Grundlegende Richtlinien für das Entwerfen von COM+-Anwendungen
Um COM+ vollständig nutzen zu können, gibt es einige grundlegende Richtlinien, die Sie beim Erstellen einer Anwendung verwenden können:
Modellieren Sie Ihren permanenten Zustand als Datenbankschema, indem Sie Ihr Datenbanktool Ihrer Wahl verwenden. Fast jede Anwendung muss einen dauerhaften Zustand beibehalten. Datenbanken stellen die Dienste bereit, die zum Erstellen eines dauerhaften und skalierbaren Zustandsspeichers erforderlich sind. Daher besteht der erste Schritt beim Erstellen einer COM+-Anwendung darin, den dauerhaften Zustand Ihrer Anwendung als eine Art Datenbankschema zu modellieren. Es spielt keine Rolle, welche Datenbank Sie verwenden. die meisten kommerziellen Datenbanken sind mit COM+ kompatibel. Microsoft SQL Server ist ein gutes Beispiel für eine Lösung, die Sie verwenden können.
Modellieren Sie die Logik Ihrer COM+-Anwendung als gruppe von COM-Schnittstellen. Nachdem Sie über ein Schema verfügen, das die Zustandsinformationen der Anwendung darstellt, modellieren Sie die Austauschvorgänge in der Anwendung als COM-Schnittstellen. Diese Schnittstellen modellieren das Verhalten der Anwendung. Dies ist auch die Entwicklungsphase, in der Sie bestimmen sollten, welche COM+-Dienste für Ihre Anwendung am besten funktionieren.
Erstellen Sie Komponenten-DLLs, die Komponenten enthalten, die das physische Datenschema verwenden und eine logische Ansicht der Daten für andere Komponenten (das erste Element in dieser Liste) sowie Komponenten verfügbar machen, die im Hinblick auf das logische Datenmodell implementiert werden (das zweite Element in dieser Liste). Sobald Sie über die Struktur der Logik und die Zustandsinformationen verfügen, können Sie mit dem Schreiben von Code beginnen und jetzt DLL-basierte COM-Komponenten schreiben, die die Schnittstellen im Hinblick auf das definierte Schema implementieren. Ihre Komponenten fungieren einfach als Manipulatoren für die Arbeit mit Ihren Datenbankinformationen, und Ihre Komponenten-DLLs ermöglichen es Ihnen, eine COM+-Anwendung zu erstellen, die funktioniert und erfolgreich skaliert wird.
Stellen Sie die Komponenten in der COM+-Umgebung mithilfe der von Ihnen ausgewählten COM+-Dienste bereit. Nachdem Sie die Anwendung erstellt haben, können Sie sie über ein Netzwerk oder einen Servercluster bereitstellen. Sie können jetzt Basierend auf den verfügbaren Ressourcen Entscheidungen treffen und jede Komponente für maximale Leistung anpassen.