Der Windows Trace Session Manager-Dienst wird nicht gestartet, und die Ereignis-ID 7000 wird ausgeführt.

Dieser Artikel bietet eine Problemumgehung für ein Problem, bei dem der Windows Trace Session Manager-Dienst nicht zum angegebenen Zeitpunkt gestartet wird.

Ursprüngliche Produktversion:   Windows 10 – alle Editionen
Ursprüngliche KB-Nummer:   839803

Wichtig

Dieser Artikel enthält Informationen zum Ändern der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung ändern, müssen Sie sie sichern, und stellen Sie sicher, dass Sie wissen, wie die Registrierung wiederhergestellt wird, wenn ein Problem auftritt. Informationen zum Sichern, Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie unter den Informationen zur Windows-Registrierung für erweiterte Benutzer.

Problembeschreibung

Der Windows Trace Session Manager-Dienst wird nicht im Timeoutwert gestartet, der vom Dienststeuerungs-Manager (Service Control Manager, SCM) angegeben wird. Standardmäßig beträgt der Timeoutwert 30.000 Millisekunden (30 Sekunden).

Darüber hinaus weist das Systemereignisprotokoll auf diesen Timeoutfehler durch einen Protokolleintrag hin, der dem folgenden ähnelt:

Quelle: Service Control Manager
Ereignis-ID : 7000

Der Windows Trace Session Manager-Dienst konnte aufgrund des folgenden Fehlers nicht gestartet werden:

Der Dienst hat nicht rechtzeitig auf die Start- oder Steuerungsanforderung reagiert.
Weitere Informationen finden Sie im Hilfe- und Supportcenter unter http://support.microsoft.com .
Dieses Problem wird deutlich, wenn die Installation von Microsoft Enterprise Instrumentation Framework (INSTALLATIONSFRAMEwork) nicht abgeschlossen ist. Dieses Problem kann auch beim Starten des Computers offensichtlich werden.

Problemumgehung

Um dieses Problem zu beheben, erhöhen Sie den Standardtimeoutwert für den Dienststeuerungs-Manager in der Registrierung.

Wichtig

Die unsachgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode kann schwerwiegende Probleme verursachen. Diese Probleme können eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft gibt keinerlei Garantien dafür ab, dass diese Probleme behoben werden können. Das Ändern der Registrierung erfolgt auf eigenes Risiko.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Timeoutwert in der Registrierung zu erhöhen:

  1. Starten Sie den Registrierungs-Editor (Regedit.exe).

  2. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Wertdaten für den ServicesPipeTimeout-DWORD-Wert in der Steuerelementtaste in 60000 zu ändern:

    1. Suchen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel, und klicken Sie darauf: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet

    2. Klicken Sie auf den Unterschlüssel "Steuerelement".

    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Wert "ServicesPipeTimeout DWORD", und klicken Sie dann auf "Ändern".

    4. Klicken Sie auf Decimal.

    5. Geben Sie 60000 ein, und klicken Sie dann auf OK.

  3. Wenn der Wert "ServicesPipeTimeout" nicht verfügbar ist, fügen Sie den neuen DWORD-Wert hinzu, und legen Sie dann dessen Wertdaten in der Steuerelementtaste auf 60000 ein. Führen Sie hierfür die folgenden Schritte aus.

    1. Suchen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel, und klicken Sie darauf: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet

    2. Klicken Sie auf den Unterschlüssel "Steuerelement".

    3. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie anschließend auf DWORD-Wert.

    4. Geben Sie "ServicesPipeTimeout" ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

    5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Wert "ServicesPipeTimeout DWORD", und klicken Sie dann auf "Ändern".

    6. Klicken Sie auf Decimal.

    7. Geben Sie den Wert 60000 ein, und klicken Sie dann auf "OK".

    Der Wert beträgt 60.000 Millisekunden und entspricht 60 Sekunden oder einer Minute.

Hinweis

Diese Änderung wird erst wirksam, wenn der Computer neu gestartet wird.

Weitere Informationen

Nachdem Sie den Wert "ServicesPipeTimeout" in der Registrierung erhöht haben, wartet der Dienststeuerungsmanager, bis die Dienste den gesamten Wert "ServicesPipeTimeout" verwenden, bevor das Systemereignisprotokoll meldet, dass das Programm nicht gestartet wurde.

Für Dienste, die vom Windows Trace Session Manager-Dienst abhängig sind und mehrere Minuten starten müssen, reicht ein Wert von 60 Sekunden möglicherweise nicht aus. Erhöhen Sie daher den Wert "ServicesPipeTimeout" entsprechend. Dieser erhöhte Wert gibt allen abhängigen Diensten genügend Zeit zum Starten.