Eine kurze Launch-Zusammenfassung
Nachdem Daniel mich direkt vor meinem Haus (das man ja in meiner SQL Server Überblick-Session von oben sehen konnte) abgesetzt hat hier eine kurze Launch-Zusammenfassung. Leider habe ich für mehr derzeit keine Muße, denn ich muss gleich noch meinen Search Server 2008 Webcast nächsten Mittwoch und einen Kundentermin (mit einem der größten SQL Server Kunden Europas – lauter 32-Prozessor Itaniums und so) nächsten Dienstag vorbereiten. Und meine Frau wäre wahrscheinlich nicht glücklich, wenn sie nach Hause kommt und ich keine Zeit habe…
Wie sah der Launch für mich aus? Ursprünglich hatte ich geplant, in Ruhe 3 Sessions zu machen. Daraus wurden dann 5 volle Sessions (eine auf der SharePoint Konferenz und die Security-Session am dritten Tag kamen dazu), 2 Pressekonferenzen und die Keynote-Demo.
Mit der Vorbereitung der Keynote-Demo fing dann auch mein Aufenthalt in Frankfurt an; am Montagabend war Rehearsal angesagt. Diese Demo (die, wie man sicher gemerkt hat nicht von mir stammt sondern vorgegeben war) hat mich schon in der Woche davor einen wesentlichen Teil meiner Vorbereitungszeit gekostet. Am Montag lief dann für mich alles sehr glatt, einmal die Demo geprobt (zum x-ten Mal), alles funktioniert, Entspannung. Nur, dass ich mich inzwischen regelrecht krank fühlte: Kopfschmerzen, Halsschmerzen usw. Also noch Halstabletten und Kamillentee genießen. Glücklicherweise war das bis auf einen rauen Hals am nächsten Tag weg.
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Microsoft-Geschäftsführer Achim Berg und ich lauschen der Keynote
Am Dienstag war ich dann eine dreiviertel Stunde vor der Keynote im Raum (habe mich an der Registrierung hektisch vorbeigezwängt), alles lief und aus der Keynote-Demo habe ich wohl das bestmögliche gemacht. Immerhin – so viele Lacher hatte ich den Rest der Konferenz nicht mehr (OK, die anderen Vorträge waren auch ernster). Leider brauchten wir für die Keynote noch 2 weitere Räume mit Videoübertragung, damit alle sie sehen konnten. Schade, ich hätte gern direkt vor 5000 Menschen gesprochen, aber das gaben die Räumlichkeiten nicht her.
Danach ging es ohne Unterbrechung weiter – SQL 2008 Überblick. Da stellte ich 5 Minuten vor dem Vortrag fest, dass meine Tablix-Demo (die ich schon mehr als 10 Mal gemacht hatte) plötzlich nicht mehr lief. Grund: Ich hatte mir AdventureWorksDW mit einer anderen Datenbank überschrieben. Naja, ich hätte die Demo von der Zeit her eh nicht geschafft.
Dann Pressekonferenz (für mich nur eine Frage zum Thema Bandlaufwerke in Clustern), danach gleich Data Warehousing mit SQL 2008. Nach – endlich – einer Session Pause war ich dann bei meinem einzigen Vortrag auf der SharePoint Konferenz. Als ich 30 Minuten vor der Session in den Raum kam wunderte ich mich schon, warum jeder Platz besetzt war. Dann kam 10 Minuten vor Beginn Sascha zu mir und erzählte, es würde noch so ca. 200 Leute vor dem Raum warten. Ich hätte alles gesprengt. Ach eine Form von Lob (danke!). Dann wurde also kurzfristig in einen größeren Raum getauscht, und auch der war bei „Das SharePoint 1*1 für Administratoren“ sehr gut gefüllt. Subjektiv mein bester Vortrag in den drei Tagen.
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...mit interessiertem Publikum
Die Party abends bestand für mich vor allem in Gesprächen mit Partnern und Kollegen, wobei die Band ganz lustig war.
Am nächsten Tag dann SharePoint Enterprise Search Pressekonferenz mit meiner Such-Demo. Kurz vorher war mein Laptop zum ersten Mal in 15 Monaten nicht bereit, ein Bild auf den externen Monitor zu geben. Altersschwäche? Also neu starten, aber alles lief pünktlich. Interessanterweise waren die Suchmöglichkeiten in SharePoint, die ich schon bei der Launch-Tour voriges Jahr gezeigt hatte, vielen der anwesenden Journalisten offensichtlich neu. Tsss.
Danach im großen Track 1 „Abfrageoptimierung mit SQL Server“. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet dieser Vortrag (der in seiner Ursprungsversion mal auf Anfrage der Community InsideSQL entstanden ist) auf das größte Interesse stoßen würde. Mein Vortrag war zwar völlig Lacher-frei, wurde aber dennoch gut aufgenommen. Mein Bruder fand ihn von den Vorträgen, die er gesehen hat am besten.
Den Nachmittag habe ich mich dann im Ask the Experts-Bereich den Fragen der Kunden gestellt. Viele wurden mir dann noch zur Nachverfolgung per E-Mail geschickt – keine Angst, ich werde sie beantworten, das kann aber ein wenig dauern. Abends gab es noch das Speaker-Dinner, mit Preisen für Dinge wie die höchste Anzahl abgegebener Abstracts (Ralf Schnell), die erste hochgeladene Präsentation (Nils Kaczenski) oder die meisten Zuschauer in der Session (Dirk Primbs).
Der dritte Tag begann für mich noch den DB Chalk Talk. Einen richtigen Chalk Talk konnten wir bei den vielen Zuhörern und Fragestellern nicht machen, daher war es eher eine Panel-Fragestunde mit allen noch anwesenden DB- und BI-Sprechern. Den Abschluss meines Vortragsprogramms bildete meine SQL Security-Session.
In Summe war dieser Launch einfach ein Erlebnis der besonderen Art. Daher hier mein Dank an alle Teilnehmer, das Organisationsteam (besonders Michael Kalbe, Carolin Müller und Lars Schmoldt) und E-Team für die Technik vor Ort.
Gruß,
Steffen