Verwalten des Service Manager Data Warehouse

Wichtig

Diese Version von Service Manager das Ende des Supports erreicht hat, wird empfohlen, ein Upgrade auf Service Manager 2019durchzuführen.

Um ein Data Warehouse zu verwalten, das hauptsächlich zu Berichtszwecken genutzt wird, müssen Sie für die Data Warehouse-Aufträge Wartungstasks ausführen. Sie können beispielsweise ihren Status anzeigen, Data Warehouse-Aufträge anhalten und fortsetzen, Zeitpläne einrichten, Zeitpläne aktivieren und deaktivieren und eine Fehlerbehandlung ausführen. Sie können alle diese Wartungstasks mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets ausführen. Einige der Tasks können Sie zudem über die Service Manager-Konsole ausführen.

Während der Bereitstellung haben Sie wie unter „Registrieren der Service Manager-Verwaltungsgruppe“ im Service Manager-Bereitstellungshandbuch beschrieben die Service Manager-Verwaltungsgruppe registriert. Durch diese Aktion wurden die Management Pack-Bereitstellung und der Auftrag MPSyncJob gestartet. Sie dürfen weitere Data Warehouse-Aufträge erst starten, wenn MPSyncJob abgeschlossen ist. Dies wird im Bereich Data Warehouse-Aufträge der Service Manager-Konsole angezeigt.

Zu Wartungszwecken werden zu verschiedenen Zeiten sieben Data Warehouse-Aufträge ausgeführt. Diese werden in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.

Data Warehouse-Auftrag BESCHREIBUNG
MPSyncJob Mit diesem Auftrag werden alle Management Packs aus der Service Manager-Quelle synchronisiert. Mit diesen Management Packs werden die Inhalte des Data Warehouse definiert. Dieser Auftrag wird gestartet, wenn Sie die Service Manager-Verwaltungsgruppe registrieren. Die erste Ausführung kann einige Stunden dauern.
DWMaintenance Bei diesem Auftrag werden Data Warehouse-Wartungsarbeiten, wie z. B. Indiziierung und Statistikupdates, ausgeführt. Dieser Auftrag wird automatisch nach der Ausführung des Auftrags MPSyncJob gestartet.
Entität (oder Optimierung) Bei Optimierungs- oder Bereinigungsfunktionen handelt es sich in der Regel um Aktivitäten, bei denen Daten auf der Grundlage konfigurierbarer Zeiträume gelöscht werden. Hinweis: In dieser Version von Service Manager werden Optimierungsfunktionen als Workflow behandelt. Für diesen Auftrag können keine Einstellungen konfiguriert werden.
Extrahieren Mit diesem Auftrag werden Daten aus der Service Manger-Datenbank abgerufen. Bei diesem Auftrag wird die Service Manager-Datenbank nach den Deltadaten der letzten Ausführung abgefragt. Diese neuen Daten werden in die DWStagingAndConfig-Datenbank des Data Warehouse geschrieben. In Service Manager werden zwei Extrahierungsaufträge ausgeführt: einer für die Service Manager-Verwaltungsgruppe und der andere für die Data Warehouse-Verwaltungsgruppe.
Transformieren Bei diesem Auftrag werden die Bereinigungs-, Neuformatierungs- und Zusammenfassungsfunktionen auf die unbehandelten Daten aus dem Staging-Bereich ausgeführt. Diese Funktionen sind erforderlich, um die Daten in das endgültige Format für die Berichtserstellung zu bringen. Die umgewandelten Daten werden in die DWRepository-Datenbank geschrieben.
Laden Bei diesem Auftrag werden die Daten aus der DWRepository-Datenbank abgefragt und anschließend in die DWDatamart-Datenbank eingefügt. Bei DWDatamart handelt es sich um die Datenbank für allen Berichtsanforderungen von Endbenutzern.

Auftragszeitplanung und -häufigkeit

Mit dem Zeitplan für einen Auftrag wird die Startzeit eines Auftrags bestimmt. Die Häufigkeit bezieht sich auf die Frage, wie oft der Auftrag nach dem Start ausgeführt wird. Ungeachtet von den Einstellungen für Zeitplan und Häufigkeit gilt: ein Auftrag wird erst ausgeführt, wenn der zugehörige Zeitplan aktiviert wurde. Mit Ausnahme des Auftrags Entität (Optimierung) ist für jeden Auftrag eine geplante Standardstartzeit eingerichtet - Mitternacht. In der nachstehenden Tabelle werden die geplanten Startzeiten, die Häufigkeit und die Zeitplanstandardeinstellungen aufgeführt.

Data Warehouse-Auftrag Geplante Startzeit Häufigkeit Standardmäßig aktiviert?
MPSyncJob Mitternacht Jede Stunde Ja
DWMaintenance Mitternacht Jede Stunde Ja
Extrahieren Mitternacht In Abständen von 5 Minuten Ja
Transformieren Mitternacht In Abständen von 30 Minuten Ja
Laden Mitternacht Jede Stunde Ja

In dieser Version von Service Manager werden Optimierungsfunktionen als Workflow behandelt. Für diesen Auftrag können keine Einstellungen konfiguriert werden.

PowerShell-Cmdlets

Im Service Manager-Modul für Windows PowerShell sind Cmdlets enthalten, die zur Verwaltung der Data Warehouse-Funktionen auf dem Hostserver des Data Warehouse verwendet werden. Alle Windows PowerShell-Cmdlets müssen mit Administratorrechten ausgeführt werden. Wenn Sie die Windows PowerShell-Hilfe anzeigen möchten, geben Sie den Befehl get-help ein, gefolgt von dem Namen des Cmdlets, zu dem Sie die Hilfe anzeigen möchten. Geben Sie beispielsweise get-help Set-SCDWJobSchedule. In diesem Szenario werden folgende Cmdlets verwendet:

  • Get-SCDWJobSchedule: Mit diesem Cmdlet wird der Zeitplan für einen Data Warehouse-Auftrag angezeigt.

  • Get-SCDWJob: Mit diesem Cmdlet wird der Status für alle wiederkehrenden Service Manager Data Warehouse-Aufträge angezeigt.

  • Get-SCDWMgmtGroup: Mit diesem Cmdlet werden Details zu einer Verwaltungsgruppe angezeigt, die beim Data Warehouse registriert ist.

  • Remove-SCDWMgmtGroup: Mit diesem Cmdlet wird eine Verwaltungsgruppe aus dem Data Warehouse gelöscht.

  • Set-SCDWJobSchedule: Mit diesem Cmdlet wird der Zeitplan für Data Warehouse-Aufträge eingerichtet.

  • Enable-SCDWJobSchedule: Mit diesem Cmdlet wird der Zeitplan für Data Warehouse-Aufträge aktiviert.

  • Disable-SCDWJobSchedule: Mit diesem Cmdlet wird der Zeitplan für Data Warehouse-Aufträge deaktiviert. Auftragszeitpläne sind standardmäßig deaktiviert.

Erste Schritte mit Data Warehouse-Aufträgen

Wenn Sie Registrierungen mit dem Service Manager Data Warehouse vornehmen, wird „MPSyncJob“ ausgeführt. Die erste Ausführung dieses Auftrags kann einige Stunden dauern. Wenn der Auftrag beendet wird, werden zwei Extrahierungsaufträge im Bereich „Data Warehouse - Aufträge“ aufgelistet. Ein Extraktionsauftrag wird als Extract_ Name der DataWarehouse-Verwaltungsgruppeund der andere als Extract_ Service ManagerVerwaltungsgruppennameaufgeführt. Wenn beide Extrahierungsaufträge angezeigt werden, wissen Sie, dass der Auftrag MPSyncJob abgeschlossen wurde und dass Sie nun mit weiteren Wartungsaufgaben fortfahren können.

Bereitstellung von Data Warehouse-Modulen

Die Data Warehouse-Modulbereitstellung in Service Manager beginnt, wenn ein Service Manager-Verwaltungsserver bei einem Data Warehouse-Verwaltungsserver registriert wird. In den folgenden Abschnitten werden Teile, Funktionen und Zeitpläne von Modulen beschrieben.

Management Pack-Synchronisierung

Die Management Pack-Synchronisierung ist der Vorgang, bei dem vom Data Warehouse erkannt wird, welche Klassen und Beziehungen in Quellsystemen vorhanden sind. Dieser Vorgang wird auch als MPSync bezeichnet. Für jedes Management Pack, von dem eine Klasse oder eine Beziehung definiert wird, werden vom Data Warehouse Extrahierungsaufträge zum Abrufen der Daten für diese Klasse oder Beziehung aus der entsprechenden Quelle erstellt. Diese Management Packs und die zugehörigen Aufträge werden zwischen den Systemen synchronisiert.

Nur versiegelte Management Packs und die entsprechenden Daten werden im Data Warehouse synchronisiert. Wenn Sie ein Management Pack ändern, müssen Sie die Versionsnummer erhöhen. Zudem dürfen Sie keine Änderungen vornehmen, die möglicherweise Fehler verursachen. Andernfalls kann das Management Pack nicht importiert werden. Beispielsweise dürfen keine Klassen, Eigenschaften oder Beziehungen entfernt werden. Entsprechend dürfen Datentypen nicht auf nicht unterstützte Weise geändert werden. Beispielsweise darf eine Zeichenfolgeneigenschaft nicht in eine numerische Eigenschaft geändert werden.

Der MPSync-Orchestrierungsauftrag wird alle 30 Minuten ausgeführt.

Es ist möglich, dass von mehreren Quellen auf dasselbe Management Pack verwiesen wird. Die Version im Quellsystem muss die gleiche oder eine höhere Version als die im Data Warehouse aufweisen, da sonst bei der Registrierung ein Fehler auftritt.

Es ist möglich, Management Packs aus dem Data Warehouse zu entfernen. Allerdings sollten Sie folgende Punkte beachten:

  1. Durch das Entfernen von Management Packs werden die Daten nicht aus dem Data Warehouse gelöscht, wie es in der Service Manager ist. Stattdessen wird die Datenbanksicht gelöscht, auf die Benutzer Zugriff erhalten.

  2. Wenn Sie ein Management nach dem Löschen erneut importieren, werden die Verlaufsdaten erneut angezeigt.

    Hinweis

    Nur versiegelte Management Packs werden von Service Manager in Richtung Data Warehouse synchronisiert. Eine Ausnahme stellen Listenelemente dar, die auch als Aufzählung bezeichnet. Gruppen oder Warteschlangen werden in Richtung Datawarehouse synchronisiert, unabhängig davon, ob sie sich in einem versiegelten oder in einem nicht versiegelten Management Pack befinden.

Aus Service Manager importierte Management Packs sind Service Manager-spezifisch und Data Warehouse-spezifisch. Von den Service Manager-Management Packs werden Informationen darüber bereitgestellt, wie die Service Manager-Datenbank strukturiert ist. Von den Data Warehouse-Management Packs werden Struktur und Prozesse der Data Warehouse-Datenbanken gesteuert.

Berichtbereitstellung

Beim Management Pack-Synchronisierungsprozess werden Management Pack aus Service Manager importiert. Zudem wird definiert, wie mit diesen Management Packs die Struktur geformt, die Daten verschoben und Berichte für das Data Warehouse und die Berichterstellung kopiert werden. Nach der Synchronisierung dieser Management Packs zwischen Service Manager und dem Data Warehouse werden die Daten abgerufen, und Berichte werden für die Verwendung durch den Benutzer bereitgestellt.

Sequenziell werden Berichte in folgendem Prozess bereitgestellt:

  1. Nach der Synchronisierung aller erkannter Management Packs mit dem Data Warehouse wird von der Management Pack-Synchronisierung der Workflow für die Berichtbereitstellung ausgelöst.
  2. Da die Datenbank „DWStagingandConfig“ das letzte Ziel der synchronisierten Management Pack ist, wird beim Bereitstellungsworkflow abgefragt, ob die Datenbank „DWStagingandConfig“ neue oder geänderte Berichte zur Bereitstellung oder zu entfernende Berichte enthält.
  3. Beim Bereitstellungsworkflow werden neue oder aktualisierte Berichte über die SSRS-Webdienste auf dem SSRS-Server (SQL Server Reporting Services) veröffentlicht.
  4. Die Berichte und die entsprechenden Metadaten werden mit SSRS speichert.
  5. Der Workflow für die Schemabereitstellung wird durch die Management Pack-Synchronisierung ausgelöst.
  6. Noch einmal: Informationen, durch die Schemaänderungen verursacht werden, werden von der Datenbank „DWStagingandConfig“ basierend auf den neu synchronisierten Management Packs abgerufen, von denen Änderungen verursacht werden.
  7. Schemaänderungen werden in der Datenbank „DWRepository“ bereitgestellt.
  8. Erforderliche Änderungen an ETL-Modulen werden in der Datenbank „DWStagingandConfig“ vorgenommen.

Management Packs, die nur Service Manager-spezifische Informationen enthalten, führen nicht dazu, dass die Bereitstellungsaktivitäten ausgeführt werden. Sie werden nur für neue Data Warehouse- und berichterstellungsspezifische Elemente ausgelöst.

Grundlegendes zu ETL-Prozessen

Nach der Bereitstellung von Data Warehouse-Schema und -Berichten wird die Datenbank „DWDataMart“ mit den eigentlichen Daten für die Berichterstellung aufgefüllt. Hierzu werden ETL-Prozesse verwendet. Diese drei Prozesse haben jeweils einen eigenen bestimmten Zweck:

  • Der ProzessExtrahieren wurde speziell für die Verarbeitung großer Datenvolumen aus mehreren Quellen entwickelt. Mithilfe dieses Prozesses können Daten in einen zum Bearbeiten der Daten erstellten Bereich verschoben werden.
  • Der ProzessTransformieren wurde zur Optimierung komplexer logischer Vorgänge sowie von Integrationsvorgängen entwickelt. Bei diesem Prozess findet der Hauptteil des ETL-Prozesses statt.
  • Der ProzessLaden wurde zum Massenübertragen der bereits verarbeiteten Daten an das entsprechende Ziel entwickelt.

Einer der Gründe für drei unterschiedliche Datenbanken ist der, dass Sie auf diese Weise Ihre Hardwareumgebung einfacher optimieren können. In Umgebungen mit hohen Datenvolumen müssen sich die Datenbanken „DWStagingandConfig“ und „DWRepository“ auf Computerhardware befinden, die für Lese-/Schreib-E/A-Vorgänge optimiert sind. Die Computerhardware, auf der die Datenbank „DWDatamart“ gehostet wird, muss für Lese-E/A-Vorgänge optimiert sein. Vor diesem Hintergrund kann die Datenbank „DWDatamart“ getrennt von den Datenbanken „DWStagingandConfig“ und „DWRepository“ auf einem anderen Server oder Datenträger gespeichert werden. Die Datenbanken „DWStagingandConfig“ und „DWRepository“ müssen jedoch auf einem Server gespeichert werden.

Auf hoher Ebene tritt ETL bei den beschriebenen Prozessen in folgenden Abschnitten auf. Wenn Sie Management Packs konfigurieren möchten, die für die benutzerdefinierte Berichterstellung verwendet werden, benötigen Sie ausführliche Informationen zu diesen Prozessen.

Extrahieren

Der Prozess „Extrahieren“ wird nach geplanten Intervallen gestartet. Extrahieren ist der Prozess, der Rohdaten aus Ihrem OLTP-Speicher (Online Transaction Processing System) abruft. In diesem Fall handelt es sich um die Service Manager Datenbank.

  1. Beim Prozess „Extrahieren“ wird Service Manager nach Deltadaten abgefragt, die sich seit der letzten Ausführung des Prozesses „Extrahieren“ angesammelt haben.
  2. Die neuen Daten werden in derselben einfachen Form wie in der Service Manager-Datenbank in die Datenbank „DWStagingandConfig“ geschrieben.

Transformieren

Der Prozess „Transformieren“ wird nach geplanten Intervallen gestartet. „Transformieren“ ist der Prozess, bei dem Rohdaten aus der Datenbank „DWStagingandConfig“ verschoben werden. Dabei werden die Bereinigungs-, Neuformatierungs- und Zusammenfassungsfunktionen ausgeführt, die erforderlich sind, um die Rohdaten in das endgültige Format für die Berichtserstellung zu bringen. Die umgewandelten Daten werden in die DWRepository-Datenbank geschrieben.

Laden

Der Prozess „Laden“ wird nach geplanten Intervallen gestartet. Beim Prozess „Laden“ werden die Daten aus der Datenbank „DWRepository“ abgefragt. Die transformierten Daten aus „DWRepository“ werden in der Datenbank „DWDatamart“ eingefügt. Bei „DWDatamart“ handelt es sich um die Datenbank für alle Berichtsanforderungen von Endbenutzern.

Service Manager-Data Warehouse – Aufbewahrung

Standardmäßig werden Daten in Faktentabellen drei Jahre und Daten in Dimensions- und Outriggertabellen für einen unbegrenzten Zeitraum im Data Warehouse gespeichert. Allerdings können Sie die Aufbewahrungsdauer ändern, wenn Sie Daten länger aufbewahren oder umfassender bereinigen möchten.

Aufbewahrungseinstellungen für Faktentabellen

Es gibt zwei Arten von Aufbewahrungseinstellungen im Data Warehouse:

  • Global – Die globale Aufbewahrungsdauer für alle Faktentabellen in der Datenbank ist standardmäßig auf 3 Jahre festgelegt. Für alle anschließend erstellten Faktentabellen gilt diese Standardeinstellung für die Aufbewahrungsdauer.
  • Einzelne Faktentabellen – Für die präzise Aufbewahrungsdauer für jede einzelne Faktentabelle gilt die globale Einstellung von 3 Jahren, sofern Sie sie nicht ändern.

Global: Die globale Standardaufbewahrungsdauer für im Service Manager Data Warehouse gespeicherte Daten ist 3 Jahre, sodass für alle Faktentabellen „3 Jahre“ als Standardeinstellung für die Aufbewahrungsdauer gilt. Für alle nachfolgend erstellten Faktentabellen gilt diese Einstellung auch.

Einzelne Faktentabellen: Einzelne Faktentabellen übernehmen bei ihrer Erstellung die globale Aufbewahrungsdauer, die Sie nach Bedarf jedoch anpassen können. Sie können die standardmäßigen einzelnen Faktentabellen, die während der Installation erstellt wurden, nach Bedarf mit einer bestimmten Aufbewahrungsdauer konfigurieren.

So zeigen Sie die Aufbewahrungsdauer für Standard- oder spezifische Tabellen an

  • Verwenden Sie das PowerShell-Cmdlet Get-SCDWRetentionPeriod , um die Aufbewahrungsdauer entweder für eine bestimmte Faktentabelle in einer bestimmten Data Warehouse-Datenbank oder den Standardwert für Faktentabellen in der Datenbank abzurufen. Unter Get-SCDWRetentionPeriod finden Sie eine ausführliche Beschreibung der verfügbaren Parameter und Beispielsyntax.

So legen Sie die Aufbewahrungsdauer für Standard- oder spezifische Tabellen fest

  • Verwenden Sie das PowerShell-Cmdlet Set-SCDWRetentionPeriod , um die Aufbewahrungsdauer entweder für eine bestimmte Faktentabelle in einer bestimmten Data Warehouse-Datenbank oder den Standardwert für Faktentabellen in der Datenbank festzulegen. Unter Set-SCDWRetentionPeriod finden Sie eine ausführliche Beschreibung der verfügbaren Parameter und Beispielsyntax.

Erneutes Importieren von zuvor entfernten Management Packs

Beim Entwickeln und Testen von Management Packs mit Berichten, von denen auf Data Warehouse-Daten zugegriffen wird, ist es ggf. erforderlich, Management Packs zu entfernen und später neu zu importieren. Wird ein Management Pack aus dem Data Warehouse entfernt, und das neue Management Pack enthält einen identischen Namen für eine Dimension, einen Fakt oder einen Cube mit einem Schema, das sich von dem des ursprünglichen Management Packs unterscheidet, muss die Dimensions- bzw. Faktentabelle manuell aus den Datenbanken „DWRepository“ und „DWDataMart“ gelöscht werden. Zudem müssen alle verweisenden Cubes aus der SQL Server Analysis Services (SSAS)-Datenbank gelöscht werden.

Wird bereits von einem vorhandenen Datencube auf eine Dimension oder einen Fakt verwiesen, müssen zudem vor der Deinstallation des neuen Management Packs das Management Pack, das den Datencube enthält, sowie der Datencube selbst gelöscht werden. Da in Service Manager die Dimensions- bzw. Faktentabelle nicht aus der DataSourceView-Ansicht und Dimensionen nicht aus der SSAS-Datenbank gelöscht werden, müssen Sie Informationen, auf die ein Datencube verweist, manuell löschen. Verwenden Sie in diesem Fall SQL Server Management Studio zum Löschen aller benutzerdefinierten, mit dem Management Pack erstellten Datencubes aus der DWASDatabase-Datenbank, bevor Sie ein aktualisiertes Management Pack neu registrieren oder neu installieren.

Generell sollten Sie die Verwendung identischer Namen für Dimensionen, Fakten und Cubes in unterschiedlichen Schemas vermeiden. Service Manager unterstützt diese Bedingung nicht.

Aktivieren oder Deaktivieren von Zeitplänen für Data Warehouse-Aufträge

Hier wird beschrieben, wie Sie den Zeitplan für ETL-Aufträge nach Bedarf aktivieren. Sie können dieses Verfahren verwenden, um den Zeitplan für jeden beliebigen Data Warehouse-Auftrag zu aktivieren. Standardmäßig sind die Zeitpläne für die Aufträge „Extrahieren“, „Transformieren“ und „Laden“ (ETL) aktiviert. In dieser Version von Service Manager können Sie die Zeitpläne nur mithilfe von Windows PowerShell aktivieren.

So aktivieren Sie einen Zeitplan für einen Data Warehouse-Auftrag mithilfe eines Windows PowerShell-Cmdlets

  1. Klicken Sie auf dem Computer, auf dem der Verwaltungsserver des Data Warehouse gehostet wird, auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie auf Microsoft System Center > Service Manager 2016 > Service Manager Shell (Service Manager-Shell).

  2. Geben Sie die folgenden Befehle in die Windows PowerShell-Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie dann nach jedem Befehl die EINGABETASTE:

    Enable-SCDWJobSchedule -JobName Extract_<data warehouse management group name>
    
    Enable-SCDWJobSchedule -JobName Extract_<Service Manager management group name>
    
    Enable-SCDWJobSchedule -JobName Transform.Common
    
    Enable-SCDWJobSchedule -JobName Load.Common
    
  3. Geben Sie exitein, und drücken Sie die EINGABETASTE.

Sie können folgendes Verfahren verwenden, um den Zeitplan für ETL-Aufträge (Extrahieren, Transformieren und Laden) zu deaktivieren. Sie können mit demselben Verfahren auch den Zeitplan für jeden beliebigen Data Warehouse-Auftrag deaktivieren. In dieser Version von Service Manager können Sie die Zeitpläne nur mithilfe von Windows PowerShell deaktivieren.

So deaktivieren Sie einen Zeitplan für einen Data Warehouse-Auftrag mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets

  1. Klicken Sie auf dem Computer, auf dem der Verwaltungsserver des Data Warehouse gehostet wird, auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie auf Microsoft System Center > Service Manager 2016 > Service Manager Shell (Service Manager-Shell).

  2. Geben Sie die folgenden Befehle in die Windows PowerShell-Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie nach jedem Befehl die EINGABETASTE:

    Disable-SCDWJobSchedule -JobName Extract_<data warehouse management group name>
    
    Disable-SCDWJobSchedule -JobName Extract_<Service Manager management group name>
    
    Disable-SCDWJobSchedule -JobName Transform.Common
    
    Disable-SCDWJobSchedule -JobName Load.Common
    
  3. Geben Sie exitein, und drücken Sie die EINGABETASTE.

Beenden und Starten eines Data Warehouse-Auftrags

Sie können Data Warehouse-Aufträge, die in Service Manager ausgeführt werden, beenden und starten. Es kann beispielsweise erforderlich sein, alle laufenden Data Warehouse-Aufträge zu beenden, um zu gewährleisten, dass ein Sicherheitsupdate für den Data Warehouse-Verwaltungsserver keinen Einfluss auf laufende Aufträge nimmt. Nach dem Update und Neustart des Verwaltungsservers werden alle Data Warehouse-Aufträge fortgesetzt. Sie können Aufträge beenden und wieder starten, indem Sie die Service Manager-Konsole oder Windows PowerShell-Cmdlets verwenden. Für das hier aufgeführte Beispiel wird angenommen, dass nur die Aufträge Extrahierung, Transformation und Laden (extract, transform, load, ETL) ausgeführt werden.

Hinweis

Weitere Informationen zur Verwendung der Service Manager-Cmdlets für Windows PowerShell finden Sie unter Konfigurieren und Verwenden von Service Manager-Cmdlets für Windows PowerShell.

Beenden und Starten von Data Warehouse-Aufträgen über die Service Manager-Konsole

  1. Klicken Sie in der Service Manager-Konsole auf Data Warehouse.
  2. Erweitern Sie Data Warehouse, und klicken Sie dann auf Data Warehouse-Aufträge.
  3. Wählen Sie im Bereich Data Warehouse-Aufträge einen Auftrag aus, der gerade ausgeführt wird, und klicken Sie dann in der Liste Tasks auf Anhalten.
  4. Wiederholen Sie diesen Schritt für jeden Data Warehouse-Auftrag.
  5. Wählen Sie im Bereich Data Warehouse-Aufträge einen angehaltenen Auftrag aus, und klicken Sie dann in der Liste Tasks auf Fortsetzen, um diesen fortzusetzen.

Beenden aller Data Warehouse-Aufträge mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets

  1. Klicken Sie auf dem Computer, auf dem der Verwaltungsserver des Data Warehouse gehostet wird, auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie auf Microsoft System Center > Service Manager 2016 > Service Manager Shell (Service Manager-Shell).

  2. Geben Sie die folgenden Befehle in die Windows PowerShell-Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie dann nach jedem Befehl die EINGABETASTE:

    Stop-SCDWJob-JobName Extract_<data warehouse management group name>
    
    Stop-SCDWJob -JobName Extract_<Service Manager management group name>
    
    Stop-SCDWJob -JobName Transform.Common
    
    Stop-SCDWJob -JobName Load.Common
    
  3. Geben Sie exitein, und drücken Sie die EINGABETASTE.

Starten aller Data Warehouse-Aufträge mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets

  1. Klicken Sie auf dem Computer, auf dem der Verwaltungsserver des Data Warehouse gehostet wird, auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie auf Microsoft System Center > Service Manager 2016 > Service Manager Shell (Service Manager-Shell).

  2. Geben Sie die folgenden Befehle in die Windows PowerShell-Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie dann nach jedem Befehl die EINGABETASTE:

    Start-SCDWJob -JobName Extract_<data warehouse management group name>
    
    Start-SCDWJob -JobName Extract_<Service Manager management group name>
    
    Start-SCDWJob -JobName Transform.Common
    
    Start-SCDWJob -JobName Load.Common
    
  3. Geben Sie exitein, und drücken Sie die EINGABETASTE.

Planen eines Data Warehouse-Auftrags in Service Manager

Mithilfe des nachfolgenden Verfahrens kann in Service Manager ein Data Warehouse-Auftrag geplant werden.

Das Verfahren ist beispielsweise geeignet, wenn in Service Manager ein Zeitplan für Data Warehouse-Aufträge eingerichtet wurde. Sie können den Zeitplan für Data Warehouse-Aufträge ändern, um Standardzeiten für die Wartung der Service Manager-Datenbank und des Data Warehouses festzulegen. Der Zeitplan für Data Warehouse-Aufträge wird mithilfe des Cmdlets Set-SCDWJobSchedule eingerichtet. Über die Kombination des Cmdlets und des „ScheduleType Weekly“-Parameters – Set-SCDWJobSchedule -ScheduleType Weekly – können Aufträge zur Ausführung an bestimmten Wochentagen geplant werden. Über die nachfolgenden Befehle wird ein täglicher bzw. wöchentlicher Zeitplan aufgestellt:

Set-SCDWJobSchedule -JobName Transform.Common -ScheduleType Daily -DailyFrequency  01:00:00 -DailyStart 06:00
Set-SCDWJobSchedule -JobName Transform.Common -ScheduleType Weekly -WeeklyFrequency Tuesday, Thursday -WeeklyStart 06:00

Hinweis

Zur Ausführung von Windows PowerShell-Cmdlets muss die Ausführungsrichtlinie auf „RemoteSigned“ gesetzt sein.

Über das folgende Verfahren wird die Ausführung eines Transformationsauftrags auf alle 45 Minuten ab zwei Uhr nachts eingestellt. Sie können die Befehle bedarfsgemäß abändern.

Konfigurieren eines Zeitplans für Data Warehouse-Aufträge

  1. Klicken Sie auf dem Computer, auf dem der Verwaltungsserver des Data Warehouse gehostet wird, auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie auf Microsoft System Center > Service Manager 2016 > Service Manager Shell (Service Manager-Shell).

  2. Geben Sie in der Windows PowerShell-Eingabeaufforderung folgenden Befehl ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.

    Set-SCDWJobSchedule -JobName Transform.Common -ScheduleType Daily -DailyFrequency 00:45:00 -DailyStart 02:00
    

So überprüfen Sie den Zeitplan für Data Warehouse-Aufträge

  1. Klicken Sie auf dem Computer, auf dem der Verwaltungsserver des Data Warehouse gehostet wird, auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie auf Microsoft System Center > Service Manager 2016 > Service Manager Shell (Service Manager-Shell).

  2. Geben Sie folgenden Befehl ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE:

    Get-SCDWJobSchedule
    

Verarbeiten aller Dimensionen im Data Warehouse

Sie können alle Dimensionen im Data Warehouse in einem Vorgang verarbeiten, indem Sie Windows PowerShell-Cmdlets verwenden, anstatt jede Dimension einzeln zu verarbeiten. Verwenden Sie auf dem Server, der SQL Server Analysis Services (SSAS) hostet, folgendes Windows PowerShell-Skript. Achten Sie darauf, den vollqualifizierten Servernamen anzugeben. Sie können jeden Befehl einzeln eingeben oder diese als Windows PowerShell-Skriptdatei (PS1-Datei) speichern und anschließend das Skript ausführen.

Bevor Sie die Service Manager-Cmdlets verwenden können, müssen Sie die Service Manager-Shell konfigurieren. Weitere Informationen zur Konfiguration der Service Manager-Shell finden Sie unter Konfigurieren und Verwenden von Service Manager-Cmdlets für Windows PowerShell.

Verarbeiten aller Dimension mithilfe von Cmdlets

  • Kopieren Sie folgende Codeausschnitte, und fügen Sie diese ein, wenn die Eingabeaufforderung in einer Service Manager-Shell angezeigt wird:

    [System.Reflection.Assembly]::LoadWithPartialName("Microsoft.AnalysisServices") > $NULL
    
    $Server = New-Object Microsoft.AnalysisServices.Server
    $Server.Connect("<FullyQualifiedServerName>")
    $Databases = $Server.Databases
    $DWASDB = $Databases["DWASDataBase"]
    $Dimensions = New-Object Microsoft.AnalysisServices.Dimension
    $Dimensions = $DWASDB.Dimensions
    
    foreach ($Dimension in $Dimensions){$Dimension.Process("ProcessFull")}
    

Den Verlauf des Data Warehouse-Auftrags anzeigen

Während der Ausführung von Data Warehouse-Aufträgen in Service Manager wird deren Verlauf aufgezeichnet. Sie können diesem Verlauf entnehmen, wie lange ein Auftrag ausgeführt wurde oder wann er zum letzten Mal erfolgreich ausgeführt wurde. Wenn Sie den Verlauf von Data Warehouse-Aufträgen aufrufen, legen Sie über den Parameter NumberOfBatches fest, wie viele Einträge Sie anzeigen möchten. Mithilfe des nachfolgend erläuterten Verfahrens zeigen Sie die letzten fünf Einträge des Verlaufs der Data Warehouse-Aufträge an.

So zeigen Sie die letzten fünf Einträge des Verlaufs der Data Warehouse-Aufträge an

  1. Klicken Sie auf dem Computer, auf dem der Verwaltungsserver des Data Warehouse gehostet wird, auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie auf Microsoft System Center > Service Manager 2016 > Service Manager Shell (Service Manager-Shell).

  2. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    Get-SCDWJob -NumberOfBatches 5
    
  3. Geben Sie exitein, und drücken Sie die EINGABETASTE.

Den Status eines Data Warehouse-Auftrags anzeigen

Mit folgendem Verfahren können Sie den Status von Data Warehouse-Aufträgen in Service Manager anzeigen, um zu ermitteln, ob diese ausgeführt werden, beendet wurden oder ob ein Fehler aufgetreten ist.

So zeigen Sie den Status eines Data Warehouse-Auftrags über die Service Manager-Konsole an

  1. Klicken Sie in der Service Manager-Konsole auf Data Warehouse.
  2. Erweitern Sie im Bereich Verwaltung das Element Data Warehouse, und klicken Sie dann auf Data Warehouse-Aufträge.
  3. Im Bereich Data Warehouse-Aufträge wird eine Liste der Aufträge und deren Status angezeigt.

Anzeigen des Status von Data Warehouse-Aufträgen mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets

  1. Klicken Sie auf dem Computer, auf dem der Verwaltungsserver des Data Warehouse gehostet wird, auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie auf Microsoft System Center > Service Manager 2016 > Service Manager Shell (Service Manager-Shell).

  2. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    Get-SCDWJob
    
  3. Die Liste der Aufträge und deren Status wird nun angezeigt.

Beheben von Problemen bei Data Warehouse-Aufträgen in Service Manager

In Service Manager können Probleme mit Data Warehouse-Aufträgen auftreten. Nachdem der Assistent für Data Warehouse-Registrierung angeschlossen wurde und die Berichterstellung in der Service Manager-Konsole verfügbar ist, können Sie mit dem Erstellen von Berichten beginnen. Wenn beispielsweise der von Ihnen ausgeführte Incident Management-Bericht keine aktualisierten Daten anzeigt, können Sie das Problem mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets beheben.

Sie können das erste Verfahren befolgen, um mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets zu bestimmen, ob ein Auftrag misslungen ist, und können anschließend von diesem Auftrag erzeugte Fehlermeldungen untersuchen.

Mithilfe des zweiten Verfahrens kann das standardmäßige Zeitlimit für das Transformieren von Aufträgen geändert werden. Wenn Sie erkennen, dass der Data Warehouse-Transformationsauftrag nicht erfolgreich abgeschlossen wird, kann diese daran liegen, dass das standardmäßig dreistündige Zeitlimit für den Auftrag überschritten wurde. Dies kann passieren, wenn im Data Warehouse eine sehr große Datenmenge transformiert werden muss. Um zu bestätigen, dass dies tatsächlich geschieht, können Sie die Ereignisanzeige im Data Warehouse anzeigen, in dem Meldungen ähnlich wie: Timeout abgelaufen sind. Der Timeoutzeitraum, der vor Dem Abschluss des Vorgangs verstrichen ist oder der Server nicht reagiert. ist für ein Modul sichtbar. Als Beispiel wird die Meldung ggf. für das Modul "TransformEntityRelatesToEntityFact" angezeigt. Zum Beheben des Problems können Sie in diesem Fall das Zeitlimit auf einen höheren Wert als den Standardwert von 10.800 Sekunden festlegen.

So beseitigen Sie Fehler bei Data Warehouse-Aufträgen mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets

  1. Starten Sie auf dem Computer, der den Data Warehouse-Verwaltungsserver hostet, Windows PowerShell.

  2. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    Get-SCDWJob
    
  3. Überprüfen Sie die Ausgabe, und suchen Sie Aufträge mit dem Status Fehler.

  4. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. Verwenden Sie dabei den Namen des von dem Fehler betroffenen Data Warehouse-Auftrags als Wert des Parameters JobName .

    Get-SCDWJobModule -JobName Transform.Common
    
  5. Überprüfen Sie die Ausgabe auf Aufträge mit dem Status „Fehler“. In der Spalte Fehlermeldung werden bei diesem Status Informationen zu den Ursachen des Fehlers angezeigt.

  6. Wenn Sie den fehlgeschlagenen Auftrag erneut ausführen möchten, klicken Sie in der Service Manager-Konsole auf Data Warehouse.

  7. Erweitern Sie Data Warehouse, und klicken Sie dann auf Data Warehouse-Aufträge.

  8. Wählen Sie im Bereich Data Warehouse-Aufträge den betreffenden Auftrag aus, und klicken Sie dann in der Liste Tasks auf Fortsetzen .

So setzen Sie das Standardzeitlimit außer Kraft

  1. Bearbeiten Sie die Registrierung auf dem Data Warehouse-Verwaltungsserver, und stellen Sie dabei sicher, dass der Schlüsselname SqlCommandTimeout unter SOFTWARE\Microsoft\System Center\2016\Common\DAL mit dem Typ DWORD vorhanden ist. Falls er nicht vorhanden ist, erstellen Sie ihn.
  2. Versehen Sie die Einstellung, die Sekunden angibt, mit einem positiven Wert.
  3. Starten Sie Microsoft Monitoring Agent-Dienst neu.
  4. Sie können den Auftrag "Transform.common" fortsetzen, um die Änderung anzuzeigen.

Nächste Schritte