Aktivieren von Wiederherstellungs- und Diagnosetasks

Wichtig

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Neben der Warnungsbenachrichtigung bei Problemen verfügen Sie mit den Monitoren in System Center – Operations Manager noch über weitere Möglichkeiten. Zu diesen gehören Diagnose- und Wiederherstellungstasks, die Ihnen dabei helfen, Probleme zu untersuchen und zu lösen.

Ein Task ist ein Skript oder anderer ausführbarer Code, das/der entweder auf dem Hostcomputer der Betriebskonsole oder auf dem Server, Client bzw. sonstigen Gerät, das verwaltet wird, ausgeführt wird. Mithilfe von Tasks können die unterschiedlichsten Aktivitäten ausgeführt werden, beispielsweise das Neustarten einer Anwendung, bei der ein Fehler aufgetreten ist, oder das Löschen von Dateien.

Monitoren können zwei Arten von Tasks zugeordnet sein: Diagnosetasks, die Ihnen helfen sollen, die Ursache eines Problems zu ermitteln, bzw. zusätzliche Diagnoseinformationen beinhalten, und Wiederherstellungstasks zum Beheben des Problems.

Diagnose- und Wiederherstellungstasks können immer nur für einen bestimmten Monitor erstellt werden. Ein Diagnose- oder Wiederherstellungstask, den Sie für einen Monitor erstellt haben, kann nicht für einen anderen Monitor verwendet bzw. mit diesem verknüpft werden. Vielmehr müssen Sie den Task für jeden Monitor erneut erstellen. Zudem können Tasks, die Sie im Arbeitsbereich Erstellung mithilfe des Taskerstellungs-Assistenten erstellt haben, nicht für die Diagnose oder Wiederherstellung eines Monitors verwendet werden.

Einige Monitore verfügen über Diagnose- oder Wiederherstellungstasks, die standardmäßig deaktiviert sind. Wenn diese Tasks ausgeführt werden sollen, können Sie sie für einen Monitor aktivieren. In der folgenden Abbildung sehen Sie z. B., dass einige Wiederherstellungstasks für den Monitor Integritätsdienst-Taktfehler nicht für eine automatische Ausführung konfiguriert sind.

Recovery Task Disabled Example

Auf dieser Registerkarte können Sie auch Tasks hinzufügen oder vorhandene Tasks bearbeiten. Weitere Informationen zum Hinzufügen von Diagnose- und Wiederherstellungstasks finden Sie im Autorenhandbuch unter Diagnose und Wiederherstellungen . Durch ein versiegeltes Management Pack konfigurierte Tasks können nur mithilfe von Außerkraftsetzungen geändert werden.

Aktivieren von Diagnose- oder Wiederherstellungstasks

  1. Klicken Sie in der Betriebskonsole im Arbeitsbereich Erstellung mit der rechten Maustaste auf einen Monitor, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Diagnose und Wiederherstellung.

  3. Stellen Sie auf der Registerkarte Diagnose und Wiederherstellung im Abschnitt Diagnosetasks konfigurieren oder Wiederherstellungstasks konfigurieren sicher, dass der gewünschte Task ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Bearbeiten.

  4. Klicken Sie auf der Registerkarte Außerkraftsetzungen auf Außerkraftsetzung. Sie können diese Überwachung für Objekte eines bestimmten Typs oder für alle Objekte in einer Gruppe außer Kraft setzen. Nach Auswahl des außer Kraft zu setzenden Gruppen- oder Objekttyps wird das Dialogfeld Außerkraftsetzungseigenschaften geöffnet. Weitere Informationen zum Anwenden einer Außerkraftsetzung finden Sie unter Verwenden von Klassen und Gruppen für Außerkraftsetzungen in Operations Manager.

  5. Klicken Sie im Abschnitt Parameter mit Außerkraftsetzungssteuerung auf Aktiviert, und legen Sie den Außerkraftsetzungswert auf True fest.

  6. Wählen Sie in der Liste Ziel-Management Pack auswählen ein Management Pack aus, oder klicken Sie auf Neu, um ein neues, nicht versiegeltes Management Pack zu erstellen. Weitere Informationen zum Auswählen eines Ziel-Management Packs finden Sie unter Erstellen von Management Packs für Außerkraftsetzungen.

  7. Klicken Sie auf OK. Schließen Sie die offenen Eigenschaftenfenster.

Nächste Schritte