Bereitstellen von Windows10-Updates mit Windows Server Update Services (WSUS)

Gilt für

  • Windows 10

Suchen Sie Informationen für Verbraucher? Siehe Windows Update: FAQ

Wichtig

Aufgrund von Namensänderungen werden in einigen unserer Produkte möglicherweise immer noch ältere Begriffe wie CB, CBB und LTSB angezeigt.

In den folgenden Einstellungen bezieht sich CB auf Semi-Annual Channel (Targeted), während sich CBB auf Semi-Annual Channel bezieht.

WSUS ist eine in den Windows Server-Betriebssystemen verfügbare Windows Server-Rolle. Sie bietet einen zentralen Hub für Windows-Updates innerhalb einer Organisation. Mit WSUS können Unternehmen Updates nicht nur zurückstellen, sondern auch selektiv genehmigen, den Bereitstellungszeitpunkt auswählen und festlegen, welche Geräte Updates erhalten. WSUS bietet eine zusätzliche Kontrolle über Windows Update for Business, umfasst jedoch nicht alle Zeitplanungsoptionen und die Flexibilität bei der Bereitstellung, die Sie bei System Center Configuration Manager erhalten.

Bei der Auswahl von WSUS als Quelle für Windows-Updates verwenden Sie die Gruppenrichtlinie, um Windows10-Clientgeräte für ihre Updates an den WSUS-Server zu verweisen. Von dort werden Updates in regelmäßigen Abständen auf den WSUS-Server heruntergeladen und verwaltet, genehmigt und über die WSUS-Verwaltungskonsole oder die Gruppenrichtlinie bereitgestellt, was die Updateverwaltungseinstellungen vereinfacht. Wenn Sie derzeit WSUS zum Verwalten von Windows-Updates in Ihrer Umgebung verwenden, können Sie dies auch unter Windows10 weiter tun.

Anforderungen für die Windows10-Wartung mit WSUS

Damit WSUS Windows10-Featureupdates verwalten und bereitstellen kann, benötigen Sie WSUS4.0, das in den Betriebssystemen Windows Server2012 R2 und Windows Server2012 verfügbar ist. Neben WSUS4.0 müssen Sie auch die Patches KB3095113 und KB3159706 auf dem WSUS-Server installieren.

Skalierbarkeit von WSUS

Um mithilfe von WSUS alle Windows-Updates zu verwalten, benötigen einige Organisationen u.U. Zugriff auf WSUS von einem Umkreisnetzwerk. Alternativ ist auch ein anderes komplexes Szenario möglich. WSUS ist für Organisationen jeder Größe oder Standortstruktur hoch skalierbar und konfigurierbar. Spezifische Informationen zum Skalieren von WSUS, einschließlich Upstream und Downstream-Serverkonfiguration, Zweigstellen, WSUS-Lastenausgleich und andere komplexe Szenarien finden Sie unter Wählen Sie einen WSUS-Bereitstellungstyp.

Schnellinstallationsdateien

Qualitätsupdates für Windows10 sind größer als herkömmliche Windows Updates, da sie kumulativ sind. Zum Verwalten der Bandbreite, die von Clients beim Herunterladen solcher großen Updates benötigt wird, bietet WSUS eine Funktion namens Schnellinstallationsdateien.

Auf binärer Ebene ändern sich die den Updates zugeordneten Dateien möglicherweise nicht stark. Bei kumulativen Qualitätsupdates stammt der Großteil des Inhalts von vorherigen Updates. Anstatt das gesamte Update herunterzuladen, wenn sich nur ein kleiner Teil der Nutzlast unterscheidet, analysieren die Schnellinstallationsdateien die Unterschiede zwischen den neuen, einem Update zugeordneten Dateien und den bestehenden Dateien auf dem Client. Dadurch wird die genutzte Bandbreite enorm verringert, da nur ein Teil des Update-Inhalts bereitgestellt wird.

So konfigurieren Sie WSUS für das Herunterladen von Schnellupdatedateien

  1. Öffnen Sie die WSUS-Verwaltungskonsole.

  2. Wechseln Sie im Navigationsbereich zu Ihr_Server\Optionen.

  3. Klicken Sie im Abschnitt Optionen auf Updatedateien und -sprachen.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  4. Wählen Sie im Dialogfeld Updatedateien und -sprachen die Option Schnellinstallationsdateien herunterladen.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

    Hinweis

    Wenn WSUS so konfiguriert ist, dass Windows10-Updates heruntergeladen werden, führt die Aktivierung der Schnellinstallationsdateien zu einer deutlichen Erhöhung des von WSUS benötigten Festplattenspeicherplatzes, da Windows10-Updates kumulativ sind. Wenn Schnellinstallationsdateien für frühere Windows-Versionen verwendet werden, sind die positiven Effekte der Funktion nicht erkennbar, da die Updates nicht kumulativ sind.

Konfigurieren von automatischen Updates und des Updatespeicherorts

Wenn WSUS zum Verwalten von Updates auf Windows-Clientgeräten verwendet wird, konfigurieren Sie zunächst die Gruppenrichtlinieneinstellungen Automatische Updates konfigurieren und Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben für Ihre Umgebung. Dadurch werden die betroffenen Clients dazu gezwungen, den WSUS-Server zu kontaktieren, damit dieser sie verwalten kann. Das folgende Verfahren beschreibt, wie diese Einstellungen festgelegt und auf allen Geräten in der Domäne bereitgestellt werden.

So konfigurieren Sie die Gruppenrichtlinieneinstellungen „Automatische Updates konfigurieren“ und „Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben“ für Ihre Umgebung

  1. Öffnen Sie GPMC.

  2. Erweitern Sie „Gesamtstruktur\Domänen\Ihre_Domäne“.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre_Domäne, und klicken Sie dann auf Gruppenrichtlinienobjekt hier erstellen und verknüpfen.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

    Hinweis

    In diesem Beispiel wurden die Gruppenrichtlinieneinstellungen Automatische Updates konfigurieren und Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben für die gesamte Domäne festgelegt. Dies ist nicht erforderlich. Mithilfe der Sicherheitsfilterung oder einer bestimmten OE können Sie diese Einstellungen auf jede Sicherheitsgruppe anwenden.

  4. Geben Sie im Dialogfeld Neues Gruppenrichtlinienobjekt als Name für das neue Gruppenrichtlinienobjekt WSUS – automatische Updates und interner Pfad für den Updatedienst ein.

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gruppenrichtlinienobjekt WSUS – automatische Updates und interner Pfad für den Updatedienst, und klicken Sie anschließend auf Bearbeiten.

  6. Navigieren Sie im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor zu „Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows Update“.

  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Einstellung Automatische Updates konfigurieren, und klicken Sie dann auf Bearbeiten.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  8. Wählen Sie im Dialogfeld Automatische Updates konfigurieren die Option Aktivieren.

  9. Wählen Sie unter Optionen in der Liste Automatische Updates konfigurieren die Option 3 - Autom. Herunterladen, aber vor Installation benachrichtigen, und klicken Sie dann auf OK.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

    Hinweis

    Für das automatische Herunterladen sowie für das Installationsdatum und die Uhrzeit gibt es drei weitere Einstellungen. In diesem Beispiel wird lediglich die einfachste Option verwendet. Weitere Beispiele zum Steuern automatischer Updates und anderer dazugehöriger Richtlinien finden Sie unter Konfigurieren automatischer Updates per Gruppenrichtlinie.

  10. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Einstellung Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben, und klicken Sie dann auf Bearbeiten.

  11. Wählen Sie im Dialogfeld Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben die Option Aktivieren.

  12. Geben Sie in den Optionen unter Interner Updatedienst zum Ermitteln von Updates und Intranetserver für die Statistik Folgendes ein: http://Your_WSUS_Server_FQDN:PortNumber. Klicken Sie anschließend auf OK.

    Hinweis

    Die URL http://CONTOSO-WSUS1.contoso.com:8530 in der folgenden Abbildung ist nur ein Beispiel. Verwenden Sie in Ihrer Umgebung unbedingt den Servernamen und die Portnummer für Ihre WSUS-Instanz.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

    Hinweis

    Der standardmäßige HTTP-Port für WSUS ist 8530, und der standardmäßige HTTP over Secure Sockets Layer (HTTPS)-Port ist 8531. Wenn Sie nicht sicher sind, welcher Port von WSUS für die Clientkommunikation verwendet wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die WSUS-Verwaltungswebsite im IIS-Manager, und klicken Sie anschließend auf Bindungen bearbeiten.

Wenn Windows-Clients ihre Computerrichtlinien aktualisieren (die standardmäßige Aktualisierungseinstellung für die Gruppenrichtlinie ist 90Minuten sowie bei einem Neustart), werden die Computer erstmals in WSUS angezeigt. Wenn die Clients mit dem WSUS-Server kommunizieren, erstellen Sie die an Ihre Bereitstellungsringe angepassten Computergruppen.

Erstellen von Computergruppen in der WSUS-Verwaltungskonsole

Hinweis

In den folgenden Verfahren werden die Gruppen aus Tabelle1 in Erstellen von Bereitstellungsringen für Windows10-Updates als Beispiele verwendet.

Sie können Computergruppen für bestimmte Geräte mit bestimmten Qualitäts- und Featureupdates verwenden. Diese Gruppen sind Ihre Bereitstellungsringe, die von WSUS kontrolliert werden. Sie können die Gruppen entweder manuell mithilfe der WSUS-Verwaltungskonsole oder automatisch über die Gruppenrichtlinie auffüllen. Unabhängig von der gewählten Methode müssen Sie zunächst die Gruppen in der WSUS-Verwaltungskonsole erstellen.

So erstellen Sie Computergruppen in der WSUS-Verwaltungskonsole

  1. Öffnen Sie die WSUS-Verwaltungskonsole.

  2. Wechseln Sie zu „Servername\Computer\Alle Computer“, und klicken Sie anschließend auf Computergruppe hinzufügen.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  3. Geben Sie als Name Ring 2: Unternehmensbenutzer, Pilotgruppe ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.

  4. Wiederholen Sie diese Schritte für die Gruppen Ring 3: IT, allgemein und Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein. Wenn Sie fertig sind, sollten drei Bereitstellungsringgruppen vorhanden sein.

Wenn Sie die Gruppen erstellt haben, fügen Sie die Computer den Computergruppen hinzu, die den gewünschten Bereitstellungsringen entsprechen. Dies ist über die Gruppenrichtlinie oder manuell mithilfe der WSUS-Verwaltungskonsole möglich.

Verwenden der WSUS-Verwaltungskonsole zum Auffüllen der Bereitstellungsringe

Das Hinzufügen von Computern zu Computergruppen in der WSUS-Verwaltungskonsole ist einfach, dauert aber unter Umständen länger als das Verwalten von Mitgliedschaften über die Gruppenrichtlinie, insbesondere wenn viele Computer hinzugefügt werden. Das Hinzufügen von Computern zu Computergruppen in der WSUS-Verwaltungskonsole nennt sich serverseitige Zielzuordnung.

In diesem Beispiel werden Computer auf zweierlei Weise zu Computergruppen hinzugefügt: indem nicht zugewiesene Computer manuell zugewiesen werden und indem eine Suche nach mehreren Computern durchgeführt wird.

Manuelles Zuweisen nicht zugewiesener Computer zu Gruppen

Wenn neue Computer mit WSUS kommunizieren, erscheinen Sie in der Gruppe Nicht zugewiesene Computer. Von dort können Sie Computer folgendermaßen den korrekten Gruppen zuweisen. Für diese Beispiele verwenden Sie zwei Windows10-PCs (WIN10-PC1 und WIN10-PC2), die den Computergruppen hinzugefügt werden.

So ordnen Sie Computer manuell zu

  1. Wechseln Sie in der WSUS-Verwaltungskonsole zu „Servername\Computer\Alle Computer\Nicht zugewiesene Computer“.

    Hier sehen Sie die neuen Computer, die das im vorherigen Abschnitt erstellte Gruppenrichtlinienobjekt erhalten haben, welches mit WSUS kommuniziert. Dieses Beispiel umfasst nur zwei Computer. Je nachdem wie breit Sie Ihre Richtlinie bereitgestellt haben, sind hier wahrscheinlich mehr Computer vorhanden.

  2. Wählen beide Computer aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl, und klicken Sie anschließend auf Mitgliedschaft ändern.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  3. Wählen Sie im Dialogfeld Gruppenmitgliedschaft für Computer festlegen den Bereitstellungsring Ring 2: Unternehmensbenutzer, Pilotgruppe, und klicken Sie dann auf OK.

    Da die Computer einer Gruppe zugewiesen wurden, befinden sie sich nicht mehr in der Gruppe Nicht zugewiesene Computer. Wenn Sie die Computergruppe Ring 2: Unternehmensbenutzer, Pilotgruppe auswählen, werden Ihnen dort beide Computer angezeigt.

Suchen nach mehreren Computern, die Gruppen hinzugefügt werden

Eine weitere Möglichkeit, um mehrere Computer einem Bereitstellungsring in der WSUS-Verwaltungskonsole hinzuzufügen, besteht in der Verwendung der Suchfunktion.

So suchen Sie nach mehreren Computern

  1. Wechseln Sie in der WSUS-Verwaltungskonsole zu „Servername\Computer\Alle Computer“, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Alle Computer, und klicken Sie anschließend auf Suche.

  2. Geben Sie im Suchfeld den Text WIN10 ein.

  3. Wählen Sie die Computer in den Suchergebnissen aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl, und klicken Sie dann auf Mitgliedschaft ändern.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  4. Wählen Sie den Bereitstellungsring Ring 3: IT, allgemein aus, und klicken Sie dann auf OK.

Diese Computer werden Ihnen nun in der Computergruppe Ring 3: IT, allgemein angezeigt.

Verwenden von Gruppenrichtlinien zum Auffüllen von Bereitstellungsringen

Die WSUS-Verwaltungskonsole bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, über die Sie Windows10-Qualitäts- und Featureupdates verwalten können. Wenn Sie viele Computer dem richtigen WSUS-Bereitstellungsring hinzufügen möchten, ist es unter Umständen zeitaufwändig, dies manuell mithilfe der WSUS-Verwaltungskonsole auszuführen. In solchen Fällen können Sie auch Gruppenrichtlinien für die entsprechenden Computer verwenden. So werden diese ausgehend von einer Active Directory-Sicherheitsgruppe zum richtigen WSUS-Bereitstellungsring hinzugefügt. Dieser Prozess nennt sich clientseitige Zielzuordnung. Bevor Sie die clientseitige Zielzuordnung in der Gruppenrichtlinie aktivieren, müssen Sie WSUS so konfigurieren, dass die Computerzuordnung über Gruppenrichtlinien zulässig ist.

So konfigurieren Sie WSUS so, dass die clientseitige Zielzuordnung über Gruppenrichtlinien zulässig ist

  1. Öffnen Sie die WSUS-Verwaltungskonsole, und wechseln Sie zu „Servername\Optionen“, und klicken Sie anschließend auf Computer.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  2. Wählen Sie im Dialogfeld Computer die Option Gruppenrichtlinie oder Registrierungseinstellungen auf Computern verwenden, und klicken Sie anschließend auf OK.

    Hinweis

    Diese Option ist lässt nur zwei Auswahlmöglichkeiten zu. Wenn in WSUS die Gruppenrichtlinie für Gruppenzuordnung aktiviert ist, können Sie Computer erst dann wieder manuell über die WSUS-Verwaltungskonsole hinzufügen, wenn Sie die Option ändern.

Wenn Sie die clientseitige Zielzuordnung für WSUS aktiviert haben, führen Sie die folgenden Schritte aus, um mit der Gruppenrichtlinie die clientseitige Zielzuordnung zu konfigurieren:

So konfigurieren Sie die clientseitige Zielzuordnung

Tipp

Wenn Sie die clientseitige Zielzuordnung verwenden, können Sie für Sicherheitsgruppen die gleichen Namen wie für die Bereitstellungsringe vergeben. Dies vereinfacht das Erstellen von Richtlinien und stellt sicher, dass Computer nicht den falschen Ringen hinzugefügt werden.

  1. Öffnen Sie GPMC.

  2. Erweitern Sie „Gesamtstruktur\Domänen\Ihre_Domäne“.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre_Domäne, und klicken Sie dann auf Gruppenrichtlinienobjekt hier erstellen und verknüpfen.

  4. Geben Sie im Dialogfeld Neues Gruppenrichtlinienobjekt als Name des neuen Gruppenrichtlinienobjekts WSUS – Client-Zielzuordnung – Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein ein.

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gruppenrichtlinienobjekt WSUS – Client-Zielzuordnung – Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein, und klicken Sie anschließend auf Bearbeiten.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  6. Navigieren Sie im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor zu „Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows Update“.

  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Clientseitige Zielzuordnung aktivieren, und klicken Sie anschließend auf Bearbeiten.

  8. Wählen Sie im Dialogfeld Clientseitige Zielzuordnung aktivieren die Option Aktivieren.

  9. Geben Sie im Feld Zielgruppenname für diesen Computer Folgendes ein: Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein. Das ist der Name des Bereitstellungsrings in WSUS, dem diese Computer hinzugefügt werden.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  10. Schließen Sie den Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor.

Sie können dieses Gruppenrichtlinienobjekt jetzt in der richtigen Computersicherheitsgruppe für den Bereitstellungsring Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein bereitstellen.

So beschränken Sie das Gruppenrichtlinienobjekt auf eine Gruppe

  1. Wählen Sie in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole die Richtlinie WSUS – Client-Zielzuordnung – Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein aus.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Bereich.

  3. Entfernen Sie unter Sicherheitsfilterung die standardmäßige Sicherheitsgruppe AUTHENTIFIZIERTE BENUTZER, und fügen Sie anschließend die Gruppe Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein hinzu.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

Das nächste Mal, wenn die Clients in der Sicherheitsgruppe Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein Ihre Computerrichtlinie erhalten und WSUS kontaktieren, werden Sie dem Bereitstellungsring Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein hinzugefügt.

Automatisches Genehmigen und Bereitstellen von Featureupdates

Für Clients, deren Featureupdates genehmigt werden sollen, sobald sie verfügbar sind, können Sie in WSUS Regeln für die automatische Genehmigung konfigurieren.

Hinweis

WSUS berücksichtigt die Servicing Branches des Clients. Wenn Sie ein Featureupdate genehmigen, während es sich noch in Current Branch (CB) befindet, installiert WSUS das Update nur für PCs, die sich im CB Servicing Branch befinden. Wenn Microsoft den Build für Current Branch for Business (CBB) freigibt, wird er von den PCs im CBB Servicing Branch installiert.

So konfigurieren Sie eine Regel zur automatischen Genehmigung für Windows10-Featureupdates und genehmigen diese für den Bereitstellungsring „Ring 3: IT, allgemein“.

  1. Wechseln Sie in der WSUS-Verwaltungskonsole zu „Update Services\Servername\Optionen“, und wählen Sie dann Automatische Genehmigungen aus.

  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Updateregeln auf Neue Regel.

  3. Aktivieren Sie im Dialogfeld Regel hinzufügen die Kontrollkästchen Wenn ein Update in einer bestimmten Klassifizierung enthalten ist, Wenn ein Update in einem bestimmten Produkt enthalten ist und Stichtag für die Genehmigung festlegen.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  4. Wählen Sie im Bereich Edit the properties die Option Beliebige Klassifizierung. Löschen Sie alles außer Upgrades, und klicken Sie dann auf OK.

  5. Klicken Sie im Bereich Edit the properties auf den Link Beliebiges Produkt. Deaktivieren Sie alle Kontrollkästchen außer Windows10, und klicken Sie dann auf OK.

    Windows10 befindet sich unter „Alle Produkte\Microsoft\Windows“.

  6. Klicken Sie im Bereich Edit the properties auf den Link Alle Computer. Deaktivieren Sie alle Kontrollkästchen für Computergruppen mit Ausnahme von Ring 3: IT, allgemein, und klicken Sie dann auf OK.

  7. Belassen Sie die Einstellung für den Stichtag bei 7 Tage nach der Genehmigung um 3:00 Uhr.

  8. Geben Sie im Feld Schritt 3: Einen Namen angeben den Text Windows10-Upgrade, automatische Genehmigung für Ring 3: IT, allgemein ein, und klicken Sie dann auf OK.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  9. Klicken Sie im Dialogfeld Automatische Genehmigungen auf OK.

    Hinweis

    WSUS berücksichtigt keine vorhandenen Verzögerungseinstellungen (Monat/Tag/Woche) für CB oder CBB. Wenn Sie also Windows Update for Business für einen Computer verwenden, für den WSUS ebenfalls Updates verwaltet, wird das Update, wenn es von WSUS genehmigt wird, auf dem Computer installiert, auch wenn die Gruppenrichtlinie mit einer Verzögerung konfiguriert wurde.

Wenn Windows10-Featureupdates für WSUS veröffentlicht werden, werden sie automatisch für den Bereitstellungsring Ring 3: IT, allgemein mit einer Installationsfrist von einer Woche genehmigt.

Feautureupdates manuell genehmigen und bereitstellen

Sie können in der WSUS-Verwaltungskonsole Updates manuell genehmigen und auch Installationsfristen festlegen. Um die manuelle Genehmigung zu vereinfachen, erstellen Sie zunächst eine Softwareupdateansicht, die nur Windows10-Updates enthält.

So genehmigen Feautureupdates manuell und stellen sie bereit

  1. Wechseln Sie in der WSUS-Verwaltungskonsole zu „Update Services\Servername\Updates“. Klicken Sie im Bereich Aktion auf Neue Updateansicht.

  2. Wählen Sie im Dialogfeld Updateansicht hinzufügen die Optionen Updates sind in einer bestimmten Klassifizierung und Updates sind für ein bestimmtes Produkt.

  3. Klicken Sie unter Schritt 2: Die Eigenschaften bearbeiten auf Beliebige Klassifizierung. Deaktivieren Sie alle Kontrollkästchen außer Upgrades, und klicken Sie dann auf OK.

  4. Klicken Sie unter Schritt 2: Die Eigenschaften bearbeiten auf Beliebiges Produkt. Deaktivieren Sie alle Kontrollkästchen außer Windows10, und klicken Sie dann auf OK.

    Windows10 befindet sich unter „Alle Produkte\Microsoft\Windows“.

  5. Geben Sie im Feld Schritt 3: Einen Namen angeben den Text Alle Windows10-Upgrades ein, und klicken Sie dann auf OK.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

Nachdem Sie nun die Ansicht „Alle Windows10-Upgrades“ erstellt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Update für den Bereitstellungsring Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein manuell zu genehmigen:

  1. Wechseln Sie in der WSUS-Verwaltungskonsole von WSUS zu „Update Services\Servername\Updates\Alle Windows10-Upgrades“.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Featureupdate, das Sie bereitstellen möchten, und klicken Sie anschließend auf Genehmigen.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  3. Wählen Sie im Dialogfeld Updates genehmigen aus der Liste Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein die Option Für die Installation genehmigt.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Updates genehmigen in der Liste Ring 4: Unternehmensbenutzer, allgemein auf Stichtag, dann auf Eine Woche und anschließend auf OK.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  5. Wenn das Dialogfeld Microsoft-Software-Lizenzbedingungen angezeigt wird, klicken Sie auf Akzeptieren.

    Wenn die Bereitstellung erfolgreich ist, erhalten Sie einen Statusbericht über die erfolgreiche Ausführung.

    Beispiel für die Benutzeroberfläche

  6. Klicken Sie im Dialogfeld Status der Genehmigung auf Schließen.


Schrittezum Verwalten von Updates für Windows10

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oder Bereitstellen von Windows10-Updates mit Windows Server Update Services (dieses Thema)
oder Bereitstellen von Windows10-Updates mit System Center Configuration Manager

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