OOP 2009

Die OOP 2009 öffnet heute ihre Pforten. Am Mittwoch findet dann der Microsoft Architecture Day statt, an dem von Microsoft Deutschland u.a. Christian Binder, Holger Sirtl und ich selbst teilnehmen werden.

Was verbirgt sich hinter dem rekordverdächtig langen Titel „Applikationsarchitektur modularer Rich Client-Anwendungen am Beispiel der Windows Presentation Foundation“? Nun, anstatt sich auf die üblichen Verdächtigen an möglichen Architektur oder Design Patterns zu fokussieren oder die Features von Prism (bzw. Composite Application Library) in epischer Länge zu beleuchten, will ich an einem konkreten Beispiel durchspielen, wie man eine typische WPF-Anwendung, die keine wirklich geplante Applikationsarchitektur aufweist, über eine Reihe von sechs Iterationen restrukturiert, so dass der Code wartbarer, verständlicher und testbar(er) ist. In diesen sechs Iterationen schauen wir uns an

  • welche Änderungen an der Applikation zur Verbesserung der Wartbarkeit vornehmen,
  • welche Architektur oder Design Patterns wir konkret einsetzen, um die Wartbarkeit zu erhöhen,
  • wie wir die Abhängigkeiten zwischen den vorhandenen Applikationskomponenten minimieren können und
  • wie uns die Composite Application Library bei der Umsetzung unterstützt.

Im Nachhinein bedauere ich den klobigen Titel etwas: „From Mud to Strut – A Journey Through Code“ klingt irgendwie besser :-).

Wer also auf der OOP ist und sich für das Thema interessiert… wir sehen uns am Mittwoch um 15:30 in Saal 21. Vor dem Vortrag bin ich auf dem Microsoft-Stand zu finden – wer Fragen zu zu WPF, Silverlight 2, Surface o.ä. hat, kann mich gerne dort direkt ansprechen.

Und wer nicht auf der OOP sein kann – ich werde zu dem Thema WPF-Applikationsarchitektur auch bei diversen INETA-Treffen in den nächsten Wochen vortragen. Los geht’s am 19.2. bei der INETA User Group in Frankfurt. Stay tuned…

 

Jörg