Informationen zu Standard- und Zweigverteilungspunkten

Letzte Aktualisierung: Juli 2011

Betrifft: System Center Configuration Manager 2007, System Center Configuration Manager 2007 R2, System Center Configuration Manager 2007 R3, System Center Configuration Manager 2007 SP1, System Center Configuration Manager 2007 SP2

Mithilfe einer Zweigverteilung können kleinere oder verteilte Unternehmensstandorte einen Microsoft System Center Configuration Manager 2007-Verwaltungspunkt auf einem vorhandenen Clientcomputer hosten, ohne dafür einen sekundären Standort installieren zu müssen. Sie können jedoch auch auf sekundären Standorten installiert werden.

Zweigverteilungspunkte bieten für kleine Unternehmensstandorte mit beschränkter Bandbreite eine Möglichkeit zur effizienten Paketverteilung. Sie funktionieren im Wesentlichen wie Standardverteilungspunkte und können auf dieselbe Weise über die Configuration Manager-Konsole Pakete zugeordnet bekommen.

Ein Zweigverteilungspunkt ist allein jedoch nicht vollständig funktionsfähig, sondern von einem Standardverteilungspunkt abhängig, von dem er seine Inhalte erhält. Für eine ordnungsgemäße Funktion muss ein Zweigverteilungspunkt eine Verbindung mit einem BITS-fähigen Standardverteilungspunkt herstellen. Dieser Verteilungspunkt ist mit der Option Übertragung von Inhalten von diesem Verteilungspunkt über BITS, HTTP und HTTPS durch Clients ermöglichen konfiguriert. Weitere Informationen zu dieser Konfiguration finden Sie unter Konfigurieren eines BITS-fähigen Verteilungspunkts.

Wenn der Zweigverteilungspunkt keinen Inhalt von einem Standardverteilungspunkt herunterladen kann, funktioniert der Zweigverteilungspunkt nicht ordnungsgemäß. Der Zweigverteilungspunkt muss die ihm zugewiesenen Pakete mithilfe einer Clientrichtlinie herunterladen. Den Inhalt lädt er anschließend mithilfe von Standardclientkomponenten herunter. Dieser Inhalt wird nicht über Sender heruntergeladen. Diese werden nur bei der Kommunikation zwischen Standorten verwendet.

Wichtig

Wenn der Standardverteilungspunkt als geschütztes Standortsystem konfiguriert ist, müssen die geschützten Grenzen des Standardstandortsystems den Zweigverteilungspunkt einschließen. Befindet sich der Computer, auf dem der Zweigverteilungspunkt ausgeführt wird, nicht innerhalb der geschützten Grenzen des Standardverteilungspunkts, können die benötigten Pakete nicht installiert werden.

In der folgenden Abbildung wird ein gebräuchliches Layout für einen Zweigverteilungspunkt dargestellt. Der Zweigverteilungspunkt kann sich hier auf demselben primären Standort befinden wie der Standardverteilungspunkt oder auf einem sekundären Standort:

Diagramm zum Zweigverteilungspunkt

Es können sich auch mehrere Zweigverteilungspunkte am selben Speicherort befinden, um die Verteilung von Anforderungen von Clients für das Herunterladen von Paketquelldateien zu erleichtern. Wenn Sie diese Zweigverteilungspunkte mit denselben geschützten Grenzen schützen, arbeiten diese Zweigverteilungspunkte im Grunde als Gruppe.

Wenn sich die Zweigverteilungspunkte am selben Standort befinden wie ein Standardverteilungspunkt, laden standardmäßig die Clients Inhalte von einem BITS-fähigen Standardverteilungspunkt herunter und nicht vom Zweigverteilungspunkt. Dies liegt daran, dass Clients automatisch Verteilungspunkte auswählen, die für BITS konfiguriert sind, statt Verteilungspunkte, die für SMB konfiguriert sind. Damit der Zweigverteilungspunkt von Clients bevorzugt wird, schützen Sie das Zweigverteilungspunkt-Standortsystem und vergewissern Sie sich, dass es mit geschützten Grenzen konfiguriert ist, die die Clients enthalten, von denen der Zweigverteilungspunkt genutzt werden soll. Stellen Sie sicher, dass diese Grenze nicht zum Standardverteilungspunkt hinzugefügt wird, wenn dieser ebenfalls geschützt ist. Weitere Informationen zum Verhalten der Inhaltssuche finden Sie unter Configuration Manager und Inhaltssuche (Paketquelldateien).

Auch wenn ein Zweigverteilungspunkt als Standortsystemrolle fungiert, ist er nicht dafür vorgesehen, die Rolle eines Standortservers, eines Verwaltungspunkts oder eines Softwareupdatepunkts zu ersetzen. Zweigverteilungspunkte können an einem primären Standort, einem sekundären Standort und auf Servern oder Arbeitsstationen installiert werden. Wird ein Zweigverteilungspunkt auf einer Arbeitsstation statt auf einem Server installiert, sind bei diesem Betriebssystem höchstens 10 gleichzeitige Clientverbindungen möglich.

Wenn Sie Zweigverteilungspunkte auf Arbeitsstationen verwenden und ein Client einen Verbindungsversuch unternimmt, obwohl bereits alle 10 aktuellen Sitzungen ausgeführt werden, versucht der Client nach 30 Sekunden erneut, eine Verbindung mit diesem Zweigverteilungspunkt herzustellen. Wenn der Client weiterhin keine Verbindung herstellen kann und andere Verteilungspunkte verfügbar sind, mit denen der Client den Verbindungsaufbau versuchen kann, wird der nächste Verteilungspunkt in der Liste des Clients getestet. Diese Verbindungsversuche werden wiederholt, wenn auf dem zweiten Zweigverteilungspunkt ebenfalls keine gleichzeitigen Sitzungen mehr verfügbar sind. Der Client durchläuft die Liste der verfügbaren Verteilungspunkte so lange, bis eine Verbindung hergestellt ist. Wenn die Liste des Clients nur einen einzigen Zweigverteilungspunkt enthält, wiederholt der Client den Verbindungsversuch mit demselben Zweiverteilungspunkt einmal pro Stunde. Weitere Information darüber, welche Verteilungspunkte Clients zugewiesen werden und wie Clients diese Verteilungspunkte auflisten, finden Sie unter Configuration Manager und Inhaltssuche (Paketquelldateien).

Dieses Wiederholungsverhalten der Verteilungspunkte beim Überschreiten der maximalen Anzahl gleichzeitiger Sitzungen bedeutet, dass Sie Zweigverteilungspunkte an Standorten, an denen kein Server ausgeführt werden kann (beispielsweise aus Lizenz- oder Verwaltungsgründen), horizontal skalieren und die Benutzerfreundlichkeit verbessern können. Wenn Sie an einem Standort beispielsweise 15 Clients installiert haben, jedoch nicht wissen, ob von allen Clients gleichzeitig Inhalte heruntergeladen werden müssen, könnte sich die Installation eines zweiten Zweigverteilungspunkts als sinnvoll erweisen. Da der Client beim Wählen zwischen den beiden Zweigverteilungspunkten nicht deterministisch vorgeht, wird mit dem zusätzlichen Verteilungspunkt ein Lastenausgleichselement integriert. Zusätzlich gilt: Wenn von einem Client ein Zweigverteilungspunkt ausgewählt wird, von dem bereits die maximal zulässige Anzahl von 10 gleichzeitigen Sitzungen akzeptiert wurden, wird vom Client ohne erkennbare Verzögerung versucht, eine Verbindung mit dem anderen Verteilungspunkt herzustellen.

Wichtig

Der Zweigverteilungspunkt ist das einzige Configuration Manager-Standortsystem, das mit einem Arbeitsstations-Betriebssystem installiert werden kann. Bei einer Installation mit Windows Server 2008 muss das Betriebssystem vollständig installiert werden, nicht als Server Core-Installation.

Im Gegensatz zu Standardverteilungspunkten können Zweigverteilungspunkte nicht auf Serverfreigaben platziert werden. Zudem gelten für Zweigverteilungspunkte folgende Anforderungen:

  • Auf dem Computer wird der Configuration Manager-Client ausgeführt, und er ist dem Standort zugewiesen.

  • Der Computer ist kein Arbeitsgruppenclient.

  • Auf dem Computer wird kein Windows 2000 ausgeführt.

  • Der Computer ist nicht für die Verwendung eines internetbasierten Verwaltungspunkts konfiguriert.

Wenn einer dieser Zustände von Configuration Manager festgestellt wird, wird die Option zur Aktivierung des Zweigverteilungspunkts deaktiviert. Weitere Informationen zum Installieren eines Zweigverteilungspunkts finden Sie unter Bereitstellen eines Zweigverteilungspunkts.

Hilfestellung bei der Entscheidung, ob ein Zweigverteilungspunkt oder ein Standardverteilungspunkt installiert werden soll, finden Sie unter Zwischen einem Standard- und einem Zweigverteilungspunkt auswählen. Sie können auch einen vorhandenen Standardverteilungspunkt in einen Zweigverteilungspunkt konvertieren, ohne den ursprünglichen Standardverteilungspunkt zu löschen, und die Pakete erneut bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie unter Konvertieren eines Standardverteilungspunkts in einen Zweigverteilungspunkt.

Zweigverteilungspunkte können in der Configuration Manager-Konsole im Ergebnisbereich des ausgewählten Standortsystems in der Spalte Typ von Standardverteilungspunkten unterschieden werden. In dieser Spalte wird Zweig oder Standard für die Rolle des ConfigMgr-Verteilungspunkts angezeigt. Für die Rolle des ConfigMgr-Standortsystems wird auch dann immer Server angezeigt, wenn die Installation auf einer Arbeitsstation erfolgte.

Da Zweigverteilungspunkte die ihnen zugewiesenen Pakete mithilfe von Clientrichtlinien ermitteln, sollten Sie eine Sammlung für Zweigverteilungspunkte erstellen, damit Sie anhand der sammlungsspezifischen Einstellungen ein kürzeres Clientabrufintervall für diese Computer konfigurieren können. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren des Abrufintevalls für Clientrichtlinien für eine bestimmte Sammlung.

Begrenzte Netzwerkbandbreite

Zur Unterstützung möglicher Bandbreitenbegrenzungen kann von einem Zweigverteilungspunkt der Netzwerkverkehr beim Herunterladen von Paketen vom Standardverteilungspunkt mithilfe des intelligenten Hintergrundübertragungsdiensts (Background Intelligent Transfer Service, BITS) begrenzt werden. Mithilfe von BITS können Administratoren die Übertragungsraten zum Zweigverteilungspunkt steuern und den Paketdownload von einem Prüfpunkt aus neu starten. Wenn ein Paketdownload oder die Verbindung aufgrund von langsamen oder unzuverlässigen Netzwerkverbindungen unterbrochen wird, kann der Download von dem Punkt der Unterbrechung fortgesetzt werden. Clients sollten jedoch eine gute (schnelle und zuverlässige) Netzwerkverbindung zum Zweigverteilungspunkt haben, da Clients für das Herunterladen von Paketen von einem Zweigverteilungspunkt immer Server Message Blocks (SMB) statt HTTP oder HTTPS-Verbindungen nutzen.

Hinweis

Selbst wenn Sie den Zweigverteilungspunkt auf einem Server mit installierten IIS installieren und BITS aktivieren, stellen Clients weiterhin über SMB eine Verbindung zum Zweigverteilungspunkt her.

Die Konfiguration für die BITS-Übertragung zwischen dem Zweigverteilungspunkt und dem Standardverteilungspunkt wird zusammen mit der Clientrichtlinie des Computers an den Zweigverteilungspunkt gesendet. Diese Einstellungen gelten standardmäßig nur für Zweigverteilungspunkte, können aber auch auf alle Clients angewendet oder deaktiviert werden. Die Einstellungen umfassen auch Einschränkungszeitfenster und maximale Übertragungsraten. Beachten Sie, dass diese Einstellungen durch Gruppenrichtlinien außer Kraft gesetzt werden können. Im Dialogfeld Eigenschaften von Computerclient-Agent können Sie diese Einstellungen auf der Registerkarte BITS konfigurieren. Weitere Informationen zu diesen Einstellungen finden Sie unter Computerclient-Agent: Registerkarte „BITS“. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinienoptionen für BITS finden Sie im Artikel zur Verwaltung des Windows XP Service Pack 2-Features mit Gruppenrichtlinien im Abschnitt zur Infrastruktur (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=124012).

Zweigverteilungspunkte bieten außerdem eine Option, mit der Pakete nur an den Zweigverteilungspunkt heruntergeladen werden, wenn das Paket explizit von einem Client angefordert wurde, sodass eine effizientere Bandbreitenverwaltung möglich ist. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zur Paketverteilung auf Anfrage.

Administratoren haben außerdem die Option, ein Pre-Staging für das Paket auf Zweigverteilungspunkten durchzuführen. Beim Durchführen eines Pre-Stagings für ein Paket erstellt der Administrator das Verzeichnis manuell und kopiert die Dateien in das Verzeichnis. Das Pre-Staging bedeutet einen höheren Verwaltungsaufwand, bietet aber eine maximale Kontrolle über die Bandbreite und die Zeitplanung. Ein Administrator kann die Dateien zum Beispiel vom Standardverteilungspunkt auf ein USB-Laufwerk kopieren, das Laufwerk an den Zweigstandort liefern und dann die Dateien auf den Zweiverteilungspunkt kopieren, ohne Netzwerkbandbreite zu verlangen. Das Pre-Staging ist für Standardverteilungspunkte nicht verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter Durchführen eines Pre-Staging für Pakete auf einem Zweigverteilungspunkt.

Speicherplatzüberlegungen für Zweigverteilungspunkte

Zweigverteilungspunkte können Kopien umfangreicher Pakete von einem Standardverteilungspunkt empfangen, die auf dem Zweigverteilungspunkt-Computer eine erhebliche Menge Speicherplatz beanspruchen können. Dies stellt möglicherweise kein großes Problem dar, wenn der Zweigverteilungspunkt auf einem Server platziert wurde, der für diesen Zweck zur Verfügung steht. Viele Zweigverteilungspunkte sind jedoch auf Arbeitsstationen platziert. In diesem Fall kann so viel verfügbarer Speicherplatz mit Configuration Manager-Paketen belegt werden, dass die normalen Funktionen der Arbeitsstation beeinträchtigt werden. Um dies zu vermeiden, gibt es eine Einstellung für Zweigverteilungspunkte, mithilfe derer Speicherplatz für das Betriebssystem freigehalten wird statt den gesamten verfügbaren Festplattenspeicher zu belegen. Diese Einstellung ist standardmäßig auf 50 MB festgelegt. Es wird jedoch mindestens 1 GB empfohlen. Es kann auch eine bestimmte Partition für die Pakete ausgewählt werden.

Hinweis

Da ein bestimmter Festplattenspeicher reserviert ist, meldet der Zweigverteilungspunkt beim Erreichen des konfigurierten Grenzwerts eine Fehlerbedingung, die auf unzureichenden Festplattenspeicher hinweist, auch wenn der Computer noch über freien Festplattenspeicher verfügt.

Wie Standardverteilungspunkte (und andere Standortsysteme) installiert Configuration Manager die Dateien der Zweigverteilungspunkt-Komponente nicht auf einem Laufwerk, das die Datei no_sms_on_drive.sms enthält. Weitere Informationen zur Datei „no_sms_on_drive.sms“ finden Sie unterVerhindern, dass Configuration Manager Dateien auf einem bestimmten Laufwerk installiert.

Sicherheitsbedenken bei Zweigverteilungspunkten

Der Zweigverteilungspunkt sollte auf einem Computer erstellt werden, der über die physische und Netzwerkmobilität eines Standortsystems verfügt, da er im Grunde eine Standortsystemrolle darstellt und Teil der Kerninfrastruktur des Standorts ist. Aus diesem Grund sollte der Zweigverteilungspunkt genauso sorgfältig vor Diebstahl oder Manipulation geschützt werden wie ein Server. Sie können eine Arbeitsstation als Zweigverteilungspunkt verwenden, aber wenn Sie einen physischen Zugriff auf diesen Computer zulassen, ist ein Angreifer möglicherweise in der Lage, die auf dem Zweigverteilungspunkt gespeicherten Daten zu gefährden. Wenn das Programm vor dem Ausführen heruntergeladen wird, verursacht das Manipulieren ein Fehlschlagen der Signaturüberprüfung, und der Client wird das Paket verwerfen. Bei Ausführung des Programms vom Verteilungspunkt wird dagegen keine Paketüberprüfung durchgeführt, und der Client führt möglicherweise ein verändertes Paket aus.

Darüber hinaus sollten erneute Standortzuweisungen, die Deinstallation des Clients oder das Roaming auf ein Minimum begrenzt werden. Wenn eines dieser Szenarien erforderlich ist, sollten Sie zunächst die Richtlinien zum Entfernen der Zweigverteilungspunktrolle vom Client befolgen, bevor Sie mit den weiteren Vorgängen fortfahren. Weitere Informationen zum Entfernen von Zweigverteilungspunkten finden Sie unter Entfernen eines Zweigverteilungspunkts.

Da Clients immer mithilfe von Server Message Blocks (SMB) eine Verbindung mit Zweigverteilungspunkten herstellen, kann diese Kommunikation zwischen Client und Standortsystem nicht durch die Verwendung des einheitlichen Modus geschützt werden. Da der Zweigverteilungspunkt jedoch ebenfalls ein Client ist, erfolgt die Kommunikation zwischen Zweigverteilungspunkt und Standardverteilungspunkt im einheitlichen Modus. Weitere Informationen finden Sie unter Clientkommunikation im gemischten und einheitlichen Modus und Vorteile der Verwendung des einheitlichen Modus.

Obwohl Zweigverteilungspunkte für Zweigstellen praktisch sind, erfordern sie, ebenso wie Standardverteilungspunkte, formale Prozesse für die Planung, Bereitstellung, Änderungssteuerung und Überwachung.

Verfügbarkeit von Zweigverteilungspunkten

Wenn ein Zweigverteilungspunkt auf einer Clientarbeitsstation konfiguriert ist, müssen Sie alle Benutzer, die sich bei der Arbeitsstation anmelden, informieren, dass sie den Computer weder herunterfahren noch neu starten sollten, wenn er möglicherweise von anderen Benutzern in der Zweigstelle benötigt wird.

Wenn ein Zweigverteilungspunkt im Standbymodus ist, senden Clients keine Reaktivierungspakete an den Verteilungspunkt, sodass die Clients Pakete solange nicht vom Zweigverteilungspunkt abrufen können, bis dieser wieder online ist.

Zweigverteilungspunkte und internetbasierte Clients

Erstellen Sie keine Zweigverteilungspunkte auf internetbasierten Clients. Diese Kombination wird von Configuration Manager nicht unterstützt und wird blockiert. Da Clients Verbindungen zu Zweigverteilungspunkten mithilfe von SMB herstellen, können Zweigverteilungspunkte keine Clientverbindungen über das Internet annehmen.

Features von Verteilungspunkten und Configuration Manager 2007 R2

Standardverteilungspunkte und Zweigverteilungspunkte unterstützen das Streaming virtueller Anwendungspakete. Weitere Informationen finden Sie unter Informationen zu virtuellen Anwendungspaketen.

Standardverteilungspunkte, die als Serverstandortsystem konfiguriert sind, unterstützen Multicast für das Betriebssystembereitstellungsfeature. Zweigverteilungspunkte und Standardverteilungspunkte, die als Serverfreigabe-Standortsystem konfiguriert sind, unterstützen kein Multicast. Weitere Informationen zu Multicast finden Sie unter Informationen zu Multicast für die Betriebssystembereitstellung.

Siehe auch

Konzepte

Informationen zu Verteilungspunkten

Andere Ressourcen

Konfigurieren von Zweigverteilungspunkten
Verwalten von Zweigverteilungspunkten

Weitere Informationen finden Sie unter Configuration Manager 2007 – Informationen und Support (möglicherweise in englischer Sprache).
Das Dokumentationsteam erreichen Sie per E-Mail unter: SMSdocs@microsoft.com