Einführung in Microsoft Edge WebView2

Mit dem Microsoft Edge WebView2-Steuerelement können Sie Webtechnologien (HTML, CSS und JavaScript) in Ihre nativen Apps einbetten. Das WebView2-Steuerelement verwendet Microsoft Edge (Chromium) als Rendering-Modul, um den Webinhalt in nativen Apps anzuzeigen. Mit WebView2 können Sie Webcode in verschiedene Teile Ihrer nativen App einbetten oder die gesamte systemeigene App in einer einzigen WebView-Instanz erstellen. Für Informationen zum Erstellen einer WebView2-App navigieren Sie zu Erste Schritte.

Was ist WebView?

Hybrid-App-Ansatz

Entwickler müssen sich häufig zwischen dem Erstellen einer Web-App oder einer nativen App entscheiden. Diese Entscheidung hängt vom Kompromiss zwischen Reichweite und Macht ab.

  • Web-Apps ermöglichen eine breite Reichweite. Als Webentwickler können Sie den größten Teil des Codes auf verschiedenen Plattformen wiederverwenden.
  • Verwenden Sie eine systemeigene App, um auf alle Funktionen einer nativen Plattform zuzugreifen.

Natives Web

Hybrid-Apps ermöglichen Es Entwicklern, das Beste aus beiden Welten zu genießen: die Ubiquität und Stärke der Webplattform in Kombination mit der Leistungsfähigkeit und den vollständigen Funktionen der nativen Plattform.

WebView2-Vorteile

Webökosystem & Skillset

Schnelle Innovation

Windows 7-, 8- und 10-Unterstützung

Nutzen Sie die gesamte Webplattform, Bibliotheken, Tools und Talente, die im Webökosystems vorhanden sind.

Die Webentwicklung ermöglicht eine schnellere Bereitstellung und Iteration.

Unterstützung für eine konsistente Benutzererfahrung in Windows 7, Windows 8 und Windows 10.

Native Funktionen

Codefreigabe

Microsoft-Support

Greifen Sie auf den vollständigen Satz nativer APIs zu.

Das Hinzufügen von Webcode zu Ihrer Codebasis ermöglicht eine höhere Wiederverwendung über mehrere Plattformen.

Microsoft bietet Unterstützung und fügt neue Featureanforderungen hinzu, wenn WebView2 zur allgemeinen Verfügbarkeit (General Availability, GA) freigegeben wird.

Evergreen-Verteilung

Verteilung der festen Version

Inkrementelle Einführung

Verlassen Sie sich auf eine aktuelle Version von Chromium mit regelmäßigen Plattformupdates und Sicherheitspatches.

Verpacken Sie optional eine bestimmte Version der Chromium-Bits in Ihrer App.

Fügen Sie Ihrer App Webkomponenten nach und nach hinzu.

Erste Schritte

Um Ihre App mithilfe des WebView2-Steuerelements zu erstellen und zu testen, benötigen Sie das WebView2-SDK installiert. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, um zu beginnen.

Das Repository der WebView2-Beispiele enthält Beispiele, die alle WebView2-SDK-Features und API-Verwendungsmuster vorstellen. Wenn dem WebView2-SDK weitere Features hinzugefügt werden, werden die Beispiel-Apps aktualisiert.

Unterstützte Plattformen

Eine Allgemeine Verfügbarkeit (GA) oder Vorschauversion von WebView2 ist für die folgenden Programmierumgebungen verfügbar.

  • Win32 C/C++ (GA)
  • .NET Framework 4.5 oder höher
  • .NET Core 3.1 oder höher
  • .NET 5
  • .NET 6 (Vorschau)
  • WinUI 3.0

WebView2-Apps können in den folgenden Versionen von Windows ausgeführt werden.

  • Windows 10
  • Windows 10 IoT Enterprise LTSC x32 2019
  • Windows 10 IoT Enterprise LTSC x64 2019
  • Windows 10 IoT Enterprise 21h1 x64
  • Windows 8.1
  • Windows 7 **
  • Windows Server 2019
  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2012 R2
  • Windows Server 2008 R2 **

Wichtig

** WebView2-Unterstützung für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 hat den gleichen Support-Zyklus wie Microsoft Edge. Für weitere Informationen navigieren Sie zu Von Microsoft Edge unterstützte Betriebssysteme.

Nächste Schritte

Weitere Informationen zum Erstellen und Bereitstellen von WebView2-Apps finden Sie in der folgenden konzeptionellen Dokumentation und Anleitungen.

Konzepte

Anleitungen

Kontakt mit dem Microsoft Edge WebView-Team aufnehmen

Teilen Sie uns Ihr Feedback mit, um bei der Entwicklung besserer WebView2-Erfahrungen mitzuhelfen. Navigieren Sie zum Microsoft Edge WebView-Feedback-Repository, um Featureanforderungen oder Fehler zu übermitteln oder nach bekannten Problemen zu suchen.