Bereitstellen von Windows10-Updates mit System Center Configuration Manager

Gilt für:

  • Windows 10

Suchen Sie Informationen für Verbraucher? Siehe Windows Update: FAQ

Wichtig

Aufgrund von Namensänderungenwerden ältere Begriffe wie CB und CBB möglicherweise weiterhin in einigen unserer Produkte angezeigt, beispielsweise in Gruppenrichtlinien. Wenn diese Begriffe auftreten, bezieht sich "CB" auf den halbjährlichen Kanal (gezielt)--der nicht mehr verwendet wird--, während "CBB" auf den halbjährlichen Kanal verweist.

System Center Configuration Manager bietet maximale Kontrolle über Qualitäts- und Funktionsupdates für Windows10. Im Gegensatz zu anderen Wartungstools verfügt ConfigurationManager über Funktionen, die über Wartung hinausgehen – z.B. Anwendungsbereitstellung, Antivirenverwaltung, Softwaremessung und Berichterstellung – und bietet zudem eine sekundäre Bereitstellungsmethode für LTSB-Clients. ConfigurationManager kann die Bandbreitenauslastung und Inhaltsverteilung über eine Kombination aus BranchCache und Verteilungspunkten effektiv steuern. Microsoft empfiehlt Organisationen, die ConfigurationManager derzeit für die Windows-Updateverwaltung nutzen, das Tool auch weiterhin für Windows10-Clientcomputer einzusetzen.

ConfigurationManager bietet zwei Methoden für die Wartung von Windows10-Geräten. Die erste Option ist die Verwendung von Windows10-Wartungsplänen, um Windows10-Funktionsupdates automatisch basierend auf bestimmten Kriterien bereitzustellen, ähnlich wie bei einer automatischen Bereitstellungsregel für Softwareupdates. Die zweite Option ist die Verwendung einer Tasksequenz, um Funktionsupdates zusammen allen weiteren Komponenten in der Installation bereitzustellen.

Hinweis

Der Schwerpunkt dieses Themas liegt auf Updates und Upgrades von Windows10 nach der Bereitstellung. Informationen zur Verwendung von ConfigurationManager, um ein Upgrade Ihrer Systeme von Windows8.1, Windows8 oder Windows7 durchzuführen, finden Sie unter Upgrade auf Windows10 mit System Center Configuration Manager.

Windows10-Wartungsdashboard

Das Windows10-Wartungsdashboard bietet eine Kurzübersicht Ihrer aktiven Wartungspläne, Compliance für die Wartungsplanbereitstellung und andere wichtige Informationen zur Wartung von Windows10. Details zur Bedeutung der einzelnen Kacheln auf dem Wartungsdashboard finden Sie unter Verwalten von Windows als Dienst mit System Center Configuration Manager.

Folgende Anforderungen müssen erfüllt sein, damit auf dem Windows10-Wartungsdashboard Informationen angezeigt werden:

  • Frequenzermittlung. Aktivieren Sie die Frequenzermittlung für den Standort, der Windows10-Wartungsinformationen empfängt. Die Konfiguration für die Frequenzermittlung finden Sie unter „Verwaltung\Übersicht\Hierarchiekonfiguration\Ermittlungsmethoden“.
  • Windows Server Update Service (WSUS). System Center Configuration Manager muss die Standortsystemrolle „Softwareupdatepunkt“ hinzugefügt und für den Empfang von Updates von einem WSUS4.0-Server konfiguriert werden, auf dem der Hotfix KB3095113 installiert ist.
  • Dienstverbindungspunkt. Fügen Sie die Standortsystemrolle „Dienstverbindungspunkt“ im Modus „Online, dauerhafte Verbindung“ hinzu.
  • Klassifizierung von Upgrades. Wählen Sie in der Liste mit synchronisierten Softwareupdateklassifizierungen die Option Upgrade aus.

    So konfigurieren Sie die Klassifizierung von Upgrades

    1. Wechseln Sie zu „Verwaltung\Übersicht\Standortkonfiguration\Standorte“, und wählen Sie dann in der Liste Ihren Standort aus.

    2. Klicken Sie im Abschnitt Einstellungen auf dem Menüband zuerst auf Standortkomponenten konfigurieren und dann auf Softwareupdatepunkt.

      Beispiel für die Benutzeroberfläche

    3. Klicken Sie auf der Registerkarte Klassifizierungen im Dialogfeld Eigenschaften der Softwareupdatepunktkomponente auf Upgrades.

Wenn Sie alle diese Anforderungen erfüllt und einen Wartungsplan für eine Sammlung bereitgestellt haben, erhalten Sie Informationen auf dem Windows10-Wartungsdashboard.

Erstellen von Sammlungen für Bereitstellungsringe

Unabhängig von der Methode, mit der Sie Windows10-Funktionsupdates in Ihrer Umgebung bereitstellen, müssen Sie im Windows10-Wartungsprozess zuerst Sammlungen von Computern erstellen, die Ihre Bereitstellungsringe darstellen. In diesem Beispiel erstellen Sie zwei Sammlungen: Windows 10 – Current Branch for Business (alle) und Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein. Die Sammlung Windows 10 – Current Branch for Business (alle) verwenden Sie für Berichte und Bereitstellungen, die an alle CBB-Clients gesendet werden sollen. Die Sammlung Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein verwenden Sie als Bereitstellungsring für die ersten CBB-Benutzer.

Hinweis

In den folgenden Verfahren werden die Gruppen aus Tabelle1 in Erstellen von Bereitstellungsringen für Windows10-Updates als Beispiele verwendet.

So erstellen Sie Sammlungen für Bereitstellungsringe

  1. Wechseln Sie in der Configuration Manager-Konsole zu „Bestand und Kompatibilität\Übersicht\Gerätesammlungen“.

  2. Klicken Sie auf dem Menüband in der Gruppe Erstellen auf Gerätesammlung erstellen.

  3. Geben Sie im Assistenten zum Erstellen von Gerätesammlungen im Feld Name den Namen Windows 10 – Current Branch for Business (alle) ein.

  4. Klicken Sie auf Durchsuchen, um die begrenzende Sammlung auszuwählen, und klicken Sie dann auf alle Systeme.

  5. Klicken Sie in Mitgliedschaftsregeln auf Regel hinzufügen, und klicken Sie dann auf Abfrageregel.

  6. Benennen Sie die Regel CBB-Erkennung, und klicken Sie dann auf Abfrageanweisung bearbeiten.

  7. Klicken Sie auf der Registerkarte Kriterien auf das Symbol Neu.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  8. Behalten Sie im Dialogfeld Kriterieneigenschaften den Typ Einfacher Wert bei, und klicken Sie dann auf Auswählen.

  9. Wählen Sie im Dialogfeld Attribut auswählen in der Liste Attributklasse die Option Systemressource. Wählen Sie in der Attributliste die Option OSBranch, und klicken Sie dann auf OK.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

    Hinweis

    Configuration Manager ermittelt den Servicing Branch von Clients und speichert diesen Wert im Attribut OSBranch, das Sie zum Erstellen von Sammlungen basierend auf dem Servicing Branch verwenden. Der Wert in diesem Attribut kann entweder 0 (Current Branch), 1 (Current Branch for Business), oder 2 (Long Term Servicing Branch) sein.

  10. Behalten Sie ist gleich als Operator bei; geben Sie im Feld Wert 1 ein. Klicken Sie auf OK.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  11. Jetzt, da das OSBranch-Attribut korrekt ist, überprüfen Sie die Betriebssystemversion.

  12. Klicken Sie auf der Registerkarte Kriterien erneut auf das Symbol Neu, um Kriterien hinzuzufügen.

  13. Klicken Sie im Dialogfeld Kriterieneigenschaften auf Auswählen.

  14. Wählen Sie in der Liste Attributklasse die Option Systemressource. Wählen Sie in der Attributliste die Option Betriebssystemname und -version, und klicken Sie dann auf OK.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  15. Geben Sie im Feld Wert Microsoft Windows NT Workstation 10.0, und klicken Sie dann auf OK.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  16. Im Dialogfeld Eigenschaften der Abfrageanweisung werden zwei Werte angezeigt. Klicken Sie auf OK und dann erneut auf OK, um mit dem Assistenten zum Erstellen von Gerätesammlungen fortzufahren.

  17. Klicken Sie auf Zusammenfassung und dann auf Weiter.

  18. Schließen Sie den Assistenten.

Wichtig

Windows-Insider-PCs werden auf die gleiche Weise erkannt, wie CB- oder CBB-Geräte. Wenn Sie über Windows-Insider-PCs verfügen und diese mit Configuration Manager verwalten, sollten Sie eine Sammlung dieser PCs erstellen und sie aus dieser Sammlung ausschließen. Sie können die Mitgliedschaft für die Windows-Insider-Sammlung entweder manuell oder mithilfe einer Abfrage erstellen, wobei der Betriebssystembuild keiner der aktuellen CB- oder CBB-Buildnummern entspricht. Beide Mitgliedschaften müssen in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, um neue Geräte oder neue Betriebssystembuilds aufzunehmen.

Nachdem Sie die Mitgliedschaft aktualisiert haben, wird diese neue Sammlung alle verwalteten Clients im CBB Servicing Branch enthalten. Diese Sammlung verwenden Sie als begrenzende Sammlung für künftige CBB-basierte Sammlungen und die Sammlung Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Gerätesammlung Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein zu erstellen, die Sie als CBB-Bereitstellungsring für Wartungspläne oder Tasksequenzen verwenden.

  1. Wechseln Sie in der Configuration Manager-Konsole zu „Bestand und Kompatibilität\Übersicht\Gerätesammlungen“.

  2. Klicken Sie auf dem Menüband in der Gruppe Erstellen auf Gerätesammlung erstellen.

  3. Geben Sie im Assistenten zum Erstellen von Gerätesammlungen im Feld Name den Namen Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein ein.

  4. Klicken Sie auf Durchsuchen, um die begrenzende Sammlung auszuwählen, und klicken Sie dann auf Windows 10 – Current Branch for Business (alle).

  5. Klicken Sie in Mitgliedschaftsregeln auf Regel hinzufügen, und klicken Sie dann auf Direkte Regel.

  6. Klicken Sie im Dialogfeld Assistent für die Erstellung von Regeln der direkten Mitgliedschaft auf Weiter.

  7. Geben Sie im Feld Wert den Namen eines hinzuzufügenden Geräts vollständig oder teilweise ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Wählen Sie den Computer aus, der dem Bereitstellungsring Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein angehören soll, und klicken Sie dann auf Weiter.

  9. Klicken Sie auf Weiter und anschließend auf Schließen.

  10. Klicken Sie im Feld Assistent zum Erstellen von Gerätesammlungen auf Zusammenfassung.

  11. Klicken Sie auf Weiter und anschließend auf Schließen.

Verwenden von Windows10-Wartungsplänen zum Bereitstellen von Windows10-Funktionsupdates

Es gibt zwei Möglichkeiten zum Bereitstellen von Windows10-Funktionsupdates mit System Center Configuration Manager. Die erste Option ist die Verwendung von Wartungsplänen, um Geräte in ihren jeweiligen Bereitstellungsringen automatisch konsistent zu aktualisieren; diese Methode ist mit Regeln zur automatischen Bereitstellung für Softwareupdates vergleichbar.

So konfigurieren Sie Windows-Funktionsupdates für CBB-Clients im Bereitstellungsring „Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein“ mithilfe eines Wartungsplans

  1. Rufen Sie in der Configuration Manager-Konsole „Softwarebibliothek\Übersicht\Windows 10-Wartung“ auf, und klicken Sie dann auf Wartungspläne.

  2. Klicken Sie auf dem Menüband in der Gruppe Erstellen auf Wartungsplan erstellen.

  3. Geben Sie dem Plan den Namen Wartungsplan für „Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein“, und klicken Sie dann auf Weiter.

  4. Klicken Sie auf der Seite Wartungsplan auf Durchsuchen. Wählen Sie die Sammlung Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein aus, die Sie im Abschnitt Erstellen von Sammlungen für Bereitstellungsringe erstellt haben, klicken Sie auf OK und dann auf Weiter.

    Wichtig

    Microsoft hat Configuration Manager mit einer neues Schutzfunktion ergänzt, die eine versehentliche Installation von Bereitstellungen mit hohem Risiko verhindert, z.B. Betriebssystemupgrades in Standortsystemen. Wenn Sie eine Sammlung (in diesem Beispiel „Alle Systeme“) mit Standortsystem auswählen, wird möglicherweise die folgende Meldung angezeigt.

    Hierbei handelt es sich um eine Bereitstellung mit hohem Risiko

    Weitere Informationen zum Verwalten der Einstellungen für Bereitstellungen mit hohem Risiko in Configuration Manager finden Sie unter Einstellungen zum Verwalten von Bereitstellungen mit hohem Risiko für System Center Configuration Manager.

  5. Wählen Sie auf der Seite Bereitstellungsring den Bereitschaftszustand Bereitstellung zum Testen (Current Branch for Business), behalten Sie als Verzögerung 0Tage bei, und klicken Sie dann auf Weiter.

    So werden CBB-Funktionsupdates umgehend nach ihrer Veröffentlichung in CBB für den Bereitstellungsring für allgemeine Unternehmensbenutzer bereitgestellt.

    Geben Sie auf der Seite „Upgrades“ Filter für die Funktionsupdates an, für die dieser Wartungsplan gilt. Beispiel: Wenn Sie diesen Plan nur für Windows10 Enterprise verwenden möchten, können Sie Titel auswählen und dann Enterprise eingeben.

  6. Klicken Sie in diesem Beispiel auf der Seite Upgrades auf Weiter, um das Kriterium leer zu lassen.

  7. Klicken Sie auf der Seite Bereitstellungszeitplan auf Weiter, um die Standardwerte beizubehalten, mit denen der Inhalt sofort zur Verfügung gestellt wird und innerhalb von 7Tagen installiert werden muss.

  8. Wählen Sie auf der Seite Benutzeroberfläche in der Liste Verhalten am Stichtag die Optionen „Softwareinstallation“ und „Systemneustart (wenn erforderlich)“. Wählen Sie in der Liste Verhalten beim Geräteneustart die Option Arbeitsstationen, und klicken Sie dann auf Weiter.

    So werden Installation und Neustarts auf Arbeitsstationen erst nach Ablauf der Frist von 7Tage zugelassen.

  9. Wählen Sie auf der Seite Bereitstellungspaket die Option Neues Bereitstellungspaket erstellen. Geben Sie CBB-Upgrades als Name ein, wählen Sie eine Freigabe für Ihren Paketquellspeicherort aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

    In diesem Beispiel ist „\contoso-cm01\Quellen\Windows10-Funktionsupgrades“ eine Freigabe auf dem ConfigurationManager-Server, die alle Windows10-Funktionsupdates enthält.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  10. Wählen Sie auf der Seite Verteilungspunkte in der Liste hinzufügen die Option Verteilungspunkt.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

    Wählen Sie die Verteilungspunkte für die Clients aus, auf denen Sie diesen Wartungsplan bereitstellen, und klicken Sie dann auf OK.

  11. Klicken Sie auf Zusammenfassung und dann auf Weiter, um den Wartungsplan fertigzustellen, und klicken Sie dann auf Schließen.

Sie haben jetzt einen Wartungsplan für den Bereitstellungsring Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein erstellt. Standardmäßig wird diese Regel bei jeder Synchronisierung des Softwareupdatepunkts ausgewertet, Sie können diesen Zeitplan jedoch ändern, indem Sie auf der Registerkarte Auswertungszeitplan die Eigenschaften des Wartungsplans anzeigen.

Beispiel für die Benutzeroberfläche

Verwenden einer Tasksequenz zum Bereitstellen von Windows10-Updates

Unter bestimmten Umständen erfordert das Bereitstellen eines Windows10-Funktionsupdates die Verwendung einer Tasksequenz. Beispiele:

  • LTSB-Funktionsupdates. Mit dem Long Term Servicing Branch werden Funktionsupdates nie für die Windows-Clients selbst bereitgestellt. Stattdessen müssen Funktionsupdates wie ein herkömmliches direktes Upgrade installiert werden.
  • Weitere erforderliche Aufgaben. Beim Bereitstellen eines Funktionsupdates, das zusätzliche Schritte erfordert (z.B. Anhalten der Datenträgerverschlüsselung, Aktualisieren von Anwendungen), müssen Sie Tasksequenzen verwenden, um die zusätzlichen Schrittezu koordinieren. Wartungspläne verfügen nicht über die Möglichkeit, ihren Bereitstellungen Schrittehinzuzufügen.

Microsoft veröffentlicht mit jedem neuen Windows10-Build auch eine neue ISO-Datei mit dem aktuellen Build. Unabhängig von dem Szenario, das eine Tasksequenz für die Bereitstellung des Windows10-Upgrades erfordert, ist der grundlegende Prozess identisch. Erstellen Sie zunächst in der Configuration Manager-Konsole ein Aktualisierungspaket für Betriebssysteme:

  1. Wechseln Sie in der Configuration Manager-Konsole zu „Softwarebibliothek\Übersicht\Betriebssysteme\Aktualisierungspakete für das Betriebssystem.“

  2. Klicken Sie auf dem Menüband in der Gruppe Erstellen auf Upgradepaket für Betriebssysteme hinzufügen.

  3. Geben Sie auf Seite Datenquelle den Pfad der extrahierten ISO-Datei der neuen Version von Windows10 ein, die Sie bereitstellen, und klicken Sie dann auf Weiter.

    In diesem Beispiel werden die Installationsmedien für Windows10 Enterprise 1607 an „\contoso-cm01\Quellen\Betriebssysteme\Windows10 Enterprise\Windows10 Enterprise – Version 1607“ bereitgestellt.

    Hinweis

    System Center Configuration Manager Version 1606 ist erforderlich, um Computer zu verwalten, auf denen Windows10, Version 1607 ausgeführt wird.

  4. Geben Sie auf Seite Allgemein im Feld Name den Namen des Ordners ein (in diesem Beispiel Windows10 Enterprise – Version 1607). Legen Sie die Version auf 1607 fest, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Weiter , um das Paket zu erstellen.

  6. Klicken Sie auf der Seite Fertigstellung auf Schließen.

Nach dem Erstellen des Betriebssystem-Upgradepakets muss der Inhalt in diesem Paket an die richtigen Verteilungspunkte verteilt werden, damit die Clients darauf zugreifen können. Führen Sie die folgenden Schritteaus, um den Paketinhalt an Verteilungspunkte zu verteilen:

  1. Wechseln Sie in der Configuration Manager-Konsole zu „Softwarebibliothek\Übersicht\Betriebssysteme\Betriebssystemaktualisierungspakete“, und wählen Sie dann das Softwareupgradepaket Windows10 Enterprise – Version 1607.

  2. Klicken Sie auf dem Menüband in der Bereitstellungsgruppe auf Inhalt verteilen.

  3. Klicken Sie im Assistenten für die Verteilung von Inhalt auf der Seite Allgemein auf Weiter.

  4. Klicken Sie auf der Seite Inhaltsziel auf Hinzufügen, und klicken Sie dann auf Verteilungspunkt.

  5. Wählen Sie im Dialogfeld Verteilungspunkte hinzufügen den Verteilungspunkt für die Clients aus, die dieses Paket erhalten, und klicken Sie dann auf OK.

  6. Klicken Sie auf der Seite Inhaltsziel auf Weiter.

  7. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Weiter, um den Inhalt an den ausgewählten Verteilungspunkt zu verteilen.

  8. Klicken Sie auf der Seite Fertigstellung auf Schließen.

Nachdem das Upgradepaket nun erstellt und sein Inhalt verteilt wurde, erstellen Sie die Tasksequenz, die es verwendet. Führen Sie die folgenden Schritteaus, um die Tasksequenz zu erstellen, und verwenden Sie dazu das zuvor erstellte Bereitstellungspaket:

  1. Wechseln Sie in der Configuration Manager-Konsole zu „Softwarebibliothek\Übersicht\Betriebssysteme\Tasksequenzen“.

  2. Klicken Sie auf dem Menüband in der Gruppe Erstellen auf Tasksequenz erstellen.

  3. Wählen Sie im Tasksequenzerstellungs-Assistenten auf der Seite Neue Tasksequenz erstellen die Option Ein Betriebssystem mithilfe eines Aktualisierungspakets aktualisieren, und klicken Sie dann auf Weiter.

  4. Geben Sie auf der Seite Informationen zur Tasksequenz in Tasksequenzname den NamenWindows10 Enterprise – Version 1607 aktualisieren ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Windows-Betriebssystem aktualisieren auf Durchsuchen, um das Bereitstellungspaket auszuwählen, das Sie in den vorhergehenden Schrittenerstellt haben, und klicken Sie dann auf OK.

  6. Klicken Sie auf Weiter.

  7. Wählen Sie auf der Seite Updates einschließen die Option Bereit zur Installation – Alle Softwareupdates, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Anwendungen installieren auf Weiter.

  9. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Weiter, um die Tasksequenz zu erstellen.

  10. Klicken Sie auf der Seite Fertigstellung auf Schließen.

Sobald die Tasksequenz erstellt ist, kann sie bereitgestellt werden. Wenn Sie diese Methode zum Bereitstellen des Großteils Ihrer Windows10-Funktionsupdates verwenden, sollten Sie Bereitstellungsringe erstellen, um die Bereitstellung dieser Tasksequenz in mehreren Phasen durchzuführen, und die geeignete Verzögerung für den jeweiligen Bereitstellungsring festlegen. In diesem Beispiel stellen Sie die Tasksequenz für die Sammlung Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein bereit.

Wichtig

Mit diesem Prozess wird auf den entsprechenden Geräten ein Funktionsupdate für das Windows10-Betriebssystem bereitgestellt. Achten Sie beim Testen genau darauf, die Sammlung auszuwählen, für die Sie diese Tasksequenz bereitstellen.

So stellen Sie Ihre Tasksequenz bereit

  1. Wechseln Sie in der Configuration Manager-Konsole zu „Softwarebibliothek\Übersicht\Betriebssysteme\Tasksequenzen“, und wählen Sie dann die Tasksequenz Windows10 Enterprise – Version 1607 aktualisieren.

  2. Klicken Sie auf dem Menüband in der Gruppe Bereitstellung auf Bereitstellen.

  3. Klicken Sie im Assistenten zum Bereitstellen von Software auf der Seite Allgemein auf Durchsuchen. Wählen Sie die Zielsammlung aus, klicken Sie auf OK, und klicken Sie dann auf Weiter.

  4. Wählen Sie auf der Seite Bereitstellungseinstellungen für Zweck die Option Erforderlich aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Aktivieren Sie auf der Seite Planung das Kontrollkästchen Verfügbarkeitsdatum der Bereitstellung festlegen (dieses legt standardmäßig die aktuelle Uhrzeit fest). Klicken Sie für Zuweisungszeitplan auf Neu.

  6. Klicken Sie im Dialogfeld Zuweisungszeitplan auf Zeitplan.

  7. Wählen Sie im Dialogfeld Benutzerdefinierter Zeitplan die gewünschte Frist, und klicken Sie dann auf OK.

  8. Klicken Sie im Dialogfeld Zuweisungszeitplan auf OK und dann auf Weiter.

  9. Wählen Sie auf der Seite Benutzeroberfläche im Abschnitt Wenn die geplante Zuweisungszeit erreicht ist, die Durchführung folgender Aktivitäten außerhalb des Wartungsfensters erlauben die Optionen Softwareinstallation und Systemneustart (falls diese zum Abschließen der Installation erforderlich sind), und klicken Sie dann auf Weiter.

  10. Verwenden Sie die Standardwerte für die verbleibenden Einstellungen.

  11. Klicken Sie auf Zusammenfassung und dann auf Weiter, um die Tasksequenz bereitzustellen.

  12. Klicken Sie auf Schließen.

Schrittezum Verwalten von Updates für Windows10

fertig Informationen zu Updates und Servicing Channels
fertig Vorbereiten der Wartungsstrategie für Windows10-Updates
fertig Erstellen von Bereitstellungsringen für Windows10-Updates
fertig Zuweisen von Geräten zu Servicing Channels für Windows10-Updates
fertig Optimieren der Updatebereitstellung für Windows10-Updates
fertig Bereitstellen von Updates mit Windows Update for Business
oder Bereitstellen von Windows10-Updates mit Windows Server Update Services
oder Bereitstellen von Windows10-Updates mit System Center Configuration Manager (dieses Thema)

Siehe auch

Verwalten von Windows as a Service mit System Center Configuration Manager

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