Anforderungen an die Infrastruktur für die Betriebssystembereitstellung in Configuration ManagerInfrastructure requirements for OS deployment in Configuration Manager

Gilt für: Configuration Manager (Current Branch)Applies to: Configuration Manager (current branch)

Für die Betriebssystembereitstellung in Configuration Manager sind sowohl externe als auch produktspezifische Abhängigkeiten vorhanden.OS deployment in Configuration Manager has external dependencies as well as dependencies within the product. Dieser Artikel unterstützt Sie bei der Planung der Infrastruktur für die Betriebssystembereitstellung.Use this article to help you prepare the infrastructure for OS deployment.

Externe Abhängigkeiten von Configuration ManagerDependencies external to Configuration Manager

Im folgenden Abschnitt finden Sie Informationen zu externen Tools, Installationspaketen und Betriebssystemversionen, die für die Bereitstellung von Betriebssystemen in Configuration Manager erforderlich sind.This section provides information about external tools, installation kits, and OS versions that are required to deploy operating systems in Configuration Manager.

Windows ADK für Windows 10Windows ADK for Windows 10

Das Windows Assessment and Deployment Kit (ADK) umfasst Tools und Dokumentationen zur Unterstützung der Konfiguration und Bereitstellung von Windows.The Windows Assessment and Deployment Kit (ADK) is a set of tools and documentation that support the configuration and deployment of Windows. Mit dem Windows ADK automatisiert Configuration Manager Aktionen wie z.B. das Installieren von Windows, das Erfassen von Images und das Migrieren von Benutzerprofilen und Daten.Configuration Manager uses the Windows ADK to automate actions such as installing Windows, capturing images, and migrating user profiles and data.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln:For more information, see the following articles:

StandortsystemeSite systems

Das Windows ADK ist eine Voraussetzung für die folgenden Standortsystemserver:The Windows ADK is a prerequisite for the following site systems servers:

  • Der Standortserver des obersten Standorts in der HierarchieThe site server of the top-level site in the hierarchy

  • Der Standortserver eines jeden primären Standorts in der HierarchieThe site server of each primary site in the hierarchy

  • Alle Instanzen des SMS-AnbietersEvery instance of the SMS Provider

Hinweis

Installieren Sie das Windows ADK manuell auf allen Standortservern, bevor Sie den Configuration Manager-Standort installieren.Manually install the Windows ADK on each site server before you install the Configuration Manager site.

Windows ADK-FeaturesWindows ADK features

Installieren Sie die folgenden Features des Windows ADKs:Install the following features of the Windows ADK:

  • Migrationsprogramm für den Benutzerzustand (USMT)User State Migration Tool (USMT)

    Hinweis

    USMT ist nicht für den SMS-Anbieter erforderlich.USMT isn't required on the SMS Provider.

  • Windows-BereitstellungstoolsWindows Deployment Tools

  • Windows-Vorinstallationsumgebung (Windows Preinstallation Environment, Windows PE)Windows Preinstallation Environment (Windows PE)

    Wichtig

    Ab Version 1809 von Windows 10 ist der Installer für Windows PE separat.Starting with Windows 10 version 1809, Windows PE is a separate installer. Es wurden keine anderweitigen Änderungen an der Funktionsweise vorgenommen.Otherwise there's no functional difference.

Eine Liste der Versionen des Windows 10 ADKs, die Sie mit verschiedenen Versionen von Configuration Manager verwenden können, finden Sie unter Unterstützung für Windows 10.For a list of the versions of the Windows 10 ADK that you can use with different versions of Configuration Manager, see Support for Windows 10.

Migrationsprogramm für den Benutzerzustand (USMT)User State Migration Tool (USMT)

Configuration Manager verwendet ein USMT-Paket mit den USMT 10-Quelldateien, die zum Erfassen und Wiederherstellen des Benutzerzustands als Teil Ihrer Betriebssystembereitstellung verwendet werden.Configuration Manager uses a USMT package that includes the USMT 10 source files to capture and restore the user state as part of your OS deployment. Das Configuration Manager-Setup erstellt am Standort der obersten Ebene das USMT-Paket automatisch.Configuration Manager setup at the top-level site automatically creates the USMT package. USMT 10 erfasst den Benutzerzustand von Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 und Windows 10.USMT 10 captures user state from Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, and Windows 10.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln:For more information, see the following articles:

Windows PEWindows PE

Windows PE wird für Startabbilder verwendet, um einen Computer zu starten.Windows PE is used for boot images to start a computer. Es handelt sich um eine Windows-Version mit begrenzten Diensten, die vor der Installation und während der Bereitstellung von Windows verwendet wird.It's a Windows version with limited services that's used during the pre-installation and deployment of Windows. In der folgenden Liste sind die unterstützten Versionen des Windows ADK für Configuration Manager (Current Branch) aufgeführt:The following list includes the supported versions of the Windows ADK for Configuration Manager, current branch:

Windows ADK-VersionWindows ADK version

Windows ADK für Windows 10.Windows ADK for Windows 10. Weitere Informationen finden Sie unter Unterstützung für Windows 10.For more information, see Support For Windows 10.

Windows PE-Versionen für Startimages, die über die Configuration Manager-Konsole angepasst werden könnenWindows PE versions for boot images customizable from the Configuration Manager console

Windows PE 10Windows PE 10

Unterstützte Windows PE-Versionen für Startimages, die nicht über die Configuration Manager-Konsole angepasst werden könnenSupported Windows PE versions for boot images not customizable from the Configuration Manager console

Windows PE 3.11 und Windows PE 5Windows PE 3.11 and Windows PE 5

1 Sie können zu Configuration Manager nur dann ein Startimage hinzufügen, wenn es auf Windows PE 3.1 basiert.1 You can only add a boot image to Configuration Manager when it's based on Windows PE 3.1. Installieren Sie die Ergänzung zu Windows AIK für Windows 7 SP1, um ein Upgrade von Windows AIK für Windows 7 (basierend auf Windows PE 3) mit der Ergänzung zu Windows AIK für Windows 7 SP1 (basierend auf Windows PE 3.1) durchzuführen.Install the Windows AIK Supplement for Windows 7 SP1 to upgrade Windows AIK for Windows 7 (based on Windows PE 3) with the Windows AIK Supplement for Windows 7 SP1 (based on Windows PE 3.1). Laden Sie die Ergänzung zu Windows AIK für Windows 7 SP1 aus dem Microsoft Download Centerherunter.Download the Windows AIK Supplement for Windows 7 SP1 from the Microsoft Download Center.

Im Fall von Configuration Manager etwa können Sie Startimages aus Windows ADK für Windows 10 (das auf Windows PE 10 basiert) über die Configuration Manager-Konsole anpassen.For example, when you have Configuration Manager, you can customize boot images from Windows ADK for Windows 10 (based on Windows PE 10) from the Configuration Manager console. Zwar werden auf Windows PE 5 basierende Startimages unterstützt, jedoch müssen Sie sie von einem anderen Computer aus anpassen und die mit dem Windows ADK für Windows 8 installierte DISM-Version verwenden.However, while boot images based on Windows PE 5 are supported, you must customize them from a different computer and use the version of DISM that's installed with Windows ADK for Windows 8. Fügen Sie danach das Startimage zur Configuration Manager-Konsole hinzu.Then add the boot image to the Configuration Manager console. Weitere Informationen und Vorgehensweisen zum Anpassen eines Startimages (Hinzufügen von optionalen Komponenten und Treibern), zum Aktivieren der Befehlsunterstützung für das Startimage, zum Hinzufügen des Startimages zur Configuration Manager-Konsole und zum Aktualisieren der Verteilungspunkte mit dem Startimage finden Sie unter Anpassen von Startimages.For more information with the steps to customize a boot image (add optional components and drivers), enable command support to the boot image, add the boot image to the Configuration Manager console, and update distribution points with the boot image, see Customize boot images. Weitere Informationen zu Startabbildern finden Sie im Thema Verwalten von Startabbildern (Startimages).For more information about boot images, see Manage boot images.

Windows Server Update Services (WSUS)Windows Server Update Services (WSUS)

WSUS wird vom Softwareupdatepunkt benötigt, der zum Installieren von Softwareupdates bei der Betriebssystembereitstellung erforderlich ist.WSUS is required for the software update point, which is required to install software updates during OS deployment. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren und Konfigurieren eines Softwareupdatepunkts.For more information, see Install a configure a software update point.

Internetinformationsdienste (IIS) auf den StandortsystemservernInternet Information Services (IIS) on the site system servers

IIS ist für den Verteilungspunkt, Zustandsmigrationspunkt und Verwaltungspunkt erforderlich.IIS is required for the distribution point, state migration point, and management point. Weitere Informationen finden Sie unter Site and site system prerequisites for System Center Configuration Manager (Standort- und Standortsystemanforderungen für System Center Configuration Manager).For more information, see Site and site system prerequisites.

Windows-Bereitstellungsdienste (Windows Deployment Services, WDS)Windows Deployment Services (WDS)

Bis Version 1802 wird WDS für PXE-Bereitstellungen benötigt.In version 1802 and prior, WDS is needed for PXE deployments. Ab Version 1806 können Sie PXE auf einem Verteilungspunkt ohne WDS aktivieren.Starting in version 1806, you can enable PXE on a distribution point without WDS. Weitere Informationen finden Sie unter Windows-Bereitstellungsdienste in diesem Artikel.For more information, see Windows Deployment Services in this article.

Dynamic Host Configuration-Protokoll (DHCP)Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)

DHCP ist für PXE-Bereitstellungen erforderlich.DHCP is required for PXE deployments. Sie müssen über einen betriebsbereiten DHCP-Server mit einem aktiven Host verfügen, um Betriebssysteme per PXE bereitstellen zu können.You must have a functioning DHCP server with an active host to deploy operating systems by using PXE. Weitere Informationen zu PXE-Bereitstellungen finden Sie unter Verwenden von PXE zum Bereitstellen von Windows über das Netzwerk.For more information about PXE deployments, see Use PXE to deploy Windows over the network.

Unterstützte Betriebssysteme und FestplattenkonfigurationenSupported operating systems and hard disk configurations

Weitere Informationen zu den Betriebssystemversionen und Festplattenkonfigurationen, die Configuration Manager bei der Betriebssystembereitstellung unterstützt, finden Sie unter Unterstützte Betriebssysteme und Unterstützte Festplattenkonfigurationen.For more information about the OS versions and hard disk configurations that are supported by Configuration Manager when you deploy operating systems, see Supported operating systems and Supported disk configurations.

Windows-GerätetreiberWindows device drivers

Bei der Installation des Betriebssystems auf dem Zielcomputer können Windows-Gerätetreiber verwendet werden.Windows device drivers can be used when you install the OS on the destination computer. Diese werden auch verwendet, wenn Sie Windows PE über ein Startimage ausführen.They're also used when you run Windows PE in a boot image. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Treibern.For more information, see Manage drivers.

Abhängigkeiten in Configuration ManagerConfiguration Manager dependencies

Im folgenden Abschnitt finden Sie Informationen zu den Voraussetzungen für die Configuration Manager-Betriebssystembereitstellung.This section provides information about Configuration Manager OS deployment prerequisites.

BetriebssystemabbildOS image

Betriebssystemimages in Configuration Manager werden im WIM-Dateiformat (Windows Imaging) gespeichert.OS images in Configuration Manager are stored in the Windows Imaging (WIM) file format. Sie stellen eine komprimierte Sammlung von Verweisdateien und Ordnern dar.They represent a compressed collection of reference files and folders. Diese Images sind für die erfolgreiche Installation und Konfiguration eines Betriebssystems auf einem Computer erforderlich.These images are required to successfully install and configure an OS on a computer. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Betriebssystemimages.For more information, see Manage OS images.

TreiberkatalogDriver catalog

Zur Bereitstellung eines Gerätetreibers müssen Sie den Gerätetreiber importieren, aktivieren und auf einem Verteilungspunkt verfügbar machen, auf den der Konfigurations-Manager-Client zugreifen kann.To deploy a device driver, import the device driver, enable it, and make it available on a distribution point that the Configuration Manager client can access. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Treibern.For more information about the driver catalog, see Manage drivers.

VerwaltungspunktManagement point

Daten zwischen Clients und dem Configuration Manager-Standort werden über Verwaltungspunkte übertragen.Management points transfer information between clients and the Configuration Manager site. Der Client verwendet einen Verwaltungspunkt zum Ausführen der Tasksequenz, um die Bereitstellung des Betriebssystems abzuschließen.The client uses a management point to run the task sequence to complete the OS deployment. Weitere Informationen zu Tasksequenzen finden Sie unter Planungsüberlegungen für das Automatisieren von Tasks.For more information about task sequences, see Planning considerations for automating tasks.

VerteilungspunktDistribution point

Verteilungspunkte werden in den meisten Bereitstellungen verwendet, um Daten für die Betriebssystembereitstellung wie Treiberpakete oder das Image zu speichern.Distribution points are used in most deployments to store the data that's used to deploy an OS, such as the image or driver packages. In Tasksequenzen werden Daten normalerweise von einem Verteilungspunkt abgerufen, um das Betriebssystem bereitzustellen.Task sequences typically retrieve data from a distribution point to deploy the OS. Weitere Informationen zum Installieren von Verteilungspunkten und Verwalten von Inhalt finden Sie unter Verwalten von Inhalt und Inhaltsinfrastruktur.For more information about how to install distribution points and manage content, see Manage content and content infrastructure.

PXE-fähiger VerteilungspunktPXE-enabled distribution point

Konfigurieren Sie für mit PXE-initiierte Bereitstellungen einen Verteilungspunkt so, dass die von Clients gestellten PXE-Anforderungen vom Verteilungspunkt akzeptiert werden.To deploy PXE-initiated deployments, configure a distribution point to accept PXE requests from clients. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren eines Verteilungspunkts.For more information, see Configure a distribution point.

Multicast-fähiger VerteilungspunktMulticast-enabled distribution point

Wenn Sie Ihre Betriebssystembereitstellungen mithilfe von Multicast optimieren möchten, müssen Sie einen Verteilungspunkt für die Unterstützung von Multicast konfigurieren.To optimize your OS deployments by using multicast, configure a distribution point to support multicast. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren eines Verteilungspunkts.For more information, see Configure a distribution point.

ZustandsmigrationspunktState migration point

Wenn Sie Benutzerzustandsdaten für parallele oder aktualisierte Bereitstellungen erfassen und wiederherstellen möchten, müssen Sie einen Zustandsmigrationspunkt zum Speichern der Benutzerzustandsdaten auf einem anderen Computer konfigurieren.When you capture and restore user state data for side-by-side and refresh deployments, configure a state migration point to store the user state data on another computer.

Weitere Informationen zum Konfigurieren des Zustandsmigrationspunkts finden Sie unter Zustandsmigrationspunkt.For more about how to configure the state migration point, see State migration point.

Weitere Informationen zum Erfassen und Wiederherstellen des Benutzerzustands finden Sie unter Verwalten des Benutzerzustands.For more information about how to capture and restore user state, see Manage user state.

Reporting Services-PunktReporting services point

Installieren und Konfigurieren Sie zur Verwendung von Configuration Manager-Berichten für Betriebssystembereitstellungen einen Berichterstattungspunkt.To use Configuration Manager reports for OS deployments, install and configure a reporting point. Weitere Informationen finden Sie unter Berichterstattung.For more information, see Reporting.

Sicherheitsberechtigungen für BetriebssystembereitstellungenSecurity permissions for OS deployments

Die Sicherheitsrolle Betriebssystembereitstellungs-Manager ist eine integrierte Rolle und kann nicht geändert werden.The Operating System Deployment Manager security role is a built-in role that you can't change. Sie können jedoch eine Kopie dieser Sicherheitsrolle erstellen, ändern und als neue benutzerdefinierte Sicherheitsrolle speichern.However, you can copy the role, make changes, and then save these changes as a new custom security role. Zu den Berechtigungen, die direkt auf Betriebssystembereitstellungen angewendet werden, gehören die folgenden:Here are some of the permissions that apply directly to OS deployments:

  • Startabbildpaket: Erstellen, Löschen, Ändern, Ordner ändern, Objekt verschieben, Lesen, Sicherheitsbereich festlegenBoot Image Package: Create, Delete, Modify, Modify Folder, Move Object, Read, Set Security Scope

  • Gerätetreiber: Erstellen, Löschen, Ändern, Ordner ändern, Bericht ändern, Objekt verschieben, Lesen, Bericht ausführenDevice Drivers: Create, Delete, Modify, Modify Folder, Modify Report, Move Object, Read, Run Report

  • Treiberpaket: Erstellen, Löschen, Ändern, Ordner ändern, Objekt verschieben, Lesen, Sicherheitsbereich festlegenDriver Package: Create, Delete, Modify, Modify Folder, Move Object, Read, Set Security Scope

  • Betriebssystemabbild: Erstellen, Löschen, Ändern, Ordner ändern, Objekt verschieben, Lesen, Sicherheitsbereich festlegenOperating System Image: Create, Delete, Modify, Modify Folder, Move Object, Read, Set Security Scope

  • Aktualisierungspaket für das Betriebssystem: Erstellen, Löschen, Ändern, Ordner ändern, Objekt verschieben, Lesen, Sicherheitsbereich festlegenOperating System Upgrade Package: Create, Delete, Modify, Modify Folder, Move Object, Read, Set Security Scope

  • Tasksequenzpaket: Erstellen, Tasksequenzmedien erstellen, Löschen, Ändern, Ordner ändern, Bericht ändern, Objekt verschieben, Lesen, Bericht ausführen, Sicherheitsbereich festlegenTask Sequence Package: Create, Create Task Sequence Media, Delete, Modify, Modify Folder, Modify Report, Move Object, Read, Run Report, Set Security Scope

Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen benutzerdefinierter Sicherheitsrollen.For more information, see Create custom security roles.

Sicherheitsbereiche für BetriebssystembereitstellungenSecurity scopes for OS deployments

Verwenden Sie Sicherheitsbereiche, um Administratoren Zugriff auf in Betriebssystembereitstellungen verwendete sicherungsfähige Objekte wie Betriebssystemimages, Startimages, Treiberpakete und Tasksequenzpakete zu gewähren.Use security scopes to provide administrative users with access to the securable objects used in OS deployments, such as OS and boot images, driver packages, and task sequence packages. Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheitsbereiche.For more information, see Security scopes.

Windows-BereitstellungsdiensteWindows Deployment Services

Bis Version 1802 müssen die Windows-Bereitstellungsdienste (Windows Deployment Services, WDS) auf dem gleichen Server installiert sein wie die Verteilungspunkte, die Sie für die Unterstützung von PXE oder Multicast konfigurieren.In version 1802 and prior, Windows Deployment Services (WDS) must be installed on the same server as the distribution points that you configure to support PXE or multicast. Die WDS sind im Serverbetriebssystem enthalten.WDS is included in the server OS. Bei PXE-Bereitstellungen wird der PXE-Start von den Windows-Bereitstellungsdiensten ausgeführt.For PXE deployments, WDS is the service that performs the PXE boot. Wenn der Verteilungspunkt installiert und PXE-fähig ist, erstellt Configuration Manager einen Anbieter in WDS, von dem die PXE-Startfunktionen der Windows-Bereitstellungsdienste verwendet werden.When the distribution point is installed and enabled for PXE, Configuration Manager installs a provider into WDS that uses the WDS PXE boot functions.

Ab Version 1806 können Sie PXE auf einem Verteilungspunkt ohne WDS aktivieren.Starting in version 1806, you can enable PXE on a distribution point without WDS. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren eines PXE-Antwortdienst ohne Windows-Bereitstellungsdienste im Artikel Installieren und Konfigurieren von Verteilungspunkten.For more information, see the Enable a PXE responder without Windows Deployment Service option in Install and configure distribution points.

Hinweis

Wenn der Server einen Neustart fordert, kann die Installation der WDS fehlschlagen.If the server requires a restart, the installation of WDS might fail.

WDS-AnforderungenWDS requirements

  • Zur Installation von WDS auf dem Server muss der Administrator Mitglied der lokalen Administratorgruppe sein.The WDS installation on the server requires that the administrator is a member of the local Administrators group.

  • Der WDS-Server muss entweder Mitglied einer Active Directory-Domäne oder ein Domänencontroller für eine Active Directory-Domäne sein.The WDS server must be either a member of an Active Directory domain or a domain controller for an Active Directory domain. Alle Windows-Domänen- und Gesamtstrukturkonfigurationen unterstützen WDS.All Windows domain and forest configurations support WDS.

  • Wenn der Anbieter auf einem Remoteserver installiert ist, installieren Sie die WDS auf dem Standortserver und dem Remoteanbieter.If the provider is installed on a remote server, install WDS on the site server and the remote provider.

Aspekte, wenn sich Windows-Bereitstellungsdienst und DHCP auf demselben Server befindenConsiderations when you have WDS and DHCP on the same server

Wenn Sie planen, den Verteilungspunkt auf dem gleichen Server zu hosten, auf dem DHCP ausgeführt wird, sollten Sie die folgenden Konfigurationsoptionen in Erwägung ziehen:If you plan to co-host the distribution point on a server running DHCP, consider the following configuration issues:

  • Sie benötigen einen funktionsfähigen DHCP-Server mit einem aktiven Bereich.You must have a functioning DHCP server with an active scope. WDS verwendet PXE, wofür ein DHCP-Server erforderlich ist.WDS uses PXE, which requires a DHCP server.

  • Zum Ausführen von WDS wird ein DNS-Server benötigt.A DNS server is required to run WDS.

  • Folgende UDP-Ports müssen auf dem WDS-Server geöffnet sein:The following UDP ports must be open on the WDS server:

    • Port 67 (DHCP)Port 67 (DHCP)

    • Port 69 (TFTP)Port 69 (TFTP)

    • Port 4011 (PXE)Port 4011 (PXE)

    Hinweis

    Falls eine DHCP-Autorisierung auf dem Server erforderlich ist, muss auf diesem der DHCP-Clientport 68 geöffnet sein.If DHCP authorization is required on the server, you need DHCP client port 68 to be open on the server.

  • Sowohl für DHCP als auch für WDS muss die Portnummer 67 verwendet werden.DHCP and WDS both require port number 67. Wenn Sie WDS und DHCP zusammen hosten, können Sie den DHCP-Server oder den für PXE konfigurierten Verteilungspunkt auf einen separaten Server verschieben.If you co-host WDS and DHCP, you can move DHCP or the distribution point that's configured for PXE to a separate server. Alternativ können Sie mit den folgenden Schritten den WDS-Server so konfigurieren, dass dieser auf einem anderen Port lauscht.Or, you can use the following procedure to configure the WDS server to listen on a different port.

So konfigurieren Sie den WDS-Server zum Lauschen auf einem anderen Port:To configure the WDS server to listen on a different port

  1. Ändern Sie den folgenden Registrierungsschlüssel:Modify the following registry key:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\WDSServer\Providers\WDSPXE

  2. Legen Sie den Registrierungswert UseDHCPPorts auf 0 fest.Set the registry value UseDHCPPorts to 0.

  3. Damit die neue Konfiguration wirksam wird, führen Sie den folgenden Befehl auf dem Server aus:For the new configuration to take effect, run the following command on the server:

    WDSUTIL /Set-Server /UseDHCPPorts:No /DHCPOption60:Yes

Hinweis

Bis zur Version 1810 wird die Verwendung des PXE-Antwortdiensts ohne WDS auf Servern, auf denen auch ein DHCP-Server ausgeführt wird, nicht unterstützt.In version 1810 and earlier, it's not supported to use the PXE responder without WDS on servers that are also running a DHCP server.

Ab der Version 1902 gilt: Wenn Sie einen PXE-Antwortdienst auf einem Verteilungspunkt ohne Windows-Bereitstellungsdienst aktivieren, kann er sich nun auf dem gleichen Server befinden wie der DHCP-Dienst.Starting in version 1902, when you enable a PXE responder on a distribution point without Windows Deployment Service, it can now be on the same server as the DHCP service. Weitere Informationen finden Sie unter Configure at least one distribution point to accept PXE requests (Verwenden von PXE zum Bereitstellen von Windows über das Netzwerk mit Configuration Manager).For more information, see Configure at least one distribution point to accept PXE requests.

Unterstützte BetriebssystemeSupported operating systems

Alle Windows-Betriebssysteme, die unter Unterstützte Betriebssysteme für Clients und Geräte aufgeführt sind, werden für Betriebssystembereitstellungen unterstützt.All Windows operating systems listed as supported clients in Supported operating systems for clients and devices are supported for OS deployment.

Unterstützte FestplattenkonfigurationenSupported disk configurations

In der folgenden Tabelle sind die für die Configuration Manager-Betriebssystembereitstellung unterstützten Kombinationen der Festplattenkonfiguration auf dem Referenz- und Zielcomputer aufgelistet:The hard disk configuration combinations on the reference and destination computers that are supported for Configuration Manager OS deployment are shown in the following table:

Festplattenkonfiguration auf ReferenzcomputerReference computer hard disk configuration Festplattenkonfiguration auf ZielcomputerDestination computer hard disk configuration
BasisfestplatteBasic disk BasisfestplatteBasic disk
Einfaches Volume auf einer dynamischen FestplatteSimple volume on a dynamic disk Einfaches Volume auf einer dynamischen FestplatteSimple volume on a dynamic disk

Configuration Manager unterstützt das Erfassen eines Betriebssystemimages nur über Computer, die mit einfachen Volumes konfiguriert sind.Configuration Manager supports capturing an OS image only from computers that are configured with simple volumes. Die folgenden Festplattenkonfigurationen werden nicht unterstützt:There's no support for the following hard disk configurations:

  • Übergreifende VolumesSpanned volumes

  • Stripesetvolumes (RAID 0)Striped volumes (RAID 0)

  • Gespiegelte Volumes (RAID 1)Mirrored volumes (RAID 1)

  • Paritätsvolumes (RAID 5)Parity volumes (RAID 5)

Die zusätzliche, in der folgenden Tabelle angegebene Festplattenkonfiguration auf dem Referenz- und Zielcomputer wird in Configuration Manager bei der Betriebssystembereitstellung nicht unterstützt.The following table shows an additional hard disk configuration on the reference and destination computers that isn't supported with Configuration Manager OS deployment.

Festplattenkonfiguration auf ReferenzcomputerReference computer hard disk Configuration Festplattenkonfiguration auf ZielcomputerDestination computer hard disk configuration
BasisfestplatteBasic disk Dynamische FestplatteDynamic disk

Nächste SchritteNext steps