System Center DPM – Anmerkungen zu dieser Version

Dieser Artikel enthält die Versionshinweise für System Center 2019 – Data Protection Manager (DPM) sowie die bekannten Probleme und Problemumgehungen für DPM 2019, DPM 2019 UR1 und DPM 2019 UR2 (sofern zutreffend).

In den folgenden Artikeln finden Sie ausführliche Informationen dazu, was DPM unterstützt und sichern kann:

Wichtig

Diese Version von Data Protection Manager (DPM) hat das Supportende erreicht. Sie sollten ein Upgrade auf DPM 2019 durchführen.

Dieser Artikel enthält die Versionshinweise für System Center 1807 – Data Protection Manager (DPM).

Wichtig

Diese Version von Data Protection Manager (DPM) hat das Supportende erreicht. Sie sollten ein Upgrade auf DPM 2019 durchführen.

Dieser Artikel enthält die Versionshinweise für System Center 1801 – Data Protection Manager (DPM).

Dieser Artikel enthält die Versionshinweise für System Center 2016 – Data Protection Manager (DPM).

Versionshinweise zu DPM 2019

Die folgenden Abschnitte enthalten eine Zusammenfassung der Versionshinweise für DPM 2019 sowie die relevanten bekannten Probleme und Problemumgehungen.

Absturz der DPM-Konsole aufgrund von Absturz des MSDPM-Diensts

Beschreibung: Nach dem DPM-Upgrade doppelt vorhandene Zusammenfassungsverwaltungsaufträge führen unter Umständen zu Fehlern für laufende Aufträge zur Stunde Null und letztendlich zu einem Absturz. Mögliche Ergebnisse:

  • Inkonsistentes Replikat.
  • Speicherüberfrachtung aufgrund der ausbleibenden Löschung von Wiederherstellungspunkten.
  • Veraltete DPM-Berichte.
  • Keine Bereinigung für Auftragsverlaufs- und Garbage Collection-Aufträge.

Problemumgehung:

  1. Sichern Sie die aktuelle DPM-Datenbank.

  2. Öffnen Sie SQL Management Studio, und stellen Sie eine Verbindung mit der SQL-Instanz her, die die DPMDB für diesen Server hostet.

  3. Führen Sie die folgende Abfrage aus, überprüfen Sie, ob mehrere Summary Manager-Aufträge geplant sind, und ermitteln Sie den älteren Zeitplan:

     SELECT SCH.ScheduleId, SCH.JobDefinitionId, jd.CreationTime
     FROM tbl_JM_JobDefinition JD
     JOIN tbl_SCH_ScheduleDefinition SCH
     ON JD.JobDefinitionId = SCH.JobDefinitionId
     WHERE JD.Type = '282faac6-e3cb-4015-8c6d-4276fcca11d4'        
     AND JD.IsDeleted = 0
     AND SCH.IsDeleted = 0
    
  4. Sollten mehrere Zeilen zurückgegeben werden, markieren Sie den ScheduleID- und den JobDefinitionID-Wert des älteren Eintrags als gelöscht.

     update tbl_SCH_ScheduleDefinition
     set IsDeleted = 1
     where ScheduleId = ‘ScheduleID '               --- Replace with Your ScheduleID
     update dbo.tbl_JM_JobDefinition
     set IsDeleted = 1
     where JobDefinitionId = ‘JobDefinitionID'             --- Replace with Your JobDefinitionID
    
  5. Löschen Sie den entsprechenden SQL-Auftrag für den ScheduleID-Wert aus den Aufträgen des SQL Server-Agents. Nach dem Löschen tritt der Absturz zur Stunde Null nicht mehr auf.

    Bei „ScheduleId“ handelt es sich um die SQL-Aufträge unter dem SQL-Agent:

    UPDATE MSDB.dbo.sysjobs
    SET Enabled = 0
    WHERE [Name] LIKE ‘ScheduleID’  --- Replace with Your ScheduleID  
    

Hyper-V-VMs sind nach einem VM-Upgrade doppelt geschützt

Beschreibung: Beim Upgraden eines virtuellen Hyper-V-Computers von Windows Server 2012 R2 auf Windows Server 2016 werden im Assistenten zum Erstellen einer Schutzgruppe zwei Versionen des virtuellen Computers angezeigt.

Problemumgehung: Heben Sie für die geschützten virtuellen Computer, für die ein Upgrade ansteht, den Schutz unter Beibehaltung der Daten auf, bevor das Upgrade für den virtuellen Computer ausgeführt wird. Upgraden Sie anschließend den virtuellen Computer, und schützen Sie ihn in einer neuen Schutzgruppe erneut. Führen Sie im Zuge der Konfiguration des erneuten Schutzes eine Aktualisierung des VM-Hosts für DPM aus, um das VM-Upgrade zu erkennen und den virtuellen Computer als RCT-VM zu schützen.

Die Wiederherstellung einer vorherigen Version eines aktualisierten virtuellen Hyper-V-Computers führt zu einem Fehler bei späteren Wiederherstellungspunkten.

Beschreibung: Wenn Sie ein Upgrade für einen geschützten virtuellen Hyper-V-Computer von 2012 R2 auf 2016 ausführen, heben Sie den Schutz des virtuellen Computers unter Beibehaltung der Daten auf, und aktivieren Sie den Schutz anschließend wieder. Wenn Sie anschließend eine Kopie von 2012 R2 am ursprünglichen Speicherort wiederherstellen, tritt bei weiteren Sicherungen unter Umständen ein Fehler auf.

Problemumgehung: Ändern Sie die VM-Version nach der Wiederherstellung in 2016, und führen Sie dann eine Konsistenzprüfung durch.

Fehler beim Schutz der Bare-Metal-Recovery

Beschreibung: Wenn Sie den Schutz für die Bare-Metal-Recovery (BMR) konfigurieren, tritt bei dem BMR-Schutzauftrag möglicherweise ein Fehler auf, und Sie erhalten die Benachrichtigung mit dem Hinweis, dass die Replikatgröße nicht ausreichend ist.

Problemumgehung: Verwenden Sie den folgenden Registrierungspfad, um die Standardreplikatgröße für BMR-Datenquellen zu ändern. Öffnen Sie den Registrierungseditor, und erhöhen Sie die Replikatgröße für den folgenden Schlüssel:

HKLM\Software\Microsoft\Microsoft Data Protection Manager\ConfigurationReplicaSizeInGBForSystemProtectionWithBMR (DWORD)

In Upgradeszenarien wird unter Umständen der DPM-Datenbankschutz beendet.

Beschreibung: Bei einem DPM-Upgrade kann es in einigen Szenarien zu einer Änderung des Datenbanknamens kommen.

Problemumgehung: Wenn Sie eine DPM-Datenbank schützen, achten Sie darauf, den Schutz für die neue DPM-Datenbank zu aktivieren. Nachdem das DPM-Upgrade überprüft wurde, können Sie den Schutz für die vorherige DPM-Datenbank entfernen.

Hyper-V RCT – Die Wiederherstellung in Dateiform aus einer Datenträger-auf-Band-Sicherung schlägt fehl

Beschreibung: Die Wiederherstellung in Dateiform von VMs mit aktivierter Funktion „RCT“, die direkt auf Band (D-T) gespeichert wurden, schlägt fehl. Dieses Problem tritt nicht bei Sicherungen auf, bei denen zuerst auf einen anderen Datenträger und dann auf Band gesichert wird.

Problemumgehung: Stellen Sie die Daten an einem anderen Speicherort als VM wieder her, und übertragen Sie diese Dateien dann an die gewünschte Position.

Hinweis

Diese Funktion ist in DPM 2019 UR1 korrigiert. Installieren Sie UR1, um dieses Problem zu beheben. Ausführliche Informationen zum Installieren von UR1 finden Sie im KB-Artikel für UR1.

Bei Verwendung einer MBS-Lösung (Modern Backup Storage) unterstützt DPM 2019 die Wiederherstellung durch Endbenutzer unter Verwendung eines Dateiservers nicht.

Beschreibung: Bei Verwendung einer MBS-Lösung (Modern Backup Storage) unterstützt DPM 2019 die Wiederherstellung durch Endbenutzer nicht.

Problemumgehung: Keine. Dateiserver-EUR wird bei der Verwendung von MBS nicht unterstützt.

Server mit DPM 1801/1807 können nicht über die zentrale DPM 2019-Konsole verwaltet werden.

Beschreibung: Über die zentrale DPM 2019-Konsole können keine Server mit DPM 1801 oder 1807 verwaltet werden.

Problemumgehung: Upgraden Sie Ihren DPM-Server auf die Version 2019.

Wiederherstellungspunkte, die nicht bereinigt werden, führen zu einer Ansammlung von Wiederherstellungspunkten

Beschreibung: DPM bereinigt Wiederherstellungspunkten, die älter als die Beibehaltungsdauer sind. Während der Bereinigung berechnet DPM, wieviel Speicher die zu bereinigenden Wiederherstellungspunkte verbrauchen. Die Speicherberechnung verzögert die Bereinigung.

Problemumgehung: KonfigurierenSie DPM so, dass die Berechnung der Größe der zu bereinigenden Wiederherstellungspunkte übersprungen wird. Dadurch kann das Bereinigungsskript schnell ausgeführt werden und alle Wiederherstellungspunkte bereinigen, die älter als die Beibehaltungsdauer sind, wodurch kein Speicherdruck entsteht. Der pro Datenquelle verbrauchte Speicher wird nicht aktualisiert, bis DPM die Bereinigung abgeschlossen hat. Der Speicherverbrauch pro Volume gibt weiterhin die korrekten Werte an. Verwenden Sie ein PowerShell-Skript, um die Berechnung der Datenbankgröße zu aktivieren. Das folgende Skript führt vollständige Größenberechnungen aus.

Speicherort: Programme\Microsoft System Center\DPM\DPM\bin\Manage-DPMDSStorageSizeUpdate.ps1

Skript:

  • ManageStorageInfo: Gibt die Art des erforderlichen Vorgangs an.

    • StopSizeAutoUpdate: Beendet die Größenberechnungen vollständig. Weder auf der Benutzeroberfläche noch von PowerShell werden Berichtsgrößen gemeldet.

    • StartSizeAutoUpdate: Setzt die Größenberechnungen fort. Sofort nach dem Aktivieren der Größenberechnungen, verwenden Sie UpdateSizeInfo (in den folgenden Optionen), um Größen für alle Datenquellen neu zu berechnen, ansonsten sind die Größen in PowerShell und auf der Benutzeroberfläche womöglich nicht korrekt.

    • GetSizeAutoUpdateStatus: Zeigt an, ob Größenberechnungen aktiviert oder deaktiviert sind.

    • UpdateSizeInfo: Löst die Größenberechnung aus und meldet die Größe, die von einer Datenquelle beansprucht wird. Da dies einige Zeit in Anspruch nehmen kann, gehen Sie nur bei Bedarf so vor, z.B. bei Szenarios wie der Abrechnung. In diesem Zeitraum können bei Sicherungen „vhd mount“-Fehler auftreten.

  • UpdateSizeForDS: Pfad in eine Textdatei mit einer Liste der Datenquellen-IDs für die Größe, die mit einem DataSourceID-Wert in jeder Zeile berechnet werden muss. Wenn sie nicht übergeben wird, wird die Berechnung der Datenbankgröße für alle Datenquellen ausgelöst. Wenden Sie dies nach Verwendung von UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo an. Rufen Sie mit Get-DPMProtectionGroup | Get-DPMDatasource | Format-table -Property Computer,name,ObjectType,Id die Datenquellen-IDs bestimmter Datenquellen auf.

  • UpdatedDSSizeReport: Pfad zu einer Datei, in der die aktualisierten Datenquellengrößen gespeichert sind. Wenn die Datei „sizes.csv“ nicht übergeben wird, wird eine Datei im Ausführungsverzeichnis erstellt. Wenden Sie dies nach UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo an.

  • FailedDSSizeUpdateFile: Pfad zu einer Datei zum Speichern der Datasource-IDs für die Datenquellen, für die der Speicherverbrauch nicht berechnet werden konnte. Dies kann aufgrund laufender Sicherungen passieren. Wenn sie nicht übergeben wird, wird die Datei „failedDS.txt“ im Auführungsverzeichnis erstellt. Diese Datei kann als Eingabe für „UpdateSizeForDS“ zugewiesen werden, um die Größen aller Datenquellen zu aktualisieren. Dies sollte nach der Verwendung von UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo verwendet werden.

Versionshinweise für DPM 2019 UR1

Für DPM 2019 UR1 sind keine Probleme bekannt.

Informationen zu Problemen, die in DPM 2019 UR1 behoben wurden, finden Sie in diesem KB-Artikel.

Versionshinweise für DPM 2019 UR2

Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zu den bekannten Problemen und Problemumgehungen für DPM 2019 UR2.

Informationen zu Problemen, die in DPM 2019 UR2 behoben wurden, finden Sie in diesem KB-Artikel.

Keine Anzeige von Schutzgruppendetails in der DPM-Konsole

Beschreibung: Nach der Installation von DPM 2019 UR2 werden im Detailbereich der DPM-Konsole möglicherweise keine Schutzgruppendetails angezeigt .

Konsole ohne Schutzgruppendetails

Problemumgehung: Verwenden Sie den PowerShell-Befehl Get-DPMProtectionGroup, um die Schutzgruppendetails anzuzeigen.

Hinweis

Dieses Problem wurde in 2019 UR3 behoben. Weitere Informationen zu den in UR3 behobenen Problemen finden Sie im KB-Artikel.

Keine automatische Aktualisierung der neuesten Berichtsdateien

Beschreibung: In DPM 2019 UR2 wurde das Problem mit der DPM-Berichtsformatierung sowie mit der Berichterstellung für die Migration zwischen Volumes behoben. Die vorhandenen Berichtsdateien werden jedoch nicht automatisch durch die aktualisierten Dateien ersetzt.

Problemumgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die vorhandenen Berichtsdateien zu ersetzen:

Ersetzen von „ReportSRV10.dll“

  1. Beenden Sie die SQL Server Reporting Services-Instanz:
  2. Wählen Sie die aktualisierte Datei ReportSRV10.dll im Ordner C:\Programme\Microsoft System Center\DPM\DPM\bin aus, und ersetzen Sie die vorhandenen DLL-Dateien in den folgenden Ordnern:
    • Ab SQL Server 2017: C:\Programme\Microsoft SQL Server Reporting Services\SSRS\ReportServer\bin
    • SQL Server 2016: C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSRS13.MSDPM2012\Reporting Services\ReportServer\bin
  3. Starten Sie die SQL Server Reporting Services-Instanz.

Ersetzen der RDL-Dateien

  1. Öffnen Sie in DPM die URL des SQL Server Reporting Services-Portals.

  2. Im Portal liegt der Ordner „DPMReports“ im Format DPMReports_GUID>vor.

    Berichtsordner

    Hinweis

    Es ist nur ein einzelner Ordner mit dieser Benennungskonvention vorhanden. Wenn für DPM ein Upgrade von einer früheren Version durchgeführt wird, ist der vorherige Ordner ggf. noch vorhanden, kann aber nicht geöffnet werden.

  3. Wählen Sie den Ordner DPMReports_GUID> aus, und öffnen Sie ihn. Die einzelnen Berichtsdateien werden angezeigt.

    Liste der einzelnen Berichtsdateien

  4. Wählen Sie die Berichtsdateien aus, die nicht mit Report enden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Option, und wählen Sie Verwalten aus.

    Verwalten von Berichtsdateien

  5. Wählen Sie auf der neuen Seite die Option Ersetzen aus, um die Dateien durch die neuesten Berichtsdateien zu ersetzen.

    Ersetzen von Berichtsdateien

    Die neuesten Berichtsdateien befinden sich am DPM-Installationspfad:

    Beispiel: C:\Programme\Microsoft System Center\DPM\DPM\bin\DpmReports

  6. Nachdem die Dateien ersetzt wurden, stellen Sie sicher, dass Name und Beschreibung korrekt und nicht leer sind.

  7. Starten Sie DPM neu, und verwenden Sie die Berichtsdateien.

Versionshinweise für DPM 2019 UR3

Im folgenden Abschnitt werden die bekannten Probleme in DPM 2019 UR3 und die Problemumgehung ausführlich erläutert.

Die DPM-Remote Konsole kann nach dem Upgrade auf Updaterollup 3 möglicherweise keine Verbindung mit dem DPM-Server herstellen.

Beschreibung: Nach dem Upgrade der DPM-Remoteverwaltungskonsole auf Updaterollup 3 kann möglicherweise keine Verbindung mit dem DPM-Server hergestellt werden. Fehler: „Die Version der DPM-Verwaltungskonsole ist nicht mit der DPM-Serverversion kompatibel.“

Problemumgehung:

  1. Führen Sie auf dem Server, auf dem die DPM-Remote Verwaltungskonsole ausgeführt wird, den folgenden PowerShell-Befehl aus (geben Sie ggf. den Namen des DPM-Servers ein). Dieser Befehl kopiert die erforderlichen dll-Dateien vom DPM:

    $RemoteUIPath = "C:\Program Files\Microsoft Data Protection Manager\DPM2019\bin"
    $RemoteUidlls = Get-Item "$RemoteUIPath\*" | ? {$_.name -match ".dll"}
    Write-Host -MessageData "Copying required $($RemoteUidlls.count) DLL's for Remote UI"
    foreach ($dll in $RemoteUidlls) {
    Copy-Item -Path "\\<FQDN of the DPM Server>\c$\Program Files\Microsoft System Center\DPM\DPM\bin\$($dll.name)" -Destination $RemoteUIPath
    }
    $RemoteUIUR3Dlls = "Microsoft.ApplicationInsights.dll",
    "Microsoft.Diagnostics.Tracing.EventSource.dll",
    "Microsoft.SystemCenter.DPM.Instrumentation.dll",
    "Microsoft.SystemCenter.DPM.InstrumentationScheduler.dll",
    "Microsoft.SystemCenter.Instrumentation.dll",
    "Microsoft.WindowsAzure.Storage.dll",
    "Newtonsoft.Json.dll"
    foreach ($dll in $RemoteUIUR3Dlls) {
    $SourceDllPath = "\\<FQDN of the DPM Server>\c$\Program Files\Microsoft System Center\DPM\DPM\bin\" + $dll
    Copy-Item -Path $SourceDllPath -Destination $RemoteUIPath
    }
    Write-Host -MessageData "All required DLL files for DPM Remote UI UR3 has been copied"
    

    Hinweis

    Wenn Sie die DPM-Remote Benutzeroberfläche auf einem SCOM-Computer verwenden, kann beim Kopieren für die nachfolgenden Dateien ein Fehler auftreten. Dies kann ignoriert werden.

    • SCOMHelperLibrary.dll
    • ScopingCommonHelper.dll
    • ViewAlertsAndAffectedItemsHelper.dll
    • Wpfhelpers.dll
  2. Wenn Sie eine andere Sprache als Englisch verwenden, kopieren Sie den entsprechenden Sprachordner vom DPM-Server. Aktualisieren Sie den DPM-Servernamen und den Sprachordner im folgenden Befehl, und führen Sie dann den Befehl aus.

    Copy-Item -Path \\<FQDN of the DPM_Server>\c$\Program Files\Microsoft System Center\DPM\DPM\bin\<Language folder>\*.dll -Destination C:\Program Files\Microsoft Data Protection Manager\DPM2019\bin\<Language folder>  
    

    Hinweis

    Dieser Befehl verwendet den Standard-Installationspfad für DPM. Wenn Sie den Installationspfad geändert haben, aktualisieren Sie den Pfad entsprechend.

DPM 1807 – Anmerkungen zu dieser Version

Um die Liste der in DPM 1807 behobenen Fehler anzuzeigen, lesen Sie KB-Artikel 4339950.

Die folgenden Probleme liegen im Release 1807 vor.

Hyper-V-VMs sind nach einem VM-Upgrade doppelt geschützt

Beschreibung: Bei der Aktualisierung einer Hyper-V-VM von Windows Server 2012 R2 auf Windows Server 2016 werden zwei Versionen des virtuellen Computers im Assistenten zum Erstellen einer Schutzgruppe angezeigt.

Problemumgehung: Stellen Sie für die VMs, die nicht aktualisiert wurden, den Schutz mit „Daten beibehalten“ ein. Aktualisieren Sie die VM, und erstellen Sie eine neue Schutzgruppe. Aktualisieren Sie anschließend die Datenquellen, und schützen Sie die VMs. Wenn Sie den Schutz erneut anwenden, werden die virtuellen Computer mit der Robusten Änderungsnachverfolgung (Resilient Change Tracking, RCT) geschützt.

Die Installation des Agents schlägt bei Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 fehl

Beschreibung: Beim Schützen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 kann bei der Installation des Agents ein Fehler auftreten.

Problemumgehung: Führen Sie auf dem Produktionsserver ein Upgrade für Windows Management Framework (WMF) auf Version 5.1 aus. Laden Sie WMF von Windows Management Frame 5.1 herunter. Installieren Sie WMF, und installieren Sie anschließend den Agent.

Die Wiederherstellung einer vorherigen Version einer aktualisierten Hyper-V-VM führt dazu, dass zukünftige Wiederherstellungspunkte fehlschlagen.

Beschreibung: Wenn Sie eine geschützte 2012 R2 Hyper-V-VM auf die Version 2016 aktualisieren, beenden Sie den Schutz der VM (aber behalten Sie die Daten bei), und aktivieren Sie den Schutz erneut. Wenn Sie anschließend eine Kopie von 2012 R2 auf dem ursprünglichen Speicherort wiederherstellen, schlagen weitere Sicherungen möglicherweise fehl.

Problemumgehung: Ändern Sie nach der Wiederherstellung die VM-Version zu 2016, und führen Sie dann eine Konsistenzprüfung durch.

Fehler beim Schutz der Bare-Metal-Recovery

Beschreibung: Wenn Sie den Schutz für die Bare-Metal-Recovery (BMR) konfigurieren, schlägt der BMR-Schutz möglicherweise fehl, und Sie erhalten die Benachrichtigung, dass die Replikatgröße nicht ausreichend ist.

Problemumgehung: Verwenden Sie den folgenden Registrierungspfad, um die Standardreplikatgröße für BMR-Datenquellen zu ändern. Öffnen Sie den Registrierungseditor, und erhöhen Sie die Replikatgröße für den folgenden Schlüssel:

HKLM\Software\Microsoft\Microsoft Data Protection Manager\ConfigurationReplicaSizeInGBForSystemProtectionWithBMR (DWORD)

Erneutes Schützen der DPM-Datenbank nach dem Upgrade auf DPM 2016 oder 1801

Beschreibung: Wenn Sie ein Upgrade von System Center DPM 2012 R2 auf System Center Data Protection Manager 2016 oder 1801 durchführen, kann sich der Name der DPM-Datenbank in einigen Szenarios ändern.

Problemumgehung: Wenn Sie eine DPM-Datenbank schützen, achten Sie darauf, den Schutz für die neue DPM-Datenbank zu aktivieren. Sobald das DPM-Upgrade überprüft ist, können Sie den Schutz für die alte DPM-Datenbank entfernen.

Wiederherstellungspunkte, die nicht bereinigt werden, führen zu einer Ansammlung von Wiederherstellungspunkten

Beschreibung: DPM bereinigt Wiederherstellungspunkten, die älter als die Beibehaltungsdauer sind. Während der Bereinigung berechnet DPM, wieviel Speicher die zu bereinigenden Wiederherstellungspunkte verbrauchen. Die Speicherberechnung verzögert die Bereinigung.

Problemumgehung: KonfigurierenSie DPM so, dass die Berechnung der Größe der zu bereinigenden Wiederherstellungspunkte übersprungen wird. Dadurch kann das Bereinigungsskript schnell ausgeführt werden und alle Wiederherstellungspunkte bereinigen, die älter als die Beibehaltungsdauer sind, wodurch kein Speicherdruck entsteht. Der pro Datenquelle verbrauchte Speicher wird nicht aktualisiert, bis DPM die Bereinigung abgeschlossen hat. Der Speicherverbrauch pro Volume gibt weiterhin die korrekten Werte an. Verwenden Sie ein PowerShell-Skript, um die Berechnung der Datenbankgröße zu aktivieren. Das folgende Skript führt vollständige Größenberechnungen aus.

Speicherort: Programme\Microsoft System Center 2016\DPM\DPM\bin\Manage-DPMDSStorageSizeUpdate.ps1

Skript:

  • ManageStorageInfo: Gibt die Art des erforderlichen Vorgangs an.

    • StopSizeAutoUpdate: Beendet die Größenberechnungen vollständig. Weder auf der Benutzeroberfläche noch von PowerShell werden Berichtsgrößen gemeldet.

    • StartSizeAutoUpdate: Setzt die Größenberechnungen fort. Sofort nach dem Aktivieren der Größenberechnungen, verwenden Sie UpdateSizeInfo (in den folgenden Optionen), um Größen für alle Datenquellen neu zu berechnen, ansonsten sind die Größen in PowerShell und auf der Benutzeroberfläche womöglich nicht korrekt.

    • GetSizeAutoUpdateStatus: Zeigt an, ob Größenberechnungen aktiviert oder deaktiviert sind.

    • UpdateSizeInfo: Löst die Größenberechnung aus und meldet die Größe, die von einer Datenquelle beansprucht wird. Da dies einige Zeit in Anspruch nehmen kann, gehen Sie nur bei Bedarf so vor, z.B. bei Szenarios wie der Abrechnung. In diesem Zeitraum können bei Sicherungen „vhd mount“-Fehler auftreten.

  • UpdateSizeForDS: Pfad in eine Textdatei mit einer Liste der Datenquellen-IDs für die Größe, die mit einem DataSourceID-Wert in jeder Zeile berechnet werden muss. Wenn sie nicht übergeben wird, wird die Berechnung der Datenbankgröße für alle Datenquellen ausgelöst. Wenden Sie dies nach Verwendung von UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo an. Rufen Sie mit Get-DPMProtectionGroup | Get-DPMDatasource | Format-table -Property Computer,name,ObjectType,Id die Datenquellen-IDs bestimmter Datenquellen auf.

  • UpdatedDSSizeReport: Pfad zu einer Datei, in der die aktualisierten Datenquellengrößen gespeichert sind. Wenn die Datei „sizes.csv“ nicht übergeben wird, wird eine Datei im Ausführungsverzeichnis erstellt. Wenden Sie dies nach UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo an.

  • FailedDSSizeUpdateFile: Pfad zu einer Datei zum Speichern der Datasource-IDs für die Datenquellen, für die der Speicherverbrauch nicht berechnet werden konnte. Dies kann aufgrund laufender Sicherungen passieren. Wenn sie nicht übergeben wird, wird die Datei „failedDS.txt“ im Auführungsverzeichnis erstellt. Diese Datei kann als Eingabe für „UpdateSizeForDS“ zugewiesen werden, um die Größen aller Datenquellen zu aktualisieren. Dies sollte nach der Verwendung von UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo verwendet werden.

Hyper-V RCT – Die Wiederherstellung in Dateiform aus einer Datenträger-auf-Band-Sicherung schlägt fehl

Beschreibung: Die Wiederherstellung in Dateiform von VMs mit aktivierter Funktion „RCT“, die direkt auf Band (D-T) gespeichert wurden, schlägt fehl. Dieses Problem tritt nicht bei Sicherungen auf, bei denen zuerst auf einen anderen Datenträger und dann auf Band gesichert wird.

Problemumgehung: Stellen Sie die Daten an einem anderen Speicherort als VM wieder her, und übertragen Sie diese Dateien dann an die gewünschte Position.

Bei Verwendung einer MBS-Lösung (Modern Backup Storage) wird die Wiederherstellung durch Endbenutzer (EUR) unter Verwendung eines Dateiservers nicht unterstützt

Beschreibung: Bei Verwendung von Modern Backup Storage (MBS) mit DPM 2016 ist die Wiederherstellung des Dateiservers durch Endbenutzer nicht verfügbar.

Problemumgehung: Keine. Dateiserver-EUR wird bei der Verwendung von MBS nicht unterstützt.

DPM 1801 – Anmerkungen zu dieser Version

Die folgenden Fehler wurden in Release DPM 1801 behoben:

  • Aktualisieren des DPM-Agents auf dem Produktionsserver bewirkt einen unerwarteten Neustart.
  • Die bei Konsistenzprüfungen für virtuelle Hyper-V-Computer übertragene Datenmenge überschreitet die Größe der virtuellen Computer.

Die folgenden Probleme liegen im Release 1801 vor.

Automatische Installation von System Center DPM mit SQL Server 2008

Beschreibung: DPM 2016 RTM kann nicht automatisch auf SQL Server 2008 installiert werden.

Problemumgehung: Stellen Sie DPM 2016 RTM auf einer höheren SQL Server-Version als 2008 bereit, oder verwenden Sie die DPM 2016 Setup-Benutzeroberfläche.

Das Remove-DPMDiskStorage-Cmdlet kann Volumes mit aktiven oder inaktiven Sicherungen löschen.

Beschreibung: Wenn die Datenquellen des Volumes (aktiv oder inaktiv) gesichert werden, wenn das Remove-DPMDiskStorage-Cmdlet verwendet wird, um Volumes von DPM zu entfernen, können die Datenquellen ebenfalls entfernt werden.

Problemumgehung: Bevor Sie die Volumes mit dem Cmdlet entfernen, stellen Sie sicher, dass die Datenquellen der Volumes nicht verwendet werden (aktiv oder inaktiv).

DPM 2016-Abstürze auf Windows Server 2016

Beschreibung: Der Speicherverbrauch auf dem DPM-Server erhöht sich kontinuierlich, bis er 90% erreicht. Die Arbeitsspeichernutzung verlangsamt den DPM-Server.

Problemumgehung: Aktualisieren Sie DPM auf DPM UR2, und installieren Sie KB4013429, um dieses Problem zu beheben.

Hyper-V-VMs sind nach einem VM-Upgrade doppelt geschützt

Beschreibung: Bei der Aktualisierung einer Hyper-V-VM von Windows Server 2012 R2 auf Windows Server 2016 werden zwei Versionen des virtuellen Computers im Assistenten zum Erstellen einer Schutzgruppe angezeigt.

Problemumgehung: Stellen Sie für die VMs, die nicht aktualisiert wurden, den Schutz mit „Daten beibehalten“ ein. Aktualisieren Sie die VM, und erstellen Sie eine neue Schutzgruppe. Aktualisieren Sie anschließend die Datenquellen, und schützen Sie die VMs. Wenn Sie den Schutz erneut anwenden, werden die virtuellen Computer mit der Robusten Änderungsnachverfolgung (Resilient Change Tracking, RCT) geschützt.

Die Installation des Agents schlägt bei Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 fehl

Beschreibung: Beim Schützen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 kann bei der Installation des Agents ein Fehler auftreten.

Problemumgehung: Aktualisieren Sie Windows Management Framework (WMF) auf dem Produktserver auf 4.0. Laden Sie WMF von Windows Management Frame 5.1 (https://www.microsoft.com/download/details.aspx?id=54616) herunter. Installieren Sie WMF, und installieren Sie anschließend den Agent.

Die Wiederherstellung einer vorherigen Version einer aktualisierten Hyper-V-VM führt dazu, dass zukünftige Wiederherstellungspunkte fehlschlagen.

Beschreibung: Wenn Sie eine geschützte 2012 R2 Hyper-V-VM auf die Version 2016 aktualisieren, beenden Sie den Schutz der VM (aber behalten Sie die Daten bei), und aktivieren Sie den Schutz erneut. Wenn Sie anschließend eine Kopie von 2012 R2 auf dem ursprünglichen Speicherort wiederherstellen, schlagen weitere Sicherungen möglicherweise fehl.

Problemumgehung: Ändern Sie nach der Wiederherstellung die VM-Version zu 2016, und führen Sie dann eine Konsistenzprüfung durch.

Fehler beim Schutz der Bare-Metal-Recovery

Beschreibung: Wenn Sie den Schutz für die Bare-Metal-Recovery (BMR) konfigurieren, schlägt der BMR-Schutz möglicherweise fehl, und Sie erhalten die Benachrichtigung, dass die Replikatgröße nicht ausreichend ist.

Problemumgehung: Verwenden Sie den folgenden Registrierungspfad, um die Standardreplikatgröße für BMR-Datenquellen zu ändern. Öffnen Sie den Registrierungseditor, und erhöhen Sie die Replikatgröße für den folgenden Schlüssel:

HKLM\Software\Microsoft\Microsoft Data Protection Manager\ConfigurationReplicaSizeInGBForSystemProtectionWithBMR (DWORD)

Erneutes Schützen der DPM-Datenbank nach dem Upgrade auf DPM 2016

Beschreibung: Wenn Sie ein Upgrade von System Center DPM 2012 R2 auf System Center Data Protection Manager 2016 durchführen, kann sich der Name der DPM-Datenbank in einigen Szenarios ändern.

Problemumgehung: Wenn Sie eine DPM-Datenbank schützen, achten Sie darauf, den Schutz für die neue DPM-Datenbank zu aktivieren. Sobald das DPM-Upgrade überprüft ist, können Sie den Schutz für die alte DPM-Datenbank entfernen.

Wiederherstellungspunkte, die nicht bereinigt werden, führen zu einer Ansammlung von Wiederherstellungspunkten

Beschreibung: DPM bereinigt Wiederherstellungspunkten, die älter als die Beibehaltungsdauer sind. Während der Bereinigung berechnet DPM, wieviel Speicher die zu bereinigenden Wiederherstellungspunkte verbrauchen. Die Speicherberechnung verzögert die Bereinigung.

Problemumgehung: KonfigurierenSie DPM so, dass die Berechnung der Größe der zu bereinigenden Wiederherstellungspunkte übersprungen wird. Dadurch kann das Bereinigungsskript schnell ausgeführt werden und alle Wiederherstellungspunkte bereinigen, die älter als die Beibehaltungsdauer sind, wodurch kein Speicherdruck entsteht. Der pro Datenquelle verbrauchte Speicher wird nicht aktualisiert, bis DPM die Bereinigung abgeschlossen hat. Der Speicherverbrauch pro Volume gibt weiterhin die korrekten Werte an. Verwenden Sie ein PowerShell-Skript, um die Berechnung der Datenbankgröße zu aktivieren. Das folgende Skript führt vollständige Größenberechnungen aus.

Speicherort: Programme\Microsoft System Center 2016\DPM\DPM\bin\Manage-DPMDSStorageSizeUpdate.ps1

Skript:

  • ManageStorageInfo: Gibt die Art des erforderlichen Vorgangs an.

    • StopSizeAutoUpdate: Beendet die Größenberechnungen vollständig. Weder auf der Benutzeroberfläche noch von PowerShell werden Berichtsgrößen gemeldet.

    • StartSizeAutoUpdate: Setzt die Größenberechnungen fort. Sofort nach dem Aktivieren der Größenberechnungen, verwenden Sie UpdateSizeInfo (in den folgenden Optionen), um Größen für alle Datenquellen neu zu berechnen, ansonsten sind die Größen in PowerShell und auf der Benutzeroberfläche womöglich nicht korrekt.

    • GetSizeAutoUpdateStatus: Zeigt an, ob Größenberechnungen aktiviert oder deaktiviert sind.

    • UpdateSizeInfo: Löst die Größenberechnung aus und meldet die Größe, die von einer Datenquelle beansprucht wird. Da dies einige Zeit in Anspruch nehmen kann, gehen Sie nur bei Bedarf so vor, z.B. bei Szenarios wie der Abrechnung. In diesem Zeitraum können bei Sicherungen „vhd mount“-Fehler auftreten.

  • UpdateSizeForDS: Pfad in eine Textdatei mit einer Liste der Datenquellen-IDs für die Größe, die mit einem DataSourceID-Wert in jeder Zeile berechnet werden muss. Wenn sie nicht übergeben wird, wird die Berechnung der Datenbankgröße für alle Datenquellen ausgelöst. Wenden Sie dies nach Verwendung von UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo an. Rufen Sie mit Get-DPMProtectionGroup | Get-DPMDatasource | Format-table -Property Computer,name,ObjectType,Id die Datenquellen-IDs bestimmter Datenquellen auf.

  • UpdatedDSSizeReport: Pfad zu einer Datei, in der die aktualisierten Datenquellengrößen gespeichert sind. Wenn die Datei „sizes.csv“ nicht übergeben wird, wird eine Datei im Ausführungsverzeichnis erstellt. Wenden Sie dies nach UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo an.

  • FailedDSSizeUpdateFile: Pfad zu einer Datei zum Speichern der Datasource-IDs für die Datenquellen, für die der Speicherverbrauch nicht berechnet werden konnte. Dies kann aufgrund laufender Sicherungen passieren. Wenn sie nicht übergeben wird, wird die Datei „failedDS.txt“ im Auführungsverzeichnis erstellt. Diese Datei kann als Eingabe für „UpdateSizeForDS“ zugewiesen werden, um die Größen aller Datenquellen zu aktualisieren. Dies sollte nach der Verwendung von UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo verwendet werden.

Hyper-V RCT – Die Wiederherstellung in Dateiform aus einer Datenträger-auf-Band-Sicherung schlägt fehl

Beschreibung: Die Wiederherstellung in Dateiform von VMs mit aktivierter Funktion „RCT“, die direkt auf Band (D-T) gespeichert wurden, schlägt fehl. Dieses Problem tritt nicht bei Sicherungen auf, bei denen zuerst auf einen anderen Datenträger und dann auf Band gesichert wird.

Problemumgehung: Stellen Sie die Daten an einem anderen Speicherort als VM wieder her, und übertragen Sie diese Dateien dann an die gewünschte Position.

Bei Verwendung einer MBS-Lösung (Modern Backup Storage) wird die Wiederherstellung durch Endbenutzer (EUR) unter Verwendung eines Dateiservers nicht unterstützt

Beschreibung: Bei Verwendung von Modern Backup Storage (MBS) mit DPM 2016 ist die Wiederherstellung des Dateiservers durch Endbenutzer nicht verfügbar.

Problemumgehung: Keine. Dateiserver-EUR wird bei der Verwendung von MBS nicht unterstützt.

Beim Installieren von DPM wird Fehler 4387 angezeigt

Beschreibung: Wenn Sie beim Installieren von Data Protection Manager unter Data Protection Manager-SetupPrüfung der erforderlichen KomponentenInstanz von SQL Server eine SQL-Instanz eingeben, wird möglicherweise Fehler 4387 angezeigt.

Problemumgehung: Führen Sie die in diesem KB-Artikel beschriebenen Aktionen aus, und versuchen Sie erneut, DPM zu installieren.

System Center DPM 2016 – Anmerkungen zu dieser Version

Die folgenden Abschnitte enthalten eine Zusammenfassung der Versionshinweise für DPM 2016 sowie die relevanten bekannten Probleme und Problemumgehungen.

Automatische Installation von System Center DPM mit SQL Server 2008

Beschreibung: DPM 2016 RTM kann nicht automatisch auf SQL Server 2008 installiert werden.

Problemumgehung: Stellen Sie DPM 2016 RTM auf einer höheren SQL Server-Version als 2008 bereit, oder verwenden Sie die DPM 2016 Setup-Benutzeroberfläche.

Das Remove-DPMDiskStorage-Cmdlet kann Volumes mit aktiven oder inaktiven Sicherungen löschen.

Beschreibung: Wenn die Datenquellen des Volumes (aktiv oder inaktiv) gesichert werden, wenn das Remove-DPMDiskStorage-Cmdlet verwendet wird, um Volumes von DPM zu entfernen, können die Datenquellen ebenfalls entfernt werden.

Problemumgehung: Bevor Sie die Volumes mit dem Cmdlet entfernen, stellen Sie sicher, dass die Datenquellen der Volumes nicht verwendet werden (aktiv oder inaktiv).

DPM 2016-Abstürze auf Windows Server 2016

Beschreibung: Der Speicherverbrauch auf dem DPM-Server erhöht sich kontinuierlich, bis er 90% erreicht. Die Arbeitsspeichernutzung verlangsamt den DPM-Server.

Problemumgehung: Aktualisieren Sie DPM auf DPM UR2, und installieren Sie KB4013429, um dieses Problem zu beheben.

Hyper-V-VMs sind nach einem VM-Upgrade doppelt geschützt

Beschreibung: Bei der Aktualisierung einer Hyper-V-VM von Windows Server 2012 R2 auf Windows Server 2016 werden zwei Versionen des virtuellen Computers im Assistenten zum Erstellen einer Schutzgruppe angezeigt.

Problemumgehung: Stellen Sie für die VMs, die nicht aktualisiert wurden, den Schutz mit „Daten beibehalten“ ein. Aktualisieren Sie die VM, und erstellen Sie eine neue Schutzgruppe. Aktualisieren Sie anschließend die Datenquellen, und schützen Sie die VMs. Wenn Sie den Schutz erneut anwenden, werden die virtuellen Computer mit der Robusten Änderungsnachverfolgung (Resilient Change Tracking, RCT) geschützt.

Die Installation des Agents schlägt bei Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 fehl

Beschreibung: Beim Schützen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 kann bei der Installation des Agents ein Fehler auftreten.

Problemumgehung: Aktualisieren Sie Windows Management Framework (WMF) auf dem Produktserver auf 4.0. Laden Sie WMF von Windows Management Frame 5.1 (https://www.microsoft.com/download/details.aspx?id=54616) herunter. Installieren Sie WMF, und installieren Sie anschließend den Agent.

Die Wiederherstellung einer vorherigen Version einer aktualisierten Hyper-V-VM führt dazu, dass zukünftige Wiederherstellungspunkte fehlschlagen.

Beschreibung: Wenn Sie eine geschützte 2012 R2 Hyper-V-VM auf die Version 2016 aktualisieren, beenden Sie den Schutz der VM (aber behalten Sie die Daten bei), und aktivieren Sie den Schutz erneut. Wenn Sie anschließend eine Kopie von 2012 R2 auf dem ursprünglichen Speicherort wiederherstellen, schlagen weitere Sicherungen möglicherweise fehl.

Problemumgehung: Ändern Sie nach der Wiederherstellung die VM-Version zu 2016, und führen Sie dann eine Konsistenzprüfung durch.

Fehler beim Schutz der Bare-Metal-Recovery

Beschreibung: Wenn Sie den Schutz für die Bare-Metal-Recovery (BMR) konfigurieren, schlägt der BMR-Schutz möglicherweise fehl, und Sie erhalten die Benachrichtigung, dass die Replikatgröße nicht ausreichend ist.

Problemumgehung: Verwenden Sie den folgenden Registrierungspfad, um die Standardreplikatgröße für BMR-Datenquellen zu ändern. Öffnen Sie den Registrierungseditor, und erhöhen Sie die Replikatgröße für den folgenden Schlüssel:

HKLM\Software\Microsoft\Microsoft Data Protection Manager\ConfigurationReplicaSizeInGBForSystemProtectionWithBMR (DWORD)

Erneutes Schützen der DPM-Datenbank nach dem Upgrade auf DPM 2016

Beschreibung: Wenn Sie ein Upgrade von System Center DPM 2012 R2 auf System Center Data Protection Manager 2016 durchführen, kann sich der Name der DPM-Datenbank in einigen Szenarios ändern.

Problemumgehung: Wenn Sie eine DPM-Datenbank schützen, achten Sie darauf, den Schutz für die neue DPM-Datenbank zu aktivieren. Sobald das DPM-Upgrade überprüft ist, können Sie den Schutz für die alte DPM-Datenbank entfernen.

Wiederherstellungspunkte, die nicht bereinigt werden, führen zu einer Ansammlung von Wiederherstellungspunkten

Beschreibung: DPM bereinigt Wiederherstellungspunkten, die älter als die Beibehaltungsdauer sind. Während der Bereinigung berechnet DPM, wieviel Speicher die zu bereinigenden Wiederherstellungspunkte verbrauchen. Die Speicherberechnung verzögert die Bereinigung.

Problemumgehung: KonfigurierenSie DPM so, dass die Berechnung der Größe der zu bereinigenden Wiederherstellungspunkte übersprungen wird. Dadurch kann das Bereinigungsskript schnell ausgeführt werden und alle Wiederherstellungspunkte bereinigen, die älter als die Beibehaltungsdauer sind, wodurch kein Speicherdruck entsteht. Der pro Datenquelle verbrauchte Speicher wird nicht aktualisiert, bis DPM die Bereinigung abgeschlossen hat. Der Speicherverbrauch pro Volume gibt weiterhin die korrekten Werte an. Verwenden Sie ein PowerShell-Skript, um die Berechnung der Datenbankgröße zu aktivieren. Das folgende Skript führt vollständige Größenberechnungen aus.

Speicherort: Programme\Microsoft System Center 2016\DPM\DPM\bin\Manage-DPMDSStorageSizeUpdate.ps1

Skript:

  • ManageStorageInfo: Gibt die Art des erforderlichen Vorgangs an.

    • StopSizeAutoUpdate: Beendet die Größenberechnungen vollständig. Weder auf der Benutzeroberfläche noch von PowerShell werden Berichtsgrößen gemeldet.

    • StartSizeAutoUpdate: Setzt die Größenberechnungen fort. Sofort nach dem Aktivieren der Größenberechnungen, verwenden Sie UpdateSizeInfo (in den folgenden Optionen), um Größen für alle Datenquellen neu zu berechnen, ansonsten sind die Größen in PowerShell und auf der Benutzeroberfläche womöglich nicht korrekt.

    • GetSizeAutoUpdateStatus: Zeigt an, ob Größenberechnungen aktiviert oder deaktiviert sind.

    • UpdateSizeInfo: Löst die Größenberechnung aus und meldet die Größe, die von einer Datenquelle beansprucht wird. Da dies einige Zeit in Anspruch nehmen kann, gehen Sie nur bei Bedarf so vor, z.B. bei Szenarios wie der Abrechnung. In diesem Zeitraum können bei Sicherungen „vhd mount“-Fehler auftreten.

  • UpdateSizeForDS: Pfad in eine Textdatei mit einer Liste der Datenquellen-IDs für die Größe, die mit einem DataSourceID-Wert in jeder Zeile berechnet werden muss. Wenn sie nicht übergeben wird, wird die Berechnung der Datenbankgröße für alle Datenquellen ausgelöst. Wenden Sie dies nach Verwendung von UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo an. Rufen Sie mit Get-DPMProtectionGroup | Get-DPMDatasource | Format-table -Property Computer,name,ObjectType,Id die Datenquellen-IDs bestimmter Datenquellen auf.

  • UpdatedDSSizeReport: Pfad zu einer Datei, in der die aktualisierten Datenquellengrößen gespeichert sind. Wenn die Datei „sizes.csv“ nicht übergeben wird, wird eine Datei im Ausführungsverzeichnis erstellt. Wenden Sie dies nach UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo an.

  • FailedDSSizeUpdateFile: Pfad zu einer Datei zum Speichern der Datasource-IDs für die Datenquellen, für die der Speicherverbrauch nicht berechnet werden konnte. Dies kann aufgrund laufender Sicherungen passieren. Wenn sie nicht übergeben wird, wird die Datei „failedDS.txt“ im Auführungsverzeichnis erstellt. Diese Datei kann als Eingabe für „UpdateSizeForDS“ zugewiesen werden, um die Größen aller Datenquellen zu aktualisieren. Dies sollte nach der Verwendung von UpdateSizeInfo in ManageStorageInfo verwendet werden.

Hyper-V RCT – Die Wiederherstellung in Dateiform aus einer Datenträger-auf-Band-Sicherung schlägt fehl

Beschreibung: Die Wiederherstellung in Dateiform von VMs mit aktivierter Funktion „RCT“, die direkt auf Band (D-T) gespeichert wurden, schlägt fehl. Dieses Problem tritt nicht bei Sicherungen auf, bei denen zuerst auf einen anderen Datenträger und dann auf Band gesichert wird.

Problemumgehung: Stellen Sie die Daten an einem anderen Speicherort als VM wieder her, und übertragen Sie diese Dateien dann an die gewünschte Position.

Bei Verwendung einer MBS-Lösung (Modern Backup Storage) wird die Wiederherstellung durch Endbenutzer (EUR) unter Verwendung eines Dateiservers nicht unterstützt

Beschreibung: Bei Verwendung von Modern Backup Storage (MBS) mit DPM 2016 ist die Wiederherstellung des Dateiservers durch Endbenutzer nicht verfügbar.

Problemumgehung: Keine. Dateiserver-EUR wird bei der Verwendung von MBS nicht unterstützt.

Beim Installieren von DPM wird Fehler 4387 angezeigt

Beschreibung: Wenn Sie beim Installieren von Data Protection Manager unter Data Protection Manager-SetupPrüfung der erforderlichen KomponentenInstanz von SQL Server eine SQL-Instanz eingeben, wird möglicherweise Fehler 4387 angezeigt.

Problemumgehung: Führen Sie die in diesem KB-Artikel beschriebenen Aktionen aus, und versuchen Sie erneut, DPM zu installieren.

Keine automatische Aktualisierung der neuesten Berichtsdateien

Beschreibung: In DPM 2016 UR10 wurde das Problem mit der DPM-Berichtsformatierung sowie mit der Berichterstellung für die Migration zwischen Volumes behoben. Die vorhandenen Berichtsdateien werden jedoch nicht automatisch durch die aktualisierten Dateien ersetzt.

Problemumgehung: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die vorhandenen Berichtsdateien zu ersetzen:

Ersetzen von „ReportSRV10.dll“

  1. Beenden Sie die SQL Server Reporting Services-Instanz:

  2. Wählen Sie die aktualisierte Datei ReportSRV10.dll im Ordner C:\Programme\Microsoft System Center\DPM\DPM\bin aus, und ersetzen Sie die vorhandenen DLL-Dateien im folgenden Ordner:

    C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSRS13.MSDPM2012\Reporting Services\ReportServer\bin

  3. Starten Sie die SQL Server Reporting Services-Instanz.

Ersetzen der RDL-Dateien

  1. Öffnen Sie in DPM die URL des SQL Server Reporting Services-Portals.

  2. Im Portal liegt der Ordner „DPMReports“ im Format DPMReports_GUID>vor.

    Berichtsordner

    Hinweis

    Es ist nur ein einzelner Ordner mit dieser Benennungskonvention vorhanden. Wenn für DPM ein Upgrade von einer früheren Version durchgeführt wird, ist der vorherige Ordner ggf. noch vorhanden, kann aber nicht geöffnet werden.

  3. Wählen Sie den Ordner DPMReports_GUID> aus, und öffnen Sie ihn. Die einzelnen Berichtsdateien werden angezeigt.

    Liste der einzelnen Berichtsdateien

  4. Wählen Sie die Berichtsdateien aus, die nicht mit Report enden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Option, und wählen Sie Verwalten aus.

    Verwalten von Berichtsdateien

  5. Wählen Sie auf der neuen Seite die Option Ersetzen aus, um die Dateien durch die neuesten Berichtsdateien zu ersetzen.

    Ersetzen von Berichtsdateien

    Die neuesten Berichtsdateien befinden sich am DPM-Installationspfad:

    Beispiel: C:\Programme\Microsoft System Center\DPM\DPM\bin\DpmReports

  6. Nachdem die Dateien ersetzt wurden, stellen Sie sicher, dass Name und Beschreibung korrekt und nicht leer sind.

  7. Starten Sie DPM neu, und verwenden Sie die Berichtsdateien.

Nächste Schritte