Aktivieren oder Deaktivieren von Regeln oder Monitoren
Wichtig
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Wenn die Standardeinstellungen eines Management Packs in System Center – Operations Manager einen Monitor oder eine Regel enthalten, der bzw. die in Ihrer Umgebung nicht erforderlich ist, können Sie ihn bzw. sie per Außerkraftsetzung deaktivieren. Darüber hinaus enthalten einige Management Packs deaktivierte Monitore oder Regeln. Lesen Sie den Leitfaden zum jeweiligen Management Pack, um zu ermitteln, welche Workflows standardmäßig deaktiviert sind, und ob Sie einige dieser Workflows gegebenenfalls aktivieren sollten, um Ihre Überwachungsanforderungen zu erfüllen. Die Management Packs für die Netzwerküberwachung enthalten z.B. herstellerspezifische Regeln und Monitore. Viele der herstellerspezifischen Regeln und Monitore im Management Pack für die Netzwerküberwachung sind deaktiviert, um Leistungseinbußen zu verhindern. Identifizieren Sie die in Ihrer Umgebung verwendeten Geräte, und aktivieren Sie die Regeln und Monitore für diese Geräte mithilfe von Außerkraftsetzungen.
Aktivieren oder Deaktivieren von Monitoren oder Regeln mithilfe von Außerkraftsetzungen
Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Rolle des erweiterten Operations Manager-Operators ist.
Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Erstellung.
Klicken Sie im Arbeitsbereich Erstellung auf Monitore (oder Regeln, um eine Regel zu deaktivieren).
Klicken Sie im Abschnitt Monitore oder Regeln auf den Monitor oder die Regel, der bzw. die deaktiviert werden soll.
Klicken Sie in der Symbolleiste der Betriebskonsole auf Außerkraftsetzungen, und zeigen Sie dann auf Monitor außer Kraft setzen (oder Regel). Sie können diesen Monitor oder diese Regel für Objekte eines bestimmten Typs oder für alle Objekte in einer Gruppe außer Kraft setzen. Sobald Sie ausgewählt haben, welche Gruppe von Objekttypen außer Kraft gesetzt werden soll, wird das Dialogfeld Außerkraftsetzungseigenschaften geöffnet, in dem Sie die in diesen Monitor oder in dieser Regel enthaltenen Standardeinstellungen anzeigen können. Weitere Informationen zum Anwenden einer Außerkraftsetzung finden Sie unter Verwenden von Klassen und Gruppen für Außerkraftsetzungen.
Aktivieren Sie im Dialogfeld Außerkraftsetzungseigenschaften das Kontrollkästchen Außerkraftsetzung, das dem Parameter Aktiviert entspricht.
Hinweis
Wenn Sie anstelle von Außerkraftsetzung die Option Deaktivieren wählen, wird das Dialogfeld Außerkraftsetzungseigenschaften mit aktiviertem Kontrollkästchen Außerkraftsetzung geöffnet, und der Wert Aktiviert ist auf False festgelegt.
Klicken Sie in der Spalte Außerkraftsetzungseinstellung auf True, um die Regel oder den Monitor zu aktivieren, bzw. auf False, um die Regel oder den Monitor zu deaktivieren.
Klicken Sie in der Liste Ziel-Management Pack auswählen auf das Management Pack, in dem die Außerkraftsetzung gespeichert werden soll, oder klicken Sie auf Neu, um ein neues nicht versiegeltes Management Pack zu erstellen. Weitere Informationen zum Auswählen eines Ziel-Management Packs finden Sie unter Erstellen von Management Packs für Außerkraftsetzungen.
Sobald Sie Ihre Änderungen abgeschlossen haben, klicken Sie auf OK.
Nächste Schritte
Informationen zu den Unterschieden zwischen Klassen und Gruppen in Operations Manager sowie dazu, wie Workflows auf Klassen und Gruppen angewendet werden, finden Sie unter Using Classes and Groups for Overrides in Operations Manager (Verwenden von Klassen und Gruppen für Außerkraftsetzungen in Operations Manager).
Bevor Sie die in einem Management Pack für Operations Manager definierten Überwachungseinstellungen ändern, lesen Sie How to Override a Rule or Monitor (Außerkraftsetzen einer Regel oder einer Überwachung), um zu erfahren, wie Sie die Änderungen konfigurieren.
Unter Aktivieren von Wiederherstellungs- und Diagnosetasks finden Sie Informationen dazu, wie Sie diese Tasks nutzen können, um Probleme zu untersuchen und automatisch zu behandeln, die von Monitoren ermittelt wurden.