STRINGTABLE-Ressource

Definiert eine oder mehrere Zeichenfolgenressourcen für eine Anwendung. Zeichenfolgenressourcen sind einfach null-beendete Unicode- oder ASCII-Zeichenfolgen, die bei Bedarf aus der ausführbaren Datei geladen werden können, mithilfe der LoadString-Funktion .

Es gibt zwei Möglichkeiten zum Formatieren einer STRINGTABLE-Anweisung :

STRINGTABLE  [optional-statements] {stringID string  ...}

- oder -

STRINGTABLE
  [optional-statements]
BEGIN
stringID string
. . .
END

Parameter

optional-Anweisungen

Dieser Parameter kann null oder mehr der folgenden Anweisungen sein.

-Anweisung. BESCHREIBUNG
MERKMALE Benutzerdefinierte Informationen zu einer Ressource, die von Tools verwendet werden kann, die Ressourcendateien lesen und schreiben. Weitere Informationen finden Sie unter "MERKMALE".
LANGUAGElanguage, Unterlanguage Gibt die Sprache für die Ressource an. Weitere Informationen finden Sie unter LANGUAGE.
VERSIONdword Benutzerdefinierte Versionsnummer für die Ressource, die von Tools verwendet werden kann, die Ressourcendateien lesen und schreiben. Weitere Informationen finden Sie unter VERSION.

 

stringID

Nicht signierte 16-Bit-Ganzzahl, die die Ressource identifiziert.

Schnur

Mindestens eine Zeichenfolge, die in Anführungszeichen eingeschlossen ist. Die Zeichenfolge muss nicht länger als 4097 Zeichen sein und muss eine einzelne Zeile in der Quelldatei belegen. Um eine Zeichenfolge hinzuzufügen, verwenden Sie diese Zeichensequenz: \012. Beispielsweise definiert "Zeile 1\012Line zwei" eine Zeichenfolge, die wie folgt angezeigt wird:

Line one
Line two

Um Anführungszeichen in die Zeichenfolge einzubetten, verwenden Sie die folgende Sequenz: "". Beispielsweise definiert ""Zeile drei"""" eine Zeichenfolge, die wie folgt angezeigt wird:

"Line three"

Um Unicode-Zeichen zu codieren, verwenden Sie eine "L" gefolgt von den Unicode-Zeichen, die von Anführungszeichen eingeschlossen sind. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Beispiele" für ein Beispiel.

Der Ressourcencompiler unterstützt auch Zeilenumführungen in Zeichenfolgen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Beispiele" für ein Beispiel.

Bestimmte Attribute werden auch für die Abwärtskompatibilität unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter "Allgemeine Ressourcenattribute".

Hinweise

RC weist 16 Zeichenfolgen pro Abschnitt zu und verwendet den Bezeichnerwert, um zu bestimmen, welchen Abschnitt die Zeichenfolge enthalten soll. Zeichenfolgen, deren Bezeichner sich nur in den unteren 4 Bits unterscheiden, werden im gleichen Abschnitt platziert.

Beispiele

Im folgenden Beispiel wird die Verwendung der STRINGTABLE-Anweisung veranschaulicht, um ASCII-Zeichenfolgen anzuzeigen:

#define IDS_HELLO    1
#define IDS_GOODBYE  2

STRINGTABLE
{
    IDS_HELLO,   "Hello"
    IDS_GOODBYE, "Goodbye"
} 

Im folgenden Beispiel wird gezeigt, wie Unicode-Zeichen codiert werden:

STRINGTABLE
BEGINIDS_CHINESESTRING L"\x5e2e\x52a9"
IDS_RUSSIANSTRING L"\x0421\x043f\x0440\x0430\x0432\x043a\x0430"
IDS_ARABICSTRING L"\x062a\x0639\x0644\x064a\x0645\x0627\x062a"
END

Im folgenden Beispiel werden Zeichenfolgen sowohl mit ASCII als auch mit Unicode dargestellt. Beachten Sie, dass Zeichenfolgen ohne den anfänglichen "L" das 2-stellige Escapeformat verwenden:

STRINGTABLE
BEGIN
IDS_1 L"5\x00BC-Inch Floppy Disk"
IDS_1a "5\xBC-Inch Floppy Disk"
IDS_2 L"Don't confuse \x2229 (intersection) with \x222A (union)"
IDS_3 "Copyright \xA92001"
IDS_3a L"Copyright \x00a92001"
END

Im folgenden Beispiel wird gezeigt, wie Zeilenumführungen verwendet werden können:

STRINGTABLE
BEGIN
IDS_VERYLONGSTRING "blah blah blah blah blah blah \
blah blah blah blah blah blah \
blah blah blah blah blah blah \
blah blah blah blah blah blah"
END

Siehe auch

LoadString

BESCHLEUNIGER

MERKMALE

SPRACHE

MENÜ

RCDATA

VERSION