Vorübergehendes Anhalten der Überwachung mithilfe des Wartungsmodus
Wichtig
Diese Version von Operations Manager hat das Supportende erreicht. Sie sollten ein Upgrade auf Operations Manager 2019 durchführen.
Mithilfe des Wartungsmodus können Sie Warnungen oder Fehler vermeiden, die auftreten können, wenn ein überwachtes Objekt (z.B. ein Computer, eine SQL-Datenbank oder eine verteilte Anwendung) zur Wartung offline geschaltet wird. Im Wartungsmodus werden die folgenden Funktionen angehalten:
Regeln und Monitore
Benachrichtigungen
Automatische Antworten
Statusänderungen
Neue Warnungen
Nehmen wir an, auf eine Exchange-Postfachrolle auf einem Windows-Server wird ein Exchange Server-Service Pack angewendet. Diese Wartung per Softwareupdate sollte 60 Minuten in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit wird die Postfachdatenbank auf diesem Server nicht verfügbar sein.
In diesem Fall können die Exchange-Postfachrolle und die enthaltenen Komponenten anstelle des gesamten Computers in den Wartungsmodus versetzt werden. So können Sie weiterhin die anderen Komponenten überwachen, die auf dem Server ausgeführt werden, einschließlich des Windows-Betriebssystems, während die Wartung ausschließlich für die Exchange Server-Anwendung ausgeführt wird.
Sie können mindestens ein zu überwachendes Objekt auswählen, und es bei Bedarf in den Wartungsmodus versetzen, oder Sie können an Ihrem Dienst oder Ihren Wartungsfenstern ausgerichtete Zeitpläne definieren und die Objekte gemäß dieser Zeitpläne in Zukunft automatisch in den Wartungsmodus versetzen. Die neue Zeitplanungsfunktion ermöglicht es Ihnen:
den Wartungsmodus täglich, wöchentlich oder monatlich für eine bestimmte Zeit zu planen.
verschiedene Entitätsklassen und -gruppen auszuwählen und sie im Rahmen eines einzigen Zeitplans in den Wartungsmodus zu versetzen.
alle Wartungsmodus-Zeitpläne auf einem einzigen Bildschirm anzuzeigen.
mehrere Aufträge für die gleiche überwachte Entität zu planen.
Wichtig
Lesen Sie die folgenden wichtigen Informationen zur Konfiguration von und der Arbeit mit dem Feature für Wartungszeitpläne durch:
Sie können den Endzeitpunkt eines ausgeführten Zeitplans ändern. Die Änderung gilt jedoch nur für den Zeitplan, der aktuell ausgeführt wird. Wenn Sie die Endzeit für zukünftige Ausführungen ändern möchten, müssen Sie zuerst den Zeitplan anhalten und anschließend Ihre Änderungen anwenden.
Mit Operations Manager 2019 UR2 wird bei der Änderung eines Wartungszeitplans die späteste Zeit verwendet. Ein ausführliches Beispiel finden Sie hier.
Beim Erstellen oder Bearbeiten eines Wartungszeitplans dürfen nicht mehr als 216 Objekte gleichzeitig eingeschlossen werden. Wenn die Anzahl der Objekte 216 überschreitet, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt: Die Verbindung zwischen Server und Client wurde getrennt. Rufen Sie ManagementGroup.Reconnect() auf, um die Verbindung wiederherzustellen.
Wenn Sie mehr als 216 Objekte einschließen möchten, müssen Sie eine oder mehrere Gruppen mit allen Objekten erstellen, die dem Wartungszeitplan hinzugefügt werden sollen, und dann einen Wartungszeitplan erstellen, der auf die Gruppe(n) verweist, oder einen vorhandenen Wartungszeitplan entsprechend bearbeiten. Sie können nicht mehr als 216 Gruppenobjekte gleichzeitig einschließen.
Auf den Wartungszeitplan wird die Zeitzone angewendet, die für den Windows-Computer angegeben wurde, der die Rolle „Verwaltungsserver“ hostet.
Die Umstellung auf die Sommerzeit wird nicht automatisch auf die Wartungszeitpläne angewandt. Sie müssen den Zeitplan manuell auf die Sommerzeit anpassen.
Sie können Verlaufsdaten für den Zeitpunkt abrufen, an dem eine überwachte Entität in den Wartungsmodus versetzt wurde, indem Sie die Tabelle „MaintenanceModeHistory“ in der Operations Manager-Datenbank abfragen.
Das Konto für das System Center Operations Manager SDK muss Mitglied einer der folgenden SQL Server-Rollen sein, um die Wartungsmodusfunktion nutzen zu können:
- SQLAgentUserRole
- SQLAgentReaderRole
- SQLAgentOperatorRole
Weitere Informationen zum Festlegen des SDK-Aktionskontos finden Sie unter Kontoinformationen für Operations Manager
- Die unter dem Profil des Kontos für die operative Datenbank aufgeführten Konten müssen über die Berechtigung „SQLAgentOperatorRole“ für die MSDB-Datenbank verfügen.
- Sollte ein unter dem Profil des Kontos für die operative Datenbank aufgeführtes Konto keinen Zugriff auf die Berechtigung „SQLAgentOperatorRole“ für die MSDB-Datenbank haben, weisen Sie die Berechtigung „SQLAgentOperatorRole“ für die MSDB-Datenbank jedem Konto unter dem Profil des Kontos für die operative Datenbank zu.
- Werden unter dem Profil des Kontos für die operative Datenbank keine Konten aufgeführt, müssen die unter dem Profil des Standardaktionskontos verfügbaren Konten über die Berechtigung „SQLAgentOperatorRole“ für die MSDB-Datenbank verfügen. Diese Berechtigung wird bei einer Neuinstallation von SCOM 2019 automatisch gewährt. Im Falle eines Upgrades einer älteren SCOM-Version auf SCOM 2019 muss diese Berechtigung dagegen manuell gewährt werden.
Operations Manager unterstützt das Szenario, in dem der Wartungsmodus direkt über den mit dem Agent verwalteten Computer gestartet wird, und erlaubt es Systemadministratoren nun, einen Computer direkt über den Computer selbst in den Wartungsmodus zu versetzen, sodass diese Aufgabe nicht über die Betriebskonsole durchgeführt werden muss. Dazu kann das neue PowerShell-Cmdlet Start-SCOMAgentMaintenanceMode verwendet werden.
In dem folgenden Abschnitt wird das Arbeiten mit den verschiedenen Optionen des bedarfsgesteuerten Wartungsmodus beschreiben.
Der bedarfsgesteuerte Wartungsmodus
So versetzen Sie ein überwachtes Objekt in den Wartungsmodus
Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Operations Manager-Administratorrolle ist.
Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Überwachung.
Erweitern Sie im Arbeitsbereich Überwachung den Knoten Überwachung, und klicken Sie dann auf Windows-Computer.
Klicken Sie im Bereich Windows-Computer mit der rechten Maustaste auf den Computer, den Sie in den Wartungsmodus versetzen möchten. Klicken Sie dann auf Wartungsmodusund anschließend auf Wartungsmodus starten. Sie können mehrere Computer zugleich in den Wartungsmodus versetzen, indem Sie STRG oder UMSCHALT gedrückt halten, während Sie zur Auswahl auf die betreffenden Computer klicken.
Klicken Sie im Dialogfeld Wartungsmoduseinstellungen unter Übernehmen fürauf Nur ausgewählte Objekte, wenn der Computer in den Wartungsmodus versetzt werden soll. Ansonsten klicken Sie auf Ausgewählte Objekte und alle darin enthaltenen Objekte.
Aktivieren Sie Geplant , wenn es sich um ein geplantes Ereignis handelt; ansonsten lassen Sie das Kontrollkästchen deaktiviert.
Klicken Sie in der Liste Kategorie auf die entsprechende Wartungskategorie.
Wählen Sie unter Dauerdie Anzahl von Minuten aus bzw. geben Sie sie ein, oder wählen Sie die Spezifische Endzeitaus bzw. geben Sie sie ein. Klicken Sie dann auf OK. Im Bereich Computer wird in der Spalte Wartungsmodus des ausgewählten Computers ein Symbol für den Wartungsmodus angezeigt.
Hinweis
Der Mindestwert für Anzahl der Minuten ist 5. Der Höchstwert ist 1.051.200 (2 Jahre). Zum Starten des Wartungsmodus beträgt die maximale Wartezeit 5 Minuten.
So bearbeiten Sie Wartungsmoduseinstellungen für ein überwachtes Objekt
Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Operations Manager-Administratorrolle ist.
Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Überwachung.
Erweitern Sie im Arbeitsbereich Überwachung den Knoten Überwachung, und klicken Sie dann auf Windows-Computer.
Klicken Sie im Bereich Windows-Computer mit der rechten Maustaste auf den Computer, dessen Einstellungen Sie bearbeiten möchten. Klicken Sie dann auf Wartungsmodusund anschließend auf Einstellungen für Wartungsmodus bearbeiten.
Bearbeiten Sie im Dialogfeld Wartungsmoduseinstellungen die Einstellungen, die Sie ändern möchten, und klicken Sie dann auf OK.
So beenden Sie den Wartungsmodus für ein überwachtes Objekt
Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Operations Manager-Administratorrolle ist.
Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Überwachung.
Erweitern Sie im Arbeitsbereich Überwachung den Knoten Überwachung, und klicken Sie dann auf Windows-Computer.
Klicken Sie im Bereich Windows-Computer mit der rechten Maustaste auf den Computer, dessen Wartungsmodus Sie beenden möchten. Klicken Sie dann auf Wartungsmodusund anschließend auf Wartungsmodus anhalten.
Gehen Sie im Dialogfeld Wartungsmodus wie folgt vor:
Wenn Sie die Option Ausgewählte Objekte und alle darin enthaltenen Objekte ausgewählt haben, als Sie den Computer in den Wartungsmodus versetzt haben, wählen Sie Enthaltene Objekte entfernen aus, und klicken Sie dann auf Ja.
Wenn Sie die Option Nur ausgewählte Objekteausgewählt haben, heben Sie die Auswahl Enthaltene Objekte entfernen auf, und klicken Sie dann auf Ja.
Im Bereich Windows-Computer wird das Wartungsmodussymbol in der Spalte Wartungsmodus für den ausgewählten Computer nicht mehr angezeigt.
Hinweis
Da Operations Manager die Einstellungen des Wartungsmodus nur einmal alle 5 Minuten abruft, kann sich die geplante Entfernung eines Objekts aus dem Wartungsmodus verzögern.
Aktivieren über das Zielsystem
Der Wartungsmodus kann mithilfe des PowerShell-Cmdlets Start-SCOMAgentMaintenanceMode von einem Systemadministrator direkt auf dem überwachten Windows-Computer aktiviert werden. Wenn ein Systemadministrator oder Bediener dieses PowerShell-Cmdlet auf dem Computer ausführt, protokolliert der Befehl ein Ereignis im Operations Manager-Ereignisprotokoll und speichert Argumente für die Wartungsaktivität wie Dauer, Grund, Kommentar und Informationen (etwa die Zeit, zu der das Cmdlet aufgerufen wurde).
Das Kommentarfeld enthält Benutzerinformationen, insbesondere darüber, wer den Wartungsmodus aufgerufen hat. Eine Regel, die für den Agent gilt, liest diesen Registrierungseintrag zu dem Agent alle 5 Minuten mit dem PowerShell-Skript ReadMaintenanceModeRegEntry.ps1 aus, und markiert diesen Eintrag dann als ungültig, sodass dieser Eintrag beim nächsten Aufruf nicht ausgewählt wird. Der Schreibvorgang, der Teil der Regel ist und sich an den Verwaltungsserver richtet, legt den Wartungsmodus für den Agent auf Grundlage des aus der Registrierung ausgelesenen Datensatzes fest. Die Frequenz der Regelausführung kann in ein benutzerdefiniertes Intervall überschrieben werden.
Aktivieren über das Zielsystem
Der Wartungsmodus kann mithilfe des PowerShell-Cmdlets Start-SCOMAgentMaintenanceMode von einem Serveradministrator direkt auf dem überwachten Windows-Computer aktiviert werden. Wenn ein Serveradministrator oder Bediener dieses PowerShell-Cmdlet auf dem Computer ausführt, protokolliert der Befehl ein Ereignis, das Argumente für den Wartungsmodus wie Dauer, Grund, Kommentare und Informationen (etwa den Zeitpunkt des Cmdlet-Aufrufs) speichert.
Eine auf den Agent ausgerichtete Regel liest den Ereigniseintrag im Agent und speichert ihn in der Operations Manager-Datenbank. Es gibt noch eine weitere Regel: Microsoft.SystemCenter.Agent.MaintenanceMode.Trigger.Rule. Sie wird standardmäßig alle vier Minuten ausgeführt und liest dieses Ereignis aus der Operations Manager-Datenbank. Anschließend wird auf der Grundlage des aus dem Ereignis gelesenen Datensatzes der Wartungsmodus für den Agent festgelegt. Die Häufigkeitsregel kann mit einem benutzerdefinierten Wert überschrieben werden.
Start-SCOMAgentMaintenanceMode weist die folgende Syntax auf:
`Start-SCOMAgentMaintenanceMode -Duration <Double (in minutes)> [-Reason <string>] [-Comments <string>]`
Hinweis
Die Mindestwert für die Dauer sind 5 Minuten.
Die folgenden Gründe werden von dem Cmdlet akzeptiert:
- PlannedOther
- UnplannedOther
- PlannedHardwareMaintenance
- UnplannedHardwareMaintenance
- PlannedHardwareInstallation
- UnplannedHardwareInstallation
- PlannedOperatingSystemReconfiguration
- UnplannedOperatingSystemReconfiguration
- PlannedApplicationMaintenance
- UnplannedApplicationMaintenance
- ApplicationInstallation
- ApplicationUnresponsive
- ApplicationUnstable
- SecurityIssue
- LossOfNetworkConnectivity
Beispiele:
Geben Sie Folgendes ein, um ein Intervall von 5 Minuten mit dem Hauptgrund Planned und dem weiteren Grund Other festzulegen:
Start-SCOMAgentMaintenanceMode -Duration 5 –Reason PlannedOtherGeben Sie Folgendes ein, um ein Intervall von 10 Minuten ohne Grund zu festzulegen:
Start-SCOMAgentMaintenanceMode -Duration 10
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Wartungsmodus auf dem Windows-Zielcomputer zu initiieren.
Melden Sie sich auf dem Computer an.
Um auf Computern mit Windows Server 2012 und höher Windows PowerShell über den Startbildschirm als Administrator auszuführen, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf die Kachel Windows PowerShell und in der App-Leiste anschließend auf Als Administrator ausführen klicken.
Ändern Sie das Verzeichnis auf den Pfad C:\Programme\Microsoft Monitoring Agent\Agent, indem Sie eingeben.
Importieren Sie das Modul „MaintenanceMode.dll“, indem Sie
Import-module MaintenanceMode.dlleingeben.Geben Sie Start-SCOMAgentMaintenanceMode ein, und verwenden Sie die Parameter, um die Wartungsmodusanforderung zu konfigurieren.
Hinweis
Sie können im Operations Manager-Ereignisprotokoll nach der Ereignis-ID 2222 (gefolgt von mindestens einem Ereignis mit der ID 1215) suchen, um sich zu vergewissern, dass die Wartungsmodusanforderung erfolgreich war. Wenn Ereignis-ID 2222 vorhanden ist, ID 1215 jedoch fehlt, bedeutet dies, dass die Wartungsmodusanforderung nicht ausgeführt wurde. Sie müssen die Anforderung dann erneut auslösen.
Um die Anforderung erneut auszulösen, müssen Sie den Eintrag in der Registrierung für den Wartungsmodus mithilfe des folgenden Befehls entfernen und dann erneut das Cmdlet Start-SCOMAgentMaintenanceMode ausführen: .
Hinweis
Suchen Sie im Operations Manager-Ereignisprotokoll nach der Ereignis-ID 2222 (gefolgt von einem Ereignis mit der ID 2223), um sich zu vergewissern, dass die Wartungsmodusanforderung erfolgreich war. Sollte kein Ereignis mit der ID 2223 vorhanden sein, übermitteln Sie die Wartungsmodusanforderung erneut.
Planen des Wartungsmodus
In dem folgenden Abschnitt wird das Arbeiten mit den verschiedenen, für die Planung des Wartungsmodus verfügbaren Optionen beschreiben.
Erstellen eines Wartungszeitplans in der Betriebskonsole
Im folgenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie einen Wartungszeitplan für ausgewählte, überwachte Objekte für ein zukünftiges Datum in der Betriebskonsole erstellen.
Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das Mitglied der Operations Manager-Administratorrolle ist.
Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Verwaltung.
Erweitern Sie im Arbeitsbereich Verwaltung die Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Maintenance Schedules (Wartungszeitpläne).
Klicken Sie im Aufgabenbereich auf Wartungszeitplan erstellen.
Klicken Sie im Assistenten zum Erstellen eines Wartungsplans auf der Seite Objektauswahl auf Objekte hinzufügen/entfernen... , woraufhin das Dialogfeld Gruppenerstellungs-Assistent - Objektauswahl angezeigt wird.
Führen Sie im Dialogfeld Gruppenerstellungs-Assistent - Objektauswahl Folgendes aus:
Unter Search for list (Nach Liste suchen) ist das Standardelement Computer ausgewählt. Alternativ können Sie Computergruppe oder eine bestimmte Klasse wie z.B. das SQL Server 2012-Datenbank-Engine aus der Dropdownliste auswählen.
Optional können Sie im Feld Filter by part of the name (Nach Teil des Namens filtern) den Objektnamen oder einen Teil des Namens eingeben und dann auf Suchen klicken.
Wählen Sie im Feld Verfügbare Elemente die gewünschten Objekte aus, klicken Sie auf Hinzufügen und dann auf OK.
Klicken Sie auf der Seite Objektauswahl auf Weiter.
Sie können im Assistenten zum Erstellen eines Wartungszeitplans, auf der Seite Zeitplan Folgendes für den Wartungszeitplan angeben:
Wählen Sie die Häufigkeit aus, mit der der Zeitplan ausgeführt werden soll. Wenn Sie die Option Einmalig auswählen, wird der Task nur einmal am Startdatum und zur ausgewählten Zeit ausgeführt.
Wählen Sie unter Dauer die Startzeit aus, und wählen Sie unter Endzeit entweder die Anzahl der Minuten aus, oder geben Sie eine Genaue Endzeit ein.
Geben Sie unter Der Zeitplan ist gültig ab an, wann dieser Zeitplan wirksam wird. Klicken Sie auf die Option Der Zeitplan läuft ab am, und wählen Sie ein Ablaufdatum aus, wenn der Zeitplan nach einem bestimmten Zeitraum nicht mehr gültig sein soll.
Hinweis
Der Mindestwert für „Anzahl der Minuten“ ist 5. Der Höchstwert ist 1.051.200 (2 Jahre). Zum Starten des Wartungsmodus beträgt die maximale Wartezeit 5 Minuten.
Klicken Sie auf Weiter, sobald Sie die Konfiguration der Planungsoptionen abgeschlossen haben.
Geben Sie im Assistenten zum Erstellen eines Wartungsplans auf der Seite Details Folgendes ein:
Erstellen Sie einen Namen für den Zeitplan im Feld Zeitplanname.
Aktivieren Sie Geplant , wenn es sich um ein geplantes Ereignis handelt; ansonsten lassen Sie das Kontrollkästchen deaktiviert.
Klicken Sie in der Liste Kategorie auf die entsprechende Wartungskategorie.
Wählen Sie Zeitplan aktivieren aus, wenn Sie den Zeitplan jetzt aktivieren oder deaktivieren möchten, oder löschen Sie das Feld, wenn Sie beabsichtigen, den Zeitplan später zu aktivieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen, um Ihre Änderungen zu speichern.
Der neue Zeitplan wird in der Liste der Wartungszeitpläne angezeigt, und Sie können einen Wartungsplan in der Liste bearbeiten, deaktivieren oder löschen. Hierzu müssen Sie den Zeitplan in der Liste auswählen und die entsprechende Option im Aufgabenbereich auswählen.
Erstellen eines Wartungszeitplans in der Webkonsole
Im folgenden Verfahren wird beschrieben, wie Sie einen Wartungszeitplan für ausgewählte, überwachte Objekte für ein zukünftiges Datum in der Webkonsole erstellen.
Öffnen Sie einen Webbrowser auf einem beliebigen Computer, und geben Sie
http://<web host>/OperationsManagerein, wobeihttp://<web host>/OperationsManagerder Name des Computers ist, auf dem die Webkonsole ausgeführt wird.Klicken Sie im linken Bereich der Webkonsole auf Wartungszeitpläne.
Klicken Sie im oberen Bereich der Seite auf + Erstellen.
Führen Sie im Bereich Wartungszeitplan erstellen die folgenden Schritte aus:
Unter Nach Klassen suchen ist das Standardelement Computer ausgewählt. Alternativ können Sie Computergruppe oder eine bestimmte Klasse wie z.B. das SQL Server 2012-Datenbank-Engine aus der Dropdownliste auswählen.
Optional können Sie im Feld Nach Schlüsselwort suchen den Objektnamen und dann auf Suchen klicken.
Wählen Sie im Feld Verfügbare Objekte die gewünschten Objekte.
Erweitern Sie in diesem Abschnitt Zeitplan, und geben Sie folgende Informationen für Ihren Wartungszeitplan an:
Wählen Sie die Häufigkeit aus, mit der der Zeitplan ausgeführt werden soll. Wenn Sie die Option Einmalig auswählen, wird der Task nur einmal am Startdatum und zur ausgewählten Zeit ausgeführt.
Wählen Sie unter Dauer die Startzeit aus, und wählen Sie unter Endzeit entweder die Anzahl der Minuten aus, oder geben Sie eine Genaue Endzeit ein.
Geben Sie unter Der Zeitplan ist gültig ab an, wann dieser Zeitplan wirksam wird. Klicken Sie auf die Option Der Zeitplan läuft ab am, und wählen Sie ein Ablaufdatum aus, wenn der Zeitplan nach einem bestimmten Zeitraum nicht mehr gültig sein soll.
Hinweis
Der Mindestwert für „Anzahl der Minuten“ ist 5. Der Höchstwert ist 1.051.200 (2 Jahre). Zum Starten des Wartungsmodus beträgt die maximale Wartezeit 5 Minuten.
Erweitern Sie in diesem Abschnitt Abschluss, und geben Sie die folgenden Informationen an, um die Konfiguration Ihres benutzerdefinierten Wartungszeitplans abzuschließen:
Erstellen Sie einen Namen für den Zeitplan im Feld Zeitplanname.
Wählen Sie in der Dropdownliste Kategorie die entsprechende Wartungskategorie aus, oder lassen Sie den Standardwert von Andere (geplant) unverändert.
Optional können Sie im Feld Kommentar eine Beschreibung für die geplante Wartungsaufgabe eingeben.
Wählen Sie Zeitplan aktivieren aus, wenn Sie den Zeitplan jetzt aktivieren oder deaktivieren möchten, oder löschen Sie das Feld, wenn Sie beabsichtigen, den Zeitplan später zu aktivieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen, um Ihre Änderungen zu speichern.
Der neue Zeitplan wird in der Liste der Wartungszeitpläne angezeigt, und Sie können einen Wartungsplan in der Liste bearbeiten, deaktivieren, aktivieren oder löschen. Hierzu müssen Sie den Zeitplan in der Liste auswählen und die entsprechende Option aus dem Menü im oberen Bereich der Seite auswählen.
Aktivieren des geplanten Wartungsmodus mit SQL Always On
In früheren Versionen von Operations Manager haben Wartungszeitpläne, die auf Instanzen von SQL Server in einer Always On-Verfügbarkeitsgruppe ausgerichtet waren, um für hochverfügbare Operations Manager Datenbanken zu sorgen, im Falle eines Failovers auf ein Replikat in einer anderen SQL Server Instanz nicht funktioniert. Dieses Problem wurde in Operations Manager 2019 behoben, sodass dieses Verhalten nicht mehr auftritt und Wartungszeitpläne in einem Failoverszenario funktionieren.
Richtlinien
Im Zuge dieser Problembehebung werden die vorhandenen Zeitpläne auf das neue Design umgestellt. Dies geschieht beim Upgrade auf Operations Manager 2019 automatisch.
Sollten bei diesem Vorgang Fehler auftreten, werden diese in der folgenden Datenbanktabelle erfasst: [OperationsManager].[dbo].[MaintenanceModeSchedulesMigrationLogs]
Zeitpläne, die nicht erfolgreich auf das neue Design umgestellt werden konnten, müssen manuell konvertiert werden. Führen Sie dazu die folgenden Skripts für die Operations Manager-Datenbank aus: EXEC [dbo].[p_MaintenanceScheduleMigrateSchedule] '' Beispiel: EXEC [dbo].[p_MaintenanceScheduleMigrateSchedule] '1A6917C6-999C-E811-837B-02155DC77B3F'
Um alle Zeitpläne auf das neue Design umzustellen, verwenden Sie den folgenden Befehl: Delete [OperationsManager].[dbo].[MaintenanceModeSchedulesMigrationLogs] EXEC [dbo].[p_MaintenanceScheduleMigrateExistingSchedules]
Hinweis
Nach der Bereitstellung des Upgrades werden ggf. Wartungszeitpläne ausgelöst (mit einer maximalen Verzögerung von fünf Minuten). Die maximale Verzögerung kann durch Überschreiben der Regel Wartungsmodus konfiguriert werden. Der Standardwert von fünf Minuten dient dazu, einen starken Leistungseinbruch für das System zu vermeiden.
Späteste Endzeit bei Zeitplanüberschneidung
Hinweis
Dieses Feature steht ab UR2 zur Verfügung.
Aktuell gilt Folgendes: Liegt im Wartungsmodusfenster ein Konflikt für Objekte vor, wird die vorhandene geplante Zeit durch die neu aktualisierte Endzeit überschrieben. Übersteigt die neueste definierte Zeit den vorherigen Wert, bleibt der Computer für längere Zeit im Wartungsmodus. Wenn die definierte Maximaldauer jedoch kürzer ist, ist der Wartungsmodus für den Computer kürzer als erwartet, und es werden falsche Warnungen erzeugt.
Ein Beispiel: Der Benutzer Dan plant für dienstags zwischen 8 und 15 Uhr eine Wartung für alle Agents in Redmond. Danach erstellt der Benutzer Ryan einen weiteren Zeitplan, der vorsieht, dass der Wartungsmodus für alle Agents mit SQL Server jeweils dienstags zwischen 10 Uhr und 12 Uhr gestartet wird. In Redmond gibt es 500 Agents mit SQL Server, die nun den Wartungsmodus um 12 Uhr verlassen, was dazu führt, dass Dan falsche Warnungen und Tickets für diese Agents erhält.
Falsche Warnungen, die aufgrund des obigen Szenarios generiert werden, können viel Zeit und Geld kosten und zu Verzögerungen bei der Behebung der wirklichen Probleme einer Organisation führen. Ab dem Updaterollup 2 wird die definierte Endzeit durch die späteste Endzeit überschrieben, wenn für ein Objekt mehrere aktive Wartungsmoduszeitpläne vorhanden sind.
Mit 2019 UR2 wird der Wartungsmodus des Objekts zur spätesten definierten Endzeit beendet, falls ein Konflikt bei der Endzeit des Wartungsmodus vorliegt. Im obigen Beispiel wird der Wartungsmodus für die Server, die sich in Redmond befinden und über SQL Server verfügen, um 15 Uhr beendet, da es sich hierbei um die späteste definierte Endzeit handelt.