Bereitstellen von Schutzgruppen

Wichtig

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Eine System Center Data Protection Manager-Schutzgruppe (DPM) ist eine Sammlung von Datenquellen, wie z.B. Volumes, Freigaben oder Anwendungsworkloads, die gemeinsame Sicherungs- und Wiederherstellungseinstellungen haben. Mit den Einstellungen der Schutzgruppe wird Folgendes angegeben:

  • Datenquellen: Gibt die Server, Computer und Arbeitsauslastungen an, die Sie schützen möchten.

  • Sicherungsspeicher – Gibt an, wie die geschützten Daten kurz- und langfristig gesichert werden sollen.

  • Wiederherstellungspunkte: Gibt die Wiederherstellungspunkte an, anhand derer replizierte Daten wiederhergestellt werden können.

  • Zugewiesener Speicherplatz: Der Speicherplatz, der Daten aus dem Speicherpool zugeordnet wird.

  • Erste Replikation: Gibt an, wie die anfängliche Replikation der Daten erfolgen soll, entweder über das Netzwerk oder manuell offline.

  • Konsistenzprüfungen: Gibt an, wie replizierte Daten auf Konsistenz überprüft werden sollen.

Die Themen in diesem Abschnitt enthalten Richtlinien, um die Entscheidungen, die beim Erstellen einer Schutzgruppe notwendig sind, zu treffen.

Planen von Schutzgruppen

Folgende Entscheidungen sind erforderlich:

  • Wie sollen Ressourcen gruppiert werden, die in Schutzgruppen gesichert werden sollen?

  • Wie sollen die Sicherungsdaten von Schutzgruppen gespeichert werden?

  • Wie viel Speicherplatz ist zum Speichern der Daten für die Schutzgruppe erforderlich?

  • Wie sollen Sicherungsdaten für die Schutzgruppe wiederhergestellt werden?

Es gibt eine Reihe gebräuchlicher Verfahren zum Organisieren von Schutzgruppen:

  • Nach Computer: Alle Datenquellen für einen Computer gehören zur selben Schutzgruppe. Das Organisieren nach Computer bietet eine zentrale Anpassungsmöglichkeit für die Leistungsanforderungen des Computers. Allerdings weisen alle Datenquellen die gleichen Sicherungs- und Wiederherstellungseinstellungen auf.

  • Nach Arbeitsauslastung: Dateien und alle Anwendungsdatentypen werden unterschiedlichen Schutzgruppen zugewiesen. Das Organisieren nach Arbeitsauslastung ermöglicht die Verwaltung von Arbeitsauslastungen als Gruppe. Das Wiederherstellen eines Servers mit mehreren Anwendungen erfordert jedoch möglicherweise mehrere Bänder verschiedener Schutzgruppen.

  • Nach RPO/RTO: Datenquellen mit ähnlichen Recovery Point Objectives (RPO) und Recovery Time Objectives (RTO) werden in Schutzgruppen erfasst. Sie steuern das RPO durch Festlegen der Synchronisierungsfrequenz für die Schutzgruppe, die (zeitlich gesehen) die Menge des potenziellen Datenverlusts bei unerwarteten Ausfällen bestimmt. Das RTO ist die akzeptable Zeitspanne, während derer keine Daten verfügbar sind. Die für die Schutzgruppe gewählten Speichermethoden wirken sich direkt auf das RTO aus.

  • Nach Dateneigenschaften – Beispielsweise Häufigkeit von Datenänderungen, Tempo des Wachstums oder Speicheranforderungen.

Auswählen des Namens für die Schutzgruppe

Sie sollten einen aussagekräftigen Namen für Ihre Schutzgruppe wählen. Der Name muss eindeutig auf dem DPM-Server sein. Der Name der Schutzgruppe kann aus einer beliebigen Kombination von alphanumerischen Zeichen und Leerzeichen bestehen, aber darf nicht länger als 64 Zeichen sein. DPM unterstützt Sonderzeichen wie |, /, (, ) oder . nicht.

Ermitteln des erforderlichen Speicherplatzes

Wenn Sie eine Schutzgruppe erstellen und datenträgerbasierten Schutz auswählen, müssen Sie für die Replikate und Wiederherstellungspunkte aller Datenquellen, die Sie als Mitglieder der Gruppe ausgewählt haben, Speicherplatz auf dem Speicherpool zuordnen. Sie müssen außerdem auf geschützten Dateiservern oder Arbeitsstationen Speicherplatz für das Änderungsjournal zuordnen.

Zum Berechnen der Speicherkapazität verwenden Sie den Speicherrechner für DPM mit Modern Backup Storage.

Von DPM werden die Speicherplatzzuordnungen für die Mitglieder der Schutzgruppe bereitgestellt. Die folgende Tabelle zeigt, wie Standardzuordnungen durch DPM berechnet werden.

Komponente Standardzuordnung Standort
DPM-Speicher Datenquellengröße x (1 + Protokolländerung x Beibehaltungsdauer in Tagen x Anzahl der Sicherungen pro Tag) x (1,05)

Für SQL Server-Daten:
– Datenquellengröße x (1 + Protokolländerung x Beibehaltungsdauer in Tagen x Anzahl der Sicherungen pro Tag) x (1,05) + Transaktionsprotokolle
DPM-Speicherpool oder benutzerdefiniertes Volume
DPM-Datenbank 2 GB
(kann sich für SharePoint-Sicherungen erhöhen)
DPM-Serverspeicher
Änderungsjournal (nur für Dateischutz) 300MB Geschütztes Volume auf dem Dateiserver oder der Arbeitsstation
  • Protokolländerung: Die Änderungsfrequenz in der betreffenden Datenbank oder Speichergruppe. Die Protokolländerung variiert, aber zum Zweck der Standardempfehlung in DPM ist die Protokolländerung mit 3 % definiert.

  • Beibehaltungsdauer: Die Anzahl von gespeicherten Wiederherstellungspunkten. Die DPM-Standardempfehlung liegt bei fünf Wiederherstellungspunkten.

Beim Erstellen einer Schutzgruppe im Dialogfeld Datenträgerzuordnung ändern wird in der Spalte Datengröße für jede Datenquelle der Link Berechnen angezeigt. Für die erste Datenträgerzuordnung wird von DPM die Standardformel auf die Größe des Volumes angewendet, auf dem die Datenquelle gespeichert ist. Klicken Sie auf den Link Berechnen, um die Formel auf die tatsächliche Größe der ausgewählten Datenquelle anzuwenden. DPM ermittelt die Größe der Datenquelle und berechnet die Datenträgerzuordnung für den Wiederherstellungspunkt und die Replikatvolumes dieser Datenquelle neu. Dieser Vorgang kann einige Minuten in Anspruch nehmen.

Ändern Sie die Standardspeicherplatzzuordnungen nur dann, wenn Sie sicher sind, dass diese nicht Ihren Bedürfnissen entsprechen. Ein Überschreiben der Standardzuordnungen kann dazu führen, dass zu viel oder zu wenig Speicherplatz zugeordnet wird.

Wenn für die Wiederherstellungspunkte zu wenig Speicherplatz zugeordnet wird, können von DPM u. U. nicht ausreichend Wiederherstellungspunkte gespeichert werden, um die gewünschte Beibehaltungsdauer einzuhalten. Durch Zuordnung von zu viel Speicherplatz wird Festplattenkapazität verschwendet.

Wenn Sie nach dem Erstellen einer Schutzgruppe feststellen, dass für eine Datenquelle zu wenig Speicherplatz zugeordnet wurde, können Sie die Zuordnung für die Replikat- und Wiederherstellungspunktvolumes für jede einzelne Datenquelle heraufsetzen.

Wenn Sie der Schutzgruppe zu viel Speicherplatz zugeordnet haben, entfernen Sie die Datenquelle aus der Schutzgruppe, und löschen Sie das Replikat. Fügen Sie die Datenquelle anschließend der Schutzgruppe mit einer verringerten Zuordnung hinzu.

Einrichten von Schutzgruppen

Erforderliche Schritte beim Einrichten einer Schutzgruppe:

Vorbereitung

Beim Erstellen von Schutzgruppen zu beachtende Punkte:

  • Wenn Sie auf Band sichern und nur ein eigenständiges Band haben, können Sie durch Verwendung nur einer Schutzgruppe den Aufwand beim Bandwechseln minimieren. Mehrere Schutzgruppen erfordern ein separates Band für jede Schutzgruppe.

  • Die Datenquellen auf einem Computer müssen durch den gleichen DPM-Server geschützt werden. In DPM entspricht eine Datenquelle einem Volume, einer Freigabe, einer Datenbank oder einer Speichergruppe, die Mitglied einer Schutzgruppe ist.

  • Sie können Datenquellen von mehreren Computern in einer Schutzgruppe zusammenfassen.

  • Schutzgruppenmitglieder lassen sich nicht zwischen Gruppen verschieben. Wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, dass ein Mitglied einer Schutzgruppe einer anderen Schutzgruppe angehören soll, müssen Sie das Mitglied aus der ursprünglichen Schutzgruppe entfernen und es dann einer anderen Schutzgruppe hinzufügen.

  • Wenn die Mitglieder einer Schutzgruppe keinen Schutz mehr benötigen, können Sie den Schutz dieser Schutzgruppe beenden. In diesem Fall haben Sie die Option, die geschützten Daten beizubehalten oder sie zu löschen.

    • Geschützte Daten beibehalten: Bei dieser Option wird das Replikat mit den zugehörigen Wiederherstellungzielen und -bändern für die festgelegte Beibehaltungsdauer beibehalten.

    • Geschützte Daten löschen: Bei dieser Option werden das Replikat auf dem Datenträger gelöscht und die Daten auf den Bändern verworfen.

  • Wenn Sie einen übergeordneten Ordner oder eine übergeordnete Freigabe auswählen, werden die Unterordner automatisch ausgewählt. Sie können Unterordner festlegen, die Sie ausschließen möchten, und Dateitypen nach Erweiterung ausschließen.

  • Stellen Sie sicher, dass nicht mehr als 100 Datenquellen auf einem einzelnen Volume zu schützen sind. Bei Überschreiten dieses Richtwerts sollten Sie die Datenquellen nach Möglichkeit über mehrere Volumes verteilen.

  • Wenn Sie eine Datenquelle auswählen, die einen Analysepunkt enthält, fragt DPM nach, ob das Ziel des Analysepunkts in die Schutzgruppe aufgenommen werden soll. Bereitstellungspunkte und Verknüpfungspunkte sind Datenquellen, die Analysepunkte enthalten. Wenn Sie den Analysepunkt einschließen, wird er selbst nicht repliziert; vielmehr müssen Sie den Analysepunkt beim Wiederherstellen der Daten manuell neu erstellen.

Schutzgruppen werden mit dem Assistenten zum Erstellen neuer Schutzgruppen mit den folgenden Einstellungen erstellt:

  • Gruppenmitglieder auswählen: Geben Sie die Computer und Datenquellen an, die Sie sichern möchten.

  • Datenschutzmethode auswählen: Geben Sie an, wie Sie die kurz- und langfristige Sicherung handhaben möchten. Die kurzfristige Sicherung erfolgt immer zunächst auf die Festplatte und umfasst die Option zum Sichern von der Festplatte in der Azure-Cloud mit Azure Backup (kurz- oder langfristig). Als Alternative zur langfristigen Sicherung in der Cloud können Sie auch die langfristige Sicherung auf einem eigenständigen Bandgerät oder in einer Bandbibliothek konfigurieren, die mit dem DPM-Server verbunden ist.

  • Kurzfristige Ziele auswählen: Geben Sie an, wie die Sicherung auf dem Datenträger im kurzfristigen Speicher erfolgen soll. Geben Sie unter Beibehaltungsdauer an, wie lange die Daten auf dem Datenträger beibehalten werden sollen. Geben Sie in „Synchronisierungsfrequenz“ an, wie oft eine inkrementelle Sicherung auf dem Datenträger ausgeführt werden soll. Wenn Sie kein Sicherungsintervall festlegen möchten, können Sie „Direkt vor einem Wiederherstellungspunkt“ aktivieren, damit DPM eine schnelle vollständige Sicherung direkt vor den einzelnen geplanten Wiederherstellungspunkten ausführt.

  • Langfristige Ziele angeben: Geben Sie an, wie lange die Banddaten beibehalten werden sollen (1 – 99 Jahre). Geben Sie in „Sicherungshäufigkeit“ an, wie oft Sicherungen auf Band ausgeführt werden sollen. Die Häufigkeit basiert auf der angegebenen Beibehaltungsdauer:

    • Wenn die Beibehaltungsdauer 1 – 99 Jahre beträgt, können Sie festlegen, dass Sicherungen täglich, wöchentlich, alle zwei Wochen, monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich erfolgen sollen.

    • Wenn die Beibehaltungsdauer 1 – 11 Monate beträgt, können Sie festlegen, dass Sicherungen täglich, wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich erfolgen sollen.

    • Wenn die Beibehaltungsdauer 1 – 4 Wochen beträgt, können Sie festlegen, dass Sicherungen täglich oder wöchentlich erfolgen sollen.

    Sie müssen auch das bzw. die zu verwendende Bandgerät/Bandbibliothek angeben. Zudem müssen Sie festlegen, ob die Daten auf dem Band komprimiert und verschlüsselt werden sollen.

  • Datenträgerzuordnung überprüfen: Sie überprüfen den für die Schutzgruppe zugeordneten Speicherplatz des Speicherpools. DPM stellt eine empfohlene Größe bereit. Sie können die Option Volumes automatisch erweitern auswählen, um die Größe automatisch zu erhöhen, wenn mehr Speicherplatz für die Sicherung erforderlich ist.

  • Replikaterstellungsmethode auswählen: Geben Sie an, wie Sie die erste vollständige Datenreplikation handhaben möchten. Wenn Sie über das Netzwerk replizieren, wird empfohlen, dass Sie eine Zeit außerhalb der Spitzenzeiten auswählen. Ziehen Sie bei großen Datenmengen oder nicht optimalen Netzwerkbedingungen die Offlinereplikation der Daten mit Wechselmedien in Betracht.

  • Wählen Sie in Konsistenzprüfungsoptionen auswählen aus, wie Sie Konsistenzprüfungen automatisieren möchten. Sie können eine Überprüfung aktivieren, die nur bei inkonsistenten Replikatdaten oder gemäß einem festgelegten Zeitplan ausgeführt wird. Wenn Sie keine automatische Konsistenzprüfung konfigurieren möchten, können Sie jederzeit eine manuelle Überprüfung ausführen.

  • Online zu schützende Daten angeben: Wenn die Sicherung mit Azure Backup in der Cloud erfolgen soll, geben Sie die Arbeitsauslastungen an, die Sie sichern möchten.

  • Onlinesicherungszeitplan angeben: Geben Sie bei der Sicherung in Azure an, wie häufig inkrementelle Sicherungen in Azure erfolgen sollen. Sie können tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Sicherungen planen und Datum und Uhrzeit ihrer Ausführung festlegen. Sicherungen können bis zu zweimal täglich erfolgen. Bei jeder Ausführung einer Sicherung wird in Azure von der Kopie der gesicherten Daten, die auf dem DPM-Datenträger gespeichert werden, ein Datenwiederherstellungspunkt erstellt.

  • Online-Aufbewahrungsrichtlinie angeben: Geben Sie bei der Sicherung in Azure an, wie die aus den täglichen/wöchentlichen/monatlichen/jährlichen Sicherungen erstellten Wiederherstellungspunkte in Azure beibehalten werden.

  • Onlinereplikation auswählen: Geben Sie bei der Sicherung in Azure an, wie die erste vollständige Replikation der Daten erfolgt. Sie können eine Replikation über das Netzwerk wählen oder eine Offlinesicherung (sog. Offlineseeding) durchführen. Die Offlinesicherung erfolgt mithilfe der Importfunktion von Azure. Weitere Informationen.

Optionen für die Erstreplikation

Wenn Sie eine Schutzgruppe erstellen, müssen Sie eine Methode zum Erstellen des ersten Replikats auswählen. Hierfür werden alle zu schützenden Daten auf den DPM-Server kopiert. Anschließend erfolgt eine Synchronisierung mit Konsistenzprüfung für jedes dieser Replikate.

Erste Replikation über das Netzwerk

Die Replikate können von DPM automatisch über das Netzwerk oder manuell erstellt werden, indem Sie die Daten von auswechselbaren Medien, wie Sicherungsbändern, wiederherstellen. Eine automatische Replikaterstellung ist zwar einfacher, doch je nach Größe der geschützten Daten und der Netzwerksgeschwindigkeit kann die manuelle Erstellungsmethode schneller sein.

Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Schätzwerte zur Dauer einer automatischen Replikaterstellung durch DPM über das Netzwerk bei unterschiedlichen Datengrößen und Netzwerkgeschwindigkeiten sollen Ihnen als Hilfestellung zur Wahl der Replikaterstellungsmethode dienen. Die Schätzwerte basieren auf einer maximalen Netzwerkgeschwindigkeit und darauf, dass bei gleichzeitig laufenden Aufgaben noch genügend Bandbreite zur Verfügung steht. Die Zeitdauer wird in Stunden angegeben.

Zeitdauer einer automatischen Replikaterstellung bei unterschiedlichen Netzwerkgeschwindigkeiten

Größe der geschützten Daten 512 Kbit/s 2 Mbit/s 8 Mbit/s 32 Mbit/s 100 MBit/s
1 GB 6 1.5 < 1 < 1 < 1
50 GB 284 71 18 5 1.5
200 GB 1137 284 71 18 6
500 GB 2844 711 178 45 15

Offlinereplikation für Azure Backup

Wenn Sie Daten vom DPM-Server in Azure sichern, kann die Erstreplikation über das Netzwerk oder per Offline-Seeding erfolgen. Weitere Informationen.

Manuelle erste Replikation

Wenn Sie zum Schutz der Daten über ein WAN DPM verwenden und die Daten der Schutzgruppe mehr als 5 GB aufweisen, wird die manuelle Replikaterstellungsmethode empfohlen.

Wenn Sie die manuelle Replikaterstellung gewählt haben, wird von DPM der genaue Speicherort auf dem DPM-Server angegeben, wo Sie die Replikate erstellen müssen. Standardmäßig erstellen Sie Replikate durch Wiederherstellen der letzten Sicherung der Datenquelle von einem Wechselmedium, z. B. einem Sicherungsband. Nachdem Sie die Daten wiederhergestellt haben, können Sie den Vorgang zu jedem Replikat mit einer Synchronisierung mit Konsistenzprüfung abschließen.

Beim Wiederherstellen von Daten auf dem DPM-Server zum Zweck der Replikaterstellung ist es entscheidend, dass Sie die vorgegebene Verzeichnisstruktur und die Eigenschaften der Datenquelle, wie Zeitstempel und Sicherheitsrechte, beibehalten. Je stärker die Replikate von den geschützten Datenquellen abweichen, desto länger dauert die Konsistenzprüfung im Vorgang. Wenn Sie die vorgegebene Verzeichnisstruktur und die Eigenschaften verändern, dauert die manuelle Replikaterstellung möglicherweise genauso lang wie die automatische Replikaterstellung.

Benennen einer Schutzgruppe

Verwenden Sie zum Benennen von Schutzgruppen einen eindeutigen, aussagekräftigen Namen. Der Name kann eine beliebige Kombination von alphanumerischen Zeichen sein und darf Leerzeichen enthalten, aber nicht mehr als 64 Zeichen lang sein.