Bereitstellung virtueller Computer im VMM-Fabric
Wichtig
Diese Version von Virtual Machine Manager (VMM) hat das Supportende erreicht. Sie sollten ein Upgrade auf VMM 2019 durchführen.
Dieser Artikel stellt eine Übersicht über die Bereitstellung virtueller Maschinen (VMs) in der Compute-Fabric von System Center – Virtual Machine Manager (VMM) bereit. Außerdem bietet er Informationen zu Bereitstellungsmethoden und Features von VMM während der Bereitstellung.
Bereitstellung
VMs können mit einer Reihe verschiedener Methoden bereitgestellt werden:
- Erstellen von VMs von einer leeren virtuellen Festplatte: Sie erstellen eine VM und installieren ein Betriebssystem von einem ISO-Image, von Wechselmedien oder über einen Netzwerkstartvorgang mit einem PXE-Server.
- Erstellen einer VM von einer vorhandenen virtuellen Festplatte: Sie erstellen eine VM von einer virtuellen Festplatte (Virtual Hard Disk, VHD) in der VMM-Bibliothek. Es empfiehlt sich, eine VHD zu verwenden, die mit Sysprep generalisiert wurde.
- Klonen einer VM von einer vorhandenen VM: Klonen Sie eine vorhandene VM in der VMM-Bibliothek, um eine neue VM zu erstellen. Es empfiehlt sich, eine VM zu klonen, die mit Sysprep generalisiert wurde.
- Erstellen einer VM aus einer Vorlage: Erstellen Sie VMs mit konsistenten Einstellungen, die in einer VM-Vorlage konfiguriert wurden. Bei VM-Vorlagen handelt es sich um in der VMM-Bibliothek gespeicherte XML-Objekte. Sie können zum Steuern und Einschränken von VM-Einstellungen verwendet werden, die Self-Service-Benutzern zur Verfügung stehen. Vorlageneinstellungen umfassen das Profil des Gastbetriebssystems, ein Hardwareprofil und mindestens eine VHD, die zum Erstellen einer neuen VM verwendet werden kann.
- Erstellen einer VM in einer Dienstbereitstellung: In VMM können Sie Dienste als logische Gruppierung von VMs erstellen, die als eine einzelne Einheit konfiguriert und bereitgestellt werden. Ein Dienst mit einer Ebene umfasst eine einzelne VM. Dienste mit mehreren Ebenen umfassen mehrere VMs.
- Schnelles Bereitstellen einer VM mithilfe einer SAN-Kopie: Stellen Sie eine VM mithilfe von SAN-Kopiefunktionen (Storage Area Network) wie beispielsweise Momentaufnahmen und Klonen bereit. Sie können eigenständige VMs oder VMs innerhalb eines Dienstes im Handumdrehen bereitstellen.
Bereitstellen eines VM-Gastclusters
In einem Hyper-V-Cluster können Sie einen Gastfailovercluster bereitstellen, das aus mehreren VMs besteht und freigegebene vhdx-Dateien verwendet. VMM unterstützt Folgendes:
Sie können einen Gastfailovercluster bereitstellen, das freigegebene vhdx-Dateien auf einem Hyper-V-Failovercluster verwendet. Wenn Hyper-V in diesem Szenario freigegebene Clustervolumes auf Speichergeräten der Blockebene verwendet, werden die freigegebenen VHDX-Dateien auf einem freigegebenen Clustervolume gespeichert, das als freigegebener Speicher konfiguriert ist. Alternativ kann Hyper-V dateibasierten SMB-Speicher, der mit einem Dateiserver mit horizontaler Skalierung (SOFS) bereitgestellt wurde, als Speicherort für die freigegebenen VHDX-Dateien verwenden. Es werden weder weitere Speichertypen noch Drittanbieter-SMB-Speicher unterstützt.
VM-Platzierung
Wenn Sie eine VM bereitstellen oder migrieren, verwendet VMM eine intelligente VM-Platzierung, um verfügbare Hosts auszuwerten.
Mithilfe des Platzierungsalgorithmus werden die Leistungsdaten für die Arbeitsauslastung und den Host analysiert. Die Hosts werden anschließend auf einer Skala von einem Stern bis zu fünf Sternen bewertet, um die beste Wahl für die Platzierung anzugeben.
Die Platzierung umfasst eine Funktion für bevorzugte und mögliche Besitzer, mit der Sie angeben können, welche Hosts bei einem Failover von VMs bevorzugt und möglich sind.
Bei der Platzierung werden Speicherklassifizierungen berücksichtigt. In Clouds kann die VM-Platzierung auf spezifische Speicherklassifizierungen begrenzt werden.
Folgende Platzierungsoptionen können ausgewählt werden:
- Erstellen einer neuen VM: Der Platzierungsvorgang schlägt einen Host vor. Wenn ein Self-Service-Benutzer eine VM erstellt, weist VMM den Host automatisch basierend auf der höchsten Bewertung zu.
- Migrieren einer VM : Während der Migration stellt VMM Hostbewertungen bereit, um Sie bei der Auswahl eines Hosts zu unterstützen.
- Konvertieren einer VM zu Hyper-V: Der Konvertierungs-Assistent stellt eine Bewertung der Hosts bereit, sodass Sie den am besten geeigneten Host auswählen können.
Hostbewertungen
VMM bewertet alle Hosts innerhalb einer ausgewählten Hostgruppe und alle Hosts in untergeordneten Hostgruppen. Die Hostbewertungen werden auf einer Skala von 0 bis 5 Sternen berechnet, wobei es sich bei 5 Sternen um die höchste Bewertung handelt. Die Bewertungen basieren auf Standardkriterien, die nicht alle Informationen enthalten. Beispielsweise wird die Netzwerkverbindungsgeschwindigkeit nicht berücksichtigt.
Die Bewertungen beruhen auf einzelnen Hosts und nicht auf der relativen Eignung aller verfügbaren Hosts. Bewertungen für einen Host ändern sich nicht basierend auf den Bewertungen anderer Hosts.
VMM berechnet Hostbewertungen gemäß bestimmten Formeln, die in der folgenden Tabelle beschrieben werden.
- CPU-Bewertung: [1 – (CPU-Auslastung / (100 – CPU-Reserve))] × CPU-Gewichtung
- Bewertung des Arbeitsspeichers (RAM): [1 – (Verwendeter Arbeitsspeicher / (Gesamter Arbeitsspeicher – Arbeitsspeicherreserve))] × Arbeitsspeichergewichtung
- Bewertung der Datenträger-E/A-Kapazität: [1 – (Datenträger-E/A-Vorgänge pro Sekunde / Maximale Datenträger-E/A-Vorgänge pro Sekunde] × Datenträgergewichtung
- Netzwerkbewertung: [1 – (Netzwerkauslastung / (100 – Netzwerkreserve))] × Netzwerkgewichtung
Ein Host wird nur bewertet, wenn eine virtuelle Maschine platziert werden muss.
Die über einen Host erfassten Informationen werden mit den Informationen über die von der VM benötigten Ressourcen verglichen. Anschließend wird dem Host eine Bewertung zugewiesen.
Bei der automatischen Platzierung versucht VMM, den Host mit der höchsten Bewertung zu verwenden. Während der manuellen Platzierung wird die Hostbewertung angezeigt, sodass Sie den geeigneten Host auswählen können. Ab System Center 2012 SP1 können Sie einen Host in VMM auch dann auswählen, wenn noch nicht alle Hosts bewertet wurden. Der ausgewählte Host muss eine positive Anzahl von Sternen haben.
VMM misst die Auslastung von CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger und Netzwerk ungefähr alle 10 Minuten, um erneut eine durchschnittliche Bewertung zu berechnen, bei der es sich um den Durchschnitt aller Messwerte seit dem letzten Zurücksetzen der Hostbewertung handelt. Hostbewertungen werden zurückgesetzt, wenn Folgendes geschieht:
- Eine neue virtuelle Maschine wird erstellt.
- Eine virtuelle Maschine wird bereitgestellt, gespeichert, migriert oder gelöscht.
- Eine virtuelle Maschine wird eingeschaltet, ausgeschaltet oder in den beendeten, angehaltenen oder gespeicherten Zustand versetzt.
Bewertung 0
Ein Host wird möglicherweise mit 0 bewertet, wenn er die Bedingungen für eine Bewertung ungleich 0 nicht erfüllt. Die folgenden Kriterien müssen erfüllt sein, um eine Bewertung ungleich 0 zu erhalten:
Der Host muss mindestens eine Festplatte mit ausreichendem Speicher für den von der virtuellen Maschine insgesamt benötigten Festplattenspeicherplatz besitzen. Bei dynamischen Festplatten wird die aktuelle und nicht die maximale Festplattengröße verwendet.
Der Arbeitsspeicher, der für die virtuelle Maschine erforderlich ist, muss kleiner sein als die Menge an Arbeitsspeicher, die auf dem Host aktuell verfügbar ist. Ein Host muss auch ausreichenden Arbeitsspeicher zum Starten der virtuellen Maschine aufweisen. Beachten Sie, dass VMM die Option einer Überladung der Cloud- und Hostgruppenkapazität für Replikat-VMs bietet.
Bei aktiviertem dynamischen Arbeitsspeicher ist Folgendes zu beachten:
- Wenn die virtuelle Maschine (einschließlich ihrer Prüfpunkte) für die Verwendung von dynamischem Arbeitsspeicher konfiguriert ist, muss auch auf dem Host der dynamische Arbeitsspeicher aktiviert sein. Ist dies nicht der Fall, wird die Platzierung der virtuellen Maschine während der Erstellung oder Migration blockiert.
- Zur Platzierung einer neuen oder beendeten virtuellen Maschine muss der Host mindestens die Startspeicheranforderungen der virtuellen Maschine erfüllen.
- Zur Platzierung einer ausgeführten virtuellen Maschine muss der Host mindestens die aktuellen Speicheranforderungen der virtuellen Maschine erfüllen.
- Zur Platzierung einer virtuellen Maschine in einem gespeicherten Zustand wird der zuletzt bekannte Speicherauslastungswert der virtuellen Maschine mit dem Startspeicher der virtuellen Maschine verglichen.
Der Host muss alle virtuellen Netzwerke enthalten, die für die virtuelle Maschine erforderlich sind. Wenn Sie Netzwerktags verwenden, müssen die Netzwerkadresstags der virtuellen Maschine und des Hostcomputers identisch sein.
Ein Host im Wartungsmodus erhält automatisch die Bewertung 0.
Wenn eine Microsoft RemoteFX-3D-Grafikkarte auf der virtuellen Maschine aktiviert ist, muss der Host RemoteFX unterstützen und mindestens einen RemoteFX-fähigen Grafikprozessor mit genügend verfügbarem Arbeitsspeicher aufweisen. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind und die virtuelle Maschine ausgeführt wird, wird die Platzierung blockiert. Ist die virtuelle Maschine beendet oder in einem gespeicherten Zustand, wird die Bewertung 0 mit einer Warnung ausgegeben, aber die Platzierung wird nicht blockiert.
Hoch verfügbare virtuelle Maschinen müssen in Hostclustern platziert werden. VMM weist nicht geclusterten Hosts 0 Sterne zu, doch die manuelle Platzierung wird nicht blockiert. Wenn Sie eine hoch verfügbare virtuelle Maschine einem nicht geclusterten Host zuweisen, ist die virtuelle Maschine nach der Migration nicht mehr hoch verfügbar.
VMM blockiert die Migration von Hyper-V-Hosts zu Hosts, auf denen unterschiedliche Virtualisierungssoftware ausgeführt wird. Die Migration einer virtuellen Maschine mit spezifischen Funktionen, die von der Virtualisierungssoftware auf dem Host nicht unterstützt werden, wird blockiert. So ist auf Hyper-V-Hosts beispielsweise das Starten von einer SCSI-Festplatte nicht zulässig.
Umgang mit VMs der Generationen 1 und 2
In VMM können Sie VMs der Generation 1 und der Generation 2 erstellen.
- Sie können VM-Vorlagen hinzufügen und dabei Generation 1 oder 2 für eine Dienstvorlage angeben. Es werden die Eigenschaften für die von Ihnen ausgewählte Generation angezeigt.
- VMs der Generation 2 können nur auf einem Host ausgeführt werden, dessen Hostbetriebssystem diese unterstützt: Windows Server 2012 R2 und höher. VMM platziert z.B. keine VM der Generation 2 auf einem Host unter Windows Server 2012.
- Wenn Sie eine virtuelle Festplatte im VHD-Format für eine VM oder eine VM-Vorlage verwenden, weist diese VM automatisch Generation 1 auf, da VHD Generation 2 nicht unterstützt. Wenn Sie VHDX verwenden, können Sie die gewünschte Option auswählen.
- Wenn Sie als Ausgangspunkt für eine neue virtuelle Maschine oder Vorlage für virtuelle Maschinen eine vorhandene verwenden, wird die Generation durch die vorhandene bestimmt.
- Wenn Sie ein Hardwareprofil erstellen, können Sie zwischen Generation 1 und 2 auswählen. Wenn Sie das Profil in eine VM oder eine VM-Vorlage integrieren, geben Sie die gewünschte Generation an.
- In allen Assistenten und PowerShell-Cmdlets werden Ihnen Konfigurationsoptionen entsprechend der Generation der VM angeboten.
- VMs der Generationen 1 und 2 verarbeiten die Startreihenfolge auf unterschiedliche Weise.
- Für VMs der Generation 1 können Sie die Startreihenfolge beim Erstellen der VM in der VMM-Konsole unter den Hardwareeinstellungen anpassen. Sie können die Reihenfolge auch mithilfe des BootOrder-Parameters in PowerShell anpassen.
- Um die Startreihenfolge für VMs der Generation 2 anzupassen, benötigen Sie PowerShell und müssen beim Erstellen der VM den FirstBootDevice-Parameter verwenden. So legen Sie beispielsweise das erste Startgerät als Netzwerkadaptertyp fest: Set-SCVMTemplate -Template "Generation2template" –FirstBootDevice "NIC,0"
Optimieren der Bereitstellung
Differenzierende Datenträger
- Ein differenzierender Datenträger ist eine VHD, die Änderungen an einer anderen VHD oder einem Gastbetriebssystem in einer separaten Datei speichert.
- Wenn Sie einen differenzierenden Datenträger erstellen, ordnen Sie diesem eine andere VHD zu (den übergeordneten Datenträger). Auf dem differenzierenden Datenträger werden alle Änderungen gespeichert, die am übergeordneten Datenträger vorgenommen würden, wenn der differenzierende Datenträger nicht vorhanden wäre.
- Im Wesentlichen speichert ein differenzierender Datenträger Änderungen, ohne den übergeordneten Datenträger zu ändern.
- Mehrere differenzierende Datenträger können die gleiche übergeordnete VHD verwenden.
VMM optimiert die Unterstützung für differenzierende Datenträger und bietet daher Folgendes:
- Optimierte Migration von Speicher, von dem differenzierende Datenträger verwendet werden. Während einer Migration migriert VMM Basisdatenträger nur dann, wenn dies erforderlich ist.
- Optimieren Sie die Zeit für die Bereitstellung der virtuellen Maschine durch Nutzung von differenzierenden Datenträgern. VMM versucht, differenzierende Datenträger auf dem Zielcomputer zu identifizieren und zu nutzen.
- Durch die Verwendung differenzierender Datenträger wird die Bereitstellung des virtuellen Basisdatenträgers optimiert, indem für das Kopieren von Dateien auf die Gastmaschine bei der Dienstbereitstellung die Funktion Windows Offloaded Data Transfers (ODX) genutzt wird.
- Optimieren Sie die Zeit und die Speicherung beim Klonen virtueller Maschinen durch Nutzung von differenzierenden Datenträgern. VMM bietet die Möglichkeit zum Erstellen und Nutzen differenzierender Datenträger während des Klonens.
- Beachten Sie Folgendes: Wenn ein übergeordneter Datenträger verloren geht oder beschädigt wird, gehen auch alle VHDs verloren, die von diesem Datenträger abhängig sind. Daher sollten Sie einen Sicherungsplan einrichten.
Wenn Sie differenzierende Datenträger verwenden, sollten Sie die Verwaltung optimieren, indem Sie sicherstellen, dass nicht verwendete Festplatten regelmäßig entfernt werden.
Schnelles Kopieren von Dateien
Bei der Bereitstellung virtueller Maschinen muss VMM große Dateien, z.B. virtuelle Festplatten, kopieren bzw. verschieben.
Durch das schnelle Kopieren von Dateien wird die Leistung bei Dateiübertragungen erhöht, größtenteils durch Nutzung der Funktion Windows Offloaded Data Transfers (ODX). VMM verwendet weiterhin BITS (Background Intelligent Transfer) als Mechanismus für Dateiübertragungen, nutzt jedoch nach Möglichkeit ODX (z.B. zum Kopieren von Dateien in SANs, die ODX unterstützen). Dadurch wird die zeitliche Leistung bei VM-Bereitstellungen deutlich verbessert.
Bereitstellen von VMware-VMs
Nachdem Sie einen vCenter-Server und ESX/ESXi-Hosts eingerichtet haben, können Sie eine VMware-VM wie jede andere virtuelle Maschine bereitstellen. Beachten Sie Folgendes:
- Sie können VMware-VMs in der VMM-Bibliothek anordnen und speichern.
- Sie können virtuelle VMware-Maschinen, VMDK-Dateien und VMware-Vorlagen in der VMM-Bibliothek anordnen und speichern. V
- Sie können VMs aus in der Bibliothek gespeicherten VMware-Vorlagen erstellen. Sie können auch auf vSphere-Hosts gespeicherte Vorlagen importieren (nur Metadaten der Vorlage werden in VMM importiert). VMM unterstützt keine älteren VMDK-Datenträgertypen. Die folgenden Datenträgertypen werden unterstützt:
- Reguläre VMDK-Dateien (VMFS und monolithicFlat)
- VMDK-Dateien, die für den Zugriff auf physische Datenträger verwendet werden (vmfsPassthroughRawDeviceMap)
- Momentaufnahmen (vmfssparse)
- Sie können neue VMware-VMs aus VMDK-Vorlagen erstellen.
- Sie können VMM-Dienste auf vSphere-Hosts bereitstellen, nicht jedoch auf vApps.
- Beim Erstellen, Bereitstellen oder Migrieren virtueller VMware-Maschinen können Sie die VMs basierend auf Hostbewertungen auf VMware-Hosts platzieren. Hierzu gehört auch die gleichzeitige VM-Bereitstellung, wenn Sie einen Dienst bereitstellen.
- Sie können die dynamische Optimierung und die Energieoptimierung für VMware-VMs verwenden.
- Sie können reguläre VMM-Netzwerkaufgaben durchführen, z. B. logische Netzwerke, statische IP-Adressen und MAC-Adressen Windows-basierten VMs unter VMware zuweisen.
- VMware-VMs mit VHDs, die mit einem IDE-Bus verbunden sind, werden von VMM nicht unterstützt.
- VMM unterstützt VMware-Festplatten für die schlanke Speicherzuweisung über den dynamischen Datenträgertyp. Beachten Sie, dass ein Datenträger für die schlanke Speicherzuweisung konfiguriert wird, wenn Sie einen VM auf einem vSphere-Host erstellen und bereitstellen, der für die Verwendung eines dynamischen Datenträgers konfiguriert ist. Wenn eine virtuelle Maschine als Datenträger für die schlanke Speicherzuweisung erstellt wurde, wird er von dem Out-of-Band-VM als dynamisch angezeigt. Wenn Sie einen Datenträger für die schlanke Speicherzuweisung in der Bibliothek speichern, wird er von VMM als Datenträger mit fester Größe gespeichert. Er ist auch weiterhin ein Datenträger mit fester Größe, wenn Sie auf seiner Grundlage eine virtuelle Maschine erstellen.
Konvertieren von VMware-VMs zu Hyper-V
Es gibt zurzeit eine Reihe von Methoden, um VMware-VMs zu Hyper-V zu konvertieren (V2V):
- Assistent zum Konvertieren von virtuellen Maschinen: Sie können diesen Assistenten in der VMM-Konsole verwenden. Diese Methode weist einige Einschränkungen auf:
- Wird für vSphere 4.1 und höher unterstützt.
- Sie können keine VMware-Arbeitsstationen konvertieren.
- Sie können keine VMs konvertieren, die mit einem IDE-Bus verbundene virtuelle Festplatten enthalten.
- Onlinekonvertierungen werden nicht unterstützt. Sie müssen die VMware-VMs ausschalten.
- Antiviren-Apps müssen unterstützt werden.
- VMware-Tools im Gastbetriebssystem der VM müssen deinstalliert werden.
- Microsoft Virtual Machine Converter: Dieses Tool steht nach dem 3. Juni 2017 nicht mehr zur Verfügung. Weitere Informationen
Statische MAC-Adresse für in einer VMM-Cloud bereitgestellte virtuelle Maschinen
In früheren VMM-Versionen konnten Benutzer auf den virtuellen Maschinen, die auf den Hosts bereitgestellt waren, eine statische MAC-Adresse festlegen. Eine Option zum Festlegen einer statischen MAC-Adresse für die in der Cloud bereitgestellten virtuellen Maschinen gab es nicht.
VMM 2019 ermöglicht Ihnen das Festlegen einer statischen MAC-Adresse für die in der VMM-Cloud bereitgestellten virtuellen Maschinen.
Führen Sie die folgenden Schritte durch:
Hinweis
Die MAC-Adresse, die Sie der virtuellen Maschine zuweisen möchten, muss Teil eines zugänglichen MAC-Pools sein. Da Self-Service-Benutzer keinen Einblick in die MAC-Pools der Fabric haben, müssten sie sich mit den Administratoren abstimmen, um sicherzustellen, dass die MAC-Adresse Teil des zugänglichen MAC-Pools ist.
Die statische MAC-Adresse auf der VM kann während dieser Vorgänge festgelegt werden:
- Bereitstellen einer neuen virtuellen Maschine in der Cloud über eine VHD/VM-Vorlage oder
- Ändern der MAC-Adresse auf einer vorhandenen virtuellen Maschine in der Cloud.
Festlegen der statischen MAC-Adresse während der Bereitstellung einer neuen virtuellen Maschine in der Cloud über eine VHD/VM-Vorlage
Navigieren Sie in der VMM-Konsole zu VMs und DiensteStartseiteClouds.
Wählen Sie die Cloud für die Bereitstellung der virtuellen Maschine aus.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf >, um den Assistenten zum Erstellen virtueller Maschinen zu öffnen und die VM zu erstellen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die virtuelle Maschine, und wählen Sie Eigenschaften aus.
Navigieren Sie zur Seite Hardware konfigurieren, und wählen Sie den Netzwerkadapter aus, dem Sie eine statische MAC-Adresse zuweisen möchten.
Wählen Sie im Abschnitt MAC-Adresse die Option Statisch aus, und geben Sie die MAC-Adresse in das Textfeld ein.

Ändern der MAC-Adresse für eine in der Cloud bereitgestellte virtuelle Maschine
- Navigieren Sie zu einer virtuellen Maschine in der Cloud, die für die Sie eine statische MAC-Adresse zuweisen möchten.
- Führen Sie die Schritte 4 bis 6 des oben beschriebenen Verfahrens durch.