glLogicOp-Funktion

Die glLogicOp-Funktion gibt einen logischen Pixelvorgang für das Farbindexrendering an.

Syntax

void WINAPI glLogicOp(
   GLenum opcode
);

Parameter

opcode

Eine symbolische Konstante, die einen logischen Vorgang auswählt. Die folgenden Symbole werden akzeptiert, wobei s gleich dem Wert des Quellbits und d der Wert des Zielbits ist.

Wert Bedeutung
GL _ CLEAR
0
GL _ SET
1
GL _ COPY
s
GL _ COPY _ INVERTED
!s
GL _ NOOP
T
GL _ INVERT
!d
GL _ UND
s & d
GL _ NAND
! (s & d)
GL _ ODER
s | d
GL _ NOR
! (s | d)
GL _ XOR
s ^ d
GL _ EQUIV
! (s ^ d)
GL _ UND _ REVERSE
s & !d
GL _ UND _ INVERTED
!s & d
GL _ ODER _ REVERSE
s | !d
GL _ ODER _ INVERTED
!s | d

Rückgabewert

Diese Funktion gibt keinen Wert zurück.

Fehlercodes

Die folgenden Fehlercodes können von der glGetError-Funktion abgerufen werden.

Name Bedeutung
GL _ INVALID _ ENUM
opcode war kein akzeptierter Wert.
GL _ INVALID _ OPERATION
Die Funktion wurde zwischen einem Aufruf von glBegin und dem entsprechenden Aufruf von glEndaufgerufen.

Hinweise

Die glLogicOp-Funktion gibt einen logischen Vorgang an, der bei Aktivierung zwischen dem eingehenden Farbindex und dem Farbindex an der entsprechenden Position im Framepuffer angewendet wird. Der logische Vorgang wird mit glEnable und glDisable mithilfe der symbolischen Konstanten GL LOGIC OP aktiviert oder _ _ deaktiviert.

Der Opcode-Parameter ist eine symbolische Konstante, die aus der folgenden Liste ausgewählt wird. In der Erläuterung der logischen Vorgänge stellt s den eingehenden Farbindex und d den Index im Framepuffer dar. Es werden C-Standardsprachoperatoren verwendet. Wie diese bitweisen Operatoren vermuten, wird der logische Vorgang unabhängig auf jedes Bitpaar der Quell- und Zielindizes angewendet.

Logische Pixelvorgänge werden nicht auf RGBA-Farbpuffer angewendet.

Wenn mehr als ein Farbindexpuffer für das Zeichnen aktiviert ist, werden logische Vorgänge separat für jeden aktivierten Puffer ausgeführt, wobei der Inhalt dieses Puffers für den Zielindex verwendet wird (siehe glDrawBuffer).

Der opcode-Parameter muss einer der 16 akzeptierten Werte sein. Andere Werte führen zu einem Fehler.

Die folgenden Funktionen rufen Informationen im Zusammenhang mit glLogicOp ab:

glGet mit argument GL _ LOGIC _ OP _ MODE

glIsEnabled mit argument GL _ LOGIC _ OP

Anforderungen

Anforderung Wert
Unterstützte Mindestversion (Client)
Windows 2000 Professional [nur Desktop-Apps]
Unterstützte Mindestversion (Server)
Windows 2000 Server [nur Desktop-Apps]
Header
Gl.h
Bibliothek
Opengl32.lib
DLL
Opengl32.dll

Siehe auch

glAlphaFunc

glBegin

glBlendFunc

glDrawBuffer

glEnable

glEnd

glIsEnabled

glStencilOp