Behandeln geschützter Inhalte im Dienstanbieter

Sie können einen Dienstanbieter erstellen, der DRM-geschützte Inhalte an ein Gerät senden kann, das auf PORTABLE DEVICE DRM (PDDRM) basiert. Sie können jedoch keinen Dienstanbieter erstellen, der DRM-geschützte Inhalte an Geräte senden kann, die auf Windows Media DRM 10 für portable Geräte aufbauen. Diese Geräte verwenden MTP, und Sie können keinen eigenen MTP-Dienstanbieter erstellen.

Der einzige zusätzliche Schritt, den ein Dienstanbieter zum Senden von DRM-Material an ein PDDRM-Gerät unternehmen muss, ist das Erhalten eines von Microsoft ausgestellten Zertifikats-/Schlüsselpaars. Unter Tools for Development (Tools für die Entwicklung) erfahren Sie, wo Sie dieses Zertifikat/diesen Schlüssel erhalten. Die für diese Geräte ausgestellten Lizenzen sind vereinfachte Lizenzen, die nur die einfache Wiedergabe erworbener Inhalte unterstützen. Sie unterstützen keine zeitverenden Lizenzen. Diese Lizenz wird vom Anbieter sicherer Inhalte (von Microsoft für WMA-/WMV-Dateien bereitgestellt) für Sie erstellt und im Header der Datei gespeichert, die an den Dienstanbieter gesendet wird. Sie müssen keine besonderen Schritte für geschützte Dateien ausführen.

Nach dem Senden der geschützten Datei Windows Media Geräte-Manager den Dienstanbieter auf, um eine spezielle Lizenzspeicherdatei vom Gerät an fordern. Windows Media Geräte-Manager fügt dieser Datei eine Kopie der neuen Lizenz hinzu und gibt sie an den Dienstanbieter zurück, um sie zurück an das Gerät zu senden. Auch wenn der Dienstanbieter diese Datei nicht finden oder zurückgeben kann, sollte das Gerät die geschützte Datei weiterhin mithilfe der Lizenzkopie im Dateiheader wieder geben können.

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