Verwenden von Befehlszeilenparametern zum Installieren von Visual Studio

Wenn Sie Visual Studio programmgesteuert oder über eine Eingabeaufforderung installieren, können Sie mithilfe einer Reihe von Befehlszeilenparametern die Installation für folgende Aktionen steuern und anpassen:

  • Starten der Installation auf dem Client mit bestimmten, vorab ausgewählten Optionen und Verhaltensweisen
  • Den Installationsprozess automatisieren
  • Erstellen oder Verwalten eines Netzwerklayouts der Produktdateien zum Installieren oder Aktualisieren von Clientcomputern

Die Befehlszeilenoptionen können entweder mit dem Setup-Bootstrapper verwendet werden, bei dem es sich um die kleine Datei (~1 MB) handelt, die den Downloadvorgang initiiert, oder mit dem Paket für Administratorupdates, das im Microsoft Update-Katalog bereitgestellt wird.

Wechseln Sie für den Bootstrapper für Visual Studio 2017, Version 15.9, zur Seite Vorherige Versionen von Visual Studio, und laden Sie eine der folgenden Bootstrapperdateien herunter:

Edition Dateiname
Visual Studio Enterprise 2017 Version 15.9 vs_enterprise.exe
Visual Studio Professional 2017 Version 15.9 vs_professional.exe
Visual Studio Build Tools 2017 Version 15.9 vs_buildtools.exe

Laden Sie den Bootstrapper für Visual Studio 2019 von der Visual Studio-Downloadseite oder der Seite mit den Visual Studio 2019-Releases für Ihre ausgewählte Version und Edition von Visual Studio herunter. Ihre Setup- oder Bootstrapperdatei entspricht oder ähnelt einer der folgenden Dateien:

Edition File
Visual Studio 2019 Enterprise vs_enterprise.exe
Visual Studio 2019 Professional vs_professional.exe
Visual Studio Build Tools 2019 vs_buildtools.exe
Visual Studio 2019 Community vs_community.exe

Tipp

Freigegebene Versionen von Visual Studio 2022 sind noch nicht verfügbar. Die nachstehend aufgeführten Bootstrapper gelten für die Vorschauversion von Visual Studio 2022. Laden Sie zunächst den Visual Studio 2022-Bootstrapper von der Visual Studio -Downloadseite herunter.

Edition Herunterladen
Visual Studio 2022 Enterprise vs_enterprise.exe
Visual Studio 2022 Professional vs_professional.exe

Tipp

Wenn Sie zuvor eine Bootstrapperdatei heruntergeladen haben und deren Version überprüfen möchten, gehen Sie wie folgt vor. Öffnen Sie in Windows den Datei-Explorer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Bootstrapperdatei, wählen Sie Eigenschaften aus, wählen Sie die Registerkarte Details aus, und sehen Sie sich dann die Nummer der Produktversion an. Um diese Nummer einem Release von Visual Studio zuzuordnen, siehe die Informationen auf der Seite Visual Studio-Buildnummern und -Veröffentlichungstermine.

Tipp

Wenn Sie zuvor eine Bootstrapperdatei heruntergeladen haben und deren Version überprüfen möchten, gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie in Windows den Datei-Explorer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Bootstrapperdatei, wählen Sie Eigenschaften aus, wählen Sie die Registerkarte Details aus, und sehen Sie sich dann die Nummer der Produktversion an. Um diese Nummer einem Release von Visual Studio zuzuordnen, siehe die Informationen auf der Seite Visual Studio 2019-Releases.

Tipp

Wenn Sie zuvor eine Bootstrapperdatei heruntergeladen haben und deren Version überprüfen möchten, gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie in Windows den Datei-Explorer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Bootstrapperdatei, wählen Sie Eigenschaften aus, wählen Sie die Registerkarte Details aus, und sehen Sie sich dann die Nummer der Produktversion an. Informationen zum Zuordnen dieser Nummer zu einem Release von Visual Studio finden Sie auf der Seite Visual Studio 2022-Releases.

Wechseln Sie für das Administratorupdate zum Microsoft Update-Katalog, suchen Sie das gewünschte Update, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Herunterladen“. Für Administratorupdates muss Visual Studio bereits auf dem Computer installiert sein. Durch das Anwenden von Administratorupdates wird keine neue Installation initiiert.

Bootstrapperbefehle und Befehlszeilenparameter

Wenn Sie den Visual Studio-Bootstrapper programmgesteuert zur Installation des Produkts oder zur Verwaltung eines Layouts aufrufen möchten, stellt der erste Parameter den Befehl (das Verb) dar, mit dem der gewünschte Vorgang beschrieben wird. Mit den nachfolgenden optionalen Befehlszeilenparametern, denen immer zwei Bindestriche (--) vorangestellt werden, wird zusätzlich definiert, wie dieser Vorgang ausgeführt werden soll. Bei allen Visual Studio-Befehlszeilenparametern wird die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet. Weitere Beispiele finden Sie auf der Seite Beispiele für Befehlszeilenparameter für die Installation von Visual Studio.

Syntaxbeispiel: vs_enterprise.exe [command] <optional parameters>...

Befehl Beschreibung
(leer) Der Standardbefehl installiert das Produkt und wird für alle Vorgänge zur Layoutverwaltung verwendet.
modify Ändert ein installiertes Produkt.
update Aktualisiert ein installiertes Produkt.
repair Repariert ein installiertes Produkt.
uninstall Deinstalliert ein installiertes Produkt.
export Exportieren einer Installationsauswahl in eine Installationskonfigurationsdatei Hinweis: Kann nur mit „vs_installer.exe“ verwendet werden.

Wichtig

Wenn Sie mehrere Workloads, Komponenten oder Sprachen angeben möchten, müssen Sie den Befehlszeilenschalter --add oder --remove für jedes Element wiederholen.

Parameter Beschreibung
--installPath <dir> Für den Standardbefehl „install“ ist dieser Parameter optional. Er beschreibt, wo die Instanz auf dem Clientcomputer installiert wird. Für andere Befehle wie „update“ oder „modify“ ist dieser Parameter erforderlich. Er gibt das Installationsverzeichnis für die Instanz an, für die der Befehl ausgeführt wird.
--add <one or more workload or component IDs> Optional: Während eines install- oder modify-Befehls gibt dieser wiederholbare Parameter eine oder mehrere Workload- oder Komponenten-IDs an, die hinzugefügt werden sollen. Die erforderlichen Komponenten des Artefakts werden installiert, die empfohlenen oder optionalen Komponenten jedoch nicht. Sie können mit den Parametern --includeRecommended und/oder --includeOptional zusätzliche Komponenten global steuern. Wiederholen Sie den --add-Befehl, um mehrere Workloads oder Komponenten einzuschließen (z.B. --add Workload1 --add Workload2). Für eine umfassendere Steuerung können Sie ;includeRecommended oder ;includeOptional an die ID anfügen (z. B. --add Workload1;includeRecommended oder --add Workload2;includeRecommended;includeOptional). Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Workload and component IDs (Arbeitsauslastungs- und Komponenten-IDs).
--remove <one or more workload or component IDs> Optional: Während eines modify-Befehls gibt dieser wiederholbare Parameter eine oder mehrere Workload- oder Komponenten-IDs an, die entfernt werden sollen. Er ergänzt den Parameter --add und verhält sich ähnlich wie dieser.
--addProductLang <language-locale> Optional: Während eines install- oder modify-Befehls gibt dieser wiederholbare Parameter die Sprachpakete für die Benutzeroberfläche an, die mit dem Produkt installiert werden sollen. Wird der Parameter nicht angegeben, wird bei der Installation das Sprachpaket verwendet, das dem Gebietsschema des Computers entspricht. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Liste der Gebietsschemas dieser Seite.
--removeProductLang <language-locale> Optional: Während eines install- oder modify-Befehls gibt dieser wiederholbare Parameter die Sprachpakete für die Benutzeroberfläche an, die aus dem Produkt entfernt werden sollen. Er ergänzt den Parameter --addProductLang und verhält sich ähnlich wie dieser.
--in <path> Optional: Der URI oder Pfad zu einer Antwortdatei, die möglicherweise Konfigurationseinstellungen enthält.
--all Optional: Während eines install- oder modify-Befehls installiert dieser Parameter alle Workloads und Komponenten für das Produkt.
--allWorkloads Optional: Während eines install- oder modify-Befehls installiert dieser Parameter alle Workloads und Komponenten. Dies gilt jedoch nicht für empfohlene oder optionale Komponenten.
--includeRecommended Optional: Während eines install- oder modify-Befehls schließt dieser Parameter die empfohlenen Komponenten für alle installierten Workloads ein, jedoch nicht die optionalen Komponenten. Die Workloads werden entweder mit --allWorkloads oder --add angegeben.
--includeOptional Optional: Während eines install- oder modify-Befehls schließt dieser Parameter die optionalen Komponenten für alle installierten Workloads ein, jedoch nicht die empfohlenen Komponenten. Die Workloads werden entweder mit --allWorkloads oder --add angegeben.
--quiet, -q Optional: Dieser Parameter bewirkt bei jedem Befehl, dass während der Ausführung des Befehls keine Benutzeroberfläche angezeigt wird.
--passive, -p Optional: Dieser Parameter bewirkt, dass die Benutzeroberfläche nicht interaktiv angezeigt wird. Dieser Parameter und der Parameter --quiet schließen sich gegenseitig aus (der Parameter „--quiet“ wird vom Parameter „--passive“ sogar überschreiben).
--norestart Optional: Dieser Parameter muss mit dem Parameter --passive oder --quiet gekoppelt werden. Während eines install-, update- oder modify-Befehls verzögert das Hinzufügen des Parameters --norestart alle erforderlichen Neustarts.
--force Optional: Mit diesem Parameter wird das Schließen von Visual Studio erzwungen. Dies gilt selbst dann, wenn Visual Studio-Prozesse noch verwendet werden.
--installWhileDownloading Optional: Während eines install-, update- oder modify-Befehls ermöglicht dieser Parameter, dass das Produkt von Visual Studio gleichzeitig heruntergeladen und installiert wird. Dies ist der Standardwert.
--downloadThenInstall Optional: Während eines install-, update- oder modify-Befehls erzwingt dieser Parameter, dass Visual Studio alle Dateien vor der Installation herunterlädt. Dieser Parameter und der Parameter --installWhileDownloading schließen sich gegenseitig aus.
--nickname <name> Optional: Während eines install-Befehls definiert dieser Parameter den Spitznamen, der einem installierten Produkt zugewiesen werden soll. Der Spitzname darf nicht länger als 10 Zeichen sein.
--productKey Optional: Während eines install-Befehls definiert dieser Parameter den Product Key, der für ein installiertes Produkt verwendet werden soll. Er besteht aus 25 alphanumerischen Zeichen im Format xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.
--help, --?, -h, -? Es wird eine Offlineversion dieser Seite angezeigt.
--config <path> Optional: Während eines install- oder modify-Vorgangs werden basierend auf einer zuvor gespeicherten Installationskonfigurationsdatei die Workloads und Komponenten ermittelt, die hinzugefügt werden sollen. Dieser Vorgang ist optional und entfernt keine Workloads oder Komponenten, wenn diese nicht in der Datei vorhanden sind. Außerdem werden Elemente, die nicht für das Produkt gelten, nicht hinzugefügt. Während eines Exportvorgangs wird der Speicherort bestimmt, an dem die Installationskonfigurationsdatei gespeichert wird.

Layoutbefehle und Befehlszeilenparameter

Bei allen Vorgängen zur Layoutverwaltung wird davon ausgegangen, dass es sich bei dem Befehl um den Standardbefehl „install“ handelt, der leer ist. Daher sollten alle Layoutverwaltungsvorgänge mit dem ersten erforderlichen Parameter --layout beginnen. In der folgenden Tabelle werden die weiteren Parameter beschrieben, die Sie zum Erstellen oder Aktualisieren eines Layouts über die Befehlszeile verwenden können.

Layoutparameter Beschreibung
--layout <dir> Gibt ein Verzeichnis an, in dem ein Offlineinstallationscache erstellt oder aktualisiert werden soll. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen einer Netzwerkinstallation von Visual Studio 2017.
--lang <one or more language-locales> Optional: Wird mit --layout zur Vorbereitung eines Offlineinstallationscaches mit Ressourcenpaketen mit angegebenen Sprachen verwendet. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Liste der Gebietsschemas dieser Seite.
--add <one or more workload or component IDs> Optional: Eine oder mehrere hinzuzufügende Arbeitsauslastungs- oder Komponenten-IDs. Die erforderlichen Komponenten des Artefakts werden installiert, die empfohlenen oder optionalen Komponenten jedoch nicht. Sie können mit --includeRecommended und/oder --includeOptional zusätzliche Komponenten global steuern. Für eine umfassendere Steuerung können Sie ;includeRecommended oder ;includeOptional an die ID anfügen (z. B. --add Workload1;includeRecommended oder --add Workload2;includeOptional). Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Workload and component IDs (Arbeitsauslastungs- und Komponenten-IDs).
Hinweis: Bei Verwenden von --add werden nur die angegebenen Workloads und Komponenten sowie deren Abhängigkeiten heruntergeladen. Wenn --add nicht angegeben ist, werden alle Workloads und Komponenten in das Layout heruntergeladen.
--includeRecommended Optional: Enthält die empfohlenen Komponenten für alle zu installierenden Arbeitsauslastungen, aber keine optionalen Komponenten. Die Workloads werden entweder mit --allWorkloads oder --add angegeben.
--includeOptional Optional: Schließt die empfohlenen und optionalen Komponenten für alle Workloads in das Layout ein. Die Workloads werden mit --add angegeben.
--keepLayoutVersion Optional: Wendet Änderungen auf das Layout an, ohne die Version des Layouts zu aktualisieren.
--verify Optional: Überprüft den Inhalt eines Layouts. Beschädigte oder fehlende Dateien werden aufgelistet.
--fix Optional: Überprüft den Inhalt eines Layouts. Wenn Dateien beschädigt sein oder fehlen sollten, werden sie erneut heruntergeladen. Für die Korrektur eines Layout ist ein Internetzugriff erforderlich.
--clean <one or more paths to catalogs> Optional: Entfernt alte Versionen von Komponenten aus einem Layout, das auf eine neuere Version aktualisiert wurde.
Erweiterte Layoutparameter Beschreibung
--channelId <id> Optional: Die ID des Kanals für die Instanz, die installiert wird. Diese Option ist für den Befehl „install“ erforderlich und kann für andere Befehle ignoriert werden, wenn --installPath angegeben ist.
--channelUri <uri> Optional: Der URI des Kanalmanifests. Wenn keine Updates erwünscht sind, kann --channelUri auf eine nicht vorhandene Datei zeigen (z. B. --channelUri C:\doesntExist.chman). Kann für den Befehl „install“ verwendet werden und wird für andere Befehle ignoriert.
--installChannelUri <uri> Optional: Der URI des Kanalmanifests, der für die Installation verwendet werden soll. Der mit --channelUri festgelegte URI (der angegeben werden muss, wenn --installChannelUri angegeben ist) dient zum Ermitteln von Updates. Kann für den Befehl „install“ verwendet werden und wird für andere Befehle ignoriert.
--installCatalogUri <uri> Optional: Der URI des Katalogmanifests, der für die Installation verwendet werden soll. Wird diese Option angegeben, versucht der Kanal-Manager, das Katalogmanifest von diesem URI herunterzuladen, bevor der URI im Installationskanalmanifest verwendet wird. Dieser Parameter wird zur Unterstützung der Offlineinstallation verwendet, wobei der Layoutcache mit dem bereits heruntergeladenen Produktkatalog erstellt wird. Kann für den Befehl „install“ verwendet werden und wird für andere Befehle ignoriert.
--productId <id> Optional: Die Produkt-ID für die Instanz, die installiert wird. Diese ist bei normalen Installationsbedingungen bereits ausgefüllt.
--wait Optional: Der Prozess wartet, bis die Installation abgeschlossen ist, bevor er einen Exitcode zurückgibt. Dies ist nützlich beim Automatisieren von Installationen, bei denen auf das Beenden von „install“ gewartet werden muss, um den Rückgabecode von „install“ zu verwenden.
--locale <language-locale> Optional: Ändert die Anzeigesprache der Benutzeroberfläche für den Installer selbst. Die Einstellung wird beibehalten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Liste der Gebietsschemas dieser Seite.
--cache Optional: Vorhandene Pakete werden ggf. nach ihrer Installation für nachfolgende Reparaturen gespeichert. Dies überschreibt die globale Richtlinieneinstellung für nachfolgende Installationen, Reparaturen und Änderungen. Die Standardrichtlinie sieht das Zwischenspeichern von Paketen im Cache vor. Dies wird für den Deinstallationsbefehl ignoriert. Unter Deaktivieren oder Verschieben des Paketcaches finden Sie weitere Informationen.
--nocache Optional: Vorhandene Pakete werden ggf. nach ihrer Installation oder Reparatur gelöscht. Sie werden nur bei Bedarf erneut heruntergeladen und nach ihrer Verwendung wieder gelöscht. Dies überschreibt die globale Richtlinieneinstellung für nachfolgende Installationen, Reparaturen und Änderungen. Die Standardrichtlinie sieht das Zwischenspeichern von Paketen im Cache vor. Dies wird für den Deinstallationsbefehl ignoriert. Unter Deaktivieren oder Verschieben des Paketcaches finden Sie weitere Informationen.
--noUpdateInstaller Optional: Hindert den Installer ggf. daran, sich bei Angabe von „quiet“ selbst zu aktualisieren. Der Befehl wird für den Installer einen Fehler auslösen, und der Installer gibt einen Exitcode ungleich 0 (null) zurück, falls „noUpdateInstaller“ mit „quiet“ angegeben wird, wenn ein Installerupdate erforderlich ist.
--noWeb Optional: Das Visual Studio-Setup verwendet ggf. die Dateien in Ihrem Layoutverzeichnis, um Visual Studio zu installieren. Wenn ein Benutzer versucht, Komponenten zu installieren, die nicht im Layout enthalten sind, wird das Setup nicht abgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie unter Deploying from a network installation (Bereitstellung aus einer Netzwerkinstallation).

Wichtig: Dieser Schalter verhindert nicht, dass das Visual Studio-Setup nach Updates sucht. Weitere Informationen finden Sie unter Steuern von Updates für netzwerkbasierte Visual Studio-Bereitstellungen.
--path <name>=<path> Optional: Wird zur Angabe der Standardinstallationspfade für die Installation verwendet. Unterstützte Pfadnamen lauten: „shared“, „cache“ und „install“.
--path cache=<path> Optional: Verwendet den Speicherort, den Sie beim Herunterladen der Installationsdateien angeben. Dieser Speicherort kann nur bei der ersten Installation von Visual Studio festgelegt werden. Beispiel: --path cache="C:\VS\cache"
--path shared=<path> Optional: Enthält freigegebene Dateien für parallele Visual Studio-Installationen. Einige Tools und SDKs werden an einen Speicherort auf diesem Datenträger installiert. Andere überschreiben möglicherweise diese Einstellung und werden auf einen anderen Datenträger installiert. Beispiel: --path shared="C:\VS\shared"

Wichtig: Dieser Parameter kann nur einmal, und zwar bei der ersten Installation von Visual Studio, festgelegt werden.
--path install=<path> Optional: Entspricht –-installPath. Besonders --installPath "C:\VS" und --path install="C:\VS" sind gleichwertig. Es kann jeweils nur einer dieser Befehle verwendet werden.

Administratorupdatebefehle und Befehlszeilenparameter

Wenn Sie ein Administratorupdate aus dem Microsoft Update-Katalog in das Installationsverzeichnis auf Ihrem Clientcomputer herunterladen, können Sie einfach auf die Datei doppelklicken, um das Update anzuwenden. Sie können auch ein Befehlsfenster öffnen und einige der folgenden Parameter übergeben, um das Standardverhalten zu ändern.

Wenn Sie das Administratorupdate über Microsoft Endpoint Manager (SCCM) bereitstellen, können Sie das Paket ändern, um das Verhalten mit den unten angegebenen Parametern anzupassen. Sie können die Parameter auch über eine Konfigurationsdatei auf dem Clientcomputer verwalten. Weitere Informationen finden Sie unter Methoden zum Konfigurieren eines Administratorupdates.

Beachten Sie, dass alle Parameter für Administratorupdates im Aktualisierungskontext ausgeführt werden.

Parameter für Administratorupdates Beschreibung
--installerUpdateArgs [optional parameters] Dieser Parameter dient als „Passthrough-Array“ bestimmter Parameter, die für Administratorupdateszenarios relevant sind. Folgende optionale Parameter können für diesen Zweck aktiviert werden:

--quiet: Standardparameter für Administratorupdates (wird hier aus Gründen der Vollständigkeit aufgeführt).
--passive: Überschreibt den Parameter --quiet. Bewirkt, dass die Benutzeroberfläche nicht interaktiv angezeigt wird.
--norestart: Muss in Verbindung mit --quiet oder --passive verwendet werden und bewirkt, dass alle erforderlichen Neustarts verzögert werden.
--noWeb: Verhindert, dass Visual Studio im Internet nach Updates für das Produkt sucht.
--force: Erzwingt, dass Visual Studio geschlossen wird, auch wenn es gerade verwendet wird. Verwenden Sie diesen Parameter mit Vorsicht, da er zu Arbeitsverlusten führen kann. Dieser Parameter muss im Benutzerkontext verwendet werden.
--installWhileDownloading: Ermöglicht, dass das Produkt von Visual Studio gleichzeitig heruntergeladen und installiert wird. Standardparameter für Administratorupdates (wird hier aus Gründen der Vollständigkeit aufgeführt).
--downloadThenInstall: Erzwingt, dass Visual Studio alle Dateien vor der Installation herunterlädt. Dieser Parameter und der Parameter --installWhileDownloading schließen sich gegenseitig aus.
--checkPendingReboot Das Update wird abgebrochen, wenn ein Neustart auf dem Computer aussteht. Dies gilt unabhängig davon, welche Anwendung das Update verursacht hat. Standardmäßig wird nicht nach ausstehenden Neustarts gesucht.

Syntaxbeispiel: visualstudioupdate-16.9.0to16.9.4.exe --installerUpdateArgs=--force,--noWeb --checkPendingReboot

Liste der Arbeitsauslastungs-IDs und Komponenten-IDs

Eine Liste der Arbeitsauslastungs- und Komponenten-IDs, sortiert nach Visual Studio-Produkt, finden Sie auf der Seite Arbeitsauslastungs- und Komponenten-IDs in Visual Studio.

Liste der Gebietsschemas

Gebietsschema Sprache
cs-CZ Tschechisch
de-DE Deutsch
en-US Englisch
es-ES Spanisch
fr-FR Französisch
it-IT Italienisch
ja-JP Japanisch
ko-KR Koreanisch
pl-PL Polnisch
pt-BR Portugiesisch (Brasilien)
ru-RU Russisch
tr-TR Türkisch
zh-CN Chinesisch (vereinfacht)
zh-TW Chinesisch (traditionell)

Fehlercodes

Je nach Ergebnis des Vorgangs wird die Umgebungsvariable %ERRORLEVEL% auf einen der folgenden Werte festgelegt:

Wert Ergebnis
0 Der Vorgang wurde erfolgreich abgeschlossen.
740 Rechteerweiterung erforderlich
1001 Visual Studio-Installer wird ausgeführt.
1003 Visual Studio wird verwendet.
1602 Der Vorgang wurde abgebrochen.
1618 Eine andere Installation wird ausgeführt.
1641 Der Vorgang wurde erfolgreich abgeschlossen und ein Neustart wurde eingeleitet.
3010 Der Vorgang wurde erfolgreich abgeschlossen, für die Installation ist jedoch ein Neustart erforderlich, bevor sie verwendet werden kann.
5003 Fehler bei Bootstrapper beim Herunterladen des Installers
5004 Der Vorgang wurde abgebrochen.
5005 Bootstrapper-Befehlszeilen-Analysefehler
5007 Der Vorgang wurde blockiert – der Computer entspricht nicht den Anforderungen.
8001 Fehler bei ARM-Computerüberprüfung
8002 Fehler bei Vorabprüfung des Hintergrunddownloads
8003 Fehler wegen nicht mehr unterstützter Auswahl
8004 Zielverzeichnisfehler
8005 Fehler beim Überprüfen der Quellnutzlasten
8006 Visual Studio-Prozesse werden ausgeführt
-1073720687 Konnektivitätsfehler
-1073741510 Microsoft Visual Studio-Installer wurde beendet (durch den Benutzer oder einen externen Prozess)
Sonstiges
(Beispiel:
-1, 1, 1603)
Es ist ein Fehler aufgetreten – Überprüfen Sie die Protokolle für weitere Informationen

Jeder Vorgang generiert mehrere Protokolldateien im %TEMP%-Verzeichnis, die den Status der Installation angeben. Sortieren Sie die Ordner nach Datum, und suchen Sie Dateien für jeweils den Bootstrapper, die Installer-App und die Setup-Engine, die mit dd_bootstrapper, dd_client und dd_setup beginnen.

Support aufrufen

Manchmal kann etwas schiefgehen. Wenn es bei der Installation von Visual Studio zu einem Fehler kommt, finden Sie ausführliche Informationen im Artikel Problembehandlung bei der Visual Studio-Installation und bei Upgradefehlern.

Für installationsbezogene Probleme wird außerdem eine Livechat-Supportoption angeboten (nur auf Englisch).

Hier sind einige weitere Supportoptionen:

Siehe auch