konvertierung des time-Datentyps in andere Datums- und Uhrzeittypen.

Beim Konvertieren in time(n) werden die Stunde, die Minute und die Sekunden kopiert. Wenn die Genauigkeit des Quellwerts die Genauigkeit des Zielwerts übersteigt, werden die Sekundenbruchteile entsprechend der Genauigkeit des Zielwerts aufgerundet. Das folgende Beispiel zeigt die Ergebnisse der Konvertierung eines time(4)-Werts in einen time(3)-Wert.

DECLARE @timeFrom time(4) = '12:34:54.1237';  
DECLARE @timeTo time(3) = @timeFrom;  
  
SELECT @timeTo AS 'time(3)', @timeFrom AS 'time(4)';  
  
--Results  
--time(3)      time(4)  
-------------- -------------  
--12:34:54.124 12:34:54.1237  
--  
--(1 row(s) affected)  

Beim Konvertieren in date schlägt die Konvertierung fehl, und die Fehlermeldung 206 wird ausgegeben: „Operandentypkollision: date ist inkompatibel mit time.“

Wenn eine Konvertierung in datetime vorgenommen wird, werden die Werte für Stunden, Minuten und Sekunden kopiert, und die Datumskomponente wird auf 1900-01-01 festgelegt. Wenn die Genauigkeit des time(n)-Werts größer ist als drei Sekundenbruchteile, wird das datetime-Ergebnis gekürzt. Der folgende Code zeigt die Ergebnisse der Konvertierung eines time(4)-Werts in einen datetime-Wert.

DECLARE @time time(4) = '12:15:04.1237';  
DECLARE @datetime datetime= @time;  
SELECT @time AS '@time', @datetime AS '@datetime';  
  
--Result  
--@time         @datetime  
--------------- -----------------------  
--12:15:04.1237 1900-01-01 12:15:04.123  
--  
--(1 row(s) affected)  
  

Wenn eine Konvertierung in smalldatetime vorgenommen wird, wird das Datum auf 1900-01-01 festgelegt, und die Werte für Stunden und Minuten werden aufgerundet. Die Sekunden und die Sekundenbruchteile werden auf 0 festgelegt. Der folgende Code zeigt die Ergebnisse der Konvertierung eines time(4)-Werts in einen smalldatetime-Wert.

-- Shows rounding up of the minute value.  
DECLARE @time time(4) = '12:15:59.9999';   
DECLARE @smalldatetime smalldatetime= @time;    
SELECT @time AS '@time', @smalldatetime AS '@smalldatetime';   
  
--Result  
@time            @smalldatetime  
---------------- -----------------------  
12:15:59.9999    1900-01-01 12:16:00--  
--(1 row(s) affected)  
  
-- Shows rounding up of the hour value.  
DECLARE @time time(4) = '12:59:59.9999';   
DECLARE @smalldatetime smalldatetime= @time;    
  
SELECT @time AS '@time', @smalldatetime AS '@smalldatetime';  
@time            @smalldatetime  
---------------- -----------------------  
12:59:59.9999    1900-01-01 13:00:00  
  
(1 row(s) affected)  
  

Wenn eine Konvertierung in datetimeoffset(n) vorgenommen wird, wird das Datum auf 1900-01-01 festgelegt und die Uhrzeit kopiert. Der Zeitzonenoffset wird auf +00:00 festgelegt. Wenn die Genauigkeit in Sekundenbruchteilen des time(n)-Werts größer ist als die Genauigkeit des datetimeoffset(n)-Werts, wird der Wert entsprechend aufgerundet. Das folgende Beispiel zeigt die Ergebnisse der Konvertierung eines time(4)-Werts in einen datetimeoffset(3)-Typ.

DECLARE @time time(4) = '12:15:04.1237';  
DECLARE @datetimeoffset datetimeoffset(3) = @time;  
  
SELECT @time AS '@time', @datetimeoffset AS '@datetimeoffset';  
  
--Result  
--@time         @datetimeoffset  
--------------- ------------------------------  
--12:15:04.1237 1900-01-01 12:15:04.124 +00:00  
--  
--(1 row(s) affected)  
  

Wenn eine Konvertierung in datetime2(n) vorgenommen wird, wird das Datum auf 1900-01-01 festgelegt, die Zeitkomponente wird kopiert, und der Zeitzonenoffset wird auf 00:00 festgelegt. Wenn die Genauigkeit in Sekundenbruchteilen des datetime2(n)-Werts größer ist als die Genauigkeit des time(n)-Werts, wird der Wert entsprechend aufgerundet. Das folgende Beispiel zeigt die Ergebnisse der Konvertierung eines time(4)-Werts in einen datetime2(2)-Wert.

DECLARE @time time(4) = '12:15:04.1237';  
DECLARE @datetime2 datetime2(3) = @time;  
  
SELECT @datetime2 AS '@datetime2', @time AS '@time';  
  
--Result  
--@datetime2              @time  
------------------------- -------------  
--1900-01-01 12:15:04.124 12:15:04.1237  
--  
--(1 row(s) affected)  

Konvertieren von Zeichenfolgenliteralen in time(n)-Werte

Konvertierungen von Zeichenfolgenliteralen in Datums- und Zeitwerte sind erlaubt, wenn alle Teile der Zeichenfolge in gültigen Formaten vorliegen. Andernfalls wird ein Laufzeitfehler ausgelöst. Wird bei impliziten oder expliziten Konvertierungen von Datums- und Zeitwerten in Zeichenfolgenliterale kein Stil angegeben, wird das Standardformat der aktuellen Sitzung verwendet. In der folgenden Tabelle werden die Regeln zum Konvertieren eines Zeichenfolgenliterals in den time-Datentyp dargestellt.

Eingabezeichenfolgenliteral Konvertierungsregel
ODBC DATE Dem datetime-Datentyp werden ODBC-Zeichenfolgenliterale zugeordnet. Jede Zuweisungsoperation von ODBC DATETIME-Literalen zu time-Typen bewirkt eine in den Konvertierungsregeln definierte implizite Konvertierung zwischen datetime und diesen Typen.
ODBC TIME Weitere Informationen enthält die ODBC DATE-Regel weiter oben.
ODBC DATETIME Weitere Informationen enthält die ODBC DATE-Regel weiter oben.
Nur DATE Standardwerte werden festgelegt.
Nur TIME Trivial
Nur TIMEZONE Standardwerte werden festgelegt.
DATE + TIME Die TIME-Komponente der Eingabezeichenfolge wird verwendet.
DATE + TIMEZONE Nicht zulässig.
TIME + TIMEZONE Die TIME-Komponente der Eingabezeichenfolge wird verwendet.
DATE + TIME + TIMEZONE Die TIME-Komponente des lokalen DATETIME wird verwendet.

Beispiele

A. Vergleichen des date-Datentyps mit dem time-Datentyp

Im folgenden Beispiel werden die Ergebnisse der Umwandlung von einer Zeichenfolge in alle date- und time-Datentypen verglichen.

SELECT   
     CAST('2007-05-08 12:35:29. 1234567 +12:15' AS time(7)) AS 'time'   
    ,CAST('2007-05-08 12:35:29. 1234567 +12:15' AS date) AS 'date'   
    ,CAST('2007-05-08 12:35:29.123' AS smalldatetime) AS   
        'smalldatetime'   
    ,CAST('2007-05-08 12:35:29.123' AS datetime) AS 'datetime'   
    ,CAST('2007-05-08 12:35:29. 1234567 +12:15' AS datetime2(7)) AS   
        'datetime2'  
    ,CAST('2007-05-08 12:35:29.1234567 +12:15' AS datetimeoffset(7)) AS   
        'datetimeoffset';  
Datentyp Output
time 12:35:29. 1234567
date 2007-05-08
smalldatetime 2007-05-08 12:35:00
datetime 2007-05-08 12:35:29.123
datetime2 2007-05-08 12:35:29. 1234567
datetimeoffset 2007-05-08 12:35:29.1234567 +12:15

B. Einfügen von gültigen Zeitzeichenfolgenliteralen in eine time(7)-Spalte

In der folgenden Tabelle werden neben den unterschiedlichen Zeichenfolgenliteralen, die in eine Spalte des Datentyps time(7) eingefügt werden können, auch die Werte aufgelistet, die anschließend in der entsprechenden Spalte gespeichert werden.

Formattyp des Zeichenfolgenliterals Eingefügtes Zeichenfolgenliteral Gespeicherter time(7)-Wert BESCHREIBUNG
SQL Server '01:01:01:123AM' 01:01:01.1230000 Wenn vor der Genauigkeit der Sekundenbruchteile ein Doppelpunkt (:) steht, können die Dezimalstellen mit maximal 3 Positionen angegeben werden. Andernfalls wird ein Fehler ausgegeben.
SQL Server '01:01:01.1234567 AM' 01:01:01.1234567 Wenn AM oder PM angegeben ist, wird die Uhrzeit im 24-Stunden-Format ohne das Literal AM oder PM gespeichert.
SQL Server '01:01:01.1234567 PM' 13:01:01.1234567 Wenn AM oder PM angegeben ist, wird die Uhrzeit im 24-Stunden-Format ohne das Literal AM oder PM gespeichert.
SQL Server '01:01:01.1234567PM' 13:01:01.1234567 Ein Leerzeichen vor AM oder PM ist optional.
SQL Server '01AM' 01:00:00.0000000 Wenn nur die Stunde angegeben wird, sind alle anderen Werte 0.
SQL Server '01 AM' 01:00:00.0000000 Ein Leerzeichen vor AM oder PM ist optional.
SQL Server '01:01:01' 01:01:01.0000000 Wenn keine Genauigkeit der Sekundenbruchteile angegeben wird, wird jede Position, die durch den Datentyp definiert ist, auf 0 festgelegt.
ISO 8601 '01:01:01.1234567' 01:01:01.1234567 Zur Erfüllung des ISO 8601-Standards verwenden Sie das 24-Stunden-Format ohne Angabe von AM oder PM.
ISO 8601 '01:01:01.1234567 +01:01' 01:01:01.1234567 Der optionale Zeitzonenunterschied (TZD) ist bei der Eingabe zugelassen, wird aber nicht gespeichert.

C. Einfügen von time-Zeichenfolgenliteralen in die Spalten der einzelnen date-Datentypen und time-Datentypen

Die folgende Tabelle zeigt in der ersten Spalte ein time-Zeichenfolgenliteral, das in eine Datenbanktabellen-Spalte des Datentyps date oder time (wird in der zweiten Spalte angezeigt) eingefügt werden soll. Die dritte Spalte zeigt den Wert, der in der Datenbanktabellen-Spalte gespeichert wird.

Eingefügtes Zeichenfolgenliteral Spaltendatentyp Wert, der in der Spalte gespeichert wird BESCHREIBUNG
'12:12:12.1234567' time(7) 12:12:12.1234567 Wenn die Genauigkeit der Sekundenbruchteile den für die Spalte angegebenen Wert überschreitet, wird die Zeichenfolge abgeschnitten, ohne einen Fehler zu verursachen.
'2007-05-07' date NULL Uhrzeitangaben führen zu einem Fehlschlagen der INSERT-Anweisung.
'12:12:12' smalldatetime 1900-01-01 12:12:00 Jeder Wert für die Genauigkeit der Sekundenbruchteile führt zu einer fehlerhaften INSERT-Anweisung.
'12:12:12.123' datetime 1900-01-01 12:12:12.123 Jede Sekundengenauigkeit, die mehr als 3 Stellen umfasst, führt zu einer fehlerhaften INSERT-Anweisung.
'12:12:12.1234567' datetime2(7) 1900-01-01 12:12:12.1234567 Wenn die Genauigkeit der Sekundenbruchteile den für die Spalte angegebenen Wert überschreitet, wird die Zeichenfolge abgeschnitten, ohne einen Fehler zu verursachen.
'12:12:12.1234567' datetimeoffset(7) 1900-01-01 12:12:12.1234567 +00:00 Wenn die Genauigkeit der Sekundenbruchteile den für die Spalte angegebenen Wert überschreitet, wird die Zeichenfolge abgeschnitten, ohne einen Fehler zu verursachen.

Weitere Informationen

CAST und CONVERT (Transact-SQL)